willkommen beim LAZ giessen

 

Hybrid-Silvesterlauf am 31.12.2022

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Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 1.000 Athlet:innen begrenzt !

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keine Teilnahmebeschränkung

 


Süddeutsche Meisterschaften 

 

Frankfurt (lab). Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Saarland: Über 800 Athletinnen und Athleten aus vier Bundesländern reisten am Wochenende nach Frankfurt, um sich miteinander zu messen. Die süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der U23 und der U16 standen an. Bei viel Trubel, starken Gegnern und großen Feldern ging es für einige Gießener bei diesem Event vor allem um eines:

 

Wobei sich die Teilnehmerfelder am Wochenende besonders auf den Mittel- und Langstrecken in Grenzen hielten. Grund dafür war eine hochklassig besetzte Laufgala im 30 Kilometer entfernten Pfungstadt - an der einige Athleten aus der Region teilnahmen.

 

Luft nach oben bei Laurenz Müller

 

Nicht allerdings Mittelstreckler Laurenz Müller, der sich der Konkurrenz über 800m am ersten Tag in Frankfurt stellte. Aufgrund seiner guten Meldezeit aus dem Vorjahr landete Müller im schnelleren der zwei Zeitläufe - und verlor bald den Kontakt zum Feld. In 2:12,90 Minuten reichte es am Ende zu Rang elf. Athlet und Trainer Erich Gebhardt waren sich einig, dass hier Luft nach oben war.

 

Luft nach oben ist auf den 400m Hürden im Grunde fast immer. Irgendeine Hürde passt nicht ganz, man wechselt plötzlich Schwungbein oder Rhythmus. Bei Sarah Gilles passierte dieser Wechsel bei Hürde sechs. Zwei Schritte mehr, ein Tempoverlust - und dennoch eine neue Bestzeit. In 63,94 Sekunden rannte Gilles auf Rang sechs. Vorne war Antonia Unger vom TV Wetzlar etwa zwei Sekunden schneller.

Knappe zwei Stunden vor Gilles stand mit Kyra Engel (LG Langgöns/Oberkleen) eine weitere lokale Vertreterin am 100-Meter-Start. In der Mittagshitze schied Engel in 12,86 Sekunden im Vorlauf aus. Die Zeit war nicht ganz das, was Engel wenige Wochen vorher in Baunatal gelaufen war - aufgrund der warmen Temperaturen aber kein Beinbruch. In 26,21 lief Engel am Sonntag über 200 m erneut ihrer Saisonbestzeit etwas hinterher. Am Ende wurde es über die halbe Stadionrunde Rang elf.

Chiara James im Pech

Die vielleicht größte lokale Medaillenanwärterin ging an Tag zwei im Weitsprung an den Start: Chiara James (TSG Gießen-Wieseck) beeindruckte vor wenigen Wochen bereits mit einem Satz über sechs Meter. In Frankfurt lief es jedoch suboptimal: Ein verstauchter Fuß aus der Vorwoche, ein instabiler Anlauf und erstmal zwei ungültige Versuche. Nach 5,38 m im Dritten flog James danach immerhin auf 5,60 m. Das reichte zu Rang fünf, ist aber laut Trainer Elmar Knappik nicht das, was eigentlich möglich wäre.

Im selben Wettkampf gab’s für Merle Hinz vom LAZ Gießen den »Salto Nullo«: Drei Ungültige trotz intensiver Korrektur nach hinten. Die optische Messanlage in Frankfurt war gnadenlos. Dennoch waren Hinz sowie Trainer Markus Czech damit einverstanden: Das Potenzial wurde deutlich - »Es muss eben alles stimmen und ich glaube, dass es noch in Richtung 5,60m gehen kann«, bilanzierte Czech.

Für die U16-Athletinnen Tabea Brusius sowie Smilla Stöppler vom LAZ ging es indes vor allem ums Erfahrungen sammeln. Bei ihrer ersten süddeutschen Meisterschaft lief Brusius über 2000 m in 8:20,55 min zu Rang 17. Stöppler gelang im Hochsprung mit 1,52 m eine zufriedenstellende Leistung - sie wurde Siebte.

Abschließend schickte das LAZ auch noch eine 4x400 m-Staffel ins Rennen: Inga Lene Schneider, Luise Jacobi, Merle Hinz und Sarah Gilles trugen das Holz in 4:04,82 Minuten als Vierte ins Ziel.

 

Und beendeten damit ein ereignisreiches Leichtathletikwochenende, das bereits am Donnerstag in Marburg (sie Bericht auf dieser Seite) begonnen hatte.

