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News

 
05.06.2016 / Regensburg

LAZ-Athleten in Regensburg erfolgreich

 

28.05.2016 / Weinheim

Johanna Michel überspringt 1,71 m im Hochsprung

 

 

27.05.2016 / Lollar

Training bei der TSG Lollar Abt. Leichtathletik

 

 
26.05.2016 / Bürstadt

Hessischer Vizemeister 4x400m bei den Männern

in 3:23,43 ( Julius: 52,4 - Chris: 52,0 - Niklas: 48,2 - Christopher:50,5 )

25.05.2016 / Koblenz

Alexandra Stuhlmann läuft Kreisrekord über 1500m

(jth) Bei der 34. Auflage des "Mini Internationalen" Läufer-Sportfestes im Stadion Oberwerth gab es wieder hervorragende Leistungen. Bietet das Sportfest doch ideale Bedingungen für Bestzeiten und Normen. Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland lassen sich dieses Highlight nicht entgehen.

Diese Chance wollte auch Alexandra Stuhlmann (LAZ Gießen/TSG Lollar) nutzen um ihre Bestzeit über 1500m zu verbessern. Im schnellsten Frauenlauf mit 19 Teilnehmern mit Bestzeiten von 4:35 min war eine Zielzeit von 4:45 angepeilt. “Alex erwischte einen guten Start und konnte sich in der Spitzengruppen einordnen. In diesem idealen Rennverlauf drückten die Favoriten mächtig aufs Tempo dem Alex gut folgen konnte,sodass die Zwischenzeiten schneller waren als geplant und auf eine Zeit unter 4:45 hindeuteten.450m vor dem verschärfte die Spitze das Tempo und Alex musste abreisen lassen. Die Abiturientin zeigte Biss und kam als Gesamt achte (U20 2.) in 4:41,90 mit Bestzeit ins Ziel“ so Trainer Erich Gebhardt.

Damit verbesserte sie nicht nur den U20-Kreisrekord von Stella Klöppner 4:44,90 (LAZ Gießen) aus dem Jahre 1992, sondern unterbot auch die DM-U20 Quali (4:54) deutlich.

20.05.2016 / Flieden

Christopher Nagorr (14,50) und Julius Grau (15,28) mit DM-Norm der U20 im 110m Hürdenlauf

 


(jth) Am vergangenen Sonntag stand das zweite Nationale Hürden- und Sprintmeeting des TV Flieden für die LAZ-Hürdenläufer auf dem Wettkampfprogramm. Christopher Nagorr (14,50) und Julius Grau (15,28) beide vom LAZ-Stammverein TSG Lollar sicherten sich bei guten Bedingungen die  DM-Norm der U20. LAZ – Neuzugang Malte Scharkau ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief mit 15,42 ebenfalls die DM Norm und auch Anna Greim ( LAZ / VfB - 14,42) holte sich das Ticket für die Deutschen Meisterschaften.

170 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung von TV-Abteilungsleiter Gerhard Reichenauer. Die Spitzenleistung lieferte Ricarda Lobe(MTG Mannheim). Mit 12,89 Sekunden unterbot sie ihre alte Bestmarke um mehr als drei Zehntel und knackte ebenso die Olympia-Norm  wie die Chemnitzerin Franziska Hofmann, die mit einer ebenfalls starken Zeit von 12,96 Sekunden ins Ziel kam.

