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Silvesterlauf am 31.12.2017

24.07.2017 Grosseto ( IT)

Niklas Harsy: Ich habe meine Mentalität auf den letzten Metern verloren

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(jth) Niklas Harsy vom LAZ Giessen/TSG Lollar ist mit seinem U20 EM-Auftritt in Grosetto sichtlich unzufrieden und enttäuscht.“ Ich habe viele taktische Fehler gemacht und meine Mentalität auf den letzten Metern verloren“.

Im zweiten Vorlauf lief der Athlet von Trainer Erich Gebhardt mit 1:54,77 min im Stadio Olimpico Carlo Zecchini als sechster in das Ziel und verpasste den Einzug in das 800-Semifinale.

Im Vorfeld der EM war der Schützling von Trainer Erich Gebhard sehr gut in Form und alles deute darauf hin, dass er einen erfolgreichen Lauf absolvieren kann. „Niklas hat in den letzten Wochen gut trainiert und die Form stimmt. Die Zubringerwerte auf den Unterdistanzen sind hervorragend, sodass man über 800m einiges erwarten kann. Auf  den letzten Metern spielt er normalerweise seine Sprintqualität aus“ so der Coach.

Es kam jedoch alles anders, denn bei 30 Grad in der prallen Mittagssonne mussten die 800-Meter-Läufer ihre Vorrunde bestreiten.

„Ich bin am Start sehr schlecht weggekommen. Ich hatte direkt 10-20 Meter Abstand. Der folgende Rennverlauf war eine Katastrophe“ so der angehende Industriekaufmann in der Selbstkritik.

„Das Aufwärmen verlief noch prima und ich habe mich gut gefühlt. Im Call-Room stieg dann schnell die  Aufregung, aber die Freude zu laufen war groß. Nach 30 min Zeitverzug und organisatorischen Problem in der Rennverteilung wurden wir ins Stadion geführt. Positionskämpfe auf Bahn 2 bis 3, dauerhaft Gerangel undTempoverschärfungen im Rennen machten mir Probleme. Das Tempo hat sich bei den äußeren Bedingungen höllisch angefühlt, obwohl wir nur mit 58 sec. durchgegangen sind. Ich habe probiert nach vorne zu kommen, musste viele Extrameter machen und habe auf den letzten 100m Tribut dafür zollen müssen“ so Niklas Harsy.

Was man bei der Internet-Liveübertragung sehr gut sehen konnte, war das ihm der Schlussspurt fehlte. „Es war meine erste internationale Meisterschaft. Ich werde daran arbeiten die Fehler abzustellen und bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zeigen, was ich wirklich kann. Ich danke jedem, der mich auf dem Weg unterstützt hat“ so die ehrlichen Worte des EM-Teilnehmers.

Markus Kubillus DLV-Bundestrainer Mittelstrecke C-Kader hat sich den Lauf auch noch einmal auf Video angeschaut. Auch er ist, ebenso wie Heimtrainer Erich Gebhardt, der Meinung  dass Niklas  zu langsam angelaufen ist.

Für Trainer Erich Gebhardt, der auf eigene Kosten die 1200 km Reise angetreten hatte, um seinen Schützling vor Ort zu unterstützen ist die Enttäuschung ebenfalls groß. „Mit der Teilnahme an der EM ging für Trainer und Athlet ein Traum in Erfüllung. Groß waren die Erwartungen sein Leistungspotenzial abzurufen und nach den Vorleistungen das Halbfinale zu erreichen. Gehandikapt durch einen Beckenschiefstand in der letzten Vorbereitungsphase konnte nicht so trainiert werden wie es nötig war. Durch intensive Physiobehandlung konnte er schmerzfrei nach Grosseto reisen. Sein selbst gestecktes Ziel war taktisch klug zu laufen und sich hinten heraus mit einem guten Endspurt für das Halbfinale zu qualifizieren. Aber es kam leider ganz anders. Nach dem Startschuss lief er die ersten 100m sehr verhalten an und hatte einen Rückstand zum Feld, sodass der Bundestrainer ihn aufforderte sich mehr nach vorne zu orientieren, was er auch tat. Mit einer 400m Durchgangszeit von 58,2 sek. wusste man, dass es hinten raus sehr schnell werden würde. Bei 600m lag er an Position 6 und versuchte in der Zielkurve anzugreifen. Aber auf der Zielgeraden verliesen ihn die Kräfte und er ließ auf den letzten 30m austrudeln“ so Gebhardt.

Eine Europameisterschaft hat ihre eigenen Gesetze, der Druck erstmals den Bundesadler zu tragen und eine top Leistung abzuliefern ist groß. So muss man die Erkenntnis mitnehmen, dass die Teilnahme für die persönliche Entwicklung schon ein großer Erfolg war und man viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnte. Am ersten Wochenende im August stehen die Deutschen-Jugendmeisterschaften in Ulm an. Niklas Harsy ist ein Kämpfer und sein ganzes Umfeld wünscht ihm, dass er die gesammelten EM Erfahrungen dort in eine Medaille umwandeln kann. Wir drücken die Daumen.

21.07.2017 Grosseto ( IT)

Niklas Harsy fehlen fehlen 7/100 zum Semi-Finale bei der EM U20

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(jth) Niklas Harsy (LAZ/TSG Lollar) hat sich leider nicht für das Semifinale bei den Europameisterschaften der U20 in Grosseto qualifiziert. Bei 30 Grad in der prallen Mittagssonne mussten die 800-Meter-Läufer ihre Vorrunde bestreiten.

Im zweiten Vorlauf lief der Athlet von Trainer Erich Gebhardt mit 1:54,77 min im Stadio Olimpico Carlo Zecchini als sechster in das Ziel.

Für Trainer Erich Gebhardt war das Vorhaben EM somit keine erfolgreiche Mission. „Zielsetzung für Niklas war es die 1. Runde zu überstehen und das Halbfinale zu erreichen. Entscheidend war, dass er im Vorlauf  nicht den nötigen Speed auf der Zielgeraden hatte. Vom Bundestrainer hatte er die Vorgabe erhalten, dass er sich nach 400 m an der vierten Position eingruppieren sollte. Mit 58,2 sec war die erste Runde jedoch sehr langsam und Niklas befand sich auf Position sechs. Somit lag der Fokus auf der zweiten Runde. Es kostete ihn nun viel Kraft sich wieder vorne einzureihen. Auf der Zielgeraden waren dann leider die Körner verschossen“ so ein sichtlich enttäuschter Trainer. 

Niklas Harsy gab in einer schnellen Analyse folgendes zu Wort: „Ich habe mich von Anfang an nicht gut gefühlt. Dabei habe ich mich echt auf das Rennen gefreut! Aber dann mussten wir erst so lange warten, und dann gab es noch auch Probleme mit der Laufeinteilung“.

Den Vorlauf gewann Marino Bloudek (Kroatien) mit 1:52,37 min vor Athanásios Kalákos (Griechenland / 1:52,55) und Ignacio Fontes aus Spanien mit 1:52,65. In der Gesamtplatzierung belegte er den 28. Rang und es fehlten nur sieben Hundertstel zum Einzug in das Semifinale  (ausführlicher Bericht folgt).

17.07.2017 FFM

 Viel Erfolg - Niklas !

14.07.2017 Giessen / www.giessener-allgemeine.de

Trainer-Rookie

Wie ein Ex-Athlet den Leichtathletik-Nachwuchs voran bringen will

Adrian Becker hat die Seiten gewechselt: vom Athleten zum Trainer. Der 30-Jährige Leichtathlet liebt seinen Sport – und bringt frischen Wind und neue Ideen in den Trainingsalltag.
 
                                                                                                         
                                                                                              Von Wolfgang Gärtner
Alles im Blick und als Vormacher tätig: Adrian Becker (hinten links) und seine Trainingsgruppe vom LAZ Gießen im Weststadion. (Foto: gae)
 
Es passt zu ihm. Mit Schlappen an den Füßen und einer viel zu großen Baseball-Kappe auf dem Kopf macht Adrian Becker bei seiner Trainingsgruppe des LAZ Gießen die Dehnübungen im Gießener Weststadion vor. Exakt, motivierend und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Der ehemalige Zehnkämpfer und Top-Weitspringer wie -Hürdensprinter weiß noch ganz genau, wie es geht. Und vor allem, welche Übungen den U14- bis U16-Jugendlichen Spaß machen und sie weiterentwickeln werden.

Über sich selbst sagt Adrian Becker: »Ich bin und bleibe ein echt bunter und verrückter Typ, der sagt, was er denkt, macht, was er mag und sich voll in etwas reinhängt, was er unbedingt will. Das ist überall in meinem Leben so – aber der Sport steht eindeutig ganz oben.«

Kommunikation ist seine Stärke

Ihm ist der Trainerjob auf den Leib geschnitten. Bei den Kids kommt er mit seiner offenen Art an. Kommunizieren auf allen Ebenen ist eine Stärke des Lehrers der Grundschule Gießen-West – auch in der Funktion als U14-E-Kader-Trainer des hessischen Leichtathletik-Verbandes. Dort führt er die Vereine zusammen, koordiniert, sichtet die Talente, baut Animositäten ab und gibt wertvolle Tipps.

Immer gut gelaunt – Adrian Becker. (Foto: gae)

Immer gut gelaunt – Adrian Becker. (Foto: gae)

»Ich muss als Kadertrainer schauen, dass die Talente bei der Leichtathletik bleiben« ist für ihn das oberste Gebot. Zurzeit liefe es unter den Vereinen harmonisch ab. Die Zeit, dass gegenseitig abgeworben wurde, sei vorbei, erklärt Becker.

In seiner eigenen LAZ-Hauptgruppe hat er mit Jean Arisa wohl einen kommenden Mehrkämpfer entdeckt. Vor zwei Jahren wurde der Kenianer beim LAZ vorstellig. Dass Arisa laufen konnte, sah man sofort. Dass er aber auch vielseitig ist, erkannte Becker ebenfalls. Kürzlich holte sich der in der M15 startende Arisa zwei Hessentitel über 300 m und 300 m Hürden – zudem Bronze beim Stabhochsprung.

»Gebe zurück, was ich damals erhalten habe«

Beckers Zeitaufwand ist immens. »Ich bin fünfmal die Woche je zwei Stunden auf dem Platz – also zehn Stunden reine Trainingsarbeit. Da fehlt aber die Nach- und Vorbereitung. Ich schicke den Kindern natürlich Videoanalysen. Und dazukommen noch die Wettkämpfe und samtags das E-Kader-Training«, zählt der 30-Jährige auf. Bei einer Hessenmeisterschaft gehe der komplette Samstag und Sonntag drauf. »Es ist grundsätzlich mein Hobby, und ich gebe nur das zurück, was ich damals erhalten habe. Deswegen mache ich das gerne«, scheint Zeit keine Rolle für ihn zu spielen.

Seit einem Jahr ist er zudem Sportkoordinator in der Grundschule West. So kann er noch besser sichten. Erste Erfolge haben sich eingestellt. Die Kinder-Schulstaffel setzte sich kürzlich beim 16x-50-m-Staffel-Wettbewerb für die Grundschulen von Stadt und Landkreis Gießen durch und löste das Ticket zur Teilnahme am internationalen Leichtathletik-Wettbewerb ISTAF am 27. August im Berliner Olympia-Stadion.

Solche Erfolge steigern die Popularität der Leichtathletik in der Schule ungemein, sagt Becker, der danach von vielen Kindern angesprochen wurde, die unbedingt ins Leichtathletik-Training kommen wollten.

Verletzungen beendeten die eigene Karriere

Dienstag ist beim LAZ Gießen ein Trainingstag, da teilt sich die Becker-Gruppe die Anlage mit der von Markus Czech, der die älteren Kinder und Aktiven betreut und früher auch Becker selbst coachte. »Das passt gut zusammen«, sagt Becker, »so können wir gegenseitig austauschen und noch besser leistungsmäßig differenzieren.«

Sein eigene Karriere beendete Becker vor einem Jahr. Den zahlreichen Verletzungen - zuletzt Kreuzbandriss – musste er Tribut zollen. Ihn hat schon immer die Vielfalt der Leichtathletik fasziniert, deswegen hat er sich oft für den Zehnkampf entschieden und nicht für die Paradedisziplinen Weitsprung und 110 m Hürden. Aber auch der Teamgeist war für ihn von Relevanz. So feierte das Männer-Team mit ihm einige deutsche Meisterschaften. Becker weiß, welcher Aufwand hinter einem Mehrkampf-Training steckt – es sind ja immerhin zehn Disziplinen, die versorgt werden müssen. Mit acht Jahren wurde Becker in Großen-Buseck von seinem Klassen- und Sportlehrer Wolfgang Heußner entdeckt und gefördert. Die Theimer-Brüder Jörg und Martin holten ihn dann in den Verein zum TV Großen-Buseck und betreuten ihn, ehe 2001 Becker in einem fließenden Übergang von Czech unter seine Fittiche genommen wurde.

Becker ist eher der Spielertrainer, der selbst immer noch in die Grube hüpft. »Viele kennen mich als Athlet. Für mich ist es wichtig, dass es heißt, der Becker ist einer, der mit allen gerne zusammenarbeitet, der kommuniziert, der keinen Streit anfängt und keinen abwirbt.« Und er ist einer, der mit seiner Fachkompetenz und Erfahrung Kinder weiterentwickelt und sie mit seiner offenen, motivierenden Art sowie interessanten Trainingsinhalten zur Leichtathletik bringt und sie dort auch halten will.

Info

Streckbrief: Adrian Becker
  • geboren am 28. Februar 1987
  • wohnhaft in Wieseck
  • Erfolge: fünffacher deutscher Meister, erster Erfolg bei DM 2001 Mehrkampf in Rede, über 40 Hessenmeistertitel, Teilnahme Länderkampf für Deutschland, deutscher Rekord über die 80 m Hürden 2002 in 10,25 sec (besteht heute noch!)
  • Bestleistungen mit 16 Jahren: 7,30 m Weit, 60,87 m Speer, 1,93 m Hoch (mit 1,75 m Körpergröße), 7300 Punkte im Jugendzehnkampf U18 und als Erwachsener auch über 7000 Punkte
  • Lieblingsorte: Gießen, auf dem Sportplatz und am Meer
  • Reisen: dort, wo es warm ist
  • Essen: alles, zurzeit mit Freundin Theresa Heinrich überwiegend vegetarisch unterwegs
  • Trinken: Smoothies
  • Lebensmotto: immer positiv denken
  • Musik: spielt selbst Schlagzeug und Gitarre und singt gerne
  • Sportliche Enttäuschungen: die Verletzungen, 2002 Pfeiffersches Drüsenfieber, so nicht zur U18-WM über Hürden, Weitsprung oder auch Mehrkampf
  • Beruf: Grundschullehrer mit den Fächern Deutsch, Mathematik und Sport an der GS Gießen-West, Sportkoordinator an dieser Schule
  • Trainer: LAZ Gießen und E-Kadertrainer für den HLV
  • Hobby: Leichtathletik, Basketball, Volleyball, Kraftsport, Turnen oder seit neustem auch Calisthenics (Training mit eigenem Körpergewicht).

13.07.2017 Erfurt

      Niklas Harsy in Richtung EM-U20 nach Grosseto verabschiedet

(jth) Niklas Harsy (LAZ / TSG Lollar) wurde am Donnerstagabend im Stadion der TSG Lollar von seinem Stammverein  und dem LAZ Giessen in Richtung Europameisterschaft der U20 in Grosseto / Italien (20-23.Juli) verabschiedet. „ Am kommenden Montag geht’s dann mit dem Flieger nach Rom und dann weiter in die 80.000 Einwohnerstadt in der Toskana“, so Niklas Harsy. Der angehende Industriekaufmann der Fresenius Unternehmensgruppe, hatte beim Abendsportfest in Pfungstadt die Norm von 1:50,50 mit einer neuen Bestzeit von 1:50,40 unterboten. Nach der Regensburger Sparkassen Gala wurde er vom DLV für die EM-Nominiert.

