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23.02.2010 |
Julia Gerter erreicht DM-Finale
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03.02.2010 |
Reinhold Wagner holt Gold
bei der Senioren-DM
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02.02.2010 |
Ann Christin Strack und
Julia Gerter erfolgreich bei SDM + DM

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18.01.2010 |
Hessische Meisterschaften:
Marscheck holt Titel über 60 Meter und im Weitsprung

(jth). Die weiblichen Leichtathleten aus dem Gießener
Land räumten bei den hessischen Hallenmeisterschaften in
Frankfurt-Kalbach mächtig ab. Mit insgesamt vier
Goldmedaillen und etlichen Platzierungen auf dem
Treppchen gehörten sie zu den hessischen Top-Athleten.
Aber auch die LAZ-Herren schnitten mit guten
Platzierungen auf dem Treppchen erfolgreich ab. Für
Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen/SV Garbenteich ging es
darum, ihre gezeigten Vorleistungen über 60m und im
Weitsprung zu stabilisieren und auszubauen. Über die
60m-Sprintdistanz gelang ihr dies eindrucksvoll, denn
nach 7,71 sec. im Vorlauf legte die Lehramtsstudentin
mit 7,68 nochmal ein paar Hundertstel drauf und sicherte
sich ihren ersten Hessentitel. „Das Sprintergebnis ist
okay, denn durch mehrere Erkältungen konnte ich noch
kein Sprinttraining absolvieren“, so Marscheck nach
ihrem Sieg.
Ungefährdeter Erfolg
Im Weitsprungwettbewerb wollte sie eine Weite um 6,50m
springen. „,Bea’ ist heute zum ersten Mal aus dem langen
Anlauf gesprungen. Ihr fehlte noch der Zug auf dem
Brett“, so Trainer Markus Czech. Die WM-Teilnehmerin
sprang bereits im zweiten Durchgang ihre Tagesbestweite
von 6,33m. Es folgten noch Sprünge von 6,29 und 6,28 und
der ungefährdete zweite Hessentitel. „Positiv ist, dass
ich nun konstant Weiten von über 6,30m springe, damit
bin ich bei der deutschen Meisterschaft im Finale. Für
die Podestplatzierungen fehlt mir derzeit noch die
Konstanz und Spritzigkeit im Anlauf“, so eine
zuversichtliche Marscheck.
Vereinskollegin Lisa Magel, die dem ersten
A-Jugendjahr angehört und bei den Frauen startete,
qualifizierte sich nach 8,15 sec im Vorlauf überraschend
für den Sprint-Endlauf. Hier steigerte sie sich mit 8,13
nochmals und erreichte Rang acht. Auch über die 200m
ergatterte sich Magel mit 26,19 im Vorlauf einen
Finalstartplatz. „Es lief optimal für mich, denn auf der
Außenbahn hatte ich keine Probleme mit den engen Kurven.
So konnte ich mein Rennen laufen und habe mit neuer
Bestzeit von 25,79 das Ziel erreicht“, so Magel. Die
Zeit reichte überraschend zum verdienten Bronze-Rang und
zur ersten Medaille bei den Aktiven.
Schnelle Cynthia Schmidt
Bei der weiblichen Jugend B hat die mittelhessische
Leichtathletik mit Cynthia Schmidt (TSF Heuchelheim)
sowie den Athletinnen des LAZ-Gießen, Julia Gerter und
Ann-Christin Strack, drei Rohdiamanten zu bieten. Auf
der 60m-Sprintstrecke boten Schmidt und Strack dem
Frankfurter Publikum in Vor- und Zwischenlauf die besten
Tagesleistungen. So musste es im Sprintfinale zur
Entscheidung kommen. Hier setzte sich Cynthia Schmidt
deutlich mit 7,70 gegenüber 7,91 von Ann-Christin Strack
durch und sicherte sich den Hessentitel bei der
weiblichen Jugend B.
„Ich bin zufrieden, denn wegen eines
Muskelfaserrisses und Knieproblemen konnte ich kaum
intensives Training absolvieren. Bei den deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften peile ich den Endlauf mit
einer Zeit unter 7,70 an“, so Schmidt. Auch ihre
Teamkollegin „Anni“ war zufrieden: „Heute konnte ich
meine Bestzeit toppen, was ein guter Start ins neue Jahr
ist. Endlich habe ich eine Silbermedaille gewonnen,
nachdem ich im Vorjahr immer mit Rang vier vorlieb
nehmen musste“, so Strack.
Silber für Julia Gerter
Mit einer weiteren Silbermedaille kehrte
LAZ-Neuzugang Julia Gerter im Weitsprung nach Hause.
Der Athletin von Trainer Philipp Schlesinger gelang
ein Satz auf 5,43m. Damit wurde sie hinter der
Siegerin Sara Gambetta (TSG Schlitz/5,75) mit der
Vizemeisterschaft belohnt. Im Sprint standen für
Gerter und Strack die 60m Hürden und der 200m-Lauf
auf dem Programm. Beide LAZ-Athletinnen arbeiteten
sich ins Hürdenfinale vor und landeten auf Platz
vier (Strack/9,06) und sieben (Gerter/9,12). Das
erfolgreiche Ende kam im 200-Meter-Finale. Nach
guten Leistungen in den Vorläufen standen beide
Sprinterinnen im Finale. Es setzte sich die neue
Hessenmeisterin Julia Gerter mit 25,54 gegenüber
25,76 von Ann-Christin Strack durch.
Pech für Ruth Hillebrand
Im Hochsprung der weiblichen Jugend B gelang Ruth
Hillebrand von den TSF Heuchelheim mit
übersprungenen 1,61m der fünfte Rang. „Ruth hat ein
bisschen Pech gehabt, denn auch der Bronzeplatz ging
mit 1,61 weg“, so Trainer Hans Muhl. Patricia Bock (LAZ/TSG
Lollar) gelang mit 5:37,30 min ein beachtlicher
siebter Platz im 1500m-Lauf. Zwillingsbruder Patrick
startete über die 3000m-Distanz bei der männlichen
Jugend B und wurde mit 11:01,74 Fünfter.
LAZ-Neuzugang Tobias Kretzschmar musste sich
erstmals mit der neuen B-Jugend-Kugel behaupten.
„Ich habe zwar neue Bestleistung mit 13,73m gestoßen
und auch mit Rang sieben eine ordentliche
Platzierung angeboten, doch die Stöße waren
technisch nicht optimal. Ich hatte nur einen
gültigen Versuch“, lautete seine Analyse.
Im Feld der Männer fuhren die Athleten des LAZ
Gießen etliche gute Platzierungen ein. LAZ-Neuzugang
Konstantin Grißmer kam im Weitsprung mit 7,05 m
hinter Sieger Remigius Roskosch (TV Heppenheim/
7,42) auf den Bronzerang. „Es lief mit der neuen
Bestleistung und dem ersten Sprung über die sieben
Meter bestens“, so der Student der
Ernährungswissenschaften. Nur einen Zentimeter
dahinter landete mit 7,04 der Troher Mehrkämpfer
Adrian Becker.
Adrian Becker auf Rang zwei im Hürdenlauf
Über die 60m Hürden stand nach einem
„Einlagevorlauf“ mit 8,50 gleich das Hürdenfinale
an. Hier hatte es Becker mit dem WM-Sechsten im
Zehnkampf, Pascal Behrenbruch, und Jan-Felix Knobel
(beide LG Eintracht Frankfurt) zu tun. „Es war ein
super Lauf von mir, ich bin sehr zufrieden. Leider
bin ich an der letzten Hürde hängen geblieben und
habe mir die Rückseite des Oberschenkels gezerrt.
Die Norm von 8,30 für die DM hätte ich sonst
vielleicht erreichen können“, so Becker. Am Ende
belegte er mit neuer Bestzeit von 8,34 hinter
Behrenbruch den zweiten Rang.Das Staffelquartett des
LAZ Gießen mit Rouven Höfer, Konstantin Grißmer,
Dennis Titow und Schlussläufer Christoph Schäfer
verfehlte mit 1:32,66 nur knapp hinter den
überragenden Siegern der LG ovag Friedberg-Fauerbach
(1:27,60) mit dem vierten Rang das Treppchen.
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02.01.2010 |
Gießener - Silvesterlauf
Link: 
(jth) Zum Abschluss des Jahres 2009 fand bereits zum 37. Mal, der
traditionelle Giessener Silvesterlauf des VfB 1900 Gießen und des LAZ
Giessen statt. Mit einem Teilnehmerfeld von 621 Läuferinnen und Läufer
über die 5,10 und 21,1 km-Strecken "Rund um den Schiffenberg" konnte
man, angesichts der unangenehmen Witterung durchaus zufrieden sein. "Wir
haben heute wieder unser Bestes gegeben, aber bei den großen
Teilnehmerfeldern und dem Dauerregen gibt es schon mal die ein oder
andere Panne. Im Großen und Ganzen habe ich aber viel positives gehört "
so Organisationsleiter Eckhard Paul. Trotz der kalten Temperaturen und
dem lang anhaltenden Regen, nutzen viele Ausdauerfreunde, den letzten
Lauf im Jahr, um gemeinsam mit ihren Trainingspartnern und Lauffreunden
ins Ziel zu laufen. "Heute geht es nicht um die erreichte Zeit, sondern
um das gemeinschaftliche Auftreten und Laufen" so ein alter Laufhase.
Den Pokal für den Halbmarathon-Sieger (218 Finisher) konnte Wolfgang
Sahmland in Vertretung für die Oberbürgermeisterin Dietlinde Grabe-Bolz
an Silvio Welkner (RV 1904/27 Kleinlinden) in ausgezeichneten 1:25,09
Minuten überreichen. Der Kleinlindener Rad-und Ausdauerspezialist war
zufrieden mit dem Abschneiden in Gießen. „ Ich habe diese Veranstaltung
als Trainingslauf in meine Terminplanung eingeschoben, denn ich fahre
derzeit verstärk Rad und trainiere nur ein mal pro Woche das Laufen. Die
Strecke ist immer wieder wegen dem gewaltigem Streckenprofil und dem
großen Höhenunterschieden eine absolute Herausforderung für jeden
Ausdauersportler“ so der einunddreißigjährige Silvio Welkner. Mit nur
zwölf Sekunden Rückstand erreichte Lokalmatador Walter Wiezorek ( TSV
Krofdorf–Gleiberg ) in 1:25,11 Minuten das Ziel am Philosophikum I. „
Ich konnte auf den letzten 500 Metern Silvio nicht mehr folgen, obwohl
wir auf der Strecke als Trio gut harmoniert haben.“ so der gleichzeitige
M 45 Sieger. Mit nur fünfzig Sekunden Rückstand auf Walter Wiezorek
erreichte der Vereinslose Fabian Bietz nach 1:26,31 Minuten als Dritter
den Zielkanal.