Bronzemedaille für das Mixed-Team 

(lab). Leichtathletik gibt es auch in der Teamedition. Und einmal im Jahr, wenn die Staffeltitel auf Hessenebene vergeben werden, steht einen Tag lang der Mannschaftsgedanke im Vordergrund. Am vergangenen Donnerstag in Marburg war es so weit. Und erstmals schickten die Vereine ihre Teams nicht nur geschlechterintern ins Rennen, sondern auch übergreifend. Der Mixed-Gedanke ist in der Leichtathletik im Kommen und hat nun den Hessischen Leichathletik-Verbands erreicht. Zwei Männer, zwei Frauen - ein Team und ein Wettkampf. Der LAZ Gießen hatte in Marburg eines dieser Teams über 4x400 m am Start - und holte Rang drei. Sebastian Kühn, Merle Hinz, Inga Lene Schneider und Maximilian Rößler trugen den Staffelstab in 3:46,22 Minuten ins Ziel. Das Besondere: Nicht alle Vereine wählten die gleiche Geschlechterfolge. So kam es zu direkten Duellen zwischen Mann und Frau auf der Rundbahn - ein spannendes, neues Feature. Nichts Neues sind dagegen Startgemeinschaften: Mehrere Vereine tun sich für die Staffel zusammen und bilden ein fast unschlagbares Team. So auch die StG Siltec Sprintteam Rhein-Main, die über 3x800 m der Frauen allen weglief. Auch den Teams des LAZ Gießen und der LG Langgöns-Oberkleen. Nachdem Luise Jacobi für das LAZ auf Rang drei übergab, holte Celine Kröck deutlich auf und Sarah Gilles lief das Ding nach Hause - ein ordentlicher zweiter Rang in 7:22,72. »Gegen die Startgemeinschaft hatten wir einfach keine Chance«, befand auch Trainer Erich Gebhardt.So richtig gesprintet wurde aus Gießener Sicht nur zwei Mal. Die LG Wettenberg hatte ein Quartett in der weiblichen Jugend U16 am Start. Der LAZ schickte vier Läuferinnen der U14 über 4x75 m ins Rennen. Für beide war jedoch im Vorlauf Schluss und der Tag beendet. Was dennoch für alle blieb: Ein Erlebnis im Team in der sonst individuell geprägten Leichtathletik. Und ein heißer Tag auf rotem Tartan im Georg-Gassmann-Stadion in Marburg.

11/12.06.2022 - Hessenmeisterschaften Aktive / U18

Vorschau: 29.05.2022 DM Langstaffel in Mainz

 

LAZ Staffel bei der DM am Start

 

Am kommenden Sonntag wird eine kleine Abordnung des LAZ Gießen die Reise zur Deutschen Meisterschaft der Langstaffeln M/F, U23, U20 in das Stadion des TSV Schott Mainz antreten.

Die LAZ-Athletinnen Luise Jacobi (SV Garbenteich) und Celine Kröck (TSG Lollar) von Mittelstreckentrainer Erich Gebhardt, sowie mit der Mehrkämpferin Sarah Gilles (TV Gr. Buseck) von Trainer Markus Czech nutzten die letzte Quali-Chance in Dortmund um nach langen Jahren des Abstinenz wieder mal bei einer DM dabei zu sein. Die 3 x 800 m Staffel-Norm von 7:25 wurde mit 7:16,93 deutlich unterboten.

 

In Mainz wird das Trio dann auf sieben weitere Teams treffen und sich dann mit der Konkurrenz messen. Die Erwartungshaltung von den Trainer Erich Gebhardt ist klar definiert: „ Es ist zunächst einmal eine tolle Sache, das die wir nach langer Zeit wieder einmal eine DM-Staffel am Start haben. Wenn die drei am Ende eine 7:14 er Zeit nach Hause laufen, können wir sehr zufrieden sein.“ so der Coach 

Rückblick Läuferabend TSV Pfungsstadt

14.05.2022 / Dortmund: LAZ Staffel läuft DM- U23 Norm Rößler mit Bestzeit

LAZ Staffel läuft DM- U23 Norm
Rößler mit Bestzeit

 


(jth) Eine kleine Abordnung des LAZ Gießen um Trainer Markus Czech und Erich Gebhardt reiste am Wochenende zu einem Läufer- und Wurftag ins Stadion Hacheney der LG Olympia Dortmund.
Neben den Einzelwettbewerben bot der Veranstalter auch Staffelwettbewerbe 3x1000m Männer und 3x800m Frauen als letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Staffel-DM am 29.05.2022 in Mainz an.
Diese letzte Chance wollten die Frauen des LAZ-Gießen der Alterklasse U23  unbedingt wahrnehmen, da im Vorfeld durch gesundheitliche Probleme einer  Athletin ein Quali-Versuch abgesagt werden musste. Mit den LAZ-Athletinnen Luise Jacobi (SV Garbenteich) und Celine Kröck (TSG Lollar) von Mittelstreckentrainer Gebhardt, sowie mit der Mehrkämpferin Sarah Gilles (TV Gr. Buseck) von Trainer Czech wollte man dieses Projekt erfolgreich angehen. Es galt die Norm von 7:25 min zu unterbieten.