Christopher Nagorr hatte 2015 nur einen einzigen Hürdenlauf absolviert. Am Samstag probierte er sich in Wetzlar an den Männerhürden und in Flieden startete er jetzt im U20-Rennen. „Heute ist er bis zu Hürde 6 ein fantastisches Rennen gelaufen. Die letzten Hürden hat er deutlich mitgenommen und somit einiges an Zeit verloren. Mit 14,50 sec. hat er sich wieder zurückgemeldet. Ihm fehlt jetzt noch das Tempolauftraining. Man hat gemerkt, dass es hinten noch nicht ganz ausreicht, um unter 14 sec. zu rennen. Das sollte aber in 3-4 Wochen deutlich besser gehen. Er hat keine Schmerzen und wir sind alle mehr als zufrieden“ so Trainer Markus Czech im Feedback.  „Ich bin mit dem Saisoneinstand zufrieden. Ich bin sehr froh, momentan ohne Probleme laufen zu können, da die Saisonvorbereitung wieder von vielen kleinen Verletzungen geprägt war. Die Bedingungen waren heute absolut top. Gutes Wetter und eine gute Bahn. Das Rennen war am Anfang sehr gut, ich habe dann aber am Schluss die letzten  Hürden touchiert und kam so etwas aus dem Rhythmus. Also ist noch Luft nach oben und ich freue mich auf die nächsten Rennen“ so Nagorr in der Selbstanalyse.

Auch Julius Grau ist in der neuen Klasse mit den höheren Hürden angekommen. „Er kommt damit schon jetzt gut zurecht. Neuer Abstand (24cm weiter) mit 6 cm höheren Hürden. Er hat noch viele der Hürden mit dem Fuß mitgenommen und ist trotzdem mit 15,28 sec. eine sehr gute Zeit gelaufen. Lohn der Arbeit im zweiten Rennen der Saison ist die Quali für die DM U20“ so Czech.

Neuzugang Malte Scharkau hat sich in den letzten Wochen in allen trainierten Disziplinen sehr gesteigert, so auch im Hürdenlauf. „ Das laufen der Männerhürden ist eine besondere Herausforderung. Malte ist mit 15,08 (U20) als Bestzeit zu uns gekommen und hat heute mit 15,42 eine wunderbare Einstiegsleistung erbracht. Der Übergang zur Männerklasse läuft normalerweise nicht so sauber. Er muss technisch noch einiges tun, damit er die Hürden besser überqueren kann . Das Potential ist vorhanden!“ so Markus Czech.

Anna Greim,  LAZ Stammverein VfB Gießen, hat den heute „Vogel“ abgeschossen! „In Wetzlar ist sie nur bis zur 9. Hürde gekommen. Sie war total nervös, da sie seit 3 Jahren kein gutes Rennen mehr gemacht hat und die Bestzeit über die großen Hürden bei 15,70 sec. lag! In ihrem Lauf mit Ricarda Lobe konnte sie dann mit ihren erzielten 14,42 sec. für die Überraschung des Tages innerhalb der LAZ-Crew sorgen. Mit der Zeit von heute ist noch einiges möglich. Ihre DM-Quali von 14,90 sec.  Hat sie deutlich unterboten“ so Czech.

Julian Otterbein (LAZ–VfB Gießen) war über die 100 m Sprintstrecke am Start. Er gehört mittlerweile auch der Männerklasse an und hat mit 11,21 sec. bei gültigem Wind ebenfalls gezeigt, dass er eine ansteigende Form hat.

20.05.2016

Flieden: Unser Nachwuchs war im "DSMM" erfolgreich - Herzlichen Glückwunsch !

20.05.2016

Laufnacht in Karlsruhe! Niklas Harsy ( 1:52,54) & Christopher Wenzel ( 1:53,74)über 800m mit gutem Saisoneinstand - DM -Norm erfüllt !

 

Niklas Harsy und Christopher Wenzel über 800m mit DM-Norm

(jth) Beste Bedingungen herrschten am Freitagabend bei der ersten „Langen Laufnacht“ der LG Region Karlsruhe im Carl Kaufmann Stadion. Tempomacher in allen 18 Läufen, Preisgelder für die schnellsten drei Athleten in den Elite-Läufen, ein Musik-Truck an der Bahn, Pyrotechnik und eine Athletenpräsentation in Cabrios: Die Premiere der Karlsruher Laufnacht hatte am Freitagabend einiges zu bieten. Die Athleten dankten es mit guten Leistungen, ging es doch für viele um Qualifikations-Normen für die Olympischen Spiele bzw. Europameisterschaften und Tickets für die U18 EM und U20-WM.Angereist waren die auch beiden Mitttelstreckler des LAZ Gießen Christopher Wenzel (MTV Gießen) und Niklas Harsy (TSG Lollar) um über 800m die Quali für die DM U23 (1:54,00) bzw. U20 (1:56,70) zu laufen.