TSG Abteilungsleiterin Andrea Ewald, LAZ-Vorsitzender Eckhard Paul und Reinhard Böttner vom LAZ-Förderverein überreichtem dem Schützling von Trainer Erich Gebhardt ein T-Shirt mit dem Schriftzug „ Viel Erfolg in Grosseto“ sowie eine ein Survival-Packet mit etlichen brauchbare Utensilien wie einer Italien-Landkarte und vielen weiteren Dingen.

Für Niklas Harsy läuft die EM-Vorbereitungen gut: „Nach der Nominierung am 13.06.2017, habe ich direkt mit dem Training für die EM angefangen. Die ersten zwei Wochen sind „perfekt“ verlaufen. Ich habe viele qualitativ hohe Einheiten machen können. Zudem habe ich es geschafft, im jeden Training die vorgegebenen Zeiten meines Trainers zu unterbieten. Die Wochen haben sich jedoch körperlich bemerkbar gemacht und aus diesem Grund habe ich mir eine fünf tägige Trainingspause gegönnt. Aus meiner Sicht war das eine gute Entscheidung, da ich nach der Pause die 400m in 48.42 Sek. gerannt bin. Das bedeutet Platz 9 in der DLV-Jahresbestenliste. Ein gutes Vorzeichen für einen 800m-Läufer, der in Grosseto persönliche Bestzeit laufen möchte“.

Niklas Harsy wird am Freitag, den 21. Juli um 10:45 Uhr zum Vorlauf antreten.

Trainer Erich Gebhardt, der auf eigene Kosten auch vor Ort sein wird, hat seinen Schützling hoffentlich auf den Punkt genau vorbereitet: „Niklas hat in den letzten Wochen gut trainiert und die Form stimmt. Die Zubringerwerte auf den Unterdistanzen sind hervorragend, so dass man über 800m einiges erwarten kann. Ich traue ihm bei einem schnellen Rennverlauf eine Zeit von 1:49 min zu. Da es sein erster internationaler Einsatz für den DLV ist, wird man gespannt sein, wie er mit diesem Druck umgehen kann. Kluges taktisches Verhalten und Tempogefühl zeichnen ihn aus, das Halbfinale sollte drin sein. Sollte  dies gelingen, ist alles möglich um dem Traum "Finale"  Wirklichkeit werden zu lassen“, so sein Trainer.

09.07.2017 Erfurt

      Rang 10 für Christopher Wenzel (1;51,97) und die 4x400m (3:17,84) Staffel bei der DM

                  

 

08.07.2017

                                   Christopher Wenzel steht im DM-Finale über 800 m

(jth) Christopher Wenzel vom LAZ Giessen / MTV Giessen steht überraschend im Finale der 117. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Aktiven im Staigerwaldstadion in Erfurt. Der Athlet von Trainer Erich Gebhardt steigerte sich in einem couragierten 800 m Vorlauf auf eine neue persönliche Bestzeit auf 1:50,99 und blieb somit erstmal unter der 1:51 Schallmauer.

In einem unglaublichen Rennen, so die Mitteilung vom Trainer per Whats-App-Nachricht, lief der Student der Betriebswirtschaft in 25,5 sec auf den ersten  200 m an. Nach Durchgangszeiten von 53,5 sec auf der ersten Stadionrunde und 1:21,5 min an der  600 m Marke erreichte er hinter dem Sieger Jan Riedel (Dresdner SC / 1:50,39) und Pascal Kleyer (LG Region Karlsruhe / 1:50,41) als Dritter das Ziel. In der Addition der weiteren Vorläufe rangiert der Athlet von Trainer Erich Gebhard auf dem zehnten Rang, was zum Einzug in das Finale am Sonntag um 18:20 Uhr berechtigt. Die schnellste Zeit des Tages verbuchte Christoph Kessler von der LG Region Karlsruhe in 1:46,71 min.

26.06.2017 / Gießener Anzeiger
 

                                                   Hessische Meisterschaften

24.06.2017 / Gießener Anzeiger
 

                 Spannender Staffel-Wettbewerb mit Protesten und Begeisterung

                     Voller Freude auf den Start in Berlin: Die im Weststadion siegreiche Staffel der Grundschule Gießen-West mit ihrem Lehrer Adrian Becker. Foto: Weis

Voller Freude auf den Start in Berlin: Die im Weststadion siegreiche Staffel der Grundschule Gießen-West mit ihrem Lehrer Adrian Becker. Foto: Weis
Von Albert Mehl

GIESSEN - "Das ist Begeisterung pur", lobte Gießens Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz als zwischenzeitlicher Aushilfs-Moderator schon während der Veranstaltung. Und nicht nur er erlebte noch eine Steigerung der Stimmung im Gießener Weststadion, als zu den beiden Finalläufen aufgerufen wurde. Die ihren Höhepunkt fand, als die 16 jungen Läufer und Läuferinnen der Grundschule Gießen-West nach 2.09,71 Minuten ihre Siegerzeit vom Vorjahr (2.10,71) um eine Sekunde verbessert hatten. "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", schallte es wenig überraschend über das Stadion-Areal. Denn die Schützlinge von Lehrer Adrian Becker hatten nicht nur die zweite Auflage des 16x50-m-Staffel-Wettbewerbs für die Grundschulen von Stadt und Landkreis Gießen für sich entschieden (der Vogelsbergkreis war nicht vertreten). Sie hatten sich auch das Ticket zur Teilnahme am internationalen Leichtathletik-Wettbewerb ISTAF am 27. August im Berliner Olympia-Stadion gesichert. Wo sie ein ungleich schwerer Wettkampf erwarten wird.

Was nicht heißen soll, dass der Sieg im Weststadion ein Spaziergang für das junge Team in den orangefarbenen Shirts gewesen wäre. Vor allem die Teilnehmer der zweitplatzierten Wilhelm-Leuschner-Schule aus Heuchelheim und der nur auf Rang vier gelandeten Burgschule Großen-Linden ließen ihrer Enttäuschung mit Worten und Gesten freien Lauf.

Denn auch wenn zur Siegerehrung durch Regierungspräsident Christoph Ulrich als Vertreter des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier als Schirmherr der Veranstaltung die Wogen geglättet schienen, hatte es nach den drei Vorläufen einigen Trubel gegeben. Vor allem der erste Vorlauf stand im Blickpunkt. Die Vertreter der Lindener Burgschule hatten Protest eingelegt, weil bei der zweiten Stadionrunde (als nach den acht Jungen die acht Mädchen der jeweiligen Staffeln ihren Part absolvierten) nicht auf die Innenbahn habe eingeschwenkt werden können. Dadurch sahen sich die Lindener um eine bessere Zeit gebracht.

Nach intensiven Beratungen gaben die Verantwortlichen um die Organisatoren Kurt Drolsbach und Volker Clarius dem Einspruch statt. Und in einem Entscheidungslauf der drei Vorlauf-Teilnehmer hinter Sieger Grundschule Gießen-West verbesserten die Teams von Burgschule Linden sowie Grundschule Krofdorf und Georg-Büchner-Schule Gießen tatsächlich ihre Zeiten.

Was dann, um so viel Gerechtigkeit wie möglich zu bekommen, zu zwei Finalläufen führte. Dadurch wurden alle Staffeln neben der Teilnahme am Rahmenprogramm noch einmal sportlich gefordert. Was sich sehr positiv auswirkte. Denn der B-Lauf genauso wie das A-Finale waren nach den Vorläufen eine spannende Angelegenheit und Klasse für sich.

Diverse Fehlstarts und Probleme bei der Staffel-Übergabe samt entsprechenden Reaktionen zeigten, mit welcher Ernsthaftigkeit die Läufer aus den dritten und vierten Klassen den Wettkampf angingen. Umso bedauerlicher, dass die angemeldeten Staffeln der Erich-Kästner-Schule Lich und der Brüder-Grimm-Schule Klein-Linden durch Abwesenheit glänzten.

Voll dabei waren neben Vertretern von Leichtathletik-Kreis und LAZ Gießen auch zahlreiche Liebigschüler als Riegenführer und Helfer bei den sportlichen Angeboten der "Neuen Leichtathletik des DLV".

Eine aktive Nebenrolle spielten Franziska Rachowski und Moritz Weiß beim dritten Vorlauf, als sie außer Konkurrenz als Duo auf 2.13,56 Minuten Endzeit kamen. "Wir hatten mit mehr Konkurrenz gerechnet. Aber wir sind auch im langsamsten Vorlauf gestartet", urteilte Langstreckler Weiß im Ziel. Von der Begeisterung der jungen Mitläufer hatte aber auch er sich anstecken lassen.
 

24.06.2017 / Gießener Allgemeine

Staffellauf

Grundschüler: »Wir fahren nach Berlin«

Zum zweiten Mal haben zwölf Grundschulen aus Kreis und Stadt Gießen die schnellste Staffel über 800 Meter ermittelt. Für die Grundschule Gießen West geht’s nun ins Olympiastadion.

Jubeln nach dem Staffelsieg ausgelassen: Die sportlichsten Dritt- und Viertklässler der Grundschule Gießen-West dürfen nach dem Erfolg im Weststadion zum ISTAF nach Berlin fahren. (Foto: ras)

Direkt nachdem die Schlussläuferin der Grundschule Gießen West vor allen anderen über die Ziellinie rannte und die Uhr nach 800 Metern bei 2:09:70 Minuten stehen blieb, war klar: Die Grundschule Gießen-West steuert die Hauptstadt an. »Wir fahren nach Berlin«, sangen die sportlichsten Dritt- und Viertklässler im Jubelkreis nach dem Sieg im 16x50-Meter-Staffelwettbewerb der heimischen Grundschulen. Damit verteidigten die »Gastgeber« nicht nur den Titel vom Vorjahr, sondern stellten auch noch eine neue Bestzeit auf. Zur Belohnung geht’s am 27. August auf Einladung von ISTAF ins Berliner Olympiastadion – dort tritt die Grundschule Gießen-West in einem Einlagewettbewerb vor rund 50 000 Zuschauern auf.

 

»Wir haben richtig viel trainiert, deswegen war ich vor dem Lauf auch etwas nervös. Bei der Staffel-Übergabe habe ich immer mitgezittert«, sagte der zehnjährige Reoha Haddon vom Gießener Siegerteam. »Jetzt fahre ich mich mit meinen Freunden nach Berlin, das ist ziemlich cool.« Die erst zum zweiten Mal ausgetragene Veranstaltung, bei der zwölf Grundschulen aus Landkreis und Stadt Gießen die schnellste 16x50-Meter-Staffel ermittelten, fand großen Anklang.

»Hier wird die Leichtathletik in den Vordergrund gerückt und findet nicht wie die Kreismeisterschaften gefühlt in der hintersten Ecke statt«, sagte der 30-jährige Adrian Becker, LAZ-Trainer und Sportkoordinator der Siegerschule. Der begabte Zehnkämpfer sieht für seine Grundschüler in dem Laufwettbewerb gleich zwei Vorteile: »Die Kinder lernen, was Leichtathletik heißt: Nämlich auf den Punkt genau da zu sein. Wenn eine Staffel fallen gelassen worden wäre, hätten wir sicher fünf Sekunden verloren.« Zum anderen wunderte sich der Lehrer über das eine oder andere Kind: »Sie konzentrieren sich hier teilweise mehr als in der Schule.«

Neutrale Zuschauer vermisste man auf der Anlage weitestgehend – dafür stellte der Wettbewerb im Weststadion eher ein Treffen bekannter Leichtathleten da. So verfolgte Erich Gebhardt, u. a. Trainer von 800-m-Läufer Niklas Harsy, als frischer Rentner das Geschehen. »Als Stützpunkttrainer des Verbandes ist es meine Aufgabe nach Talenten zu schauen«, sagte der 64-Jährige. »Es ist aber schon schwierig, aus der Masse herauszustechen.« Gebhardt sah wie alle anderen einen zweigeteilten Endlauf. Den B-Lauf gewann die Grundschule Krofdorf-Gleiberg mit einer Zeit von 2:17:23 Minuten.

Ihr folgte die Schule am Diebsturm aus Grünberg mit 2:20:94. Dritter wurde die Sandfeldschule in 2:21:48. Schnellste Staffel im finalen A-Lauf wurde die Grundschule Gießen West in 2:09:70. In 2:12:82 absolvierte die Staffel der Wilhelm-Leuschner-Schule aus Heuchelheim die 800 Meter. Dritter wurde die Ludwig-Uhland-Schule in 2:13:56.

Sportkreis-Vorsitzender Prof. Dr. Heinz Zielinski hob schließlich die symbolische Bedeutung der Veranstaltung hervor: »Wir kämpfen gerade für die tägliche Sportstunde in den Grundschulen – jede Aktion, die zur Bewegung von Grundschülern beiträgt, hilft.« Und Lauftrainer Gebhardt lobte die Organisatoren Kurt Drolsbach und Volker Clarius, die auch im hohen Alter von über 80 Jahren noch aktiv sind: »Das verdient Anerkennung – ich weiß nicht, wie die Veranstaltung ohne sie weiter stattfinden soll.« Zielinski meinte gestern: »Sie müssen dafür sorgen, dass es einen Nachfolger gibt.«

Kurt Drolsbach, im roten Hemd gestern für jeden im Weststadion sofort erkennbar, signalisierte Bereitschaft, weiter mitzuwirken, stellte aber auch klar: »Das ist eine Schulsportveranstaltung und müsste demnach von der Organisation her eigentlich auch in diesen Bereich fallen.« Aktuell wird sie vom LAZ Gießen in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt veranstaltet. »Für mich waren das von der Organisation her in den letzten vier Wochen täglich bestimmt drei bis fünf Stunden Arbeit«, sagte der 82-jährige Drolsbach. Kinder, die sich ehrgeizig messen und Lehrer, die ihre Schüler stolz feiern sehen, werden es zu schätzen wissen.

23.06.2017

„Schnellste 16x50-m-Staffel der Grundschulen"

 

20.06.2017 / www.giessener+allgemeine.de

Gießener Mittelstreckenläufer will ganz nach oben

Niklas Harsy hat ein großes Ziel vor Augen – die U20-EM im italienischen Grosseto am 20. Juli. Dafür hat der 19-jährige Mittelstreckler des LAZ Gießen auch ein Geheimrezept.
Niklas Harsy hat ein klares Ziel vor Augen – er will mal über 800 m die Nummer eins in Deutschland sein. (Foto: privat)
 
In Pfungstadt die Quali für die U20-EM über 800 m geschafft, am Sonntag den Vizetitel bei der U23-DM mit der 4x-400-m-Staffel geholt. Es läuft bei Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes. Woran liegt es?

 

Niklas Harsy: Ich habe mich speziell für den Sommer vorbereitet. Meinem Trainer Erich Gebhardt habe ich das Ziel genannt: U20-EM-Norm. Er hat einen Plan entwickelt, wie wir dieses Ziel erreichen können. Ich habe volles Vertrauen in meinen Trainer, von daher habe ich zu Hause ein Trainingslager unter widrigen Bedingungen (Schnee, Wind, Regen, Kälte) absolviert, anstatt eines mit dem Bundeskader in warmen Regionen. Dadurch habe ich mir die nötige Härte geholt, von der ich jetzt profitiere. Ausschlaggebend ist jedoch meine psychische Verfassung. In der intensiven Vorbereitung bin ich oft an meine körperlichen Grenzen gegangen. Dadurch hat es oft an Motivation in den nächsten Trainingseinheiten gefehlt. Ich wusste, dass ich nach dem Training wieder 20 bis 30 Minuten völlig erschöpft am Boden liegen werde. Hinzukommen zwei deprimierende Rennen, in denen ich lernen musste, dass der Leistungssport seine eigenen Gesetze hat.