In der Aufstellung Jacobi, Kröck, Gilles ging man an die Startlinie mit der Zielvorgabe eine Zeit von 7:18 zu laufen. Dies meisterten die Damen hervorragend. Gut eingestellt von Trainer Gebhardt wusste jede Athletin was für Zwischenzeiten sie genau durchlaufen musste um am Ende erfolgreich zu sein.
Mit der favorisierten LG Olympia Dortmund war noch eine weitere Staffel am Start. Nach dem Startschuss übernahm Dortmund die Spitze und setzte sich nach 150m deutlich von Jacobi ab. Die Athletin lies sich nicht verleiten das schnelle Tempo mit zugehen, sondern hielt sich konsequent an ihre Vorgabezeiten. In 2:35 min Übergab sie den Stab an Kröck, die nun versuchte Boden gut zu machen was ihr mit jedem Meter gelang. Nach schnellen Durchgangszeiten über 200/400 m hatte sie die Dortmunderin bei 600m eingefangen und konnte sie im Finish niederkämpfen und den Stab in Front liegend an Gill übergeben. Für Kröck stoppte Trainer Gebhardt eine Zeit von 2:20,4 raus. Mit der Konkurrentin im Rücken lies Sarah Gilles nichts anbrennen und machte mächtig Druck bis 700m. Mit guten 400/600m Zwischenzeiten bog sie auf die Zielgerade und musste erst dort die Dortmunder-Schlussläuferin ziehen lassen. Gestoppte Zeit für Gilles 2:21, im Ziel wurden 7:16,93 min für das LAZ-Team angezeigt. Damit unterboten sie die DM-Quali um mehr als 8 Sekunden. Ein toller Erfolg der drei Damen des LAZ Gießen für ihr mutiges Rennen, die nun bei den Deutschen Staffelmeisterschaften starten dürfen.

Mit am Start war auch der U20 LAZ Athlet Maximilian Rößer (TSG Lollar) der seine 800m verbessern wollte. Nachdem er in der Vorwoche in Pfungstadt eine 2:01 abgeliefert hatte, wollte er nun die 2:00 min knacken und Bestzeit anvisieren. In einem mit 11 Athleten stark besetzten 800m Lauf, hatte er einen guten Start und konnte sich nach 100m gut einordnen. Die Spitze legte ein flottes Tempo, das Rößler allerdings nicht mitgehen konnte. Die 200m Marke passierte er in 28 sek, bei 400m in 57 sek. Auf Platz 9 liegend versuchte er Anschluss an das Feld zuhalten. Seine 600m Zeit deuteten auf Bestzeit hin. Im Finish zeigte er Kämpferherz und wurde mit Bestzeit von 1:58,87 min belohnt. 

Bahneröffnung am 08.05 2022 in Alten-Buseck

Liebe LAZ Familie,

wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass unser sehr geschätztes Vorstandsmitglied Ilona Rüssel plötzlich und unerwartet verstorben ist. Danke für die Zeit die wir gemeinsam mit Dir verbringen durften. Du bleibst für immer in unserem Herzen.

Vorstandspositionen im LAZ Giessen


1) LAZ Giessen Stadt und Land e.V. :
jahrelanges Vorstandsmitglied als Schriftführerin (ca. 20 Jahre) , seit 2015 Beisitzerin seit 2019 Ehrenmitglied
2) Förderverein LAZ Giessen e.V.
jahrelanges Vorstandsmitglied als Schriftführerin


Charakter:
Sie war in der LAZ-Männerwelt immer die gute Seele im Vereins und hatte das Herz am richtigen Fleck.
Hat sich in dieser Zeit sehr für die i.d.R. jüngeren Athletinnen/Athleten eingesetzt und hat pragmatische Lösungen gesucht und vorangetrieben.
Als Aktive Leichtathletin, Kampfrichterin und Kuchenbäckerin hat Sie den Verein bei Veranstaltungen immer sehr engagiert unterstützt.
Stiller Gruß