Im 2. von 4 gemischten 800 Meter Zeitläufen stand Christopher Wenzel an der Startlinie. Die Marschroute von Trainer Erich Gebhardt lautete sich nach 100 Meter hinter den Pacemaker einzuordnen, um die anvisierte 400 Meter Durchgangszeit von 54 Sekunden zu erreichen. Nach einer 55er Anfangsrunde lag man knapp über der Zeit. Ab 500m übernahm Wenzel die Spitze des Feldes  und führte eingangs der Zielgeraden mit knappem Vorsprung. Er sah schon wie der sichere Sieger aus, aber den letzten 20 Meter zog noch ein französischer Mittelstreckler an Ihm vorbei (1:53,40). In 1:53,74 Minuten belegte er Platz 2, was gleichzeitig auch die Norm für die DM-U23 bedeutet.  Seine Bestzeit (1;53,09) will er nun in einem schnellen Rennen bei der Regensburg Gala am 4.6. knacken.

Unter den Augen des Bundestrainers wollte auch Niklas Harsy seine ansteigende Form  im nachfolgenden Rennen zeigen. In diesem Lauf waren 12 Läufer mit Bestzeiten von 1:49-51 Minuten gemeldet. Entsprechen groß war sein Respekt in so einem starken Feld mit zulaufen und sich durch zusetzten, denn bei so einer Leistungsdichte wird geschubst und gerempelt.

Die angepeilte 400m Zwischenzeit des Pacemakers sollte bei 52 Sekunden liegen um auf eine 1:48-49 Minuten Siegerzeit zu kommen. Zu schnell für Niklas. Eine 1:51er Zeit hatte ihm sein Trainer Erich Gebhard in einem guten Rennverlauf zugetraut. Nach dem Startschuss legte der Tempomacher ein schnelles Tempo vor. In 24 Sekunden wurden die 200m  passiert und Niklas am Ende des Feldes mit 26 Sekunden gestoppt. Bei 400 Meter zeigte die Anzeigetafel 52,5 für den Pacemaker, Niklas konnte seine Position nach 300m verbessern und wurde mit einer Durchgangszeit von 53,9 gestoppt. Dem hohen Anfangstempo musste er nach 500m Tribut zollen und  ein paar Körner auf der Bahn liegen lassen.  Bei 600m an letzter Stelle liegend konnte er noch einen guten Endspurt hinlegen und auf den letzten 200 Meter 5 Läufer überholen. Platzt 7 im Gesamteinlauf (Platz 4 U20) in 1:52,54 Min. bedeuten DM-Quali. Damit verfehlte es seine Bestzeit (1:52,42) nur knapp. Den Lauf gewann Dennis Biederbeck (LG Ahlen) in 1:49,25 sec)

Fazit des Trainers: „Ordentlicher Saisoneinstieg von Niklas. Wäre er offensiver gelaufen, hätte er auf den letzten 200m nicht solange Wege gehen müssen, dann wären die 1:52 heute schon gefallen. Ich erwarte von Beiden Athleten bei der Regensburg Gala eine Verbesserung auf 1:51für Niklas und eine 1:52 Christopher“ so Erich Gebhardt

19.05.2016

Jana Becker vom LAZ / TSG Lollar läuft in Wiesbaden über 800m der W 10 gute 2:42,71 und verfehlt nur knapp den Kreisrekord der Mutter ( 2:42,3 / 1982) - Herzlichen Glückwunsch - Den Rekord holst du Dir noch - Wir drücken die Daumen

16.05.2016

Franziska Rachowski siegt in Krofdorf

Schon beim Start setzt sich Chunky Liston (Nr. 103) an die Spitze des Feldes. 	Foto: Wereschinski  