Mein Traum ist es, die 800 m unter 1:50 Minuten zu laufen

Niklas Harsy

Wie das?

Harsy: Ich war mental nicht fit. Die Wende war die hessische Staffelmeisterschaft. Dort bin ich als Schlussläufer der 4x-400-m-Staffel die 400 m in 47,8 Sekunden gelaufen. Wir haben gewonnen, und gleichzeitig war das mein erster Erfolg in der Saison. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich auch psychisch stark gefühlt. Ich war lockerer, jedoch immer fokussiert und motiviert.

Die 1:50,40 Minuten über 800 m in Pfung-stadt bedeuten für Sie Bestzeit. Was ist zeitenmäßig in diesem Jahr noch für Sie möglich?

Harsy: Mein Traum ist es, die 800 m unter 1:50 Minuten zu laufen. Das ist eine magische Marke, die ich unbedingt unterbieten möchte. Ich denke, dass ich dieses Ziel diese Saison schon erreichen kann. Die Form stimmt, und mein Kopf ist auch bereit. Voraussetzung ist ein schneller Rennverlauf bei den Europameisterschaften. Falls der Rennverlauf es zulässt, werde ich die 1:50 unterbieten. Davon bin ich fest überzeugt.

Was fehlt Ihnen noch, um ganz vorne mitzulaufen?

Harsy: Professionalität und Disziplin fehlen mir. Im jetzigen Leistungsbereich darf man sich nicht mehr auf den Lorbeeren ausruhen. Talent alleine reicht nicht mehr aus. Man muss viel mehr investieren und mit mehr Umfang trainieren. Ich habe in der Wintervorbereitung vor allem meinen Ausdauerbereich vernachlässigt. Die Konsequenzen dafür trage ich jetzt. Ich muss dieses Defizit durch Tempoläufe kompensieren, wodurch die Läufe nicht einfacher werden. Ich regeneriere langsamer und verkrafte nicht so viele Einheiten pro Woche. Aus diesem Grund reicht es nicht für Platz eins in Deutschland.

Worin sehen Sie Ihre Stärken?

Harsy: Meine Stärke ist eindeutig, dass ich durch meinen Ehrgeiz an meine Grenzen gehen kann. Das ist ein enormer Vorteil in der Mittelstrecke. Diese Stärke verhilft mir, besser zu trainieren und somit besser in Form zu kommen.

Warum ausgerechnet die Mörderstrecke 800 m?

Harsy: Für Strecken bis 400 m reicht meine Grundschnelligkeit nicht aus. Für längere Strecken reicht meine Ausdauer nicht aus. Daher habe ich mich für die 800 m entschieden. Das ist das perfekte Mittelmaß für Typen wie mich. Zudem liebe ich es, den Schmerz auf den letzten Metern zu spüren und dagegen ankämpfen zu müssen. So etwas kann man sich nicht aneignen.

Ich liebe es, den Schmerz auf den letzten Metern zu spüren und dagegen ankämpfen zu müssen

Niklas Harsy

Wie verhält sich das mit der Taktik über die 800 m?

Harsy: Die 800 m sind geprägt von Taktik. Für jedes Rennen muss man sich neue Taktiken aussuchen und diese je nach Rennverlauf auch wechseln. Daher muss man im Rennen immer hellwach sein, damit man im Kopf schnellstmöglich die richtige Entscheidung trifft. Das macht jedes Rennen spannend und unvorhersehbar. Es kann so viel passieren: Stürze, Bummelrennen und so weiter... Mit der richtigen Taktik im Lauf kann man viel Energie sparen und eigentlich »Bessere« im direkten Duell schlagen. Mit der falschen Taktik kann man sich auch ein ganzes Rennen versauen. Die 800 m sind unberechenbar – man weiß nie, was passiert.

Wenn Sie Trainer wären, wie würden Sie Niklas Harsy trainieren – und welche Strecke würde er laufen?

Harsy: Ich würde ihn bei seinen Dauerläufen begleiten wollen (müssen), um sicherzugehen, dass er sie auch macht. Ansonsten würde ich mehr für die Athletik machen, damit sein Körper stabiler wird für die letzten Meter. Er würde auch bei mir 800 m laufen, da er für diese Strecke wie geschaffen ist.

Was sind Ihre sportlichen Ziele für diese Saison? Wo liegen für Sie die Höhepunkte?

Harsy: Mein erstes Ziel U20-EM-Norm habe ich geschafft. Ich bin nominiert – und so geht für mich ein Traum in Erfüllung. Meine nächsten Ziele sind einfach definiert. Ich möchte noch unter 1:50 Minuten laufen, das Halbfinale der EM erreichen und Platz zwei bei den deutschen Jugendmeisterschaften angreifen. Der Höhepunkt ist definitiv die Europameisterschaft in Grosseto.

Wie hoch ist Ihr Zeitaufwand, damit Sie Ihren Sport auf diesem hohen Niveau ausüben können? Gibt es diesbezüglich noch Steigerungsmöglichkeiten? Wie ist das mit Ihrer Ausbildung in Einklang zu bringen?

Harsy: Er ist hoch, aber nicht hoch genug. Es gibt immer Steigerungsmöglichkeiten, aber momentan befinde ich mich an der Grenze. Es benötigt ein gutes Zeitmanagement, enorme Disziplin, und man muss vor allem auf vieles verzichten. Ich fahre in der Woche knapp 800 km Auto, nur für die Hin- und Rückfahrt zur Arbeit. Dann habe ich eine 37,5-Stunden-Arbeitswoche und eine acht bis zwölfstündige Trainingswoche. Dazu verbringe ich drei- bis viermal die Woche Zeit mit meiner Freundin Laura. Es ist schwer, alles unter einen Hut zu bringen, aber es ist machbar. Man schafft das nicht alleine. Mein Arbeitgeber Fresenius unterstützt mich in jeder Hinsicht, die Ausbildung so zu gestalten, dass ich meinen Sport voll durchziehen kann. Meine Freundin ist ebenfalls ein starker Rückhalt für mich. Sie zeigt nicht nur Verständnis, sondern unterstützt mich auch so viel sie kann.

Für einen Ehrnährungsplan habe ich ehrlich gesagt zu wenig Disziplin

Niklas Harsy

Haben Sie in der Szene ein Vorbild?

Harsy: Ein Vorbild nicht, aber ich orientiere mich an denen, die schon dort sind, wo ich später hin will. Marc Reuther, Jahresschnellster in Deutschland über 800 m letztes Jahr – das ist seit dem Schülerbereich ein Orientierungspunkt für mich. Er erinnert mich an mich selbst, da wir vom Typ her identisch sind. Er gehört jetzt zu den besten 800-m-Läufern Deutschlands und verfügt über viel internationale Erfahrung. Ich will in zwei bis drei Jahren auch da sein, wo Marc Reuther momentan ist. Dieses Jahr habe ich das Vertrauen in Pfungstadt geschenkt bekommen und durfte in einem Rennen mit ihm starten. Das Resultat war die U20-EM-Norm.

Haben Sie ein Ritual vor und bei den Wettkämpfen?

Harsy: Am Abend vor dem Wettkampf stelle ich mir immer das Rennen bildlich vor. Ich gehe verschiedene Rennverläufe durch. Das hilft mir, weniger nervös zu sein, und gibt mir mehr Sicherheit. Zudem trage ich immer die gleichen Socken bei Wettkämpfen. Nicht zu vergessen ist meine tägliche Portion purer Ingwer, die ich immer vor dem Schlafengehen esse.

Richten Sie sich nach einem Ernährungsplan?

Harsy: Nein, dafür habe ich ehrlich gesagt zu wenig Disziplin. Ich probiere jedoch, mich großteils gut zu ernähren. Dabei hilft mir meine Mama sehr, die mich immer lecker bekocht.

Werden Sie von einem Physiotherapeuten betreut?

Harsy: Höchstens drei- bis viermal im Jahr zur Prophylaxe. Ich bin verletzungsfrei seit mittlerweile drei Jahren. Dafür bin ich meinen Körper sehr dankbar. Ich kann auf meinen Körper sehr gut hören und gebe ihm auch entsprechende Pausen.

Früher spielten Sie Fußball, warum haben Sie damit aufgehört?

Harsy: Schweren Herzens musste ich den Fußball aufgeben. Die Gefahr, sich zu verletzen, war zu groß. Ich habe früh gemerkt, dass mein Talent in der Leichtathletik liegt. Von daher habe ich den Fußball nur nebenbei betrieben. Nachdem ich in der deutschen Spitze angekommen bin, war klar, dass der Weg im Fußball zu Ende ist. Ich habe dadurch enge Freunde gewonnen, mit denen ich immer noch im Kontakt bin, auch wenn ich nie vor Ort sein kann.

Könnten Sie sich einen Wechsel zu einem anderen Verein vorstellen?

Harsy: Definitiv nein. Ich fühle mich sehr wohl beim LAZ Gießen. Ich bekomme sehr viel Unterstützung vom Verein und genieße es, ein wenig im Fokus zu stehen. Hier ist meine Heimat und die mit Abstand beste Trainingsgruppe, die mich ebenfalls motiviert. Ich kann mir zudem keinen anderen Trainer vorstellen als Erich Gebhardt.

Warum sind Sie ausgerechnet Fan von Kickers Offenbach?

Harsy: Es ist eine Familientradition, Kickers-Offenbach-Fan zu sein. Mein Opa war Kickers-Fan, mein Vater ist es auch. Vor vier Jahren bin ich als Sympathisant zum ersten Mal alleine dorthin gefahren – und seitdem bezeichne ich mich auch als richtigen Fan. Mich hat diese Atmosphäre angesteckt, die dort herrscht. Dort fühle ich mich wohl, egal ob dieser Verein in der 4. Liga spielt. Seitdem habe ich viele Spiele besucht und dabei viel erlebt.

Info

Niklas Harsy im Steckbrief
Niklas Harsy / geboren am: 21. April 1998 / wohnt in Gießen / Verein: LAZ Gießen / Beruf: Ausbildung zum Industriekaufmann (2. Lehrjahr) bei Fresenius / Freizeit: Fußball, Serien oder Filme sehen, Darts / Heimtrainer: Erich Gebhardt / Bundestrainer: Markus Kubillus / Mentaltrainer: Freundin Laura / Bestzeit über 800 m: 1:50,40 Minuten (Männer: Deutscher Rekord: 1:43,65 Willi Wülbeck (Wattenscheid) 1983 / Bestleistung 2016: 1:46,19 Marc Reuther (Wiesbadener LV) /
21.06.2017 / Giessen
20.06.2017 / Leverkusen

Überraschungslauf zur Silbermedaille  bei der DM U 23

18.06.2017 / Leverkusen

LAZ- Quartett  holt überraschend DM-Silber bei der DM U 23

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Bild: Iris Hensel

(jth) Die 4x400 m Staffel des LAZ Giessen Stadt und Land hat überraschend am Sonntagabend in Leverkusen bei der Deutschen Meisterschaft der U 23 die Silbermedaille geholt. In der Besetzung Malte Schakau, Nikolai Schütze, Niklas von Weschpfennig und Nilas Harsy lief das Quartett von dem Trainerteam Markus Czech / Erich Gebhardt in 3:17,84 min hinter der Vertretung der LG Region Karlsruhe (3:17,03) und vor dem TSV Bayer 04 Leverkusen (3:18,62) auf dem zweiten Platz ins Ziel ein. In einem perfekten Lauf gelang dem Quartett zudem die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Erfurt. Einige Zeit zuvor lief Christopher Wenzel (LAZ / MTV Giessen) im Finale über 800 m in 1:53,11 sec auf den sechsten Rang

10.06.2017 / Regensburg

Niklas Harsy sichert sich EM-U20 Ticket

3. Platz über 800m in Regensburg

(jth) Die Regensburger Sparkassen Gala am Sonntag bot mit der Laufnacht am Samstag beste Bedingungen. Die U20-Nachwuchstalente, die bei den meisten Rennen im Mittelpunkt standen, konnten dies mit mehreren bemerkenswerten Leistungssteigerungen und einer Reihe von Normerfüllungen für die U20-EM in Grosseto (Italien) nutzen.

So auch Niklas Harsy vom LAZ Gießen (TSG Lollar). Für das junge Nachwuchstalent ging ein Traum in Erfüllung. Er sicherte sich am Samstag mit Platz 3 über 800m das Ticket für die Europameisterschaften U20 in Grosseto (Italien).

Nachdem er bereits am letzten Wochenende in Pfungstadt die Norm (1:50,50) mit Bestzeit von 1:50,40 erfüllte hatte, musste er Normerfüller letztmalig in Regensburg antreten. Vorraussetzung für die Nominierung ist die vom DLV verpflichtende Teilnahme an diesem Wettkampf. Die drei Erstplatzierten werden bei in diesem Nominierungswettkampf mit erfüllter DLV- Norm für Grosseto nominiert. Mit dem Jahresschnellsten Pascal Kleyer und dem Zweitplatzierten in der DM-Bestenliste U20 Constantin Schulz standen zwei weitere Normerfüller an der Starlinie. Dieses Trio zählte auch im Vorfeld zu den Favoriten. Beste Vorraussetzungen für Harsy, denn er rangiert in der Deutschen Rangliste auf Platz 3.

Der Druck in den letzten 3 Wochen war enorm. Aber wer Niklas kennt, weiß um sein unerschütterliches Selbstvertrauen. Die taktische Ausrichtung war damit klar, "unter die ersten 3 kommen" und sich das greifbar nahe Ticket sichern.

Hier kam es darauf an, immer ein wachsames Auge auf die Konkurrenz zu richten und sich nicht überraschen lassen, denn auch sie rechneten sich noch Chancen auf eine Nominierung aus.Athlet und Trainer aber hatten ein klares Konzept. „Nach dem Start im  vorderen Drittel  platzieren, um im Rennverlauf keine weiten Wege gehen zu müssen sowie hellwach sein um auf Angriffe der Konkurrenz vorbereitet zu sein.“ Und Niklas war hellwach.

Nach dem Startschuss lies er nichts anbrennen, legte ein schnelles Tempo vor und platzierte sich nach 150m auf Position 3.  Eine ideale Ausgangslage um in dem mit 12 Teilnehmern besetzten Lauf nicht in Rangeleien verwickelt zu werden. Die 400m durchlief er in 54,3 sek. und hielt seine Position.  Ab 500m musste er mit dem ersten Angriff rechnen.   Dieser kam bei 580 Meter, doch Niklas konterte diesen Angriff, setzte sich an die Spitze des Feldes und bog mit Vorsprung auf die Zielgerade. Das Ticket war jetzt greifbar nahe. Pascal Kleyer (LG Region Karlsruhe) der sich im Feld lange zurück gehalten hatte, spielte sein Spurtvermögen aus und überholte Niklas auf der Zielgeraden. Auf den letzten Metern schob sich noch Constantin Schulz (LC Cottbus) vorbei. Platz 3 für Niklas  in 1:51,31 und das Ticket für Grosseto gesichert. Ein Traum ging damit in Erfüllung. Großes Lob auch vom Bundestrainer für sein couragiertes Rennen. Für Kleyer wurde 1:50,20, für Schulz 1:51,24 gestoppt.