Martin Theimer

Nachruf www.giessener-anzeiger.de

 

lona Rüssel ist gestorben Ehrenamt ist ja auch nur ein Wort. Das ganz unterschiedlich mit Sinn erfüllt werden kann. Mit mal mehr, mal weniger Einsatz. Mit mal mehr, mal weniger Herz. Bei Ilona Rüssel hat sich diese Frage nie gestellt. Sie war stets mit vollem Einsatz und ganzem Herzen dabei. Und das immer ausgleichend, gerecht, dabei als echte Frohnatur und, wie der MTV-Geschäftsführer Mario Bröder weiß, bei aller Leidenschaft für die Sache, auch stets als ruhender Pol, der bei lebhaften Diskussionen sehr gerne und gut vermittelte. Ehrenamt ist eben doch mehr als nur ein Wort, bei Menschen, die es vollends leben. Leichtathletik betrieb Ilona Rüssel von Kindesbeinen an beim VfB 1900 Gießen, den TSF Heuchelheim und später dann bei ihrem Stammverein MTV 1846 Gießen, dem sie seit 1965 bereits die Treue hielt. Doch das, was das Vereinsleben und der Sport ihr gaben, gab die ehemalige Schulsekretärin gerne doppelt und dreifach zurück. So war die Gießenerin ab 1997 im Vorstand des MTV als Schriftführerin tätig, erfüllte diese Aufgabe gleichermaßen akribisch beim LAZ Gießen Stadt und Land und auch im LAZ-Förderverein. Und auch wenn das schriftführende Amt schon auch ein zähes Ding sein kann, Ilona Rüssel war stets mit guter Laune und einem Lächeln bei der Sache. Ganz nah dran aber war sie stets, wenn es um den Sport »da draußen« ging. Da machte sie immer weiter, da machte sie immer mit, fand stets neue Betätigungsfelder, gab dem Sport das zurück, was sie alles durch ihn erlernen und an Freude erfahren durfte. Von 1999 bis 2021 fungierte Ilona Rüssel als Trainerin der MTV-Sportabzeichengruppe, war bei unzähligen Landes- und deutschen Turnfesten zugange, packte bei jedem Jubiläum, jedem Vereinsfest mit an. Ob als versierte Kampfrichterin, die leichtathletische Übungen und das Regelwerk aus dem Eff-Eff beherrschte, oder einfach nur als Kuchenbäckerin fürs Buffet neben der Tartanbahn. Ihr Herz galt aber auch und besonders dem leichtathletischen Nachwuchs, für den sie sich stets einsetzte und bei Schwierigkeiten immer auch pragmatische Lösungen fand und voran trieb. »Die gute Seele mit dem Herz am rechten Fleck«, heißt es in der Würdigung des MTV 1846 Gießen für Ilona Rüssel, vielfach ausgezeichnet mit Goldenen Ehrennadeln aller Verbände, die mit 75 Jahren plötzlich verstorben ist. Und fehlen wird. Nicht nur im Ehrenamt. (rd

29.03.2022 - 40 Jahre LAZ

Danke für Eure Teilnahme am Silvesterlauf 2021 !

 

Wir sehen uns wieder zur 50. Auflage am 31.12.2022

Eckhard Paul begeht heute seinen 80. Geburtstag – Das halbe Leben für die Leichtathletik

 

(jth) Vor einigen Wochen hat sich Eckhard Paul nicht mehr zur Wahl des HLV-Kreis-Vorsitzenden und für den LAZ-Vorstand aufstellen lassen, denn der Träger der DLV-Ehrennadel in Gold begeht am heutigen Tage seinen 80. Geburtstag. „Unser Eckhard ist ein Urgestein des LAZ Giessen und sein Engagement sowie der unermüdliche Einsatz zum Wohle des Sportes sind unbezahlbar. Erst kürzlich wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Trainings- und Wettkampfgemeinschaft des LAZ benannt“ so der Vorsitzende Martin Theimer. 

Es waren die Kinder Christian und Ulrike, die im VFB 1900 Gießen unter Georg Richtberg Leichtathletik betrieben und ihren Vater zu den Wettkämpfen mitbrachten. Die Kinder übten ihre Sportart aus, der Vater schaute zu, allerdings nur anfangs. Bald wurde Eckhard angesprochen, ob er denn nicht als Helfer bei den Veranstaltungen fungieren könnte. Die soziale Ader wurde getroffen und das Ehrenamt hatte somit einen neuen Mitstreiter gefunden.