08.05.2016

Alexandra Stuhlmann läuft DM-Quali über 2000 Meter Hindernis der WJ U20

(jth) Strahlendes Wetter und beste Bedingungen locken jedes Jahr zu Saisonbeginn viele nationale und internationale Spitzenathleten in das Schönbuchstadion nach Pliezhausen. Das Läufermeeting erlebt bereits seine 26. Auflage und ist bei den Sportlern wegen seiner "krummen Strecken" (150, 300, 600, 1.000, 3.000, 2000m Hindernis) sehr beliebt und dient der ersten Formüberprüfung auf der Bahn. 

So fielen am Sonntag gleich zwei Meeting-Rekorde. Allen voran lief der Bosnier Amel Tuka (Bosnien & Herzegonina) über 600 Meter nach starken 1:15,21 Minuten ins Ziel. Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer Leverkusen) pulverisierte im Alleingang über 3.000 Meter in schnellen 8:55,66 Minuten den zweiten Meetingrekord.

Die Chance sich mit starker Konkurrenz zu messen wollte auch Alexandra Stuhlmann LAZ Gießen/TSG Lollar wahrnehmen. Angereist um in ihrem ersten 2.000 Meter Hindernislauf eine Zeit zwischen 7:10 -7:20 min. zu laufen und damit die Quali  (7:35) für die Jugend DM vom 29.-31. Juli in Mönchengladbach abzuhaken.Nach ihrem starken Auftritt vor 2 Wochen über 5000m bei den Hessischen Langlaufmeisterschaften, wahr klar, dass dies kein Selbstläufer werden wird, mussten doch schon viele Läuferinnen durch stürze am Hindernis bzw. Wassergraben bittere Erfahrung sammeln. Neben einer guten Ausdauer ist auch eine gute Hindernistechnik nötig, um die 5 Bahnrunden mit 18 Hindernisse und 5-mal Wassergraben zu überwinden. Die in Kirchhain wohnende Abiturientin hatte deshalb mit Trainer Erich Gebhardt in den letzten Wochen Sonderschichten über die Hindernisse eingeschoben um ihre Technik zu verbessern. Dies zahlte sich jetzt am Ende aus.

In einem gemischten Lauf der weiblichen Jugend und Frauenklasse lief Alex vom Start weg sehr mutig an und überwand  die Hindernisse in achtbarer Technik. Die 1000m Zwischenzeit stoppte Trainer  Gebhardt in 3:35 min. heraus was auf eine Endzeit von 7:10 hindeutete. Auf dem letzten Kilometer machte sich dann der Kräfteverschleiß über die Hindernisse bemerkbar und Alex musste ihr Kämpferherz auspacken um das Tempo einigermaßen hoch zu halten.Völlig erschöpft aber glücklich hörte sie im Ziel Ihre Endzeit von 7:16,18 min., was den 8. Platz des Gesamteinlaufes bedeutete. Siegerin wurde Schweizerin Fabienne Schlumpf in 6:29,15 min. Stuhlmann unterbot damit die Quali für die Jugend DM um beachtliche 19 sek. und steht mit dieser hervorragenden Zeit in der aktuellen deutschen Bestenliste der Alterkasse WJ U20 auf Platz 7.  "Alex ist mutig angelaufen und hat tolles Rennen abgeliefert, die Zeit ist gut, aber nicht sehr gut, wenn es ihr gelingt ihre Technik am Wassergraben zu verbessern kann sie bei der DM an die 7:05 min. ran laufen, damit ist ein vordere Platzierung möglich" so das Fazit des Trainers. Auch Alex Stuhlmann hatte ein positives Feedback parat: „Ich habe versucht mutig anzugehen, da das Training richtig gut lief und wir viel Hindernis trainiert haben. Das Rennen war auch sehr gleichmäßig, ich habe nur an den Wassergräben recht viel Zeit verloren, da kann man noch ganz viele Sekunden rausholen. Ich bin ja zum ersten Mal 2000m Hindernis gelaufen und die Streckenlänge kam mir entgegen. Als nächstes laufe ich in Koblenz 1500m und dann in Regensburg 3000m Hindernis. Bis dahin wird noch viel Technik trainiert, damit da schnelle Zeiten rauskommen. Bei den Deutschen über 2000m Hindernis will ich schon deutlich schneller laufen und auch eine vordere Platzierung erreichen, was auf jedenfalls möglich ist“ so  Stuhlmann zur gezeigten Leistung und den bevorstehenden Aufgaben.