Im Frauenklassement ging der Sieg auf der Halbmarathondistanz an
Astrid Staubach von der LG Vogelsberg in guten 1:33,44 Minuten. Die
Ausdauerathletin der Altersklasse W 35, war mit ihrer Leistung rundum
zufrieden. „ Ich hatte ständig Männerbegleitung dabei, das war super,
denn so musste ich das Tempo immer hoch halten und konnte nicht ein oder
zwei Gänge rausnehmen.“ so die Siegerin. In 1:38,33 Minuten erreichte
Katharina Grohmann vom Ute Mückel Triathlon Team als zweite das Ziel und
sicherte sich gleichzeitig den Sieg im Frauenhauptfeld. Mit 2 min.
Rückstand auf die Zweitplatzierte erreichte Monika Schmidt vom TSV
Friedberg-Fauerbach als Altersklassensiegerin der W 45 das Ziel und
konnte so den dritten Rang zum Saisonabschluss feiern. Eine beachtliche
Leistung gab es auch vom neu gewählten Bürgermeister aus Heuchelheim,
Lars Burkhard Steinz ( LGV Marathon Giessen) zu berichten, denn mit
1:32,03 Minuten war er der schnellste Hauptamtliche Politiker beim
Silvesterlauf. „ Ich wollte eigentlich die 1:30 knacken, doch bedingt
durch den Wahlkampf konnte ich nicht optimal trainieren“ so der
Heuchelheimer-Bürgermeister.
Den Gesamtsieg bei 297 Finishern auf der 10 km Strecke sicherte sich
mit überlegendem Vorsprung Jan-Philipp Starostzik von den SF Blau-Gelb
Marburg in ausgezeichneten 33:27 Minuten. Dem ehemaligen Fußballer hat
die Strecke super gefallen „ Ich haben heute zum Jahresende noch mal
alles gegeben. Die Strecke war kaum mit Eis oder Schnee bedeckt. Es
war zwar matschig, doch trotzdem konnte ich gut laufen. Ab dem zweiten
Kilometer war ich auf mich alleine fixiert. Ich werde jetzt noch die
Laufserien in Alten-Buseck und in Pohlheim bestreiten, denn hier führe
ich die Gesamtwertung an. Als nächste Ziele werde ich dann einen ersten
Bahnlauf in Wetter ins Auge nehmen, so der sympathische Marburger
Newcomer. Mit einem Rückstand von knapp drei Minuten erreichte Björn
Feierabend von der LG Asslar-Werdorf in 36:20 Minuten vor Jörg Nau ( VFL
Neustadt / 36:26) und Florian Brodt ( Triathlon Wetterau / 36:28) als
Dritter das Ziel. Bei den Damen gewann Anna Reuter vom FV Wallau in
ausgezeichneten 39:05 Minuten. " Ich bin zufrieden, ich bin einen ganz
Zeit mit Isabelle Gath gelaufen und konnte mich dann jedoch absetzen.
Jetzt lege ich meine Konzentration auf die kommende Bahnsaison " so die
Siegerin. Zweite in der Gesamtwertung wurde in 41:22 Minuten Isabelle
Gath vom TSV Krofdorf-Gleiberg vor ihrer Veinskollegin Manuela Bartels
die mit 45:17 Minuten als Drittplatzierte auch noch eine super Zeit auf
die „Piste“ brachte. Für die „Neu-Krofdorferin“ Isabelle Gath war es
nach dem Sieg im vergangenen Jahr wieder eine gute Platzierung: Ab dem
zweiten Kilometer ist mir Anne weggelaufen, es war sehr anstrengend in
diesem Jahr. Jetzt peile ich die Hallensaison an und möchte bei der
Deutschen-Meisterschaft entweder die 1500 oder die 3000 m absolvieren“
so Gath.
81 Läuferinnen und Läufer nahmen das Abenteuer 5 km an und erzielten
dabei sehr respektable Zeiten. Im Feld der Läufer dominierte Rüdiger
Barchfeld ( AS Lahnländer Lahnau) in 18:38 min vor Thomas Kinast
(Herborn / 19:53) und dem heimischen Lauf-Ass Maxililian Weiss vom TV
Großen Linden, der nach 20:00 Minuten das Ziel erreichte. Bei den
Frauen gab es einen Erfolg durch Anne Hegenwald ( TV Waldstraße
Wiesbaden) in 21:44 Minuten zu bestaunen. Hinter der Wiesbadenerin
platzierte sich Maimuna Krüger vom TV Groß-Gerau in 23:30 Minuten und
Tina Urnau vom der Aliceschule-Gießen in 24:10 Minuten auf den Rängen
zwei und drei.
Den Schülerlauf über die 1200 m Distanz entschied der
fünfzehnjährige Patrick Bock (LAZ / TSG Lollar) in 3:58 Minuten, vor Tim
Niebergall ( M 14 / Wäller TRL) in 4:10 Minuten und Jonathan Seidel (M11
/ LG Langgöns-Oberkleen) der 4:42 min. benötigte. Bei den Schülerinnen
ging der Sieg an Patrica Bock (W 15) vom LAZ Giessen / TSG Lollar in
4:39 Minuten vor ihrer Schwester Franziska Bock ( W 10 ) in 4:52 Minuten
und der Drittplatzierten Amina Krüger ( W9), die 5:42 min. lief.
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19.10.2009 |
Gießener Volks- &
Straßenlauf
(jth) „Kaltes aber sonniges
Oktoberwetter, klasse Leistungen, gute Organisation und wieder eine
Fahrradbegleitung für die Führenden, dies alles sind Voraussetzungen die
zu einem reibungslosen Ablauf des Giessener Volks und Straßenlauf in
der Wieseckaue beitragen .“- so Eckhard Paul, Vorsitzender des
ausrichtenden LAZ- Giessen Stadt und Land e.V. Knapp 400
Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen das Abenteuer über die 5, 10 bzw.
21,1 km lange Strecke auf sich. Die Veranstaltung wird auch über die
Grenzen von Gießen angenommen. Kompliment an den ausrichtenden LAZ
Giessen, so der einheitliche Ton. Der flache Wendepunktrundkurs ist
immer wieder Garant für schelle Zeiten. Die Läuferinnen und Läufer die
im Besitz eines gültigen Startpasses des Deutschen Leichtathletik
Verbandes (DLV) sind, starteten im bestenlistenreifen Straßenlauf, alle
anderen Teilnehmer im Volkslauf.
Über die 10 km Straßendistanz
siegte Rolf Schüler (LC Diabü Eschenburg) mit guten 34:42 Minuten vor
Markus Puchta ( MLG/TV Flein), der mit 35:56 min knapp dahinter das
Ziel erreichte. Gesamtdritter wurde Achim Schmelzer von dem TSV Cappel
in 35:58 Minuten. Im Volkslauf über die 10 km konnte Lucian Chesches (
LLT Wallernhausen) in 33:09 Minuten als Sieger das Ziel erreichen und
zugleich die schnellste Zeit aller Teilnehmer erzielen. Hakim Ouahioune
vom SF Blau-Gelb-Marburg folgte dem Wallernhausenern in 33:45 Minuten
und Triathlet Sven Bartels (Triathlon Wetterau) lief mit 34:38 Minuten
auf Rang drei ein. Der älteste Teilnehmer Jörn Jörren ( M 70) vom LT
Butzbach erreichte in 55:39 Minuten das Ziel und bewies, dass
ausdauernd laufen keine Frage des Alters ist.
Im Straßenlauf über die
Halbmarathondistanz ging der Sieg an Sören Kah von der LG
Lahn-Aar-Esterau in beeindruckender Manier in 1:13,22 Minuten vor Frank
Potratz ( TSV Oranien), der 1:17,41 für die Strecke benötigte und somit
vor dem Drittplatzierten Christian Smolka ( ASC Marathon Friedberg /
1:23,25) lag. Für den Sieger Sören Kah war es der erste Halbmarathonlauf
seiner Karriere. „ Ich laufe sonst normalerweise Kurzstrecken im
Stadion, ich bin hochzufrieden und etwas überrascht über die Zeit“ so
der Sieger bei der Entgegennahme des Tagespreises.
Den Volkslauf über die
Halbmarathon Strecke gewann Pasquale Ippolito ( Puntoscena) in guten
1:22:03 Minuten vor Dr. Sebastian Girg ( TV Braunfels) in 1:23:16
Minuten und Gunnar Klös ( Team Erdinger Alkoholfrei), der nach 1:25:04
Minuten das Ziel erreichte.
Nicht einzuholen war bei den
Frauen im 10 km Straßenlauf, Sonja Kiefer vom ASC Breidenbach. Die
Läuferin der Hauptklasse siegte in ausgezeichneten 39:05 Minuten und
blieb somit deutlich unter der 40 min.-Marke. Die
Marburger-Ausdauerspezialistin Antje Krause, vom USC Marburg,
platzierte sich mit 40:54 Minuten als Zweite deutlich vor Isabelle
Gath (AS Lahnlaender), die als Dritte das Ziel nach 41:12 Minuten
erreichte. „Ich hatte mit Timo Weckmann eine super Pacemaker dabei und
wollte eigentlich die 40 Minutengrenze angehen oder diese sogar
knacken“, so eine leicht enttäuschte Lahnlaenderin. Im 10 km Volkslauf
der Frauen gab es einen Sieg durch die Hauptklassensiegerin Antina
Neugebauer (LG Eintracht-Frankfurt) mit einer Zeit von 39:19 Minuten,
vor der Läuferin Sandra Linne ( LT Biedenkopf), die nach 41:13 Minuten
das Ziel erreichen konnte. Dritte im Bunde wurde die Vereinslose Sara
Simon in 44:51 Minuten.
Schnellste Frau im
Straßenlauf über die Halbmarathon Strecke von 21,1 km war Tina Rudolf (
LG Fit-Inn Helgerberger) in 1:44:21 Minuten. Dahinter konnte sich die
Altersklassensiegerin der W30, Kristin Müller von der LG BSN mit 1:46:12
platzieren und als Dritte lief Vereinskollegin Anja Winkler (LG BSN) in
1:50:49 ins Ziel ein. Die Konkurrenz des Volkslaufes der Frauen gewann
Meike Henseleit ( VfB 1900 Gießen), in 1:37:49 Minuten. Auf Rang zwei
folgte Lisa Scheibel vom TSV Krofdorf–Gleiberg in 1:44:40 Minuten, die
somit vor Denise Scheld vom Treiser LWT (1:46:30) das Ziel erreichte.
Die Siegerin Meike Henseleit entschied sich erst am Veranstaltungsmorgen
zum Start. „ Die Startgebühren beim Frankfurt-Marathon sind mir zu hoch
und als ich heute Morgen das ausgezeichnete Wetter sah, entschloss ich
mich kurzfristig hier zu starten“ so die Siegerin.
Gut in Form präsentierten
sich auch die Läufer und Läuferinnen des 5 km Volks - und Straßenlaufes.