Trainer Erich Gebhardt traut seinem Athleten in den nächsten Rennen eine Zeit von 1:49 zu, dafür stehen in den nächsten Wochen harte Tempoläufe auf dem Programm, um damit für Grosseto (20.6 - 23.6.2017) gut vorbereitet zu sein.

3 Fragen an  Niklas Harsy:

1_Wie ist das Gefühl die Norm in der Tasche zu haben?: Das Gefühl ist einfach nur erleichternd. Es war ein Kindheitstraum von mir und jetzt habe ich dieses Ziel erreicht. Ich habe hart und sehr lange dafür trainiert. Realisiert habe ich es aber bis jetzt noch nicht. Ich freue mich schon darauf, in Italien an der Startlinie zu stehen und das besondere Gefühl genießen zu können.

2_Wie war der Lauf in Regensburg?: Die besten Jugendlichen aus Deutschland waren am Start. Jeder hatte sein Ziel vor Augen. Mein Ziel war es unter die Top 3 zu kommen. Die Taktik: ich orientiere mich vorne, bleibe wachsam und hinten raus setze ich meinen Spurt an, um mir die Platzierung zu sichern. Und die Taktik hat funktioniert! Jeder wollte vorne laufen und somit musste ich den Lauf schnell angehen, mehrmals auf Bahn 2 wechseln und dauerhaft um meine gute Position im Feld kämpfen. Die letzten 200m waren entscheidend und letztendlich lief ich als dritter über die Ziellinie.

3_Ziele für EM:  Ich habe klare Ziele für Italien. Ich möchte Deutschland gut repräsentieren. Außerdem möchte ich bis ins Halbfinale laufen - ab da sehen wir weiter. Bei Meisterschaften ist alles möglich und falls der Rennverlauf es zulässt, möchte ich persönliche Bestzeit laufen. Dann könnte ich mir meinen nächsten Traum erfüllen, die 800m unter 1:50 min zu rennen.

10.06.2017 / Regensburg

Video Niklas Harsy800m

 

 

10.06.2017 / Regensburg

Niklas Harsy für EM-U20 über 800m nominiert

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(jth) - Es ist eine Herausforderung und alle Jahre Anfang Juni ein Kraftakt für die Organisatoren. 1000 Starter aus rund 20 Nationen, eine Mixtur aus nationalen Top-Leichtathleten und hoffnungsvollem Nachwuchs auf dem Sprung zu internationalen Meisterschaften, suchen im Universitätsstadion den Vergleich – bei einem Läuferklub wie der LG Telis Finanz Regensburg stets mit einem Schwerpunkt in den Laufdisziplinen. Für das beste Opening hat LAZ-Athlet Niklas Harsy (TSG Lollar) gesorgt. Zum Gala-Einstieg ist Er am Samstagabend Dritter über 800m 1:51,31min geworden. "Da ist die EM-U20 Nominierung für Grosetto. In der vergangenen Woche lief Niklas mit 1:50,40 die Norm von 1:50,50 in Pfungstadt", teilte noch am Abend sein Coach Erich Gebhardt mit.

03.06.2017 / Pfungstadt

Niklas Harsy läuft EM-Norm U 20 in 1:50,40 über 800m

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Bild: Matthias Reiß

(jth) Der TSV Pfungstadt hat sich im Jubiläumsjahr 2017 unter dem Motto "30 Jahre Abendsportfeste in Pfungstadt" etwas Besonderes einfallen lassen. Neben den Classic - Abendsportfesten fand am Samstag, im Sportzentrum Christian-Meid-Straße, eine hochkarätig besetzte internationale "Lauf-Gala" statt, die es in dieser Qualität in Hessen seit langer Zeit nicht mehr gegeben hat.  

In den Topläufen, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, hatte nahezu die gesamte deutsche Spitze gemeldet, für die zudem namhafte Tempomacher engagiert wurden. Der DLV hatte das Lauf-Meeting als Normwettkampf über 800 und 1500 Meter für die U20-EM in Grosseto (Italien) ausgelobt.

Am Start waren auch 3 Athleten des LAZ Gießen. Die 800m Speziallisten Niklas Harsy (LAZ/TSG Lollar) und Christopher Wenzel (LAZ/ MTV Giessen), sowie Alexandra Stuhlmann (LAZ/TSG Lollar) über 1500m.Beste Vorraussetzungen für Harsy in einem stark besetzten Rennen die EM-U20 Norm von 1:50,50 Minuten zu knacken. Seine Jahresbestzeit stand bisher bei 1:52,14. Bundestrainer Georg Schmidt war überzeugt von der Leistungsfähigkeit des Youngsters und reservierte für ihn einen Startplatz im Elite-Lauf. Dass er mit diesem Druck umgehen kann, zeigte Niklas Harsy in beeindruckender Weise. Mit Georg Kessler (LG Region Karlruhe) und Marc Reuther (Wiesbadener LV), sowie weiteren Spitzenathleten, standen die zwei schnellsten deutschen 800m Läufer an der Startlinie.  Noch nie startete Harsy in so einem Elitefeld. Nerven behalten und sich nach dem Start hinten einordnen war die Devise, denn der Veranstalter hatte 2 Tempomacher engagiert, die für schnelle Durchgangszeiten 400m (51sec) und 600m (1:18min) sorgen sollten, um einen Angriff  auf die WM-Norm (1:45,90) für Kessler und Reuther zu ermöglichen.

Zu schnell für Niklas, aber bei guter Renneinteilung schnell genug um die EM-Quali zu laufen. Nach dem Startschuss drückten die Pacemaker höllisch aufs Tempo und Niklas ordnete sich am Ende des Feldes ein. Die Zwischenzeiten 200m 26,6 / 400m 53,7 ließen auf die Quali hoffen. Nach 500m lag er voll im Soll und schob sich an einem Konkurrenten vorbei. Bei 600 signalisierte Trainer Gebhardt seinem Schützling 1:21,6. Jetzt wurde es knapp! Die Quali vor Augen konnte er sein Tempo halten und überquerte die Ziellinie als Einlauf sechster. Bange Minuten vergingen bis das Ergebnis bekannt wurde, „1:50,40 Minuten“ !! Große Freude bei Athlet und Trainer. Norm und persönliche Bestzeit. Am kommenden Wochenende müssen die Athleten bei  der  Regensburg-Gala letztmalig antreten um sich zu qualifizieren. Hier heißt es für Niklas unter die ersten 3 kommen, um vom DLV für die EM in Grosseto nominiert zu werden. Bei den Männern siegte im A-Lauf Peter Bol aus Australien in 1:46,08min. In seinem Windschatten verbesserten Christoph Kessler in 1:46,71min und Marc Reuther in 1:46,94min ihre bisherige Saisonbestleistung, verfehlten die WM Norm von 1:45,90min aber recht deutlich. Hier ist in den kommenden Rennen der Saison aber noch einiges zu erwarten. Pascal Kleyer von der LG Region Karlsruhe konnte sich mit Bestleistung von 1:47,83min für die U20 EM qualifizieren.

Im B-Lauf war Christopher Wenzel am Start. In dem sehr gut besetzten Lauf zeigte er ein couragiertes Rennen und     verfehlte seine Bestzeit nur knapp. In 1:51,67 Minuten wurde er als 8. gestoppt.

Nicht zufrieden war Alexandra Stuhlmann. Im 1500m B-Lauf angetreten ließen es die Läuferinnen bei Regen und Gewitter langsam angehen und verschärften das Tempo erst auf den letzten 500 Metern. Sie musste abreisen lassen und überquerte als fünfte die Ziellinie in 4:47,37 Minuten.

25.05.2017 / Friedberg

LAZ-Quartett holt Gold über 4x400m

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(jth) Am Himmelfahrtstag finden traditionell die Hessischen Meisterschaften der Lang- und Kurzstaffeln der Männer, Frauen und Jugend U14-U20, sowie Senioren und Seniorinnen statt. Örtlicher Ausrichter in diesem Jahr war die LG ovag Friedberg-Fauerbach.

Die Meisterschaft ist für  die Staffeln die Gelegenheit die Qualifikationsnormen für die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Aktiven zu laufen.

Am Start in der Männerklasse über 4x400m war auch das Quartett des LAZ Gießen in der Besetzung Malte Schakau, Nikolai Schütze, Christopher Wenzel und Niklas Harsy. Da nur drei Mannschaften gemeldet waren, galten die vier LAZ‘ler  als Favoriten auf den Hessentitel.

Bei guten äußeren Bedingungen ging mit Malte Schakau der amtierende Hessische Zehnkampfmeister in den Startblock. Das ein Mehrkämpfer auch gute 400m laufen kann, hatte er bei seinem Zehnkampf in der Vorwoche mit 50,53 Sekunden unter Beweis gestellt. Auch diesmal lies er nichts anbrennen, übernahm sofort die Spitze des Feldes. Er lief einen komfortablen Vorsprung heraus, bevor er den Staffelstab nach 49,8 sek an Schütze übergab. Dieser wollte seinen Mannschaftskameraden nicht nachstehen und baute den Vorsprung noch aus. Bei der Übergabe an Wenzel blieben die Uhren für Ihn bei 49,6 stehen. Wenzel sicherte diese Position und übergab nach 50,9 an das Mittelstreckenass Niklas Harsy. Seine gute Form bestätigte er mit einem fulminanten Tempolauf für die letzten 400m, dabei baute er den Vorsprung noch deutlich aus. Die Stoppuhren blieben für Ihn bei 47,8 stehen. Eine deutsche Spitzenzeit in seiner Altersklasse. Freuen durfte sich das Quartett nicht nur über den Hessentitel sondern sie verbesserten auch mit 3:18,47 min den alten Kreisrekord der TSG Wieseck (3:18,80) aus dem Jahre 1981.

Das LAZ Giessen Stadt und Land ging bei der weiblichen Jugend  U16 in der  3x800m  Staffel an den Start und konnte mit Kira Pasanbegovic, Celine  Kröck  und Louise Jacobi mit 8:05,78 min einen siebten Platz hinter den starken Jugendlichen des SSC Hanau-Rodenbach (7:19,78min) erlaufen.

14.05.2017 / Darmstadt

Malte Schakau Hessische Meister im Zehnkampf

 (jth) Die noch junge Leichtathletik-Freiluftsaison bot einen ersten Höhepunkt. Die hessische Nachwuchs-Elite im Mehrkampf ging in Darmstadt an den Start um den Hessenmeister zu küren.  Aus der hiesigen Region waren nur vier LAZ-Mehrkämpfer am Start gewesen, die

Im Feld der Männer war Malte Schakau LAZ Giessen / VfB Giessen am Start. Er sicherte sich mit 6.623 Punkten und einer neuen Bestleistung, in einem sehr starken Teilnehmerfeld, die Hessenmeisterschaft. Der Athlet von Trainer Markus Czech war mit seiner Leistung zufrieden und konnte sein letztjähriges Ergebnis deutlich verbessern, womit er sich auch die DM-Norm sicherte. „ Die Hessischen-Mehrkampf sind eigentlich zu früh in der Saison, doch Malte ist in einer guten Frühform“ so der Trainer.

Malte Schakau kommentierte seine Leistung wie folgt: „Ich bin trotz Gegenwind mit Bestleistung in den ersten Tag gestartet, mit 11.66sec über 100m. Im Weitsprung habe ich die Bestleistung mit 6,26m eingestellt. Hier habe ich noch Potenzial nach oben. Es folgte Zehnkampfbestleistung im Kugelstoßen mit 12,47m. Mein Saisonziel ist es aber die  13m zu knacken. Große Überraschung gab es dann für mich beim Hochsprung, denn mit 1,87m bin ich erstmals über Körpergröße gesprungen und die abschließenden 400m waren mit 50.53sec und  persönlicher Bestleistung ein guter Abschluss des ersten Tages. Der zweite Tag fing mit 15.75 s über die Hürdendistanz ordentlich an, obwohl ich mir vortags beim Hochsprung eine leichte Zerrung zugezogen hatte, die mich dauerhaft ablenkte. Der Diskus lief mit 34,93m leider nicht so gut wie es im Training aussah. Im Stabhochsprung habe ich meine Bestleistung von 3,90m eingestellt und es folgten solide 51,72m im Speer. Abschließend konnte ich für mich gute 4:49.63min über 1500m erzielen, so dass ich insgesamt mit meiner neuen Bestleistung sehr zufrieden bin. Jetzt kann ich mich auf die deutschen Meisterschaften im August in Kienbaum vorbereiten“ so Malte Schakau.

Im Neunkampf der Jugend M 15 konnte Jean Arisa (LAZ/MTV Gießen) mit neuer Bestleistung von 4.814 Punkten die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Sein Trainer Adrian Becker war begeistert von seinem jungen Athleten: „ Er ist Super mit Bestleistung im Hochsprung von 1,54 gestartet, im Weitsprung konnte er mit 5,21m im dritten Versuch überzeugen. Hürden waren der Hammer mit 12,56 sec, denn hier konnte er sich extrem steigern. Diskuswerfen (34,55m) kann er mit seinem Armzug und im Speer haut er  eine Megabestleistung von 42,41m raus. Im abschließenden 1000m hätte er eine 2:51min für die DM-Norm laufen müssen. Er hat es leider ein wenig verbummelt mit 3:07,88min. Wir peilen evtl. noch einen weiteren 9-Kampf an, denn auch die Mannschaft hat die Chance die DM-Norm zu knacken. Es gewann in einer knappen Entscheidung Jan Volkmer (Eschweger TSV) mit 4.896 Punkten vor Daniel Dietrich vom Wiesbadener LV ( 4.891)

Louise Jacobi (LAZ / SV Garbenteich) belegte im Siebenkampf der Jugend W 15 mit 3.337 Punkten einen ausgezeichneten vierten Rang unter den 18 gestarteten Athletinnen. „ Mit ihr ging es bergauf und bergab. Durch ihren Sturz bei der Bahneröffnung über die Hürden, war sie hier sehr vorsichtig unterwegs. Die 13,62 sec sind also ausbaufähig. Gut lief es für sie im Weitsprung mit 4,67 m sowie mit übersprungenen 1,50 m im Hochsprung. Es siegte Jenna Feyerabend (TV Gr.-Gerau) mit ausgezeichneten 4.097 Punkten vor Vivian Arnold ( Königsteiner LV / 3.471) und ihrer Vereinskollegin Katja Richardson (3.443)

Anna Greim (LAZ/ VfB Giessen) konnte leider wegen Rückenbeschwerden den Siebkampf der Frauen nicht beenden. „ Das Risiko einer Verletzung mussten wir vermeiden. Bis dahin war sie mit 15,93 sec auf der 100 m Hürdenstrecke, 26,43 sec über 200 m und übersprungenen 1,56 m im Hochsprung auf Silberkurs gewesen“ so Trainer Markus Czech.

13.05.2017 / Bautzen

Alexandra Stuhlmann läuft Kreisrekord mit DM-Rang 8

(jth) Bei den nationalen Titelkämpfen am Wochenende in Bautzen (Sachsen) traten über 10.000m der Aktiven, Senioren sowie 5000m der weiblichen Jugend U20 Spitzenathleten an um in ihrer Alterklasse den Deutschen Meistertitel zu ermitteln. Neben der Meisterschaft geht es für die Läufer um schnelle Zeiten für Qualifikation zu einer Jugendeuropameisterschaft und zu Weltmeisterschaft in diesem Jahr.