05.05.2016

Saisoneröffnung

(jth) Johanna Michel knackt im ersten Anlauf die Qualifikationsnorm 1,72m für die DM im Hochsprung - Niklas Harsy gewinnt in Bestzeit im 400m Lauf in50,08 sec

Gut aufgelegt starteten die LAZ-Aktiven bei hervorragenden, äußeren Bedingungen in die Sommersaison. Einen Tag vor Christi Himmelfahrt ließ Niklas Harsy, LAZ Gießen/TSG Lollar, beim Pfungstädter Abendsportfest mit seinem Sieg im gemischten Männer/Jugendfeld über 400m in Bestzeit von 50,08 sec. aufhorchen. Den vierten und fünften Platz belegten seine Mannschaftskameraden Christopher Wenzel (LAZ / MTV)in Bestzeit von 51,62 sec und Nikolai Schütze in 52,02 sec.

Am Feiertag starteten dann die LAZ-Athleten in Möhrfelden-Walldorf auf dem 15. Stadionfest.

Einen guten Saisoneinstand lieferte  Hochspringerin Johanna Michel, LAZ Gießen Stadt und Land in der Frauenkonkurrenz ab. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,72m siegte sie in diesem Wettbewerb und qualifizierte sich gleichzeitig mit dieser Höhe für die Deutschen Meisterschaften der W23. Anna Greim ebenfalls LAZ Gießen, die leicht verletzt in den Kugelstoßwettbewerb der Frauen ging, erkämpfte sich mit einer Weite von 8,47m den 6. Platz. Erstmalig in der AK U20 startend holte sich Julius Grau zwei 2. Plätze, im Weitsprung mit einer Weite von 6,25m und im Diskus mit guten 32,59m, was neue Bestleistung bedeutete. Die 110m Hürden absolvierte der Hachborner Abiturient in guten 15,45 sec. belegte damit den 4. Platz und schrammte knapp an der Deutschen Qualifikation 15:30 sec. vorbei. Die LAZ-U23Atleten starteten bei den Männern und hatte international prominente Konkurrenz. So musste Clemens Grau, nach 2 jähriger Leichtathletikabstinenz (Studium in Afrika) erstmalig über die Männerhürde und gegen Jan-Felix Knobel WM Teilnehmer 10-Kampf, antreten. Bis zur 2. letzten Hürde hielt Grau ganz gut mit, dann jedoch fädelte er in der vorletzten Hürde ein, brachte aber den Lauf noch zu Ende in 19,39 sek. Im Diskuswurf der Männer wurde es noch interessanter. Hier bekamen unsere Athleten es neben Knobel mit einem weiteren 10-Kampf Ass, Europameister, WM-Teilnehmer, zu tun. Pascal Behrenbruch. Knobel siegte knapp mit 48,45m vor Behrenbruch 45,32m. Rang 5 holte sich LAZ-Neuzugang Malte Scharkau vom LAZ Gießen in guten 37,12m. Den Weitsprung der Männer dominierte Gianluca Puglisi, LG Eintracht Frankfurt, mit guten 7,20m. In diesem Wettbewerb konnten die LAZ-Athleten mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. So sprang Malte Scharkau mit 6,24m auf den 3. Platz und Clemens Grau mit 5,88m auf Rang fünf.