Den 5 km Straßenlauf gewann Julien Jeandree (LG Kreis Ahrweiler) in
16:15 Minuten. Dahinter lief in 17:45 Minuten Ali Yüksel vom TSV
Eintracht-Stadtallendorf in das Ziel ein. Platz drei belegte Jan-Hendrik
Hans ( TSV Krofdorf-Gleiberg), der nach 17:47 Minuten das Ziel an der
Sporthalle der Theodor-Litt-Schule erreichte. Niklas Harsy vom ASC
Licher Wald lief als Gesamtelfter ein und erreichte mit seinen 20:50 min
einen neuen Kreisrekord. Er konnte die bisherige Bestmarke von Kevin
Streuber ( LG Treis / 21:08 min) somit eliminieren und schnappte sich
zudem auch den neuen Regionsrekord.
Die beste Zeit bei den
Läuferinnen erreichte Franziska Bock vom LAZ Giessen / TSG Lollar in
ausgezeichneten 21:04 min. Die Schülerin, die der Altersklasse W 10
angehört knackte damit ebenfalls den alten Kreisrekord von ihrer
Vereinkollegin Lisa Engelbrecht ( 22:03 min) aus dem Jahre 1997 sowie
den neu eingeführten Regionsrekord von Charlyn Streuber ( LG Treis /
24:01 min). Im 5 km Volkslauf konnte sich Hasan Jonuzaj (Deutsche Post
Giessen) in 17:20 Minuten vor Peter Klein (Kirchhain) in 20:17 Minuten
und Dr. Andreas Dietz in 20:25 durchsetzen.
Bei den jüngsten im
Bambinilauf, an dem sich leider nur 11 Nachwuchs – Cracks beteiligten,
gab es einen Erfolg für Stefan Wiesing zu vermelden, denn er war über
die 1000 Meterdistanz in 4:26 Minuten der schnellste. Auf den zweiten
Rang konnte sich Natalie Petrovsky ( TV Burgsolms) als schnellstes
Mädchen in 4:28 Minuten behaupten. Als Dritter lief Vitus Graulich von
der LGV Marathon Giessen in 4:35 Minuten durch den SWG - Torbogen in das
Ziel ein.
Im großen und ganzen waren
die Organisatoren mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Eckhard Paul
bedankte sich bei allen eingesetzten Kampfrichtern. Ein Dank geht auch
an die Stadt Gießen, das Schulverwaltungsamt, die
Straßenverkehrsbehörde, das Gartenamt, das DRK und das Sportamt der
Stadt Giessen. Erst durch die Bereitschaft dieser organisatorischen
Einheiten konnte die Veranstaltung durchgeführt werden.
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14.09.2009 |
C-Schüler mit Silber /
A-Schüler mit Bronze beim DSMM-Finale

(jth) Das
Hessenfinale der DSMM-Endkämpfe sind ein Erlebnis für die ganze Familie.
So auch in diesem Jahr für Eltern, Fans und natürlich den Schülern des
ASC Licher Wald und des LAZ Giessen Stadt und Land. Für das Finale der
sechs besten hessischen Mannschaften, in Gelnhausen konnten sich die
Schüler C der beiden Vereine und die A-Schüler des LAZ Giessen
qualifizieren. Leider gelang dies keiner weitere Mannschaft aus dem
Kreis, obwohl die anderen Kreisvereine durch die Bildung von
Startgemeinschaften in diesem Jahr die besten Chancen hatten.
Die
DSMM-Mannschaftswettbewerbe in der Leichtathletik stellen für die
Trainer und Betreuer eine große Herausforderung dar, gilt es doch, die
Athletinnen und Athleten so einzusetzen, dass am Ende möglichst viele
Punkte herausspringen; und da ist ein glückliches Händchen gefragt, darf
jeder Athlet doch nur in drei Disziplinen eingesetzt werden.
Diese Aufgabe setzten die
Trainer und Betreuer mit den C-Schüler des LAZ Giessen mit 5013
Punkten hervorragend um. Wichtig ist für die Truppe, dass die
Leistungssteigerung von knapp 250 Punkten zum Vorkampf durch einen
geschlossene Mannschaftsleistung entstanden ist, in der alle Athletinnen
sich einhundertprozentig ins Zeug legten.
Als wichtige Punktegaranten
sind Julius Grau, Christopher Nagorr, Jannik Schmitt und Julian
Leinweber hervorzuheben. Julius Grau sprintete ausgezeichnete 7,38 sec
auf der 50 m Distanz und wird sich mit dieser Zeit in der Hessischen
Bestenliste unter den Top-Fünf wieder finden. Zudem überfloppte er im
Hochsprung 1,36m. Diese Höhe meisterte auch Christopher Nagorr. Der
Lollarer konnte aber auch mit 45,50 m im Schlagballwurf und mit 4,42 m
im Weitsprung wichtige Zähler beisteuerten. Jannik Schmitt lief auf der
50 m Strecke ebenfalls gute 7,63 sec und landete nach 4,42 m in der
Weitsprunggrube. Auf der 1000 m Strecke konnte sich Julian Leinweber in
3:19,76 min. toll in Szene setzen. Gemeinsam mit Michael Schirmer,
Jannik Schmitt und Julius Grau sprintete das Quartett 29,05 sec in der 4
x 50 m Staffel. „ Das ist eine super Zeit, denn die Jungs sind somit
neuen Kreisrekord gelaufen und konnten die alte Bestmarke des TV
Gr.-Linden aus dem Jahre 2002 von 29,41 sec deutlich unterbieten“ so
Trainerin Andrea Ewald. Es siegte am Ende bei den Schülern C die
Mannschaft der LG EVO Seligenstadt mit 5085 Punkten.
Auch die die Schüler A des LAZ Giessen konnten sich im Vergleich zu den Vorkampfergebnissen um 315
Punkte deutlich steigern, so dass am Ende der dritte Rang mit 9335
Punkten hinter dem Sieger LG Eintracht Frankfurt ( 11697 Punkte) und dem
ASC Darmstadt ( 10305 Punkte) am dem Tableau stand.
Patrick Bock konnte sich mit
2:56,74 min auf der 1000m Distanz und mit 13,65 sec im 80m Hürdenlauf
sehr gut in das Team einbringen. Dies gelang auch Lorenz Lindenthal mit
13,50 sec im 100 m Sprint sowie Nicolas Enriquez im Diskuswurf mit 33,02
m und Philipp Lange mit 32,38 m im Speerwurf. Vielstarter Lars Peters
hatte gleich dreimal die Möglichkeit für seine Truppe Punkte
einzufahren. Dies nutze der Beuerner auch mit übersprungenen 1,54 m im
Hochsprung, 5,51 m im Weitsprung und 2,50 m im Stabhochsprung. „ Bei den
A-Schülern ist es schon super eine Mannschaft zu stellen, denn hier sind
mit dem Stabhochsprung, Speerwurf und Diskuswurf schon etliche
kniffelige Disziplinen dabei. Die Truppe hat als Team überzeugt und
einige Ausfälle kompensiert. Es haben alle tolle Leistungen gezeigt“ so
Andrea Ewald.
A-Schüler
|
3. |
LAZ Gießen |
9.335,0 |
|
|
|
1000m |
219 |
Bock,
Patrick |
1994 |
GER |
2:56,74 |
|
583,0 |
|
|
|
1000m |
226 |
Dworschak, Marc |
1994 |
GER |
3:19,88 |
|
474,0 |
|
|
|
1000m |
224 |
Fricke,
Julian |
1994 |
GER |
3:21,47 |
|
(467,0) |
|
|
|
1000m |
233 |
Steinmüller, Chanathip |
1996 |
|
3:36,06 |
|
(411,0) |
|
|
|
100m |
227 |
Lindenthal, Lorenz |
1995 |
GER |
13,50 |
+0,5 |
453,0 |
|
|
|
100m |
230 |
Barnick,
Alexander |
1996 |
GER |
14,48 |
+0,5 |
379,0 |
|
|
|
100m |
233 |
Steinmüller, Chanathip |
1996 |
|
14,58 |
+1,8 |
(372,0) |
|
|
|
4x100m |
|
LAZ
Gießen |
|
|
55,98 |
|
829,0 |
|
|
|
230,
Barnick Alexander (1996) - 231, Grau Clemens (1996)
227, Lindenthal Lorenz (1995) - 224, Fricke Julian
(1994) |
|
|
|
80m
Hürden |
219 |
Bock,
Patrick |
1994 |
GER |
13,65 |
+0,7 |
472,0 |
|
|
|
80m
Hürden |
231 |
Grau,
Clemens |
1996 |
GER |
14,74 |
+2,8 |
426,0 |
|
|
|
80m
Hürden |
224 |
Fricke,
Julian |
1994 |
GER |
14,75 |
+0,7 |
(425,0) |
|
|
|
Diskuswurf |
220 |
Enriquez,
Nicolas |
1994 |
GER |
33,02 m |
|
543,0 |
|
|
|
Diskuswurf |
221 |
Lange,
Philipp |
1994 |
GER |
28,82 m |
|
496,0 |
|
|
|
Diskuswurf |
225 |
Hirschhäuser, Pascal |
1994 |
GER |
21,52 m |
|
(404,0) |
|
|
|
Hochsprung |
223 |
Peters,
Lars |
1994 |
GER |
1,54 m |
|
499,0 |
|
|
|
Hochsprung |
226 |
Dworschak, Marc |
1994 |
GER |
1,46 m |
|
459,0 |
|
|
|
Hochsprung |
230 |
Barnick,
Alexander |
1996 |
GER |
1,42 m |
|
(438,0) |
|
|
|
Hochsprung |
221 |
Lange,
Philipp |
1994 |
GER |
1,38 m |
|
(417,0) |
|
|
|
Kugelstoßen |
220 |
Enriquez,
Nicolas |
1994 |
GER |
10,25 m |
|
480,0 |
|
|
|
Kugelstoßen |
222 |
Werdecker, Maximilian |
1994 |
GER |
9,52 m |
|
448,0 |
|
|
|
Speerwurf |
221 |
Lange,
Philipp |
1994 |
GER |
32,38 m |
|
507,0 |
|
|
|
Speerwurf |
222 |
Werdecker, Maximilian |
1994 |
GER |
30,64 m |
|
492,0 |
|
|
|
Speerwurf |
220 |
Enriquez,
Nicolas |
1994 |
GER |
29,59 m |
|
(483,0) |
|
|
|
Speerwurf |
225 |
Hirschhäuser, Pascal |
1994 |
GER |
28,80 m |
|
(476,0) |
|
|
|
Stabhochsprung |
223 |
Peters,
Lars |
1994 |
GER |
2,50 m |
|
444,0 |
|
|
|
Stabhochsprung |
222 |
Werdecker, Maximilian |
1994 |
GER |
2,10 m |
|
381,0 |
|
|
|
Weitsprung |
223 |
Peters,
Lars |
1994 |
GER |
5,51 m |
|
546,0 |
|
|
|
Weitsprung |
231 |
Grau,
Clemens |
1996 |
GER |
4,33 m |
|
424,0 |
|
|
|
Weitsprung |
219 |
Bock,
Patrick |
1994 |
GER |
4,29 m |
|
(420,0) |
|
C-Schüler
|
2. |
LAZ Gießen |
5.013,0 |
|
|
|
1000m |
207 |
Leinweber,
Julian |
1999 |
GER |
3:19,76 |
|
474,0 |
|
|
|
1000m |
211 |
Jeschke,
Marcel |
1999 |
GER |
3:37,18 |
|
407,0 |
|
|
|
1000m |
210 |
Keil, Jan |
2000 |
GER |
3:59,18 |
|
(337,0) |
|
|
|
1000m |
213 |
Lechner, Max |
2000 |
GER |
4:02,09 |
|
(328,0) |
|
|
|
4x50m |
|
LAZ Gießen |
|
|
29,05 |
+0,0 |
897,0 |
|
|
|
209,
Schirmer Michael (1999) - 207, Leinweber Julian (1999)
208, Schmitt Jannik (1998) - 205, Grau Julius (1998) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4x50m |
|
LAZ Gießen
II |
|
|
32,63 |