Bei guten äußeren Bedingungen stellte sich auch Alexandra Stuhlmann (LAZ Gießen/TSG Lollar) über 5000m der U20 um eine schnelle Zeit zu erzielen. Ob dieses Vorhaben gelingen würde stand auf wackeligen Beinen, da sie in den vergangen Wochen gesundheitliche Probleme hatte und Trainingsrückstand aufwies. In dem sehr gut besetzten Rennen mit 18 Teilnehmerinnen startete Stuhlmann auf die zwölfeinhalb Runden. Zielsetzung ihres Trainers, ruhig in diesem schnellen Feld mit laufen und sich gut positionieren um Körner zu sparen. Dieses gelang ihr hervorragend.

Die beiden Favoritinnen Miriam Dattke (LG TELIS FINANZ Regensburg) und Lisa Oed Lisa (SSC Hanau-Rodenbach) waren nach dem Startschuss dem Feld sofort enteilt. Dahinter bildete sich eine 10er Gruppe mit Alex. Im Feld gut platziert durchlief sie die 2000m in 6:56, was auf eine Zeit deutlich unter 18:00 Minuten hin deutete. Nach 2800m musste sie auf Platz 7 liegend abreisen lassen, da das Tempo verschärft wurde. Auf sich alleine gestellt konnte sie das eingeschlagen Tempo nicht halten und verlor an Zeit. Auf den letzten Runden zeigte sie ihr Kämpferherz, denn ihr Trainer signalisierte ihr "Du bist auf Bestzeitkurs". Als es auf die letzte 400m ging verschärfte Alex noch einmal Tempo und wurde im Ziel mit persönlicher Bestzeit von 17:40,52 und Platz 8 für ihr couragiertes Rennen belohnt. Groß war die Freude als sie ihre Endzeit hörte, damit war ihre Leidenszeit endlich beendet. Sie verbesserte damit ihren eigenen Kreisrekord aus dem letzten Jahr um 15 Sekunden. Nebenbei lief sie auch noch die Quali für die DM U23. Siegerin wurde Miriam Dattke 16:29,93 (LG TELIS FINANZ Regensburg).Neue Herausforderungen stehen in den nächsten Wochen mit Pfungstadt 1500m und  Regensburg 3000m im Blickpunkt. Bis dahin will die talentierte Langstrecklerin weiter intensiv an ihrer Form arbeiten.

06.05.2017 / Ewersbach

Guter Saisoneinstand für LAZ-Athleten

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(jth)Ihren Saisoneinstand gaben am Wochenende drei Leichtathleten des LAZ Gießen aus der Trainingsgruppe von Markus Czech bei einem Sportfest in Ewersbach. Die beste LAZ-Tagesleistung ging dabei auf das Konto von Johanna Michel, die im Hochsprung eine Höhe von 1,75 m meisterte. Damit erreichte sie gleich im ersten Wettkampf die Qualifikationsnorm für die deutschen U23-Meisterschaften. »Ich bin mit der Leistung von Johanna mehr als zufrieden. Jetzt können wir die 1,80 m anpeilen«, so Czech.

Anna Greim sprang 5,11 m weit und konnte mit 14,70 sec auf der 100-m-Hürden-Distanz einen guten Saisoneinstand feiern. Über 100 m erreichte sie nach 12,64 sec das Ziel im Stadion am Ewersbacher Weiher. »Bei Anna passt der Anlauf im Weitsprung noch nicht, und im Hürdenlauf hatte sie kräftigen Gegenwind. Im 100-m-Sprint machte eine defekte Zeitnahme und ein daraus resultierender erneuter Start eine passable Zeit zunichte«, erläuterte der LAZ-Trainer.

Malte Schakau erzielte im Kugelstoßen der Männer mit 12,61 m eine neue persönliche Bestleistung zum Saisoneinstand. Dies gelang ihm auch auf der 110-m-Hürden-Distanz mit 15,39 sec. Zum Abschluss floppte der Athlet dann noch im Hochsprung über 1,79 m.

Zusammenfassend äußerte sich Trainer Markus Czech wie folgt: »Alles in allem ein hervorragender Saisonstart meiner Athleten, der beste seit Jahren. Da die Saison noch lange dauert, ist das schon sehr vielversprechend.«

29.04.2017 / Giessen

Bahneröffnung in Gießen

                                          

 

23.04.2017 / Wehrheim

Christoper Wenzel mit 800m Bestzeit und DM-Norm

   

(jth) Einen ersten Formtest wollte sich die LAZ-Mittelstrecklergruppe um Trainer Erich Gebhardt in Wehrheim unterziehen.Bei kühlen Temperaturen und böigen Wind gingen mit Niklas Harsy , Christopher Wenzel und Niklas von Weschpfenning drei Athleten an den 800m Start. Ihr Vereinskamerad Nikolai Schütze sollte für eine schnelle Pace auf den ersten 500m sorgen um eine Zielzeit von 1:52 zu erreichen. Diese Vorhaben klappte hervorragend.

Nikolai durchlief die 200m in 26,1 und die 400m in 54,2 Sekunden. Nach 450m übernahm Niklas Harsy die Spitze und durchlief die 600m Marke in 1:22,1 im Schlepptau Christopher Wenzel. Eingangs der Zielgeraden startete Wenzel sein Finish während Harsy versuchte dagegen zu halten. 60m vor dem Ziel gelang es Wenzel sich abzusetzen und in neuer persönlicher Bestzeit in 1:51,58 min als Sieger über die Ziellinie zu laufen. Damit unter unterbot er knapp die 800m DM-Quali (1:51,60) der Männer für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Erfurt. Niklas Harsy kam als Einlauf-Zweiter in 1:52,85 ins Ziel und war sichtliche enttäuscht. Hatte er sich doch erhofft eine Zeit im Bereich  von 1:51 zu laufen, da für die Teilnahme an der EM- U20 in Grosseto im Juli eine Quali von 1:50,5 erforderlich ist. Die nächste Chance bietet sich am 19.5. in Karlsruhe bei der Langen Nachtnacht des DLV. Bis dahin wird er intensiv an seinem Stehvermögen arbeiten um sein Finish zu verbessern.

17.04.2017 / Lollar ( Ostermontag)

400m Training

 

29.03.2017 / Giessen

Neuauflage der Grundschulstaffel auf Schulsportanlage Gießen-West

Mit Enthusiasmus bei der Sache waren die Teilnehmer des ersten Staffel-Wettbewerbs der Grundschulen (hier von der Burgschule Großen-Linden und der Grundschule Gießen-West). Am 23. Juni steht die Wiederholung auf dem Programm.  Archivfoto: Weis

19.02.2017 / Gr.-Buseck

Kreis-Hallenmeisterschaften in Gr.-Buseck

Bilder: https://volkslaufbilder.bildkopie.com/album/gallery/K8Yqbw

05.02.2017 / FFM

LAZ- Staffel holt den Titel "Süddeutscher-Meister 2017"

 

02.02.2017 / FFM

LAZ- Quartett holt den Titel "Deutscher Hochschul-Meister 2017"

Das LAZ Gießen Quartett, startend für die WG Uni Gießen/THM, Julius Grau Jg 1998 THM, Nikolai Schütz Jg 1995 Uni Gießen, Niklas von Weschpfennig Jg 1995 Uni Gießen und Christopher Wenzel Jg 1995 Uni Gießen, holten sich in einem packenden Rennen, auf der 200m Rundbahn im Sportzentrum Frankfurt-Kalbach, in sehr guten 3:34,57 min, in der Olympischen Staffel (800m, 200m, 200m 400m) vor so renomierten Staffeln wie der KIT Karlsruhe 3:36,62min, HS Rhein Main 3:37,07min, DSHS Köln 3:40,03, Uni Augsburg 3:51,44min,Uni Bochum 3:54,93min und der Staffel der Uni Bayreuth 3:59,05min den Sieg für die Wettkampfgemeinschaft der Gießener Universität/THM.

15.01.2017 / Hanau

Niklas Harsy sprintet zu Gold

Bild + Text (www.giessener-anzeiger.de)

                                           Danke an 751 Teilnehmerinnen & Teilnehmer - Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am

                 31.12.2017

News: Bilder sind nun Online

                                                                  

 

 

 

 

 

    

 

751 Läuferinnen und Läufer beim 43. Silvesterlauf des LAZ Giessen Stadt und Land

(jth) 751 Teilnehmer  nahmen am traditionellen 43. Gießener Silvesterlauf „Rund um den Schiffenberg“ teil. Das LAZ Giessen Stadt und Land hatte wieder mit Unterstützung des Sportamtes und der Universität der Stadt Gießen sein Bestes gegeben. „ Es ist nicht immer so einfach zwischen den Jahren ausreichend Helfer und Streckenposten zu organisieren, doch auch in diesem Jahr hat  es wieder funktioniert. Erstmalig hatte der Veranstalter eine elektronische Transponderzeitmessung eingesetzt und eine professionelle Moderatorin im Zielbereich engagiert. Die Teilnehmer waren außerordentlich freundlich und gut aufgelegt am Veranstaltungstag. Mit diesem Ansturm, auch aus Vereinen weit über die Kreisgrenze hinaus,  hatten wir nicht gerechnet. Im letzten Jahr hatten wir 808 Teilnehmer. Der Silvesterlauf etabliert sich also in Mittelehessen zu einer der größten Laufveranstaltungen in den letzten Jahren“ so LAZ-Chef Eckhard Paul.

Viele Läuferinnen und Läufer nutzten den Silvesterlauf als Jahresausklang und um sich nach den Weihnachtstagen so langsam wieder in alt gewohnte Form zu bringen. Es geht dabei vielen nicht um Spitzenzeiten, sondern um den gemeinschaftlichen Laufabschluss mit Trainingspartnern und Lauffreunden.

Auf der Halbmarathondistanz kam Lokalmatador Moritz Weiß (LAZ / TSG Lollar) mit guten 1:16,20 min am besten mit der Strecke zurecht. Auf dem zweiten Rang konnte sich Georg Dewald (TSV Krofdorf-Gleiberg) mit 1:19,11 min platzieren. Vereinskollege Silvio Welkner (TSV Krofdorf-Gleiberg / 1:19,41 min) belegte den dritten Rang.Im Feld der Damen siegte die LAZ Athletin Franziska Rachowski (LAZ/TSG Lollar)  in 1:26,19 min vor Sarah Haustein (team-naunheim.de/ 1:27,13) und der Vereinslosen Maja Korndörfer 1:32,30 min in 1:33,50 min.

Der 10 km Sieg bei den Männern ging in 34:17 min ebenfalls an den LAZ-Athleten Christopher Wenzel (LAZ/MTV Giessen). Auf dem Silberplatz folgte Dejen Ayele (Sylphen / 34:29 min) vor dem Dritten David Schön (TSV Krofdorf-Gleiberg / 34:38 min).Der oberste Podestplatz im 10 km Damenklassement ging an Anne Hegewald  (TV Waldstraße Wiesbaden). Sie siegte in guten 38:38 min. Knapp dahinter platzierten sich Lena Ritzel (VfL 1860 Marburg / 38:44 min) und Susanne Heinbach (TSV Krofdorf-Gleiberg/ 44:03 min).

Frederik Schwesig (LG Wetzlar / 17:19 min) und Alexandra Stuhlmann (LAZ / TSG Lollar / 18:15 min) gewannen den  5 km Jedermannslauf mit ausgezeichneten Zeiten. Im Schülerlauf über 1200 m setzte sich Tom Stöber (LG Wetzlar) mit 4:23 min vor Benedikt Kowalsky  (TSV Kleinlinden / 4:40 min) und Levin Eickhoff (TSV 05 Allendorf/Lahn/4:42 min) durch. Schnellste Schülerin war Charlotte Müller in 4:58 vor Sofia Schnorr (LG Langgöns-Oberkleen/5:02 min) und Finja Schnorr (LG Langgöns-Oberkleen /5:03 min.

26.11.2016 / Giessen

LAZ-Vorsitzende Eckhard Paul feiert seinen 75. Geburtstag

(jth) Es waren die Kinder  Christian und Ulrike, die im VFB 1900 Gießen unter Georg Richtberg  Leichtathletik betrieben und ihren Vater zu den Wettkämpfen mitbrachten. Die Kinder übten ihre Sportart aus, der Vater schaute zu, allerdings nur anfangs. Bald wurde der Vater Eckhard angesprochen, ob er denn nicht als Helfer bei den Veranstaltungen fungieren könnte. Die soziale Ader wurde getroffen, er half, und fortan ständig.

Um sich seiner Sache sicher zu sein und regelgerecht zu agieren, ließ er sich als Kampfrichter ausbilden. Dabei wurde er schnell ein Spezialist für die Laufdisziplinen. Zunächst fungierte er als Starter, bis er seinen Platz im Zielhäuschen fand und für eine korrekte Einlauferfassung verantwortlich war. In diesem Aufgabengebiet ist er nunmehr im 35. Jahr tätig. Sein „Arbeitsplatz“ ist das Stadion Gießen-West bei der Herderschule. Dieses kennt er in- und auswendig, es ist seine zweite Heimat. Neben der vielseitigen leichtathletischen Ausstattung ist auch ein umfangreicher Gerätepark zu betreuen. Dies hat sich Eckhard Paul zu eigen gemacht und ist zum „Schrauber“ geworden. Kleinere Schäden werden von ihm repariert, ohne dass der „Dienstweg“ über das Sport- oder Gartenbauamt gehen muss. Aber auch das Gros der Läuferschar kennt Eckhard Paul. Die Teilnehmer der großen Gießener Laufevents –Frühjahrslauf in der Wieseckaue und der Silvesterlauf zum Schiffenberg- werden regelmäßig von  Paul auf die Strecke geschickt.

In der sportlichen Führung ist er so nebenbei administrativ tätig geworden. Nachdem er schon eine Kampfrichterausbildung hatte, stieg er in die Vorstandsarbeit des Leichtathletik Kreises Gießen ein. Seit nunmehr zwanzig Jahren ist er Vorstandsmitglied im Leichtathletik Kreis Gießen und im Leichtathletik Zentrum Gießen Stadt und Land (LAZ). Davon seit 1995 im LAZ und seit 2004 im Leichtathletik Kreis Gießen als Vorsitzender. Zwischendurch war er auch noch Vorsitzender des LAZ Fördervereins und ist amtierender Abteilungsleiter im VFB 1900 Gießen.

Eckhard Paul, der immer für die Leichtathletik ein offenes Ohr hat, ist mit Herzblut ehrenamtlich tätig. Neben den Tätigkeiten in „seinem Stadion Gießen-West“ erhielt er in den vergangenen Jahren Berufungen zu Einsätzen auf hessischer Ebene außerhalb von Gießen.  Seine fundierten Kenntnisse, sein freundliches Wesen und seine Zuverlässigkeit für die leichtathletischen Belange wurden in der Vergangenheit mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht. Die einzelnen Ehrungsstufen des Hessischen- und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hat er bis zur Goldenen HLV-Ehrennadel durchlaufen. Der Ehrenbrief des Landes Hessen wurde ihm von der Gießener Oberbürgermeisterin, Frau Grabe-Bolz, ausgehändigt. Trotz dieser vielen Auszeichnungen ist er ein bescheidener Sportsmann geblieben und betont immer wieder: „Die ganzen Ehrungen wären gar nicht notwendig gewesen, mir macht das Ganze schließlich Spaß“. Außerdem weist er immer wieder darauf hin, dass das Ganze ohne all die anderen gar nicht möglich gewesen wäre.

Seinen Jubiläumsgeburtstag verbringt der in der Landmannstraße wohnender im Kreise seiner Familie. „ Ich werde jedoch nicht zu Hause sein“ so der Jubilar.