Um professionell und regelgerecht zu agieren, ließ er sich als Kampfrichter ausbilden. Dabei wurde er schnell ein Spezialist für die Laufdisziplinen. Zunächst fungierte er als Starter, bis er seinen Platz im Zielhäuschen fand und für eine korrekte Einlauferfassung verantwortlich war. Sein „Arbeitsplatz“ war und ist das Stadion Gießen-West bei der Herderschule. Dieses kennt er immer noch in- und auswendig, es war seine zweite Heimat. Neben der vielseitigen leichtathletischen Ausstattung ist auch ein umfangreicher Gerätepark zu betreuen. Dies hat sich Eckhard Paul zu eigen gemacht und ist zum „Schrauber“ geworden. Kleinere Schäden wurden von ihm repariert. Aber auch die Volksläufer kennen Eckhard Paul. Die Teilnehmer der großen Gießener Laufevents – Frühjahrslauf in der Wieseckaue und der Silvesterlauf zum Schiffenberg werden regelmäßig von ihm auf die Strecke geschickt. Gerade beim Silvesterlauf war er mehrere Tage „zwischen den Jahren“ im Schiffenberger-Wald unterwegs und war für die Streckenmarkierung verantwortlich.

Hauptaufgabe in den letzten Jahrzehnten war aber die administrative Ehrenamtsarbeit. Nachdem er schon eine Kampfrichterausbildung hatte, stieg er in die Vorstandsarbeit des Leichtathletik-Kreises Gießen ein. Seit nunmehr 25 Jahren ist er Vorstandsmitglied im Leichtathletik-Kreis Gießen und im Leichtathletik-Zentrum Gießen Stadt und Land (LAZ). Davon seit 1995 im LAZ und seit 2004 im Leichtathletik Kreis Gießen als Vorsitzender. Zwischendurch war er auch noch Vorsitzender des LAZ Fördervereins und ist weiterhin amtierender Abteilungsleiter im VFB 1900 Gießen.

 

Eckhard Paul, der immer für die Leichtathletik ein offenes Ohr hat, ist mit Herzblut immer noch ehrenamtlich tätig, wenn er gebraucht wird. Seine fundierten Kenntnisse, sein freundliches Wesen und seine Zuverlässigkeit für die leichtathletischen Belange wurden in der Vergangenheit mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht. Die einzelnen Ehrungsstufen des Hessischen- und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hat er bis zur Goldenen DLV/HLV-Ehrennadel durchlaufen. Der Ehrenbrief des Landes Hessen wurde ihm von der Gießener Oberbürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz, ausgehändigt. Trotz dieser vielen Auszeichnungen ist er ein bescheidener Sportsmann geblieben und betont immer wieder: „Die ganzen Ehrungen wären gar nicht notwendig gewesen, mir macht das Ganze schließlich Spaß“. Außerdem weist er immer wieder darauf hin, dass das Alles ohne die vielen anderen gar nicht möglich gewesen wäre.

Als Laufstrecke stehen auch die Originalstrecken „Rund um den Schiffenberg“ zur Verfügung. Eine gpx.Datei zum Upload findet Ihr auf der Homepage. Mit Hilfe einer Navigatons-App wie Komoot oder Outdooraktiv kann dann die Strecke absolviert werden.

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Eckhard Paul zum LAZ-Ehrenvorsitzenden ernannt auf der Mitgliederversammlung am 12.11.2021

Hessenmeisterschaft-Aktive (12.09.2021)

Kreis-Meisterschaften der U12-U14

Erfolge bei Hessichen U16 Meisterschaften

Kimberly Ess W15: 100m 7. Platz mit Bestleistung von 13,53.

Smilla Stöppler W14: 100m - Platz 8 - Vorlauf 13,59 / Zwischenlauf 13,67 / Endlauf 13,88

Weit - Platz 8 mit 4,35m und Bestleistung

Hoch - Platz 4 mit 1,45m und Bestleisung

Laurenz Müller M14: Hessenmeister über 800m in 2:09,74.

Laurenz Müller holt sich Bronze bei Süddeutschen 

 

(jth) Die Leichtathletiksaison kommt nach Olympia so richtig in Schwung und hatte am vergangenen Wochenende mit den Süddeutschen U 23 und U 16 Meisterschaften einen weiteren Saisonhöhepunkt zu bieten.

Für Laurenz Müller vom LAZ Giessen / TSG Lollar war es bei den U16 der erste große nationale Auftritt.

Der Schützling von Trainer Erich Gebhardt ging mit großen Erwartungen und sehr zielorientiert vor. “Ich wollte von Anfang an unter den ersten drei Läufern mitmischen. Es war klar, dass es ein taktisches Rennen wird. Alles lief sehr gut. Ich konnte meine Position gut verteidigen und die Zwischenzeiten deuteten auf Bestzeit hin. Ich konnte die Vorgaben von meinem Trainer gut umsetzen und er ist mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ziel war eigentlich eine 2:08 zu laufen, aber diese Zeit konnte ich sogar noch mit 2:07,84 unterbieten. Es waren meine ersten Süddeutschen Meisterschaften und mit einer neuen Bestleistung und einer Medaille bin ich sehr zufrieden“.