+0,0 |
(678,0) |
|
|
|
215,
Hnoupek Kevin (2000) - 214, Horn Daniel (1999)
210, Keil Jan (2000) - 211, Jeschke Marcel (1999) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
50m |
205 |
Grau, Julius |
1998 |
GER |
7,38 |
|
432,0 |
|
|
|
50m |
208 |
Schmitt,
Jannik |
1998 |
GER |
7,63 |
|
400,0 |
|
|
|
50m |
209 |
Schirmer,
Michael |
1999 |
GER |
8,06 |
|
(349,0) |
|
|
|
50m |
211 |
Jeschke,
Marcel |
1999 |
GER |
8,19 |
|
(335,0) |
|
|
|
Hochsprung |
205 |
Grau, Julius |
1998 |
GER |
1,36 m |
|
406,0 |
|
|
|
Hochsprung |
204 |
Nagorr,
Christopher |
1998 |
GER |
1,36 m |
|
406,0 |
|
|
|
Hochsprung |
207 |
Leinweber,
Julian |
1999 |
GER |
1,24 m |
|
(340,0) |
|
|
|
Schlagballwurf |
212 |
Failing,
Moritz |
1998 |
GER |
46,50 m |
|
365,0 |
|
|
|
Schlagballwurf |
204 |
Nagorr,
Christopher |
1998 |
GER |
45,50 m |
|
358,0 |
|
|
|
Schlagballwurf |
206 |
Döll, Fabian |
1998 |
GER |
37,00 m |
|
(298,0) |
|
|
|
Schlagballwurf |
216 |
Hofmann,
Simon |
1998 |
|
35,50 m |
|
(287,0) |
|
|
|
Weitsprung |
208 |
Schmitt,
Jannik |
1998 |
GER |
4,42 m |
|
434,0 |
|
|
|
Weitsprung |
204 |
Nagorr,
Christopher |
1998 |
GER |
4,42 m |
|
434,0 |
|
|
|
Weitsprung |
209 |
Schirmer,
Michael |
1999 |
GER |
3,85 m |
|
(370,0) |
|
|
|
Weitsprung |
218 |
Walther,
Philipp |
1999 |
GER |
3,64 m |
|
(345,0) |
|
|
|
31.08.2009 |
Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften
(jth) Die
Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Lage waren am vergangenen
Wochenende das sportliche Großereignis auf Bundesdeutscher-Ebene nach
der Weltmeisterschaft in Berlin.
Aus
heimischer Sicht waren sechs Athletinnen und Athleten am Start und
TSG-Mehrkämpferin Nastasia Lich konnte im Siebenkampf der Juniorinnen
sogar die Bronzemedaille mit 4914 Punkten mit nach Hause nehmen. Der
Troher Adrian Becker lieferte die beste Leistung der männlichen
Mehrkämpfer ab, denn 6979 Zähler bedeuteten Rang fünf im Klassement der
Junioren.
Im Feld der weiblichen Jugend B war Lisa Magel vom LAZ Giessen / SV
Garbenteich eine von 51 Jugendlichen, die das Abenteuer Siebenkampf
angehen wollten. „Ihr Ziel war es, nachdem die „Hessischen“ in Darmstadt
nicht wunschgemäß verlaufen sind, eine Punktzahl so um die 4850 Punkte
zu ereichen. Damit könnte sie unter die ersten 15. kommen. Primär wird
es interessant ob Lisa, die zuletzt besseren Trainingsleistungen
umsetzen kann“ so Trainer Philipp Schlesinger. Für die Abiturientin fing
der Wettkampf mit 15,01 sec über die Hürdendistanz und überfloppten 1,69
m im Hochsprung viel versprechend an, doch im Kugelstoßwettbewerb blieb
sie mit 9,91 m unter der Zehnmetermarke. Nach dem ersten Tag standen so
2974 Zähler zu buche, was nur geringfügig mehr als bei den Hessischen
war. Am zweiten Wettkampftag startetet Lisa Magel mit 5,19 m im
Weitsprung und einem überraschend guten Speerwurfergebnis von 31,63 m.
Doch dann machte sich eine Verletzung bemerkbar. „Lisa hat sich im
Abschlusstraining am Dienstag eine Verhärtung der linken rückseitigen
Oberschenkelmuskulatur zugezogen, die wir in der Physiotherapie am
Mittwoch haben behandeln lassen. In Folge stellten sich am Wochenende
aber leider weitere muskuläre Probleme in den Beinen ein. Bereits beim
Einspringen zum Weitsprung am zweiten Wettkampftag, traten so starke
Probleme auf, dass bereits der folgende Speerwurf auf der Kippe stand.
Joggen war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich. Sie war nach
dem Weitsprung und auch dem Speerwurf jeweils noch einmal in Behandlung.
Dies konnte aber leider die Probleme beseitigen. Es fiel ihr sehr schwer
den Wettkampf abzubrechen, aber es war die einzig mögliche Entscheidung.
Konsequenterweise wird sie auch am kommenden Wochenende beim
Verbändekampf nicht starten. Abhaken und nach vorne schauen. Jetzt steht
erstmal Regeneration und Ausheilen auf der Tagesordnung“ so Trainer
Philipp Schlesinger.
Katrin Schröder vom LAZ Giessen / MTV Giessen startetet bei der DM im
Siebenkampf der Frauen. Ihr Ziel war es das Punktergebnis der
Hessenmeisterschaften von 4287 Punkten in Lage zu verbessern. Dies
gelang der Studentin jedoch an diesen beiden Tagen nur mit
übersprungenen 1,60 m im Hochsprung. „ Katrin zeigte sonst annähernd die
Leistungen von den Hessischen, bleib aber auch in einigen Disziplinen
deutlich darunter, so dass am Ende der dreizehnte Platz mit 4129 Zählern
heraussprang“ so Markus Czech. Besser lief es dafür für Anna Schmidt vom
TUS Breckerfeld. Die Giessener-Studentin, die im nächsten Jahr das
LAZ-Trikot tragen wird, wurde mit 4786 Zählern gute achte und hatte mit
1,63 m im Hochsprung 2:20,87 min auf der 800 m Distanz sowie 25,58 sec
auf der 200 m Strecke ihre besten Einzelergebnisse vorzuweisen. „Anna
traut sich noch zu wenig zu! Sie hätte gut und gerne 5000 Punkte machen
können! “ so dass Resümee des Trainers
Bei den Junioren ging der Troher Mehrkämpfer Adrian Becker vom LAZ /
TV Gr.-Buseck an den Start. Der Lehramtsstudent hatte sich als Ziel
gesetzt die 7.000 er Marke zu knacken. Der Wettkampf fing mit 11,17 sec
bei Windstille mit der zweitbesten Zeit aller Teilnehmer gut an. Auch
mit den 6,95 m im Weitsprung und 12,10 m mit der Kugel lag er im Soll. „
Im Hochsprung zeigte er mit 1,82 eine solide Leistung und die 51,07 sec
auf der 400 m Distanz sind spitze, so dass er mit 3647 Zählern und Rang
drei nach dem ersten Wettkampftag abschloss“ so Trainer Czech. Am
zweiten Zehnkampftag startete Adrian Becker mit 15,29 sec auf der 110 m
Hürdenstrecke und ausgezeichneten 37,09 m im Diskuswerfen, was für ihn
neue Bestleistung bedeutete. „Im Stabhochsprung hatte ich super Sprünge,
doch als Höhe konnte ich nur 3,90 m überqueren, es war ein bisschen Pech
dabei “ so Becker. Im Speerwurf lieferte er mit 56,88 m ein akzeptables
Ergebnis ab und der abschließende 1500 m Lauf sollte nun darüber
entscheiden, ob er die 7000 Marke knacken konnte. „7.000 war sein ein
großes Ziel, leider hat er über 1500 zu lange getrödelt, die schnellste
letzte Runde hat leider nichts mehr geholfen! Es haben ihm dann ca. 2
sec gefehlt! Schade, aber neue 10 Kampf-Bestleistung, 6979 Zähler und
ein guter fünfter Rang. Ich bin zufrieden mit Addi, denn erst um 21 Uhr
wurde die letzte Disziplin gestartet, da waren sie am zweiten
Wettkampftag schon über zwölf Stunden auf den Beinen “ so Trainer Markus
Czech. Bei den Junioren holte sich Matthias Prey (Hamburger SV) den
Titel mit 7.392 Punkten vor Lars Niklas Heinke (LAV Bayer
Uerdingen/Dormagen, 7.246) und dem Bremer Alexander Thyme (7.122).
Im Feld der Männer zeigte LAZ-Athlet Rouven Höfer seine
Mehrkampfqualitäten. „ Mein Wettkampf verlief optimal, denn ich konnte
mich um 88 Punkte gegenüber den Hessischen verbessern“ so Rouven über
sein Wochenende.
Mit 11,39 sec im Sprint und 6,50 m im Weitsprung lief es optimal an
für den Studenten. Nach 12,41m mit der Kugel und übersprungenen 1,76m im
Hochsprung zauberte er im abschließenden 400m Lauf, dann eine gute Zeit
von 51, 11 sec auf die Tartanbahn und mit 3461 Zählern übernachtete er
auf dem elften Rang. „Mit 17,31 sec startete er über die Hürden am
zweiten Tag nicht optimal, doch im Diskuswurf fing er sich und warf
gute 36,00 m“ so Trainer Markus Czech. Durch die 3,30m im Stabhochsprung
und sehr guten 57,05 m im Speerwurf ging es wieder bergauf mit dem
Studenten des LAZ Giessen. „ 4:52,37 min über die 1500 m Distanz sind
zwar nicht berauschend, doch am Ende können wir mit dem elften Rang und
6.366 Punkten bei der DM der Aktiven zufrieden sein. Rouven´s Traum war
es die 6.400 Punkte zu knacken, dies muss er sich im nächsten Jahr
erfüllen“ so Markus Czech. Jan-Felix Knobel (LG Eintracht Frankfurt)
übernahm in Lage im Zehnkampf nach dem Stabhochsprung die Führung und
holte sich schließlich auch den Titel mit 7.738 Punkten vor Nicolai
Peselmann (TV Wattenscheid 01, 7.493) und dem Magdeburger Steffen Fricke
(7.493).
|
|
22.08.2009 |
Endkampf vom Winde verweht
Quelle:
www.giesener-allgemeine.de
Markus Czech
stand auf der Tribüne in einem Zwischengang, sein Blick ging
schnurstracks auf die Anlaufspur des Weitsprungs im Berliner
Olympiastadion. Seine Athletin Beatrice Marscheck nahm
Anlauf, erhöhte die Geschwindigkeit - Czech verfolgte ihren
Weg, wippte mit dem rechten Fuß und sprang dann innerlich
mit ab. Doch es sollte nicht reichen, denn der dritte
Versuch landete lediglich bei 6,19 Meter. Mit eben dieser
Weite schied die Garbenteicherin Marscheck am Freitagabend
bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin als
Gesamt-31. in der Qualifikation aus und zeigte sich daher
kurz nach dem Wettkampf verständlicherweise etwas
enttäuscht.