20.11.2016 / Darmstadt

Niklas Harsy gewinnt den Darmstadt-Cross

(jth) Der Darmstadt-Cross ist die erste Cross-Adresse in Deutschland und das schon mehr als ein Vierteljahrhundert! Erneut finden die EM-Qualifikationsrennen des DLV, aber auch für die Nachbarländer Schweiz und Österreich im Rahmen der bestens eingeführten Veranstaltung statt. Zudem finden die Deutschen Hochschulmeisterschaften und das Finale im Deutschen Cross-Cup beim Darmstadt-Cross statt, so dass eine hochkarätige Besetzung ebenso garantiert ist wie die traditionell kompakten Starterfelder im Nachwuchsbereich.

Der Veranstalter bietet verschiedene Laufstrecken in den jeweiligen Altersklassen an. So auch die seit vielen Jahren für die Mittelstreckler beliebte 600m-Sprintstrecke mit Vor- und Finalläufen in den jeweiligen Altersklassen. Dies wird sehr gerne von Deutschen Topläufern wahrgenommen um eine Formüberprüfung vorzunehmen. Die ersten 12 qualifizieren sich aus den Vorläufen für das Finale in ihrer Alterklasse.

Im Vorlauf lies Niklas Harsy, der DM Dritte über 800m der U20, nichts anbrennen und erledigte diese Aufgabe  souverän. Nach dem Start setzte er sich sofort an die Spitze des Feldes und baute seinen Vorsprung aus. Im Zieleinlauf lies er es locker angehen und gewann seinen Vorlauf in 1:41 min.

Im Finale musste er sich überraschend mit dem Deutschen Meister der U23 über 800m Christoph Kessler  (LG Region Karlsruhe) auseinandersetzten, der wie 2 weitere Läufer den Startschuss ihre Laufes verpasst hatten und bei getrennter Wertung bei der Altersklasse U20 mitlaufen durften.

Nach dem Startschuss machten  die Läufer mächtig Druck, sodass sich das Feld schnell auseinander zog. Niklas erwischte einen guten Start und konnte sich sofort auf Position 3 hinter dem Deutschen U23 Meister Kessler einreihen. Den führenden Läufer konnten sie nach 400m einholen und hinter sich lassen. Mutig setzte sich Niklas Harsy sofort an die Spitze und zog den Endspurt an. Der U23 Läufer von der LG Region Karlsruhe hat Mühe dran zubleiben und konnte Niklas erst auf den letzten 30m niederringen. Dies bedeutete nach dem Zieleinlauf für Harsy Platz 1 mit einer Zeit von 1:34,1 in der Altersklasse U20 (Kesser 1.33,3 Platz 3 U23). Wie hoch diese Zeit einzuschätzen ist, zeigt der Vergleich zur Männerkonkurrenz die gerade mal 2-3 Sekunden schneller waren und Bestzeiten über 800m von 1:47-1:48 min. aufzuweisen haben. Zufrieden waren Trainer Erich Gebhardt und sein Schützling über die erzielte Zeit,  liegt doch in diesem Winter bei den Tempoläufen der Schwerpunkt auf Qualität damit Niklas Traum von der Teilnahme zur EM-U20 in Grosseto Wirklichkeit werden könnte.

16.09.2016 /Niederselters

Jana Becker knackt im letzten Rennen der Saison den 800m Kreisrekord der W 10

(jth) Jana Becker vom LAZ Giessen / TSG Lollar knackt im letzten Rennen der Saison den Kreisrekord ihrer Mutter bei den Schülerinnen W 10 aus dem Jahre 1982. Bereits im Mai nahm sie dazu in Wiesbaden mit 2:42,71 min einen ersten Anlauf. Damals fehlten nur wenige Hundertstel und für Jana Becker war damals schon klar, dass am Ende der Saison ein weiterer Anlauf unternommen wird. Die lange Anreise nach Niederselters hatte sich nun für Jana Becker gelohnt. Im Lauf der W10 bestimmte sie vom Start weg das Rennen, musste ihren Lauf alleine gestalten, da die Mitläuferinnen dem hohen Tempo nicht folgen konnten. Die Durchgangszeit von 1:16 ließ auf eine starke Endzeit schließen. Mit einem ordentlichen Schlussspurt über gut 80m ging sie mit 2:37,15 min völlig ausgepowert aber überglücklich über die Ziellinie. Nun ist der Kreisrekord ihrer Mama Mirjam Becker geb. Steyskal endlich geknackt, der bei 2:42,2 lag und über 30 Jahre Bestand hatte.“ Wenigstens bleibt der Rekord in der Familie“ so Mutter Mirjam Becker zum Erfolg Ihrer Tochter.

14.08.2016 /Kienbaum

Malte Schaukau verbessert sich bei U23-Zehnkampf DM deutlich

31.07.2016 / Mönchengladbach

Niklas Harsy mit DM-Bronze bei der U20

24.07.2016 / Wattenscheid

DM U23 war ein LAZ-Erfolg

Für das LAZ Gießen war Christopher Wenzel (MTV Gießen), nach seinem Erfolg bei den Süddeutschen eine Woche zuvor, jetzt beim Saisonhöhepunkt am Start. Am Samstag startete der BWL-Student im 800 m Vorlauf und qualifizierte sich in einem tollen Rennen mit 1:53,03 min für das Finale am Sonntag. „ Von den dreizehn gestarteten Athleten kamen zehn ins Finale. Unsere Renntaktik ging auf, denn es wurde nach dem Start langsam angelaufen. Nach 150m hat er geschaut was passiert und dann selber die Führungsarbeit geleistet. Als es nach 500m schneller wurde und die Konkurrenz Angriff, konnte er seine Spitzenposition verteidigen und musste auf der Zielgeraden nur 2 Konkurrenten ziehen lassen. Für seinen mutigen Lauf wurde er mit dem 3. Platz und einer Finalteilnahme belohn. Tolles Rennen “ so Trainer Erich Gebhardt.

Als Zielsetzung für das Finale strebten Trainer und Athlet Rang fünf an. Mit 1:53,68 min und einen hervorragendem sechsten Platz verfehlte der LAZ-Mittelstreckler nur knapp das gesteckte Ziel. „Alles richtig gemacht! 80m vor dem Ziel ging ihm der Sprit aus. Christopher ist sehr mutig mit gelaufen und hat eine starke Leistung abgeliefert. Er hat im Finale die Taktik hervorragen umgesetzt. Der Vorlauf hat einiges an Körner gekostet. Zwei sehr starke Rennen in zwei Tagen“ so Trainer Gebhardt. Christopher Wenzel selber gab folgendes im Kurzinterview bekannt: „Die Grundlage habe ich im Vorlauf mit einem schnellen Rennen gelegt, da ich damit starke Konkurrenten ausgeschaltet habe. Ich bin mit meiner Leistung an beiden Tagen zufrieden“.

In Bochum-Wattenscheid war auch Vereinskamerad Tobias Kretzschmar (LAZ/SV Garbenteich) im Kugelstoßen am Start. Der Sport- und Fitnesskaufmann haderte im Vorfeld ein wenig mit der Technik setzet sich aber einen neue Saisonbestleistung zum Ziel. Dies gelang ihm leider mit 14,71 m und Rang zehn nicht. „Der Wettkampf war der schlechteste dieses Jahr! Bin gar nicht zurechtgekommen. Die ersten 2. Versuche waren ungültig und der dritte reichte nicht für den Endkampf der besten acht Starter. Mir fehlt einfach die Sicherheit bei der Technik! Ich hätte 15,81 für das Finale stoßen müssen“, so der enttäuschte Athlet.

Tags darauf zeigte dann Johanna Michel (LAZ/TSG Lollar) ihr können. Trotz einer leichten Fußverletzung, die sich die Studentin bei ihrem Vizetitel der Süddeutschen zuzog, übersprang die LAZ-Athletin 1,74 m und belegt im hochkarätigen Springerfeld den sechsten Platz. „Ihr Anlauf war nicht konstant genug.  Wir sind aber zufrieden. Der erste Sprung über 1,78 war top. Wir  rechnen für die Zukunft mit einer deutlichen positiven Entwicklung“ so Trainer Markus Czech.

Anna Greim (LAZ/ VfB Gießen) ging am Sonntag auf der 100 m Hürdendistanz in den Startblock um DM-Erfahrungen zu sammeln. Mit 14,75 sec gelang ihr dies im Vorlauf sehr gut und sie erreichte das B-Finale am späten Nachmittag. Hier blieb die Studentin dann mit 14,56 sec  deutlich im gesteckten Ziel von Trainer Markus Czech. „Ich hatte ihr eine Hürdenzeit um 14,60 sec prognostiziert. Wenn Anna die 7. Hürde nicht touchiert hätte, wäre sie vermutlich eine 14,20er Zeit gelaufen. Sehr gut! Sie lag sehr gut im Rennen. Wir sind zufrieden mit der Leistungsentwicklung!“ so Trainer Markus Czech.

17.07.2016 / St. Wendel

Michel und Wenzel mit Silber dekoriert

11.07.2016 / Giessen

LAZ erhält eine Spende über 800 € von der Sparkasse Giessen

10.07.2016 / Bad Homburg

Julius Grau mit Doppelsilber

ras) Ein Hessentitel blieb den Gießener Teilnehmern bei den Leichtathletik-Landestitelkämpfen der U20 und U16 verwehrt. Aber gleich reihenweise gab es Silberplätze im Bad Homburger Sportzentrum Nordwest.

Und zwar durch Julius Grau und Niklas Harsy vom LAZ Gießen sowie Manuel Kretzschmar und Jonathan Seidel von der LG Langgöns-Oberkleen in der männlichen U20 und Clara Wüsten vom TV Großen-Linden aus der W14.

Niklas Harsy trat in Bad Homburg über die 400-m-Stadionrunde an. Mit 49,07 Sekunden gewann der 800-m-Spezialist vom LAZ Gießen in seinem ersten U20-Jahr hinter Kai Strauch (LG Bad Soden/Sulzbach/48,75) Silber. Sein Vereinskamerad Julius Grau zeigte einmal mehr seine Sprungstärke. Im Hochsprung musste sich Grau höhengleich mit Philipp Heckmann (LG Eintracht Frankfurt/1,87) mit Rang zwei begnügen. Die Weite von 6,63 m in der Sprunggrube bedeutete für Grau den besten Versuch einer guten Serie und damit erneut Rang zwei, diesmal hinter Tobias Marek (6,79) vom Königssteiner LV. Über 110 m Hürden verpasste Grau mit 15,29 als Vierter nur knapp hinter Bronzegewinner Sven Dunkel (ASC Darmstadt/15,23) eine weitere Medaille. Sein Vereinskamerad Christopher Nagorr, der im Meisterschaftslauf einen Fehlstart produziert hatte, zeigte später in einem Einlagelauf seine Klasse und gewann diesen mit 14,78.

Im Hochsprung der W14 lieferte Clara Wüsten vom TV Großen-Linden als Zweite mit 1,62 m einen wirklich guten Wettkampf ab, aber die alles überragende Jenna Fee Feyerabend (TV Groß-Gerau) war mit 1,77 m nicht zu bezwingen. Luise Jakobi (LAZ Gießen) blieb inklusive 1,50 m fehlerfrei. Das bedeutete Rang vier in der Endabrechnung.
In der Stabhochsprungentscheidung der M14 blieb Justus Mitzscherling vom LAZ Gießen über 2,90 m und 3,00 m fehlerfrei, aber Alexander Disque (Darmstadt), der erst im dritten Durchgang 2,90 m überwand, schaffte mit seinem letzten Versuch noch 3,10 m und gewann so vor Mitzscherling.

Durch Tim Schneider ging im Speerwurf mit 36,22 m ein fünfter Platz auch an die LG Wettenberg, und beim Kugelstoß der Jüngsten wuchtete Jean Arisa (LAZ Gießen/10,84) die Kugel auf den sechsten Rang.

06.07.2016 / Pfungstadt

Stuhlmann mit neuem Rekord

Leichtathletik: LAZ-Akteurin 9:56,61 Minuten über 3000 Meter

(ras) Beim Abendsportfest des TSV Pfungstadt vor wenigen Tagen gelang Alexandra Stuhlmann vom LAZ Gießen eine deutsche Spitzenzeit in der weiblichen Jugend U20 über die 3000 m. Mit einer Zielsetzung von 10:08 Minuten angereist, um Pfungstadt als letzten Test vor den deutschen Jugendmeisterschaften der U20 in Mönchengladbach Ende Juli zu nutzen, erwischte die A-Jugendliche einen optimalen Lauf in einer kleinen Männergruppe. Stuhlmann zeigte keine Schwächen und durchlief die 2000-m-Marke in 6:35, was auf eine Endzeit unter zehn Minuten hoffen ließ. Beflügelt durch die guten Zwischenzeiten, konnte sie das Tempo bis zum Ziel halten und wurde mit einer Zeit von 9:56,61 belohnt.Das bedeutet Platz acht in der aktuellen deutschen Jahresstatistik der U20 sowie einen neuen Gießener Kreisrekord, der seit 1987 von Susanne Steines von der TSG Gießen-Wieseck mit 10:19,66 gehalten wurde.

01.07.2016 / Gießen

16x50m Staffel: West-Schüler bestes Team

 
25/26.06.2016 / Darmstadt

LAZ Athleten im Mehrkampf erfolgreich

GIESSEN (ras). Bei den hessischen Mehrkampf-Meisterschaften in Darmstadt beeinträchtigte nicht nur ein kräftiger Gegenwind die Sprint- und Hürden­zeiten, wetterbedingt war gar eine rund zweistündige Unterbrechung am Samstag nötig. Trotzdem lieferte Malte Schakau vom LAZ Gießen in seinem ersten Männer-Zehnkampf eine bemerkenswerte Leistung ab und wurde Dritter. Aus dem LAZ-Team eroberten außerdem Anna Greim bei den Frauen Silber im Sieben­kampf und Julius Grau Bronze im Zehn­kampf der U20.

Glanz­punkt 400 Meter

Bei den Männern wurde Malte Schakau vom LAZ Gießen hinter Dennis Hutterer (ASC Darmstadt/7513) und Sven Medebach (LSG Goldener Grund/6637) mit 6165 Punkten Zehnkampf­dritter. Dabei sammelte Schakau starke Punkte durch 11,80m mit der Kugel, 1,81 m im Hochsprung und setz­te als Glanz­punkt mit 51,05 Sekunden über 400m die Tagesbestzeit bei den Männern. Persönlich stark waren auch die 3,90 m im Stabhochsprung. Über 110m Hürden bekam der LAZ-Neuzugang wetterbedingt Probleme und verlor bei 17,17 Sekunden rund zwei Sekunden.

Nach zwei Jahren Auslandsaufenthalt musste sich Clemens Grau (ebenfalls LAZ) bei 4869 Gesamtpunkten mit Rang neun begnügen. Die meisten Einzelpunkte sammelte Grau durch 6,36m im Weitsprung.

Für An­a Greim lief der erste Siebenkampf seit drei Jahren wie geplant. Nicht nur die Bestleis­tung über die Hürden von 14,79 Sekunden war unter den schlechten Bedingungen sehr stark. Auch über die abschließenden 800m setzte die LAZ-Athletin mit 2:27,52 Minuten die Maßstäbe. Das bedeutete letztlich Rang zwei mit 4525 Punkten hinter Carolin Klupsch (4843) vom SSC Vellmar.

Platz drei für Julius Grau

Nach einer Erkältung geschwächt angereist, beendete Julius Grau den Zehnkampf in der U20 mit 5921 Punkten auf Platz drei hinter Maximilian Kappesser (6597) und Sven Dunkel (6386), beide vom ASC Darmstadt. Julius Grau profitierte dabei vor allem von seiner Sprungstärke mit 6,68m im Weitsprung und durch 1,84m im Hochsprung.