 

Auch Trainer Erich Gebhardt zollte dem Athleten eine gute Leistung: „Laurenz hat sich sehr gut an die taktische Anweisung gehalten. Ziel war es sich nach 100m so zu positionieren, dass er direkten Kontakt zur Spitzengruppe haben sollte. Dies setzte er hervorragend um, nach 150 Meter  lag er bereits an Position 3. Die schnelle Fahrt des Spitzenduos kam ihm sehr entgegen, da sich das Teilnehmerfeld auseinanderzog und Laurenz frei laufen konnte. Das Tempo konnte er gut mitgehen und bei 600m lag er auf Bestzeitkurs. Im Finish zeigte er Stehvermögen und wurde mit der Bronzemedaille sowie einer Bestzeit von 2:07,84 belohnt.  Tolles couragiertes Rennen des 14-jährigen Laurenz Müller, dass mit der Nominierung vom HLV.-Landestrainer zu Länderverbändekampf im September belohnt wird.“ 

Hannah Hedler mit 800 m Bestzeit in Mengerskirchen

 

Hannah Hedler vom LAZ Giessen / MTV Gießen ist in der vergangenen  Woche  neue 800 m Bestzeit mit 2:37,4 min beim Läuferabend in Mengerskirchen gelaufen. Zu Ihrer Leistung gab das Nachwuchstalent folgende Infos:

Bist Du froh endlich mal wieder bei einem Wettkampf teilnehmen zu können?

  • Es ist toll, dass es wieder Wettkämpfe gibt. Nach der langen Corona-Pause war es mein zweiter Wettkampf - nach dem 800 m Lauf beim Sportfest der LG Bad Soden am 19. Juni  2021 (da auch schon PB von 02:39:69 min).

Wie war die Taktik im Rennen und welche Vorgaben gab es im Vorfeld?

  • Gleich mit in die Spitze gehen
  • 200 m Zeit 38/39 Sekunden
  • Niemanden ganz wegziehen lassen

Wie ist das Rennen verlaufen / Lief alles wie geplant?

  • Das Rennen wurde nach Meldezeiten zusammengestellt. Eigentlich ist es dann aber trotzdem  wie geplant verlaufen. Ungewohnt war die Wettkampfaufstellung mit dem versetzten Start und Einlaufen auf die Innenbahn erst nach 100 m. Sonst wurde bisher nach dem Start immer direkt auf die Innenbahn gelaufen. Dadurch hatte ich die Läuferin mit der schnellsten Meldezeit hinter mir und ich konnte sie nicht sehen. Die erste Runde habe ich dann das Rennen angeführt, konnte das aber in der 2. Runde nicht ganz halten und kam knapp hinter der Siegerin (Jhg. 2007 - 2 Jahre älter als ich), aber mit toller neuer Bestzeit von 02:37:40 min ins Ziel.

Wie fühlt sich die neue Bestzeit an?

  • Toll !
Ein kleines Stück Normalität (bf). Die Leichtathletik-Abteilung der TSF Heuchelheim hat dieser Tage die lange Phase ohne sportliche Aktivitäten durch die Corona-Einschränkungen für die Amateursportler mit einem vereinsinternen Sportfest beendet. Mit 19 Akteuren aus seiner eigenen Abteilung und ein paar Gästen konnte Leichtathletik-Abteilungsleiter Hans Muhl mit drei Sprungdisziplinen und dem Speerwurf eine gelungene Veranstaltung zum Laufen bringen.20 Speerwerfer bildeten den Höhepunkt, wobei Moritz Bender (52,90 m) und Jan Bilek (51,26 m) für die herausragenden Leistungen verantwortlich zeichneten. Christopher Knoop (LG Wettenberg MJA) kam auf gute 48,60 m und sprang 1,76 m hoch.Bei den Frauen kämpften Merle Hinz vom LAZ Gießen (33,31 m) und Marlene Bender WJA (32,65 m) um die Spitze, sie wurden nur übertroffen von den 36,07 m durch Kim Brückel (WJB).Ein weiterer Höhepunkt waren Weit- und Dreisprung, leider durch starken Gegenwind etwas behindert. Hier ließ Svenja Rühl (Frauen, LAZ Gießen) im Weitsprung mit 5,75 m und im Dreisprung mit 12,02 m aufhorchen.Die Heuchelheimer Leichtathleten zeigten sich mit der Durchführung des ersten Wettkampfs sehr zufrieden.#leichtathletik Hessischer Leichtathletik-Verband e.V. #weitsprung #dreisprung #speerwurf Bilder: #timbalser

(jth) Die Bundes-Notbremse macht auch vor der heimischen Leichtathletik nicht halt. So wurden vor kurzem vom Regionalkoordinator - Mitte Joachim Gericke, die Regions-Einzelmeisterschaft im Stadion in Wetzlar abgesagt. Auch der LA-Kreis 12 Giessen kann kein Wettkampfprogramm für den Nachwuchs anbieten.