»Es ist schon ärgerlich, denn ich hätte trotz der
Bedingungen um 6,60 Meter springen können«, haderte die
23-Jährige. Größtes Problem am gestrigen Abend war der
wechselnde Wind, der den Anlauf zu einem Lotteriespiel
werden ließ. »Beatrice ist schnell, ist aber auch leicht und
hat wenig Kraft. Das gibt zwangsläufig Probleme beim
Anlauf«, analysierte Trainer Markus Czech, der sich
insbesondere nach dem zweiten Versuch lange mit seinem
Schützling unterhielt und Korrekturen vornahm. Als dann
jedoch noch der Regen in den Bereich der beiden
Weitsprunggruben zog, konnte Marscheck auch im letzten
Versuch nicht ihr Potential ausschöpfen und musste mit einem
Rückstand von 33 Zentimetern das klare Aus hinnehmen.
Die Garbenteicherin ging als letzte der 18 Starterinnen der
Gruppe B in den Anlauf, in der A-Staffel waren ebenso 18
Athletinnen vertreten. Insgesamt 19 der anwesenden
Springerinnen hatten in dieser Saison schon eine bessere
Weite erzielt als Marscheck, sodass der Finaleinzug unter
die besten Zwölf nur mit geringer Wahrscheinlichkeit zu
bewerkstelligen gewesen wäre. Mit 6,75 Metern oder mehr wäre
sie jedoch automatisch für das Finale qualifiziert gewesen -
dies sind zwei Zentimeter über ihrer Bestleistung.
Im ersten Versuch verschenkte Marscheck einige Zentimeter
und landete bei 6,07 Meter. Der zweite Anlauf passte dann
nicht, zwei Zentimeter trat die Studentin über - auf rund
6,50 Meter schätzte Czech die erzielte Weite. Auf 6,19 Meter
steigerte sich Marscheck dann im dritten Versuch, dennoch
reichte dies nur zu Rang 31 insgesamt. Mit 6,52 Meter hätte
sie die nächste Runde erreicht. »Ich kann ihr aber keinen
Vorwurf machen, alle Sprünge waren okay. Man hat ihr etwas
die Nervosität angemerkt«, sagt Czech. Nervös sei sie zwar
gewesen, sagte die Athletin. »Jedoch war es im Vorfeld
schlimmer.«
Insgesamt zog Marscheck gestern ein positives WM-Fazit. »Ich
konnte gut in Kienbaum mit der Nationalmannschaft
trainieren, habe viele nette Leute kennen gelernt und war
gut vorbereitet. Die Stimmung im Stadion war super. Nur das
Wetter hat leider nicht mitgespielt, sonst hätte ich noch
mehr Spaß gehabt.« Michael Wiener (Berlin)
|
|
05.08.2009 |
Letzter Schliff in Kienbaum
(jth) Vom 10.
bis 12. August werden sich die deutschen Leichtathleten
gesammelt bei einem dreitägigen Kurzlehrgang in Kienbaum in
der Nähe von Berlin auf die Weltmeisterschaften in der
deutschen Hauptstadt einschwören. »Die Nationalmannschaft
ist gerne hier. Manche Sportler verbringen pro Jahr fast
genauso viel Zeit hier wie zu Hause«, sagte Jürgen Mallow am
Dienstag im Rahmen des traditionellen Sommerfestes in
Kienbaum.

Beatrice Marscheck hat trotz der
Vorbereitungsstrapazen noch immer ein Lächeln
parat. (Foto: ras)
Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen/SV Garbenteich hat auch
schon ihre Koffer gepackt, denn die Athletin von Markus
Czech wird zum ersten mal vor einem so großem Event ein
Kurztrainingslager haben. »Bea wird danach wohl noch die
ganze Zeit in Kienbaum bleiben. Erst drei Tage vor ihrem
ersten Auftritt wird sie in das Athletenhotel nach Berlin
reisen. Ich werde dann zwischen Kienbaum und einer privaten
Unterkunft in Berlin pendeln, um sie zu trainieren und
betreuen zu können«, so Trainer Markus Czech. Athletin und
Trainer gehen positiv das WM Abenteuer an. »Sollte meinen
Athletin in der Qualifikation einen Satz auf 6,70 m und mehr
machen, kann sogar das Finale am Schlusstag winken«, so
Czech.
Schon jetzt befinden sich Leichtathleten aus
20 Disziplinen in Kienbaum und bereiten sich konzentriert
auf die Welttitelkämpfe vor. »Bis zur WM gibt es ein
ständiges Kommen und Gehen«, sagte Jürgen Mallow. Das auch,
weil ihnen in Brandenburg eine »Rundum-Versorgung« geboten
wird, wie Klaus-Peter Nowack, Geschäftsführer des
Bundesleistungszentrums (BLZ) Kienbaum, betonte. »Die
Sportler finden hier beste Voraussetzungen.« Zu denen gehört
ab sofort auch eine Kältekammer, die am Dienstag vorgestellt
wurde. »Es ist bewundernswert, dass diese Kältekammer in nur
fünf Monaten realisiert wurde«, sagte Thorsten Burmester,
stellvertretender Abteilungsleiter Sport im
Bundesinnenministerium (BMI), das das BLZ Kienbaum
finanziell fördert. »Spätestens bis 2011 soll die
Renovierung der kompletten Anlagen abgeschlossen sein«,
schaute Klaus-Peter Nowack voraus. »Dann wird hier den
Athleten eine der modernsten Anlagen zur Verfügung stehen«,
betonte Thorsten Burmester.
»Es ist erstaunlich, wie sich das Modell Kienbaum entwickelt
hat, nachdem es in den 90er Jahren noch nicht sicher war,
wie es weitergehen soll«, sagte auch Dr. Hans-Georg
Moldenhauer, Vorsitzender des Trägervereins Kienbaum. »Viele
Sportarten finden hier hervorragende Trainingsbedingungen
vor und besonders die Leichtathleten werden sich optimal auf
die Weltmeisterschaften vorbereiten können.«
Auch in Berlin wird die WM in den kommenden Tagen immer
spürbarer werden, versprach Heinrich Clausen,
Geschäftsführer des Organisationskomitees der WM in Berlin (BOC).
»Die Stadt wird gedresst«, kündigte er an. Sowohl
Mega-Poster als auch Fahnen und dekorierte Häuser, Busse und
Müllautos sowie Radiospots sollen die Menschen in der
Hauptstadt auf das Event im August aufmerksam und Lust auf
mehr machen. Das Stadtmarketing wirbt mit dem Slogan«Sei
Welt, sei Meister, sei Berlin«.
Bei der WM in Berlin vertrauen Jürgen Mallow und Heinrich
Clausen auf ein starkes deutsches Team. »In der deutschen
Mannschaft steckt Potential, das hat sie dieses Jahr schon
bewiesen«, sagte Jürgen Mallow. Und Heinrich Clausen ist
sich sicher: »Der Stellenwert der Leichtathletik wird durch
die WM noch einmal gesteigert.« Nach der Vorbereitung in
Kienbaum werden die DLV-Athleten zwei bis drei Tage vor den
jeweiligen Wettkämpfen nach Berlin in das Mannschaftshotel
ziehen. Gesichert ist für die WM auch der Transport aller
Athleten, Fans und Funktionäre. Während es derzeit in der
deutschen Hauptstadt immer wieder Probleme mit dem
öffentlichen Nahverkehr gibt, hat dieser zugesichert,
während der Wettkämpfe für einen reibungslosen Transport zu
sorgen.
|
|
01.08.2009 |
Beatrice Marscheck springt
endgültig zur WM nach Berlin

(jth) Für die Einen diente
das 15. Bayer-Meeting in Leverkusen zur Formüberprüfung, für die Anderen
soll es im Manforter Stadion endlich mit der Qualifikation für die
Weltmeisterschaften klappen und ein dritter Part musste den vom DLV
geforderten Leistungstest erfolgreich absolvieren. Zu Letzteren gehörte
unter anderem die Deutsche Weitsprung-Vize-Meisterin Beatrice Marscheck
vom LAZ Giessen / SV Garbenteich, die aber eindrucksvoll diese Aufgabe
mit 6,56 m meisterte und somit den endgültigen Sprung zur WM nach Berlin
( 15.-23. August) geschafft hat. Im sehr gut besetzten Springerinnenfeld
wurde sie hinter Karin Mey ( 6,87m / Türkei) und Bianca Kappler ( 6,62m
/ LC Asics Rehlingen) dritte .
Vor der gut besuchten Haupttribüne des
Leverkusener Stadions setzte die Lehramtsstudentin bereits in ersten
Versuch mit 6,56 m ein Ausrufezeichen hinter ihre derzeitige Form. „ Wir
haben nicht wie bei den anderen Wettkämpfen gleich alles auf einen Karte
gesetzt, sondern wollten eine konstante Weitenserie anbieten. Dies
gelang Bea auch, denn die vier gültigen Sprünge hatten einen
Durchschnittswert von 6,44 m. Es war somit ihr bester Wettkampf der
Saison und ich musste nur noch kleine Fehler korrigieren “ so Trainer
Markus Czech. Wichtig ist für den Trainer auch, dass seine Athletin ohne
Schmerzen aus dem Wettkampf gekommen ist. Nach dem Vize-Titel bei der DM
in Ulm beklagte sich die Garbenteicherin über akute
Achillessehnenbeschwerden, weshalb sie auch den letzten Normwettkampf in
Saarländischen Dillingen absagen musste. „ Wir waren noch mal beim
Physiotherapeuten, nach der Behandlung läuft Beatrice anders, was aber
nur Insider wahrnehmen. Die Probleme sind nun behoben“ so der Coach.