04.05.2016

400m Bestzeiten der Mittelstreckler

Harsy,Niklas 50,08
Wenzel,Christopher 51,62
Schütze, Nikolai 52,04

 

30.04.2016

Regionsmeisterschaften im Blockmehrkampf

 

Sonne, Windstille, angenehme 18°, eine hervorragend, durch viele freiwillige Helfer des ausrichtenden HLV Kreis Gießen, präparierte Leichtathletik Anlage, eine exakte Organisation und eine über alle Erwartungen liegende Teilnehmerzahl von 250 Athleten/Innen, aus ganz Hessen und über die Hessische Landesgrenze hinaus, ließen diese erste Veranstaltung im Olympischen Jahr, in der Sportstadt Gießen, zu einem tollen Leichtathletikevent für die jungen Nachwuchsatahleten und Zuschauer werden.

Im Blockwettkampf Lauf der Jugend M15 erkämpfte sich Joshua Ott, LAZ Gießen Stadt und Land, mit 1.998 Punkten die Silbermedaille, verfehlte jedoch die Qualifikationsnorm für die Hessischen Meisterschaften klar.In der Altersklasse Jugend M14 dominierte Samuel Claudy von der LG Wetzlar klar vor Jonas Karger vom LAZ Gießen, der mit 2.022 Punkten die Silbermedaille , vor seinem Vereinskameraden Mischa Vereshchagin nach Hause trug. Im Block Wurf konnte sich Jean Arisa, LAZ Gießen, mit 2.276 Punkten die Silbermedaille erkämpfen. Leider reichte ihm sein Diskuswurf von 27,22m (Block Wurf 2200 Punkte + Zusatzquali. 28,00m Diskuswurf) nicht zur Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften. Leo Galfe vom LAZ Gießen kam mit 2.257 Punkten auf den Bronze Platz.Im Block Wurf siegte Lennart Wehrum M13, LAZ Gießen, unangefochten, da konkurrenzlos, mit 1.936 Punkten. Sein Vereinskamerad Lukas Jürgens sicherte sich die Silbermedaille in der AK M12 mit 1.372 Punkten. In der Mannschaftswertung erkämpfte sich das LAZ Gießen Trio, Jan Arisa, Leo Galfe und Jonas Karger den Vizemeistertitel mit beachtlichen 6.555 Punkten, klar vor dem Team Dillenburg 5.712 Punkte aber eindeutig hinter dem Team Burgsolms 7.896 Punkte. Die Männliche Jugend U14-Mannschaft des LAZ Gießen errang mit 5.113 Punkten, hinter den Teams Wetzlar und Johannisberg, die Bronzemedaille, mit Lennart Wehrum, Joshua Bornhäuser und Michael Will.Nia Riegel. LAZ Gießen, die im Block Wurf W12 antrat, siegte ohne Konkurrenz mit guten 1.651 Punkten.

Erstmalig wurden die Topleistungen der jungen Athleten zusätzlich zu den Urkunden mit kleinen, nützlichen Sachpräsenten gewürdigt, die von den Firmen Rovema Verpackungsmaschinen, Fernwald und Foodpower Orthopädie- und Sanitätshaus, Gießen, freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.

23.04.2016

Alexandra Stuhlmann mit neuem Kreisrekord

16.04.2016

Moritz Weiß gewinnt 10-Meilen-Hauptlauf des ASC Licher Wald

31.01.2016

Julius Grau LAZ Gießen siegt in Frankfurt Kalbach über die 60 m Hürden und knackt Hallen DM Quali Hürde in 8,42 s
(jth) Bei den „Offenen Kreis Hallenmeisterschaften“  am Wochenende in Frankfurt Kalbach, knackte der Hachborner Mehrkämpfer Julius Grau (LAZ/TSG Lollar), die Qualifikationsnorm (Q 8,50 s) für die Deutschen U 20 Hallen Meisterschaften in Dortmund am 20. + 21.02.2016, im Hürdenlauf in guten 8,42 sec. Mit dieser neuen persöhnlichen Bestleistung ergänzt er somit das LAZ-Starterfeld mit Christopher Nagorr (Hürden -  8,28 s HM Hanau) , Niklas Harsy ( 800 m) und der 4 x 200 m Staffel (Nagorr, Grau, Katzer, Harsy).