Umso erfreulicher ist es, dass einige wenige heimische Leichtathletinnen die Möglichkeit durch Ihren Kaderstatus erhalten, an einigen Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei sind alle Hygienevorschriften und Verbandsvorgaben einzuhalten.

Mit dem LAZ Gießen Neuzugang Svenja Rühl und ihrem Trainer Markus Czech konnten wir uns über die Trainingssituation und den bisherigen Saisonverlauf als Dreispringerin unterhalten. Svenja ist Masterstudentin an der THM und studiert Unternehmenssteuerung. Zusätzlich arbeitet Sie aber auch Teilzeit im Handwerksbetrieb ihrer Eltern mit. Die mittlerweile in Gießen wohnende Athletin kommt vom TSF Heuchelheim, wo sie von Hans Muhl ausgebildet wurde. Während dem Studium war der LAZ-Neuzugang auch etliche Jahre in den USA aktiv und ist dort für die lokalen Colleges gestartet.

„Ich möchte einen großen Dank an den TSF aussprechen, der mich nach wie vor unterstützt und mir die Möglichkeit bietet, unter normaleren Umständen zu trainieren. Das ist nicht selbstverständlich, gerade weil wir beim LAZ nach wie vor nur sehr eingeschränkt im Station trainieren dürfen und können.“ so die Athletin.

Auch ihr Trainer Markus Czech ist erfreut über den Saisoneinstieg: „Sie ist im ersten Versuch in Wiesbaden gleich persönliche Bestleistung mit 12,46 m gesprungen. Das ist ein sehr gutes Zeichen für ihre Entwicklung. Ich hoffe, dass das Wetter am Samstag in Baunatal mitspielt. Svenjas größter Wunsch ist die Teilnahme an einer DM.

 

A)     Bist du froh mal wieder ein Wettkampf gemacht zu haben?

Svenja Rühl:  Nachdem wir seit November bei mal besseren, mal schlechteren Bedingungen trainieren, bin ich wirklich glücklich und unglaublich dankbar, wieder an einem Wettkampf teilnehmen zu können. Und das noch in neuem LAZ-Trikot.

Markus Czech:  Svenja ist jetzt in den Landeskader Wettkampf berufen worden. Dies ist ein Sonderkader für Athleten, die Perspektive für die Deutschen Meisterschaften haben, aber in keinem Landeskader geführt sind. Somit darf sie Wettkämpfe machen, was wir in Wiesbaden am letzten Sonntag gemacht haben und am nächsten Samstag in Baunatal ebenfalls tun.

 

B)      Wie bist du mit dem Saisoneinstieg zu Frieden gewesen in Wiesbaden?

Svenja Rühl:  Mit meinem Saisoneinstieg bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Ich bin wirklich dankbar, aktuell Wettkämpfe bestreiten zu dürfen. Dass der Einstand gleich eine persönliche Bestleistung wird hätte ich nicht gedacht. Dennoch weiß ich, dass wir uns nicht optimal vorbereiten konnten. Mit nur einer Technikeinheit pro Woche ist es unglaublich schwer, sich in einer so technisch anspruchsvollen Disziplin wie Dreisprung optimal vorzubereiten. Ich hatte gute Sprünge, die viel weiter gingen - leider war mein Anlauf am Sonntag sehr inkonstant.

Markus Czech:  Das hat sie schon sehr gut gemacht. Aber optimal ist tatsächlich anders. Wenn ich überlege, was man alles machen muss, um eine Athletin in die deutsche Spitze zu entwickeln, dann konnten wir aufgrund der Situation nur einen Bruchteil davon umsetzen. Hier kann man Svenjas großes Potenzial erkennen. Wir können uns sicherlich auf ihre Entwicklung freuen, wenn diese „dämliche“ Pandemie endlich ein Ende hat.

 

C)      Wie sieht derzeit das Training aus

Svenja Rühl:  Aktuell ist es immer noch schwer unter optimalen Voraussetzungen trainieren zu können. Ich trainiere zurzeit zwei Einheiten bei meinem alten Heimatverein, zweimal in der Woche können wir auf den MTV Platz - die restlichen Einheiten improvisieren wir. Mal Berg-, Krafttraining in einer umgebauten Garage, oder klassische Läufe im Wald. Nicht optimal, aber es geht!

Markus Czech:  Durch diese vielen Einschränkungen und ständigen Regeländerungen ist alles extrem anstrengend (vor allem mental). Wir sind aber sehr zufrieden mit den Ergebnissen, weil die Vorbereitung überhaupt nicht gut lief, da in Gießen alle Sportstätten bis auf Privatgelände geschlossen sind. Also es ist nicht leicht!