25.06.2016 / Mannheim

 

25.06.2016 / Heilbronn

Johanna Michel mit Bronze im Hochsprung bei SDM

 

05.06.2016 / Regensburg

LAZ-Athleten in Regensburg erfolgreich

 

28.05.2016 / Weinheim

Johanna Michel überspringt 1,71 m im Hochsprung

 

 

27.05.2016 / Lollar

Training bei der TSG Lollar Abt. Leichtathletik

 

 
26.05.2016 / Bürstadt

Hessischer Vizemeister 4x400m bei den Männern

in 3:23,43 ( Julius: 52,4 - Chris: 52,0 - Niklas: 48,2 - Christopher:50,5 )

25.05.2016 / Koblenz

Alexandra Stuhlmann läuft Kreisrekord über 1500m

(jth) Bei der 34. Auflage des "Mini Internationalen" Läufer-Sportfestes im Stadion Oberwerth gab es wieder hervorragende Leistungen. Bietet das Sportfest doch ideale Bedingungen für Bestzeiten und Normen. Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland lassen sich dieses Highlight nicht entgehen.

Diese Chance wollte auch Alexandra Stuhlmann (LAZ Gießen/TSG Lollar) nutzen um ihre Bestzeit über 1500m zu verbessern. Im schnellsten Frauenlauf mit 19 Teilnehmern mit Bestzeiten von 4:35 min war eine Zielzeit von 4:45 angepeilt. “Alex erwischte einen guten Start und konnte sich in der Spitzengruppen einordnen. In diesem idealen Rennverlauf drückten die Favoriten mächtig aufs Tempo dem Alex gut folgen konnte,sodass die Zwischenzeiten schneller waren als geplant und auf eine Zeit unter 4:45 hindeuteten.450m vor dem verschärfte die Spitze das Tempo und Alex musste abreisen lassen. Die Abiturientin zeigte Biss und kam als Gesamt achte (U20 2.) in 4:41,90 mit Bestzeit ins Ziel“ so Trainer Erich Gebhardt.

Damit verbesserte sie nicht nur den U20-Kreisrekord von Stella Klöppner 4:44,90 (LAZ Gießen) aus dem Jahre 1992, sondern unterbot auch die DM-U20 Quali (4:54) deutlich.

20.05.2016 / Flieden

Christopher Nagorr (14,50) und Julius Grau (15,28) mit DM-Norm der U20 im 110m Hürdenlauf

 


(jth) Am vergangenen Sonntag stand das zweite Nationale Hürden- und Sprintmeeting des TV Flieden für die LAZ-Hürdenläufer auf dem Wettkampfprogramm. Christopher Nagorr (14,50) und Julius Grau (15,28) beide vom LAZ-Stammverein TSG Lollar sicherten sich bei guten Bedingungen die  DM-Norm der U20. LAZ – Neuzugang Malte Scharkau ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief mit 15,42 ebenfalls die DM Norm und auch Anna Greim ( LAZ / VfB - 14,42) holte sich das Ticket für die Deutschen Meisterschaften.

170 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung von TV-Abteilungsleiter Gerhard Reichenauer. Die Spitzenleistung lieferte Ricarda Lobe(MTG Mannheim). Mit 12,89 Sekunden unterbot sie ihre alte Bestmarke um mehr als drei Zehntel und knackte ebenso die Olympia-Norm  wie die Chemnitzerin Franziska Hofmann, die mit einer ebenfalls starken Zeit von 12,96 Sekunden ins Ziel kam.

Christopher Nagorr hatte 2015 nur einen einzigen Hürdenlauf absolviert. Am Samstag probierte er sich in Wetzlar an den Männerhürden und in Flieden startete er jetzt im U20-Rennen. „Heute ist er bis zu Hürde 6 ein fantastisches Rennen gelaufen. Die letzten Hürden hat er deutlich mitgenommen und somit einiges an Zeit verloren. Mit 14,50 sec. hat er sich wieder zurückgemeldet. Ihm fehlt jetzt noch das Tempolauftraining. Man hat gemerkt, dass es hinten noch nicht ganz ausreicht, um unter 14 sec. zu rennen. Das sollte aber in 3-4 Wochen deutlich besser gehen. Er hat keine Schmerzen und wir sind alle mehr als zufrieden“ so Trainer Markus Czech im Feedback.  „Ich bin mit dem Saisoneinstand zufrieden. Ich bin sehr froh, momentan ohne Probleme laufen zu können, da die Saisonvorbereitung wieder von vielen kleinen Verletzungen geprägt war. Die Bedingungen waren heute absolut top. Gutes Wetter und eine gute Bahn. Das Rennen war am Anfang sehr gut, ich habe dann aber am Schluss die letzten  Hürden touchiert und kam so etwas aus dem Rhythmus. Also ist noch Luft nach oben und ich freue mich auf die nächsten Rennen“ so Nagorr in der Selbstanalyse.

Auch Julius Grau ist in der neuen Klasse mit den höheren Hürden angekommen. „Er kommt damit schon jetzt gut zurecht. Neuer Abstand (24cm weiter) mit 6 cm höheren Hürden. Er hat noch viele der Hürden mit dem Fuß mitgenommen und ist trotzdem mit 15,28 sec. eine sehr gute Zeit gelaufen. Lohn der Arbeit im zweiten Rennen der Saison ist die Quali für die DM U20“ so Czech.

Neuzugang Malte Scharkau hat sich in den letzten Wochen in allen trainierten Disziplinen sehr gesteigert, so auch im Hürdenlauf. „ Das laufen der Männerhürden ist eine besondere Herausforderung. Malte ist mit 15,08 (U20) als Bestzeit zu uns gekommen und hat heute mit 15,42 eine wunderbare Einstiegsleistung erbracht. Der Übergang zur Männerklasse läuft normalerweise nicht so sauber. Er muss technisch noch einiges tun, damit er die Hürden besser überqueren kann . Das Potential ist vorhanden!“ so Markus Czech.

Anna Greim,  LAZ Stammverein VfB Gießen, hat den heute „Vogel“ abgeschossen! „In Wetzlar ist sie nur bis zur 9. Hürde gekommen. Sie war total nervös, da sie seit 3 Jahren kein gutes Rennen mehr gemacht hat und die Bestzeit über die großen Hürden bei 15,70 sec. lag! In ihrem Lauf mit Ricarda Lobe konnte sie dann mit ihren erzielten 14,42 sec. für die Überraschung des Tages innerhalb der LAZ-Crew sorgen. Mit der Zeit von heute ist noch einiges möglich. Ihre DM-Quali von 14,90 sec.  Hat sie deutlich unterboten“ so Czech.

Julian Otterbein (LAZ–VfB Gießen) war über die 100 m Sprintstrecke am Start. Er gehört mittlerweile auch der Männerklasse an und hat mit 11,21 sec. bei gültigem Wind ebenfalls gezeigt, dass er eine ansteigende Form hat.

20.05.2016

Flieden: Unser Nachwuchs war im "DSMM" erfolgreich - Herzlichen Glückwunsch !

20.05.2016

Laufnacht in Karlsruhe! Niklas Harsy ( 1:52,54) & Christopher Wenzel ( 1:53,74)über 800m mit gutem Saisoneinstand - DM -Norm erfüllt !

 

Niklas Harsy und Christopher Wenzel über 800m mit DM-Norm

(jth) Beste Bedingungen herrschten am Freitagabend bei der ersten „Langen Laufnacht“ der LG Region Karlsruhe im Carl Kaufmann Stadion. Tempomacher in allen 18 Läufen, Preisgelder für die schnellsten drei Athleten in den Elite-Läufen, ein Musik-Truck an der Bahn, Pyrotechnik und eine Athletenpräsentation in Cabrios: Die Premiere der Karlsruher Laufnacht hatte am Freitagabend einiges zu bieten. Die Athleten dankten es mit guten Leistungen, ging es doch für viele um Qualifikations-Normen für die Olympischen Spiele bzw. Europameisterschaften und Tickets für die U18 EM und U20-WM.Angereist waren die auch beiden Mitttelstreckler des LAZ Gießen Christopher Wenzel (MTV Gießen) und Niklas Harsy (TSG Lollar) um über 800m die Quali für die DM U23 (1:54,00) bzw. U20 (1:56,70) zu laufen.

Im 2. von 4 gemischten 800 Meter Zeitläufen stand Christopher Wenzel an der Startlinie. Die Marschroute von Trainer Erich Gebhardt lautete sich nach 100 Meter hinter den Pacemaker einzuordnen, um die anvisierte 400 Meter Durchgangszeit von 54 Sekunden zu erreichen. Nach einer 55er Anfangsrunde lag man knapp über der Zeit. Ab 500m übernahm Wenzel die Spitze des Feldes  und führte eingangs der Zielgeraden mit knappem Vorsprung. Er sah schon wie der sichere Sieger aus, aber den letzten 20 Meter zog noch ein französischer Mittelstreckler an Ihm vorbei (1:53,40). In 1:53,74 Minuten belegte er Platz 2, was gleichzeitig auch die Norm für die DM-U23 bedeutet.  Seine Bestzeit (1;53,09) will er nun in einem schnellen Rennen bei der Regensburg Gala am 4.6. knacken.

Unter den Augen des Bundestrainers wollte auch Niklas Harsy seine ansteigende Form  im nachfolgenden Rennen zeigen. In diesem Lauf waren 12 Läufer mit Bestzeiten von 1:49-51 Minuten gemeldet. Entsprechen groß war sein Respekt in so einem starken Feld mit zulaufen und sich durch zusetzten, denn bei so einer Leistungsdichte wird geschubst und gerempelt.

Die angepeilte 400m Zwischenzeit des Pacemakers sollte bei 52 Sekunden liegen um auf eine 1:48-49 Minuten Siegerzeit zu kommen. Zu schnell für Niklas. Eine 1:51er Zeit hatte ihm sein Trainer Erich Gebhard in einem guten Rennverlauf zugetraut. Nach dem Startschuss legte der Tempomacher ein schnelles Tempo vor. In 24 Sekunden wurden die 200m  passiert und Niklas am Ende des Feldes mit 26 Sekunden gestoppt. Bei 400 Meter zeigte die Anzeigetafel 52,5 für den Pacemaker, Niklas konnte seine Position nach 300m verbessern und wurde mit einer Durchgangszeit von 53,9 gestoppt. Dem hohen Anfangstempo musste er nach 500m Tribut zollen und  ein paar Körner auf der Bahn liegen lassen.  Bei 600m an letzter Stelle liegend konnte er noch einen guten Endspurt hinlegen und auf den letzten 200 Meter 5 Läufer überholen. Platzt 7 im Gesamteinlauf (Platz 4 U20) in 1:52,54 Min. bedeuten DM-Quali. Damit verfehlte es seine Bestzeit (1:52,42) nur knapp. Den Lauf gewann Dennis Biederbeck (LG Ahlen) in 1:49,25 sec)

Fazit des Trainers: „Ordentlicher Saisoneinstieg von Niklas. Wäre er offensiver gelaufen, hätte er auf den letzten 200m nicht solange Wege gehen müssen, dann wären die 1:52 heute schon gefallen. Ich erwarte von Beiden Athleten bei der Regensburg Gala eine Verbesserung auf 1:51für Niklas und eine 1:52 Christopher“ so Erich Gebhardt

19.05.2016

Jana Becker vom LAZ / TSG Lollar läuft in Wiesbaden über 800m der W 10 gute 2:42,71 und verfehlt nur knapp den Kreisrekord der Mutter ( 2:42,3 / 1982) - Herzlichen Glückwunsch - Den Rekord holst du Dir noch - Wir drücken die Daumen

16.05.2016

Franziska Rachowski siegt in Krofdorf

Schon beim Start setzt sich Chunky Liston (Nr. 103) an die Spitze des Feldes. 	Foto: Wereschinski  

08.05.2016

Alexandra Stuhlmann läuft DM-Quali über 2000 Meter Hindernis der WJ U20

(jth) Strahlendes Wetter und beste Bedingungen locken jedes Jahr zu Saisonbeginn viele nationale und internationale Spitzenathleten in das Schönbuchstadion nach Pliezhausen. Das Läufermeeting erlebt bereits seine 26. Auflage und ist bei den Sportlern wegen seiner "krummen Strecken" (150, 300, 600, 1.000, 3.000, 2000m Hindernis) sehr beliebt und dient der ersten Formüberprüfung auf der Bahn. 

So fielen am Sonntag gleich zwei Meeting-Rekorde. Allen voran lief der Bosnier Amel Tuka (Bosnien & Herzegonina) über 600 Meter nach starken 1:15,21 Minuten ins Ziel. Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer Leverkusen) pulverisierte im Alleingang über 3.000 Meter in schnellen 8:55,66 Minuten den zweiten Meetingrekord.

Die Chance sich mit starker Konkurrenz zu messen wollte auch Alexandra Stuhlmann LAZ Gießen/TSG Lollar wahrnehmen. Angereist um in ihrem ersten 2.000 Meter Hindernislauf eine Zeit zwischen 7:10 -7:20 min. zu laufen und damit die Quali  (7:35) für die Jugend DM vom 29.-31. Juli in Mönchengladbach abzuhaken.Nach ihrem starken Auftritt vor 2 Wochen über 5000m bei den Hessischen Langlaufmeisterschaften, wahr klar, dass dies kein Selbstläufer werden wird, mussten doch schon viele Läuferinnen durch stürze am Hindernis bzw. Wassergraben bittere Erfahrung sammeln. Neben einer guten Ausdauer ist auch eine gute Hindernistechnik nötig, um die 5 Bahnrunden mit 18 Hindernisse und 5-mal Wassergraben zu überwinden. Die in Kirchhain wohnende Abiturientin hatte deshalb mit Trainer Erich Gebhardt in den letzten Wochen Sonderschichten über die Hindernisse eingeschoben um ihre Technik zu verbessern. Dies zahlte sich jetzt am Ende aus.

In einem gemischten Lauf der weiblichen Jugend und Frauenklasse lief Alex vom Start weg sehr mutig an und überwand  die Hindernisse in achtbarer Technik. Die 1000m Zwischenzeit stoppte Trainer  Gebhardt in 3:35 min. heraus was auf eine Endzeit von 7:10 hindeutete. Auf dem letzten Kilometer machte sich dann der Kräfteverschleiß über die Hindernisse bemerkbar und Alex musste ihr Kämpferherz auspacken um das Tempo einigermaßen hoch zu halten.Völlig erschöpft aber glücklich hörte sie im Ziel Ihre Endzeit von 7:16,18 min., was den 8. Platz des Gesamteinlaufes bedeutete. Siegerin wurde Schweizerin Fabienne Schlumpf in 6:29,15 min. Stuhlmann unterbot damit die Quali für die Jugend DM um beachtliche 19 sek. und steht mit dieser hervorragenden Zeit in der aktuellen deutschen Bestenliste der Alterkasse WJ U20 auf Platz 7.  "Alex ist mutig angelaufen und hat tolles Rennen abgeliefert, die Zeit ist gut, aber nicht sehr gut, wenn es ihr gelingt ihre Technik am Wassergraben zu verbessern kann sie bei der DM an die 7:05 min. ran laufen, damit ist ein vordere Platzierung möglich" so das Fazit des Trainers. Auch Alex Stuhlmann hatte ein positives Feedback parat: „Ich habe versucht mutig anzugehen, da das Training richtig gut lief und wir viel Hindernis trainiert haben. Das Rennen war auch sehr gleichmäßig, ich habe nur an den Wassergräben recht viel Zeit verloren, da kann man noch ganz viele Sekunden rausholen. Ich bin ja zum ersten Mal 2000m Hindernis gelaufen und die Streckenlänge kam mir entgegen. Als nächstes laufe ich in Koblenz 1500m und dann in Regensburg 3000m Hindernis. Bis dahin wird noch viel Technik trainiert, damit da schnelle Zeiten rauskommen. Bei den Deutschen über 2000m Hindernis will ich schon deutlich schneller laufen und auch eine vordere Platzierung erreichen, was auf jedenfalls möglich ist“ so  Stuhlmann zur gezeigten Leistung und den bevorstehenden Aufgaben.