Marscheck nutzte die Zeit nach der Meisterschaft in Ulm um erneut in
eine zweite intensive Trainingsphase einzusteigen, was ihr auch gelang,
denn bereits am vergangenen Mittwoch zeigte sie mit 11,84 sec auf der
100 m Sprintdistanz beim Abendsportfest in Wetzlar ihr Klasse. Ihr
letzter Sprung im Leverkusener Stadion zeigte auch, dass sie sich
Richtung 6,70 m bewegen kann. „ Bundestrainer Uli Knapp schätze den
Sprung auf 6,65 – 6,67 m ein, doch er war leider ungültig“ so Markus
Czech. Der Nominierungstour hat nun endgültig ein Ende, denn Leverkusen
war die letzte Chance auf den Zug nach Berlin aufzuspringen. DLV –
Cheftrainer Herbert Czingon bestätigte dem LAZ –Duo nun auch, dass die
WM-Nominierung in trockenen Tüchern sei und Beatrice Marscheck schon mal
die Sporttasche für Berlin und das anstehende Kurztrainingslager in
Kienbaum vom 10. – 12. August packen kann. Die offizielle Nominierung
wird am Montag erfolgen. Am 21. August geht es dann am 6. Wettkampftag
der WM um 18:10 Uhr im Berliner-Olympiastadium in der Qualifikation um
die Wurst um das große WM-Finale am Schlusstag um 16:15 Uhr zu
erreichen.
Für Beatrice Marscheck geht nun ein Traum
in Erfüllung denn sie Leverkusen am Abend mit folgenden Flash-Interview
beendete: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf. Nach dem ersten
Versuch habe ich schon noch gedacht, dass es weitergeht. Die Sprünge
waren auch alle ganz gut, insbesondere der letzte. Der hat sich richtig
gut angefühlt, war aber leider knapp ungültig. Dillingen hatte ich wegen
meiner Achillessehne abgesagt. Es war die richtige Entscheidung, denn so
konnte ich noch mal durchtrainieren – nachdem mein Physio mich noch mal
durchgecheckt hatte. Jetzt laufe ich noch am Mittwoch bei einem
Abendsportfest in Pfungstadt 100 Meter, und dann steht die WM an. Dort
möchte ich 6,73 Meter plus x springen“.
Weitsprung (DKB-Cup),
Frauen - Finale
Datum:
31.07.2009 Beginn: 19:04
|
|
|
Meeting Rekord |
6,99 |
(Tatjana Kotowa, RUS (1999)) |
|
Finale |
|
|
Rk. |
StNr. |
Name |
Jg. |
Nat. |
Verein |
Leistung |
|
|
|
|
|
1. |
36 |
Mey Karin |
1983 |
TUR |
Türkei |
6,87 (+1,7) |
SB |
|
|
|
|
6,87
+1,7 |
6,75
+1,0 |
x |
6,62
+1,0 |
4,90
+0,0 |
6,44
+0,5 |
|
|
|
|
|
2. |
26 |
Kappler Bianca |
1977 |
GER |
LC Asics
Rehlingen |
6,62 (+0,5) |
|
|
|
|
|
|
6,36
+1,5 |
6,57
+1,1 |
6,53
+0,8 |
6,53
+0,4 |
x |
6,62
+0,5 |
|
|
|
|
|
3. |
35 |
Marschek
Beatrice |
1985 |
GER |
LAZ Gießen |
6,56 (+1,8) |
|
|
|
|
|
|
6,56
+1,8 |
6,24
+1,0 |
6,48
+1,5 |
x |
6,46
+0,4 |
x |
|
|
|
|
|
4. |
30 |
Moguenara
Sosthene |
1989 |
GER |
TV
Wattenscheid 01 |
6,53 (+0,9) |
|
|
|
|
|
|
6,37
+1,9 |
x |
6,30
+1,0 |
x |
6,53
+0,9 |
6,47
+0,5 |
|
|
|
|
|
5. |
25 |
Rath Claudia |
1986 |
GER |
LG Domburg |
6,44 (+1,7) |
SB |
|
|
|
|
|
6,44
+1,7 |
6,44
+2,3 |
6,28
+0,3 |
6,33
+0,8 |
6,34
+0,9 |
6,44
+1,2 |
|
|
|
|
|
6. |
32 |
Käther Nadja |
1988 |
GER |
Ahrensburger
TSV |
6,37 (+0,3) |
=SB |
|
|
|
|
|
x |
x |
6,37
+0,3 |
5,52
+0,1 |
x |
6,10
+0,0 |
|
|
|
|
|
7. |
27 |
Tonn Claudia |
1981 |
GER |
LAV Hamburg
Nord |
6,32 (+0,9) |
|
|
|
|
|
|
6,20
+1,7 |
6,32
+0,9 |
5,86
+1,1 |
6,24
+1,0 |
5,95
+1,0 |
x |
|
|
|
|
|
8. |
33 |
van Bühren
Kathrin |
1982 |
GER |
TSV Bayer 04
Leverkusen |
6,31 (+1,8) |
|
|
|
|
|
|
6,31
+1,8 |
x |
x |
6,11
+0,9 |
x |
6,12
+0,2 |
|
|
|
|
|
9. |
28 |
Leipold Anika |
1987 |
GER |
Athleticteam
Hamburg |
6,24 (+1,3) |
|
|
|
|
|
|
6,24
+1,3 |
6,15
+0,5 |
6,09
+0,0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
10. |
31 |
Oeser Jennifer |
1983 |
GER |
TSV Bayer 04
Leverkusen |
6,19 (+1,6) |
|
|
|
|
|
|
6,19
+1,6 |
5,99
+1,3 |
6,03
+0,2 |
|
|
|
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29.07.2009 |
Kurt Drolsbach wird 75
Jahre alt
Bildergalerie
 |
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10.07.2009 |
LAZ-C-Schülerinnen mit Top-Zeit
 |
|
03.06.2009 |
Marscheck holt DM-Silber

(jth)
Unter dem Motto „Ulm
macht die Weltmeister“ fanden im Donaustadion
die diesjährigen
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt. Dies zog am vergangenen
Wochenende nicht nur das Interesse der Leichtathletik-Fans, sondern
auch das der Medien und anderen Sportinteressierten an, denn es ging bei
der DM auch um die letzten WM-Tickets.
Für Beatrice
Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich ging es darum, ihre gezeigten
Vorleistungen über 100m und dem Weitsprung im Feld der nationalen Spitze
zu bestätigen und sich dort zu behaupten. Mit der 100 m Zeit von 11,86
sec lieferte die Sportstudentin am Samstag eine neue Saisonbestleistung
ab und hatte die ideale Vorbelastung für den Weitsprungwettkampf. Der
Weitsprungwettbewerb war dann für die Studentin die Krönung des
Wettbewerbes, denn mit 6,67m holte sie sich in einem spannenden Finale
den DM-Vizetitel hinter Sophie Kraul ( TUS Jena), die auf 6,70m flog.
Am Samstag stand für
die Lehramtsstudentin, mit den Fächern Deutsch und Sport zunächst einmal
der Vorlauf über die 100m Distanz auf dem Wettkampfprogramm. Ihr wurde
der erste Vorlauf und Bahn sieben zugelost. Um 14.40 Uhr ging es dann
endlich los. „Ich hatte ein super Laufgefühl, der Start war vielleicht
nicht ganz optimal, doch dann kam ich in tritt und konnte hinten heraus
die Lücke zur Spitze verringern. Mit den 11,86 bin ich zufrieden. Jetzt
gilt die ganze Konzentration auf Sonntag, denn hier will ich im
Weitsprung auf`s Treppchen springen“ so Marscheck. Den Vorlauf gewann
Katja Wakan (TV Wattenscheid) in 11,63 sec vor ihrer Vereinskollegin
Karoline Köhler (11,69 sec).
„Bea hat einen
starken Auftritt im Sprint gehabt, sie ist fitt für den Weitsprung. Wir
wollen bereits im ersten Sprung eine schnelle Anlaufgeschwindigkeit
entwickeln und werden den Anlauf deshalb um einen Fuß verringern. Setzt
Bea beim Absprung den Fuß aktiv von oben auf das Brett, wäre es optimal
und könnte gleich einen guten Start bedeuten “ so die positive
Prognose ihres Trainer Markus Czech.
Am Sonntag stand
dann der im Vorfeld erwartete Weitsprung-Krimi auf dem Programm. Gleich
acht Kandidatinnen klopfen an die WM-Norm von 6,72m, die bisher nur
Bianca Kappler und eben die Hessenrekordhalterin Beatrice Marscheck
erzielt haben. Auf dem Aufwärmplatz hatte man den Eindruck, dass Trainer
Markus Czech nervöser ist als seine Athletin. „Heute geht es um die
Wurst. Bea wurde noch mal vom HLV-Physio behandelt. Er löste eine
Blockade im Fuß. Jetzt bin ich erleichtert und es kann losgehen“ so
Czech vor dem Wettkampf.
Im ersten Durchgang
zeigte Beatrice Marscheck dann gleich, dass sie hier und heute weit
springen möchte, denn der erste Versuch landete bei 6,40m. Doch in den
Versuchen zwei ( 6,18m) und drei (6,21m) stellten sich kleine technische
Probleme ein. „ Bea hat den Kopf beim Absprung in den Nacken genommen,
deshalb gewinnt sie nicht an Höhe und verliert so an Weite, so der
Trainer.
Doch mit der Weite aus ihrem ersten
Versuch erreichte die Studentin als sechste den Endkampf. „Mir hat nach
dem Vorkampf wieder leicht die Achillessehne wehgetan, deshalb waren die
Sprünge nur Suboptimal“, so Marscheck. Der vierte Durchgang begann dann
mit einem Satz auf 6,43 m - die technischen Probleme waren behoben, denn
sie setze die Tipps von Trainer Markus Czech aktiv um. Im fünften
Versuch zeigten dann die Mitkonkurrentinnen ihr Können. Bianca Kappler (
LC asics Rehlingen) flog auf 6,64 m und war plötzlich zweite, Sophie
Krauel ( TuS Jena) konterte mit 6,70 m und setzte sich an die Spitze
des Feldes. „Im letzten Versuch hieß es also dann für mich alles auf
eine Karte zu setzen. Was passiert, werden wir dann sehen“ so das
Vorhaben von Marscheck. Die Studentin forderte im letzen Versuch noch
mal die Zuschauer auf, einen rhythmischen Takt vorzugeben. Es folgte ein
aggressiver Anlauf und ein perfekter Absprung mit einer ausgezeichneten
Landung. Gespannt warteten Marscheck und Trainer Czech auf die
Weitenmessung. DLV- Disziplinentrainer Ulrich Knapp prognostizierte
einen Sprung über die 6,60m Marke. Das Weitentableau zeigte 6,67 m an
und es leuchtete der zweite Platz auf. „ Es war einfach nur super, ich
habe mir vorgenommen an die 6,60m zu springen. Nachdem es nach Wesel
nicht mehr so weit ging, wollte ich heute unbedingt wieder weiter
springen. Ich habe mir vorgenommen unter die ersten drei zu springen.