„Im Vorlauf lief es noch ein bisschen unrund, konnte aber die stärker eingeschätzten Frankfurter Läufer um Jan Näser und Marcel Lauer in einer Zeit von 8,54 s auf die Plätze verweisen. Im Endlauf erwischte ich vom Start weg einen guten Rhythmus, kam sehr gut an die erste Hürde und konnte zwischen den Hürden beschleunigen, was sich dann auch in der guten Zeit von 8,42 s nieder schlug. Ich freue mich sehr über die Hürden Qualifikation für die Deutschen Hallen Meisterschaften, noch mehr freue ich mich aber über die Qualifikation der 4 x 200 m Staffel mit den Mannschaftskameraden Nagorr, Harsy und Katzer zusammen. Es ist immer etwas Besonderes in einem Team zu starten“ so der 17 jährige Mehrkämpfer des LAZ Gießen.

31.01.2016

Klaus Ploghaus zum 60. Geburtstag: Boykott-Opfer von Moskau und Olympia-Dritter in Los Angeles

Nachfolgend einige Namen, hoffentlich wurde niemand vergessen. Heinz Ulzheimer (Eintracht Frankfurt/1952/Bronze 800 und 4x400 Meter), Karl Storch (SC Borussia Fulda/1952/Silber im Hammerwerfen), Leonhard Pohl (TSV Pfungstadt/1956/Bronze 4x100 Meter), Armin Hary (FSV Frankfurt/1960/Gold 100 und 4x100 Meter), Klaus Lehnertz (KSV Hessen Kassel/1964/Bronze im Stabhochsprung), Hans Baumgartner (TV Heppenheim/1972/Silber im Weitsprung), Christiane Krause (ASC Darmstadt/1972 Gold über 4x100 Meter), Klaus-Dieter Hildenbrand (ASC Darmstadt/1976/Bronze über 5.000 Meter), Lothar Krieg (ASC Darmstadt/1976/Bronze über 4x400 Meter), Harald Schmid (TV Gelnhausen/1976/Bronze über 4x400 Meter und 1984 Bronze über 400 Meter Hürden), Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt/2012 Bronze im Hammerwurf). Die Genannten sind Medaillengewinner bei Olympischen Spielen seit dem HLV-Gründungsjahr (1947) und haben das Trikot eines hessischen Vereins getragen. Ein anderer Hesse ist nicht weit entfernt von diesem Muster: Klaus Ploghaus, geboren in Gelnhausen und von 1974 bis 1983 Mitglied des ASC Darmstadt.

Von 1984 bis 1988 startete der Hammerwerfer allerdings für Bayer Leverkusen. Und gewann genau in diesem Zeitraum Olympia-Bronze in Los Angeles (1984) und schleuderte seine persönliche Bestleistung (81,32 Meter/1986). Andere Erfolge - die Studenten-Weltmeisterschaft (1979, 1981), der erste 80-Meter-Wurf seiner Karriere bei den Hessenmeisterschaften Ende Juni 1981 in Obersuhl (80,56 Meter), WM-Platz sechs (1983) und EM-Rang acht (1982) sowie seinen einzigen deutschen Titel (1982) - gelangen ihm im Trikot des ASC Darmstadt. An diesem Sonntag, 31. Januar, feiert Ploghaus seinen 60. Geburtstag.