05.05.2016

Saisoneröffnung

(jth) Johanna Michel knackt im ersten Anlauf die Qualifikationsnorm 1,72m für die DM im Hochsprung - Niklas Harsy gewinnt in Bestzeit im 400m Lauf in50,08 sec

Gut aufgelegt starteten die LAZ-Aktiven bei hervorragenden, äußeren Bedingungen in die Sommersaison. Einen Tag vor Christi Himmelfahrt ließ Niklas Harsy, LAZ Gießen/TSG Lollar, beim Pfungstädter Abendsportfest mit seinem Sieg im gemischten Männer/Jugendfeld über 400m in Bestzeit von 50,08 sec. aufhorchen. Den vierten und fünften Platz belegten seine Mannschaftskameraden Christopher Wenzel (LAZ / MTV)in Bestzeit von 51,62 sec und Nikolai Schütze in 52,02 sec.

Am Feiertag starteten dann die LAZ-Athleten in Möhrfelden-Walldorf auf dem 15. Stadionfest.

Einen guten Saisoneinstand lieferte  Hochspringerin Johanna Michel, LAZ Gießen Stadt und Land in der Frauenkonkurrenz ab. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,72m siegte sie in diesem Wettbewerb und qualifizierte sich gleichzeitig mit dieser Höhe für die Deutschen Meisterschaften der W23. Anna Greim ebenfalls LAZ Gießen, die leicht verletzt in den Kugelstoßwettbewerb der Frauen ging, erkämpfte sich mit einer Weite von 8,47m den 6. Platz. Erstmalig in der AK U20 startend holte sich Julius Grau zwei 2. Plätze, im Weitsprung mit einer Weite von 6,25m und im Diskus mit guten 32,59m, was neue Bestleistung bedeutete. Die 110m Hürden absolvierte der Hachborner Abiturient in guten 15,45 sec. belegte damit den 4. Platz und schrammte knapp an der Deutschen Qualifikation 15:30 sec. vorbei. Die LAZ-U23Atleten starteten bei den Männern und hatte international prominente Konkurrenz. So musste Clemens Grau, nach 2 jähriger Leichtathletikabstinenz (Studium in Afrika) erstmalig über die Männerhürde und gegen Jan-Felix Knobel WM Teilnehmer 10-Kampf, antreten. Bis zur 2. letzten Hürde hielt Grau ganz gut mit, dann jedoch fädelte er in der vorletzten Hürde ein, brachte aber den Lauf noch zu Ende in 19,39 sek. Im Diskuswurf der Männer wurde es noch interessanter. Hier bekamen unsere Athleten es neben Knobel mit einem weiteren 10-Kampf Ass, Europameister, WM-Teilnehmer, zu tun. Pascal Behrenbruch. Knobel siegte knapp mit 48,45m vor Behrenbruch 45,32m. Rang 5 holte sich LAZ-Neuzugang Malte Scharkau vom LAZ Gießen in guten 37,12m. Den Weitsprung der Männer dominierte Gianluca Puglisi, LG Eintracht Frankfurt, mit guten 7,20m. In diesem Wettbewerb konnten die LAZ-Athleten mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. So sprang Malte Scharkau mit 6,24m auf den 3. Platz und Clemens Grau mit 5,88m auf Rang fünf.

04.05.2016

400m Bestzeiten der Mittelstreckler

Harsy,Niklas 50,08
Wenzel,Christopher 51,62
Schütze, Nikolai 52,04

 

30.04.2016

Regionsmeisterschaften im Blockmehrkampf

 

Sonne, Windstille, angenehme 18°, eine hervorragend, durch viele freiwillige Helfer des ausrichtenden HLV Kreis Gießen, präparierte Leichtathletik Anlage, eine exakte Organisation und eine über alle Erwartungen liegende Teilnehmerzahl von 250 Athleten/Innen, aus ganz Hessen und über die Hessische Landesgrenze hinaus, ließen diese erste Veranstaltung im Olympischen Jahr, in der Sportstadt Gießen, zu einem tollen Leichtathletikevent für die jungen Nachwuchsatahleten und Zuschauer werden.

Im Blockwettkampf Lauf der Jugend M15 erkämpfte sich Joshua Ott, LAZ Gießen Stadt und Land, mit 1.998 Punkten die Silbermedaille, verfehlte jedoch die Qualifikationsnorm für die Hessischen Meisterschaften klar.In der Altersklasse Jugend M14 dominierte Samuel Claudy von der LG Wetzlar klar vor Jonas Karger vom LAZ Gießen, der mit 2.022 Punkten die Silbermedaille , vor seinem Vereinskameraden Mischa Vereshchagin nach Hause trug. Im Block Wurf konnte sich Jean Arisa, LAZ Gießen, mit 2.276 Punkten die Silbermedaille erkämpfen. Leider reichte ihm sein Diskuswurf von 27,22m (Block Wurf 2200 Punkte + Zusatzquali. 28,00m Diskuswurf) nicht zur Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften. Leo Galfe vom LAZ Gießen kam mit 2.257 Punkten auf den Bronze Platz.Im Block Wurf siegte Lennart Wehrum M13, LAZ Gießen, unangefochten, da konkurrenzlos, mit 1.936 Punkten. Sein Vereinskamerad Lukas Jürgens sicherte sich die Silbermedaille in der AK M12 mit 1.372 Punkten. In der Mannschaftswertung erkämpfte sich das LAZ Gießen Trio, Jan Arisa, Leo Galfe und Jonas Karger den Vizemeistertitel mit beachtlichen 6.555 Punkten, klar vor dem Team Dillenburg 5.712 Punkte aber eindeutig hinter dem Team Burgsolms 7.896 Punkte. Die Männliche Jugend U14-Mannschaft des LAZ Gießen errang mit 5.113 Punkten, hinter den Teams Wetzlar und Johannisberg, die Bronzemedaille, mit Lennart Wehrum, Joshua Bornhäuser und Michael Will.Nia Riegel. LAZ Gießen, die im Block Wurf W12 antrat, siegte ohne Konkurrenz mit guten 1.651 Punkten.

Erstmalig wurden die Topleistungen der jungen Athleten zusätzlich zu den Urkunden mit kleinen, nützlichen Sachpräsenten gewürdigt, die von den Firmen Rovema Verpackungsmaschinen, Fernwald und Foodpower Orthopädie- und Sanitätshaus, Gießen, freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.

23.04.2016

Alexandra Stuhlmann mit neuem Kreisrekord

16.04.2016

Moritz Weiß gewinnt 10-Meilen-Hauptlauf des ASC Licher Wald

31.01.2016

Julius Grau LAZ Gießen siegt in Frankfurt Kalbach über die 60 m Hürden und knackt Hallen DM Quali Hürde in 8,42 s
(jth) Bei den „Offenen Kreis Hallenmeisterschaften“  am Wochenende in Frankfurt Kalbach, knackte der Hachborner Mehrkämpfer Julius Grau (LAZ/TSG Lollar), die Qualifikationsnorm (Q 8,50 s) für die Deutschen U 20 Hallen Meisterschaften in Dortmund am 20. + 21.02.2016, im Hürdenlauf in guten 8,42 sec. Mit dieser neuen persöhnlichen Bestleistung ergänzt er somit das LAZ-Starterfeld mit Christopher Nagorr (Hürden -  8,28 s HM Hanau) , Niklas Harsy ( 800 m) und der 4 x 200 m Staffel (Nagorr, Grau, Katzer, Harsy).

„Im Vorlauf lief es noch ein bisschen unrund, konnte aber die stärker eingeschätzten Frankfurter Läufer um Jan Näser und Marcel Lauer in einer Zeit von 8,54 s auf die Plätze verweisen. Im Endlauf erwischte ich vom Start weg einen guten Rhythmus, kam sehr gut an die erste Hürde und konnte zwischen den Hürden beschleunigen, was sich dann auch in der guten Zeit von 8,42 s nieder schlug. Ich freue mich sehr über die Hürden Qualifikation für die Deutschen Hallen Meisterschaften, noch mehr freue ich mich aber über die Qualifikation der 4 x 200 m Staffel mit den Mannschaftskameraden Nagorr, Harsy und Katzer zusammen. Es ist immer etwas Besonderes in einem Team zu starten“ so der 17 jährige Mehrkämpfer des LAZ Gießen.

31.01.2016

Klaus Ploghaus zum 60. Geburtstag: Boykott-Opfer von Moskau und Olympia-Dritter in Los Angeles

Nachfolgend einige Namen, hoffentlich wurde niemand vergessen. Heinz Ulzheimer (Eintracht Frankfurt/1952/Bronze 800 und 4x400 Meter), Karl Storch (SC Borussia Fulda/1952/Silber im Hammerwerfen), Leonhard Pohl (TSV Pfungstadt/1956/Bronze 4x100 Meter), Armin Hary (FSV Frankfurt/1960/Gold 100 und 4x100 Meter), Klaus Lehnertz (KSV Hessen Kassel/1964/Bronze im Stabhochsprung), Hans Baumgartner (TV Heppenheim/1972/Silber im Weitsprung), Christiane Krause (ASC Darmstadt/1972 Gold über 4x100 Meter), Klaus-Dieter Hildenbrand (ASC Darmstadt/1976/Bronze über 5.000 Meter), Lothar Krieg (ASC Darmstadt/1976/Bronze über 4x400 Meter), Harald Schmid (TV Gelnhausen/1976/Bronze über 4x400 Meter und 1984 Bronze über 400 Meter Hürden), Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt/2012 Bronze im Hammerwurf). Die Genannten sind Medaillengewinner bei Olympischen Spielen seit dem HLV-Gründungsjahr (1947) und haben das Trikot eines hessischen Vereins getragen. Ein anderer Hesse ist nicht weit entfernt von diesem Muster: Klaus Ploghaus, geboren in Gelnhausen und von 1974 bis 1983 Mitglied des ASC Darmstadt.

Von 1984 bis 1988 startete der Hammerwerfer allerdings für Bayer Leverkusen. Und gewann genau in diesem Zeitraum Olympia-Bronze in Los Angeles (1984) und schleuderte seine persönliche Bestleistung (81,32 Meter/1986). Andere Erfolge - die Studenten-Weltmeisterschaft (1979, 1981), der erste 80-Meter-Wurf seiner Karriere bei den Hessenmeisterschaften Ende Juni 1981 in Obersuhl (80,56 Meter), WM-Platz sechs (1983) und EM-Rang acht (1982) sowie seinen einzigen deutschen Titel (1982) - gelangen ihm im Trikot des ASC Darmstadt. An diesem Sonntag, 31. Januar, feiert Ploghaus seinen 60. Geburtstag.

Die Spur des einst wurfgewaltigen Architekten hat sich seit Anfang der 90er Jahre ziemlich verloren. Nach der olympischen Saison 1988, für die Spiele in Seoul (Südkorea) war Ploghaus aufgrund eines fragwürdigen Qualifikationsmodus nicht nominiert worden, hatte ihn der Werksklub aus Leverkusen mehr oder weniger rausgeworfen, indem die Verantwortlichen einfach die komplette Vereinsförderung strichen. Übrig blieben lediglich 300 Mark von der Deutschen Sporthilfe. Ploghaus brachte eine Knorpeloperation im linken Knie hinter sich und heuerte beim USC Mainz an. Im Trikot des Universitäts-Sport-Clubs schleuderte er den Hammer nochmal 73,86 Meter weit (1989), dann war die Karriere offiziell vorbei. Nun, nicht ganz, denn 1992 feierte er ein Comeback aus einer Bierlaune heraus. Dreimal Training pro Woche genügten, um in Schweinfurt für die LAZ Gießen süddeutscher Meister zu werden (70,78 Meter). 1993 war er immer noch Zweiter der HLV-Jahresbestenliste - mit 62,82 Meter, hinter Holger Klose (69,08).

Ploghaus prägte eine hochklassige Ära des westdeutschen Hammerwerfens, in der auch mehrere Weltrekorde fielen. Genannt seien Karl-Hans Riehm (TV Wattenscheid/Bestleistung: 80,80 Meter, vier Weltrekorde), aber auch Walter Schmidt (ASC Darmstadt/79,30 Meter) und Manfred Hüning (LAZ Rhede/79,16 Meter) - auf der Schlussgeraden seiner professionellen Karriere musste er sich mit Christoph Sahner (TV Wattenscheid/81,78 Meter) und dem jungen Heinz Weis (Bayer Leverkusen/83,04 Meter) auseinandersetzen.

Und Ploghaus war ein Opfer des Olympiaboykotts von Moskau 1980. „Zuerst hatte ich überhaupt keine Lust mehr, weiter zu trainieren“, sagte er damals. Ein „fürchterlicher Tiefschlag“ sei der Boykott gewesen. Ploghaus, Anfang der 80er Jahre ein aufstrebender Jungstar, meinte auch: „Das kommt immer wieder hoch wie Schluckauf.“ In diesen Wochen der Niedergeschlagenheit war nicht mehr viel geblieben von dem „Rausch“, den er immer spürte, wenn er während der Trainingsfron wieder „über eine Grenze hinweg gestiegen war“. Allmählich trat Ploghaus aus dem Schatten des deutschen Serienmeisters Riehm heraus, aber auch bei den Olympischen Spielen in Los Angeles lag der Altmeister vor ihm und gewann Silber. Die Leistungen: 77,98 Meter und 76,68 Meter.

Der ASC-Hammerwerfer Schmidt, der in den Jahren 1971 (76,40 Meter) und 1975 (79,30 Meter) Weltrekord geworfen hatte, outete sich 1976 als Anabolika-Konsument und brachte den umstrittenen Freiburger Professor Armin Klümper als behandelnden Arzt ins Spiel. Ende der 90er Jahre bekannte sich auch Riehm zum unterstützenden Anabolika-Konsum während seiner Hammerwurf-Karriere, genannt als „Wegbegleiter“ wurden seinerzeit von der F.A.Z. auch Bundestrainer Karl-Heinz Leverköhne sowie Klümper. Ist es in diesem Kontext denkbar, dass ein Weltklasse-Hammerwerfer wie Ploghaus „sauber“ durch seine Karriere gekommen ist? Wo man doch laut Riehm seinerzeit ohne verbotene pharmazeutische Substanzen „nicht mehr als 78 Meter weit werfen“ konnte?

Ploghaus hat beruflich Ende der 80er; Anfang der 90er Jahre sein berufliches Glück in Darmstadt mit einem Präsentladen und einer Galerie versucht. Aber auch Objektausstattung für Firmen, die ihre Büroräume mit geschmackvollen Bildern verschönern wollten sowie der Vertrieb von Alarmanlagen hielten den „Selfmademan“ (Eigeneinschätzung) vor mehr als 20 Jahren mächtig auf Trab.

Uwe Martin
Bilder: Klaus Ploghaus im Jahr 1980 (Foto: HLV-Jahrbuch 1980, Raatz) , Klaus Ploghaus in Aktion (Foto: 50 Jahre Hessischer Leichtathletik-Verband)

 

23/24.01.2016                             6 Medaillen bei den Hessenmeisterschaften