 

D)     Wie ist der zweite Wettkampf am vergangenen Samstag in Baunatal gelaufen

Svenja Rühl:  Der Wettkampf war nicht so optimal. Ich habe schlecht in den Wettkampf reingefunden. wettertechnisch war leider auch alles dabei: Regen, Wind, Sonne.Ich schaffe es aktuell noch nicht, konstant auf den Absprungbalken zu laufen. Das hat sich heute und auch letzte Woche schon abgezeichnet. Leider habe ich auch heute wieder den weitesten Sprung ungültig gemacht und somit meine Chance nicht nutzen können, näher an die geforderten 12,60m zu kommen. Mir fehlt aktuell einfach die Wettkampferfahrung und die Routine. Mit dem aktuellen Training ist es einfach unglaublich schwer, in sowas wie eine optimale Wettkampfvorbereitung zu kommen - physisch und psychisch.   Heute war der Kopf leider schon einen Schritt zu weit und das Brett war der größte Gegner.

 

E)      Wie sieht weitere Saison Planung aus

Svenja Rühl:  Mit etwas Glück stehen die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 05./06. Juni an. Ansonsten sieht es mit Wettkämpfen aktuell in Hessen eher dünn aus. Wir versuchen aber das Beste aus der Lage zu machen.

 

Markus Czech:  Sie ist im ersten Versuch in Wiesbaden gleich persönliche Bestleistung gesprungen. Es ist noch sehr viel zu machen, aber mit ihrer derzeitigen Leistung ist sie schon unter den ersten 15 in Deutschland. Das ist mehr als ein Anfang.  Die Quali für die Deutschen sind 12,60m und sie ist 12,46 gesprungen. Es waren heute einige sehr gute Sprünge dabei, der weiteste war leider minimal ungültig. Ich konnte ihn aber über das Video auswerten und weiß, dass er sehr weit war. Leider hat es mit der Quali heute nicht funktioniert. Da aufgrund der Pandemie vermutlich weniger Athletinnen die erforderliche Qualifikationsleistung erbringen, hoffen wir, dass Svenja nachrücken kann und bei der DM in Braunschweig startet.

31.12.2020 - Silvesterlauf-Ergebnisse

 

Danke für Eure Teilnahme - Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 31.12.2021 !

Herzlichen Glückwunsch zum Hessenmeistertitel im 10-Kampf

3000 Euro für  Leichtathletikzentrum

Giessen (red). Markus Czech, Vorsitzender des Leichtathletikzentrums (LAZ) Gießen, und Kassenwart Reinhard Böttner, freuen sich über die Spende der Gemeinnützigen Stiftung der Sparkasse Gießen: 3000 Euro als Zuwendung sowie die günstige Finanzierung ermöglichten den Kauf eines neuen Transportfahrzeugs. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz als Stiftungsvorsitzende und der Vorstandsvorsitzende der Bank, Peter Wolf, erfüllen damit einen lang gehegten Wunsch des LAZ. Der neue Opel Vivaro soll für den Transport von Kindern und Jugendlichen zu Trainings- und Wettkampforten eingesetzt werden. Bislang mussten die oft sehr weiten Fahrten von den ehrenamtlichen Helfern oder den Eltern übernommen werden. Die Anmietung eines Busses für Wettkämpfe belastete die Vereinskasse. "Wir sind froh darüber, dass uns die Gemeinnützige Stiftung der Sparkasse Gießen so unbürokratisch geholfen hat. Damit können wir die Leistungsfähigkeit des Vereins aufrechterhalten", betonte Czech.

 


LAZ Gießen ist ein Zusammenschluss aus mehreren Leichtathletik treibenden Vereinen aus der Stadt Gießen und ihrer Umgebung zu einer Trainings- und Wettkampfgemeinschaft mit dem Ziel:

–des gemeinsamen Trainings

–der Bildung starker Staffeln und Mannschaften

–der Erweiterung des Aktionsradius und Einzugsgebietes

–der Verbesserung der Förderungsmöglichkeiten

–der Bündelung von Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen

 

In den Stammvereine des LAZ Gießen werden in einigen Trainingsgruppen mit vorwiegend jungen Athleten/innen eine Grundlagen aufbauende Trainingsarbeit  geleistet und erste Erfahrungen im Wettkampf vermittelt.

Im so genannten „Stützpunkttraining“ des LAZ Gießen werden talentierte Athleten/innen aus den Stammvereinen in Gruppen zusammengefasst, die aufbauend auf spezielle Leistungsziele hinarbeiten.