Die Spur des einst wurfgewaltigen Architekten hat sich seit Anfang der 90er Jahre ziemlich verloren. Nach der olympischen Saison 1988, für die Spiele in Seoul (Südkorea) war Ploghaus aufgrund eines fragwürdigen Qualifikationsmodus nicht nominiert worden, hatte ihn der Werksklub aus Leverkusen mehr oder weniger rausgeworfen, indem die Verantwortlichen einfach die komplette Vereinsförderung strichen. Übrig blieben lediglich 300 Mark von der Deutschen Sporthilfe. Ploghaus brachte eine Knorpeloperation im linken Knie hinter sich und heuerte beim USC Mainz an. Im Trikot des Universitäts-Sport-Clubs schleuderte er den Hammer nochmal 73,86 Meter weit (1989), dann war die Karriere offiziell vorbei. Nun, nicht ganz, denn 1992 feierte er ein Comeback aus einer Bierlaune heraus. Dreimal Training pro Woche genügten, um in Schweinfurt für die LAZ Gießen süddeutscher Meister zu werden (70,78 Meter). 1993 war er immer noch Zweiter der HLV-Jahresbestenliste - mit 62,82 Meter, hinter Holger Klose (69,08).

Ploghaus prägte eine hochklassige Ära des westdeutschen Hammerwerfens, in der auch mehrere Weltrekorde fielen. Genannt seien Karl-Hans Riehm (TV Wattenscheid/Bestleistung: 80,80 Meter, vier Weltrekorde), aber auch Walter Schmidt (ASC Darmstadt/79,30 Meter) und Manfred Hüning (LAZ Rhede/79,16 Meter) - auf der Schlussgeraden seiner professionellen Karriere musste er sich mit Christoph Sahner (TV Wattenscheid/81,78 Meter) und dem jungen Heinz Weis (Bayer Leverkusen/83,04 Meter) auseinandersetzen.

Und Ploghaus war ein Opfer des Olympiaboykotts von Moskau 1980. „Zuerst hatte ich überhaupt keine Lust mehr, weiter zu trainieren“, sagte er damals. Ein „fürchterlicher Tiefschlag“ sei der Boykott gewesen. Ploghaus, Anfang der 80er Jahre ein aufstrebender Jungstar, meinte auch: „Das kommt immer wieder hoch wie Schluckauf.“ In diesen Wochen der Niedergeschlagenheit war nicht mehr viel geblieben von dem „Rausch“, den er immer spürte, wenn er während der Trainingsfron wieder „über eine Grenze hinweg gestiegen war“. Allmählich trat Ploghaus aus dem Schatten des deutschen Serienmeisters Riehm heraus, aber auch bei den Olympischen Spielen in Los Angeles lag der Altmeister vor ihm und gewann Silber. Die Leistungen: 77,98 Meter und 76,68 Meter.

Der ASC-Hammerwerfer Schmidt, der in den Jahren 1971 (76,40 Meter) und 1975 (79,30 Meter) Weltrekord geworfen hatte, outete sich 1976 als Anabolika-Konsument und brachte den umstrittenen Freiburger Professor Armin Klümper als behandelnden Arzt ins Spiel. Ende der 90er Jahre bekannte sich auch Riehm zum unterstützenden Anabolika-Konsum während seiner Hammerwurf-Karriere, genannt als „Wegbegleiter“ wurden seinerzeit von der F.A.Z. auch Bundestrainer Karl-Heinz Leverköhne sowie Klümper. Ist es in diesem Kontext denkbar, dass ein Weltklasse-Hammerwerfer wie Ploghaus „sauber“ durch seine Karriere gekommen ist? Wo man doch laut Riehm seinerzeit ohne verbotene pharmazeutische Substanzen „nicht mehr als 78 Meter weit werfen“ konnte?

Ploghaus hat beruflich Ende der 80er; Anfang der 90er Jahre sein berufliches Glück in Darmstadt mit einem Präsentladen und einer Galerie versucht. Aber auch Objektausstattung für Firmen, die ihre Büroräume mit geschmackvollen Bildern verschönern wollten sowie der Vertrieb von Alarmanlagen hielten den „Selfmademan“ (Eigeneinschätzung) vor mehr als 20 Jahren mächtig auf Trab.

Uwe Martin
Bilder: Klaus Ploghaus im Jahr 1980 (Foto: HLV-Jahrbuch 1980, Raatz) , Klaus Ploghaus in Aktion (Foto: 50 Jahre Hessischer Leichtathletik-Verband)

 

23/24.01.2016                             6 Medaillen bei den Hessenmeisterschaften