Jetzt fahre ich sicher zur WM nach Berlin. Doch jetzt geht es erst
einmal nach München und von da aus zur Universiade, wo ich die 6,60m
noch mal gerne bestätigen will“ so Beatrice Marscheck im DLV-Flash
Interview.
|
Finale
14:00 05.07.2009 |
|
Rang |
Bib |
Athlet |
Nation |
Ergebnis |
|
|
|
1 |
1022 |
Krauel, Sophie
TuS Jena |
TH
|
6.70
|
|
SB |
|
2 |
442 |
Marscheck, Beatrice
LAZ Gießen |
HE
|
6.67
|
|
|
|
3 |
896 |
Kappler, Bianca
LC asics Rehlingen |
SL
|
6.64
|
|
|
|
4 |
156 |
Bauschke, Melanie
LG NIKE BERLIN |
BE
|
6.63
|
|
SB |
|
5 |
1163 |
Köhler, Karoline
TV Wattenscheid 01 |
WE
|
6.57
|
|
|
|
6 |
509 |
Tonn, Claudia
LAV Hamburg-Nord |
HH
|
6.54
|
|
|
|
7 |
1171 |
Moguenara, Sosthene
TV Wattenscheid 01 |
WE
|
6.39
|
|
|
|
8 |
329 |
Weitzel, Michelle
LG Telis Finanz Regensburg |
BY
|
6.30
|
|
SB |
|
|
|
|
|
03.07.2009 |
03.07.2009 | Leute | Anja Herrlitz
Beatrice Marscheck - Sprintende Weitspringerin
Bislang war die Gießenerin
Beatrice Marscheck vor allem als Sprinterin im
hessischen und süddeutschen Raum bekannt. Doch
spätestens seitdem sie in diesem Jahr 6,73 Meter
weit gesprungen ist, gehört sie zu den heißen
Kandidatinnen für ein Ticket für die WM in Berlin
(15. bis 23. August). Und das, obwohl die 23-Jährige
bislang noch keinen internationalen Start
vorzuweisen hat.
Beatrice Marscheck kann sich in Ulm das
WM-Ticket sichern (Foto: Gantenberg)
Im dritten Versuch in Wesel lief für Beatrice
Marscheck am 1. Juni alles optimal. Erst nach 6,73
Metern landete sie im Sand - WM-A-Norm von 6,72
Metern erfüllt. „Ich war so überrascht und total
überwältigt“, erinnert sich Beatrice Marscheck nun
Wochen später. „Ich habe gemerkt, dass der Sprung
gut war. Es ist schwer zu beschreiben, aber er war
richtig anstrengend.“
„Beatrice hat eine Mutation gemacht“, blickt ihr
Trainer Markus Czech ein wenig schmunzelnd auf die
vergangenen Monate zurück. „Lange hat sie immer
gesagt, sie sei eine Sprinterin, die auch springen
kann. Aber jetzt würde sie sich wohl eher als
Springerin bezeichnen, die auch sprinten kann“,
erklärt er.
Zu zierlich für den
Weitsprung
Dass Talent für den Weitsprung definitiv vorhanden
war, konnte man schon früh erkennen. „Beatrice wurde
mir im Oktober 2000 beim D-Kader-Test in Hessen
vorgestellt“, blickt Markus Czech zurück. Für den
Weitsprung-Kader reichte es für die damals
15-Jährige noch nicht ganz. „Sie war so unglaublich
zierlich“, erinnert sich der 38-Jährige. Probleme
mit dem Rücken, Becken und der Hüfte hatten zur
Folge, dass sich das Duo, das seitdem zusammen
arbeitet, erst einmal auf den Sprint konzentrierte.
„Wir wollten Schnelligkeit aufbauen und es mit dem
Weitsprung versuchen, wenn sie stabiler ist“, sagt
Markus Czech. Dass sich das ausgezahlt hat, belegen
neben den 6,73 Metern, die die Lehramtsstudentin für
Sport und Deutsch, in diesem Jahr gesprungen ist,
auch ihre Sprint-Bestzeiten: 7,60 Sekunden über 60
Meter, 11,66 Sekunden über 100 Meter und 23,94
Sekunden über 200 Meter.
Beatrice
Marschecks Bestleistungen
|
|
60 Meter
|
7,60 Sekunden
|
100 Meter
|
11,66 Sekunden
|
200 Meter
|
23,94 Sekunden
|
Weitsprung
|
6,73 Meter
|
Zudem konnte sie zahlreiche hessische Titel sammeln,
2004 wurde sie bei den Deutschen
Jugend-Hallen-Meisterschaften Dritte über 200 Meter.
Gerade die längste der drei Strecken hatte es
Beatrice Marscheck besonders angetan: „Wenn man da
aus der Kurve auf die Zielgerade kommt...“
Beatrice Marscheck profitiert vor allem von
ihrem schnellen Anlauf (Foto: Gantenberg)
Sprintstärke als optimale Basis
Diese Sprint-Grundlage ist heute Beatrice Marschecks
größter Schatz. „Sie ist unheimlich schnell“,
bestätigt ihr auch DLV-Disziplintrainer Ulrich
Knapp. Das in Weite umzusetzen, daran arbeiten die
Springerin und ihr Trainer. „Ich muss vor allem
kräftiger abspringen. Bislang ist das noch ein
bisschen flach, da fehlt vielleicht auch die Kraft“,
schätzt Beatrice Marscheck. In den vergangenen
Jahren hat sich die zurückhaltende Athletin aber
stetig verbessert.
2005 wurde für einen Mannschaftswettkampf eine
Weitspringerin gebraucht - Beatrice Marscheck sprang
ein. „Das sieht nicht so gut aus, aber vielleicht
kann man was draus machen“, dachte Markus Czech
damals. Ohne viel Training flog sein Schützling im
gleichen Jahr mit 6,09 Metern zum hessischen
Meistertitel. „Damals haben wir uns dann gesagt; das
trainieren wir jetzt öfter“, erzählt Beatrice
Marscheck. Vor allem sah das Duo im Weitsprung
bessere Perspektiven als im Sprint.
Von den 200 Metern
zum Weitsprung
Die 200 Meter standen danach immer seltener im
Fokus, der mehr auf den Kurzsprint und die
Weitsprungtechnik gerichtet wurde. 2007 folgte mit
dem Deutschen Junioren-Meister-Titel der erste
Erfolg in der „neuen“ Disziplin, in 11,79 Sekunden
wurde sie zudem Vierte über 100 Meter.
Während viele Leichtathletik-Fans vor allem von den
6,73 Metern in diesem Jahr überrascht waren, hatten
Beatrice Marscheck und Markus Czech die größte
Überraschung da schon hinter sich. „Das waren
eigentlich die 6,62 Meter, die ich Ende vergangenen
Jahres in Dillingen gesprungen bin. Da habe ich mich
gleich um 30 Zentimeter gesteigert“, sagt Beatrice
Marscheck. Damit packte sie auch zwei Zentimeter auf
den Hessen-Rekord der Frankfurterin Susen Tiedtke.
„6,50 Meter hatte ich ihr zugetraut“, gibt Markus
Czech zu.
Beatrice Marscheck war zuletzt für die eine
oder andere Überraschung gut (Foto:
Gantenberg)
Noch mehr als ein „Ausreißer“
Für Überraschungen - im positiven Sinne - scheint
Beatrice Marscheck aber gut zu sein. „In diesem Jahr
wollten wir uns bei 6,40 bis 6,50 Metern
stabilisieren, sie sollte erfahrener werden, die
Scheu verlieren.“ Mit einem „Ausreißer“ in Richtung
der B-Norm hatte Markus Czech gerechnet. Mit mehr
nicht. „Die Geschwindigkeit für Weiten um 6,60 Meter
hat sie. Kräftigere Athletinnen springen damit 6,80
Meter, aber meine ‚Kleene‘ doch nicht“, erzählt
Markus Czech lachend über seine Gedanken zu Beginn
der Saison. Keine unberechtigten - schließlich hat
seine „Weitsprung-Anfängerin“ gerade mal um die 30
Weitsprung-Wettkämpfe hinter sich.
Zudem hatte sie im Winter einen herben Rückschlag
hinzunehmen gehabt. „Im ersten Wettkampf im Dezember
habe ich mir eine Fersen-Prellung im Sprungfuß
zugezogen“, erklärt Beatrice Marscheck. „Dann tat
mein Rücken wieder weh, danach die
Oberschenkelrückseite und dann hatte ich noch eine
Zerrung“, fasst sie zusammen und der Trainer
ergänzt: „Die Wintersaison war im Eimer.“ Mit
fehlendem Vertrauen in den wieder geheilten Körper
blieben bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften
6,09 Meter und Rang zwölf - und einiges an
Unsicherheit im Hinblick auf den Sommer.
Trainingslager
bringt Zuversicht
„Ich wusste nicht genau, wo ich stehe, ob die 6,62
Meter nur ein Ausrutscher waren“, blickt Beatrice
Marscheck zurück. Zuversicht sammelte sie wieder im
Trainingslager der DLV-Springer in Monte Gordo, wo
Trainingsergebnisse auf Weiten um 6,30 bis 6,40
Meter hindeuteten. Auch sonst haben beide von dem
gemeinsamen Training der Top-Springer in Portugal
profitiert, Markus Czech vor allem durch den
Austausch mit den anderen Trainern. Und Beatrice
Marscheck erklärt: „Sonst habe ich die anderen
Springerinnen immer nur bei Deutschen
Meisterschaften gesehen.“ Der Respekt vor den
erfahreneren Athletinnen sei vor allem „anstrengend
für den Kopf“ gewesen.
Plötzlich gehört Beatrice Marscheck selbst zu diesen
guten Springerinnen, das WM-Ticket ist in greifbarer
Nähe. Wirklich mit dieser Situation gerechnet haben
weder die Springerin noch ihr Coach, der sich selbst
als „Hobby-Trainer“ bezeichnet und hauptberuflich
als Aus- und Fortbildungsleiter in einem
mittelständischen Unternehmen arbeitet. „Sie ist gut
vorbereitet auf Ulm“, weiß Markus Czech. Beide
hoffen jetzt, dass der WM-Traum in Erfüllung geht,
wobei Beatrice Marscheck vor allem noch die
Hamburgerin Claudia Tonn und Titelverteidigerin
Sophie Krauel aus Jena auf der Rechnung hat, die sie
übertrumpfen könnten.

Im kommenden Jahr nimmt Beatrice Marscheck
die EM ins Visier (Foto: Gantenberg)
EM Ziel im nächsten Jahr
Und auch andere Springerinnen rechnen sich noch ihre
Chancen aus (lesen Sie auch:
Weitsprung-Krimi in Ulm erwartet). „Ich hoffe,
es sind danach nicht mehr als drei mit A-Norm. Aber
selbst wenn ich jetzt noch rausfliege, würde die
Welt für mich nicht untergehen“, sagt sie bestimmt.
„Ich weiß jetzt, dass ich weit springen kann, und
dann wäre die EM im nächsten Jahr mein Ziel.“
Die kontinentalen Titelkämpfe in Barcelona (Spanien;
26. Juli bis 1. August) stehen schon jetzt auf der
Prioritäten-Liste für 2010 - gemeinsam mit stabilen
Weiten um 6,70 Meter und einem Verbleib im
DLV-Kader. Im Winter rückt zuvor das Lehramtsstudium
etwas in den Vordergrund, das der Krimi-Fan im
kommenden Jahr gerne beenden würde. Derzeit
profitiert sie davon, dass sie nicht zu viele
Semesterstunden absolvieren muss und so Uni und ihre
sechs Trainingseinheiten pro Woche gut unter einen
Hut bekommt.
Universiade und dann
Ruhe
Erste internationale Erfahrung wird die
Garbenteicherin bei der Universiade in Belgrad
(Serbien) sammeln, wohin sie direkt nach den
Deutschen Meisterschaften reist. „Das wird schon
ungewohnt und aufregend - immerhin trage ich zum
ersten Mal das Nationaltrikot“, sagt sie. Danach ist
erst einmal ein wenig Ruhe mit Gymnastik und
lockeren Läufen angesagt. „Für Bea war das in diesem
Jahr ein brutaler Saisoneinstieg mit einem Wettkampf
an fast jedem Wochenende“, weiß ihr Trainer und
Ulrich Knapp fügt hinzu: „Für sie ist es noch
schwierig, ganze Wettkampfserien durchzustehen. Da
muss sie sich noch mehr stabilisieren.“
Sollte die WM-Nominierung dann feststehen, will das
Duo in der Vorbereitung auch verstärkt von
DLV-Disziplintrainer Ulrich Knapp und seiner
Athletin Bianca Kappler (LC asics Rehlingen) lernen,
zu denen der Kontakt sehr gut ist. Am Mittwoch
starteten beide Springerinnen zusammen beim
Abendsportfest in Pfungstadt und liefen über 100
Meter 12,03 (Beatrice Marscheck) bzw. 12,25 Sekunden
(Bianca Kappler).
Fliegt Beatrice Marscheck zum WM-Ticket?
(Foto: Chai)
Ruhig, organisiert, ehrgeizig
In ihrer Freizeit unternimmt Beatrice Marscheck
gerne etwas mit ihren Freunden, die hauptsächlich
mit ihr gemeinsam trainieren. Sich selbst beschreibt
sie als ruhig, aber auch als eine Person, mit der
man viel Spaß haben kann. Bei Wettkämpfen ist sie
stets in den gleichen Strümpfen und der gleichen
Hose am Start, am Ohr sieht man immer die gleichen
silbernen Stecker. „Ich bin ehrgeizig und
organisiert“, sagt sie, und ihr Trainer kann das nur
bestätigen: „Sie kann sich auf das Wichtige zu 100
Prozent konzentrieren, und sie ist die
disziplinierteste Athletin, die ich je hatte.“
Beide sind zu einem Gespann zusammengewachsen, bei
dem die Chemie stimmt, die eine gemeinsame Sprache
gefunden haben. „Ich versuche immer, bei jeder
Trainingseinheit dabei zu sein, auch wenn ich selbst
dabei nichts zu tun habe. Aber das ist unser
gemeinsames Projekt.“
Dieses Projekt soll seinen vorläufigen Höhepunkt am
21. und 23. August finden, wenn der WM-Weitsprung
der Frauen stattfindet. Davor gilt es, sich am
Wochenende (4./5. Juli) bei den Deutschen
Meisterschaften in Ulm für das Team zu
qualifizieren. Wer dort trotz Hitze mehr zittern
wird, steht schon fest. „Ich“, ist sich Markus Czech
sicher. „Bea weiß was sie will und ich weiß was sie
kann. Ich fieber immer total mit.“ Für beide wäre es
im Optimalfall ein Testlauf - für Wettkampf und
Mitfiebern bei der WM in Berlin.
Beatrice
Marschecks Weitsprung-Wettkämpfe 2009
|
|
22. Februar Leipzig (Hallen-DM)
|
6,09 Meter (Platz 12)
|
16. Mai Darmstadt (Deutsche
Hochschul-Meisterschaften)
|
6,48 Meter (Platz 1)
|
23. Mai Weinheim
|
6,46 Meter (Platz 2)
|
1. Juni Wesel
|
6,73 Meter (Platz 2)
|
6. Juni Bad Langensalza
|
6,24 Meter (Platz 9)
|
20. Juni Baunatal (Hessische
Meisterschaften)
|
6,44 Meter (Platz 1)
|
28. Juni Mals (Italien)
|
6,37 Meter (Platz 5) |
|
|
23.06.2009 |
|
Beatrice Marscheck düpiert zweimal Konkurrenz

Überlegene Hessenmeisterin über 100 m und im
Weitsprung - Adrian Becker zweimal Zweiter |
|
BAUNATAL (ras). Mit souveränen Siegen im 100 m Sprint wie auch
im Weitsprung zeigte Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen am
Wochenende bei den Hessischen Meisterschaften der Männer, Frauen
und Jugend B in Baunatal ihre Extraklasse. Es waren die einzigen
Goldmedaillen für die mittelhessischen Teilnehmer. Jedoch
erkämpften heimische Athleten noch insgesamt sechsmal Silber und
zweimal Bronze. Die Wettkämpfe hatten noch gar nicht richtig
begonnen, da zeigte sich Markus Czech, der Trainer von Beatrice
Marscheck, bereits ungehalten: "Wie soll man sich für die
WM-Teilnahme mit guten Leistungen empfehlen können, wenn die
Voraussetzungen nicht gegeben sind." Ursache des Ärgers waren
die Absprungbretter der Weitsprunganlagen in dem ansonsten sehr
schönen Stadion. Die Auflagefixierungen befanden sich in
desolatem Zustand, so dass bei den nachgebenden Balken der
Absprung nicht bestens genutzt werden konnte.
Ärger über SprungbalkenDavon unbeeindruckt setzte Marscheck
bereits im ersten gültigen Versuch einen Sprung von 6,44 m in
die Grube, den sie mit weiteren Sechsmeterweiten untermauerte.
"Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Leider hat das
schadhafte Brett Weite gekostet und die ununterbrochen
wechselnden Winde ließen keinen optimalen Anlauf zu," sagte sie
anschließend. Auch mit ihrem ersten ernsthaften Auftritt über
100 Meter konnte die Garbenteicherin überzeugen. Bereits im
Vorlauf leuchtete bei leichtem Gegenwind von 0,5 m/s eine
Siegerzeit von 11,93 Sekunden auf. Im Finale siegte Marscheck
dann unbedrängt in 11,91 vor Sandra Oehme (12,08) von der LG
Wetzlar.
Ein Erlebnis der besondern Art verschaffte die Weitsprunganlage
den Spitzenspringern wie Adrian Becker. Denn als den noch besten
Absprungbalken hatten die Kampfrichter den der Grube am nächsten
befindlichen "Schülerbalken" ausgewählt. So landeten die Männer
stets gefährlich nahe am Grubenende. Wieder einmal gewann
Remigius Roskosch (TV Heppenheim/7,05) vor Becker, dessen bester
Versuch mit 6,99 m gemessen wurde. Auch im 110 m Hürdensprint
musste sich der LAZ-Athlet in 15,15 Sekunden mit Platz zwei
begnügen. Hier siegte Patrik Schnauck (Wiesbadener LV) in 14,71.
"Ich bin nicht richtig in den Lauf hinein gekommen," sagte
Becker anschließend. Mit dem Speer erkämpfte sich der Troher mit
59,69 m zudem Rang drei.
|
|
|
06.06.2009 |
Erster großer Auftritt von
Beatrice Marscheck

Bilder:
http://theijo.jalbum.net/Bad_Langensalza_2009/
Video:
http://www.mdr.de/sport/andere_sportarten/6420726.html
(jth) Die Schafskälte
machte sich am vergangenen Samstag beim internationalen Springermeeting
der Weltklasse in Bad Langensalza breit. Bei 10 Grad und Dauerregen
hatten die Springerinnen und Springer bescheidene Verhältnisse in
Thüringen. Für Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich war
es der erste Wettkampf, an dem sie auch auf internationale Beteiligung
traf. Der Veranstalter hatte in diesem Jahr das beste Frauenfeld in der
langen Geschichte der Traditionsveranstaltung am Start.“ Gerade in
diesem Jahr sind die Deutschen Frauen besonders stark und deshalb auch
in großer Vielzahl hier in Langensalza vertreten. Das wir jedoch so ein
bescheidenes Wetter haben, haben die Athletinnen nicht verdient“ so
Meetingdirektor Konstantin Krause.
Für die Lehramtsstudentin Beatrice Marscheck verlief der Tag
nicht wie gewünscht, denn die Kälte und der Dauerregen machte ihr
mächtig zu schaffen und an ein Abrufen der Normalleistung war an diesem
Tage nicht zu denken.“ Ich bin nicht in den Wettkampf hinein gekommen
und mit jedem weiteren Versuch wurde die Muskulatur immer kälter. Der
erste Versuch landete bereits bei meine Tagesbestweite von 6,24m, was
am Ende Rang neun bedeutete. Ich mag es lieber zu springen, wenn 30 Grad
Außentemperatur herrschen“ so Marscheck. Für Trainer Markus Czech war
die Veranstaltung trotzdem sehr lehrreich, denn Beatrice muss lernen
auch bei solchen Witterungen ihr Leistungspotential abzurufen. „ Heute
war es für meine Athletin jedoch sehr schwer, denn nach dem dritten
Durchgang war sie bereits unterkühlt. Während dem Wettkampf haben wir
den Anlauf um drei Füße reduziert. Sie konnte kein Tempo zum Absprung
hin machen. Die Anlaufgeschwindigkeit lag heute mehr als 0,5 m pro
Sekunde unter den Werten von Wesel, als sie die 6,73 m gesprungen ist“
so das Statement vom Trainer nach dem Wettkampf. In den nächsten Wochen
wird sich die Garbenteicherin verstärk dem Trainingsprozess widmen. „Die
Landesmeisterschaften werden wir aus der Trainingsbelastung heraus
bestreiten. Eine Woche vor den Deutschen steht noch mal ein
Leistungstest mit dem Bundeskader in Italien auf dem Programm, bevor es
dann bei der DM um die endgültige Verteilung der WM-Tickets geht“ so
Markus Czech.
Unbeeindruckt von den nicht optimalen Bedingungen
präsentierten sich die Portugiesin Naide Gomes und die Russin Olga
Kucherenko. Naide Gomes flog im zweiten Durchgang auf 6,90 Meter und
sicherte sich damit den Sieg. Erst achtmal ist die 29-Jährige bislang
weiter geflogen. Zum ersten 7-Meter-Sprung in der Geschichte des
Meetings fehlte damit nicht viel. Stark zeigte sich auch Olga Kucherenko,
die in jedem ihrer Versuche mindestens 6,65 Meter weit sprang und mit
6,84 Metern als Zweitplatzierte ihre persönliche Bestleistung um zwölf
Zentimeter verbesserte.
Hinter der Türkin Karin Melis Mey, die sich im letzten Versuch noch auf
6,77 Meter verbesserte, wurde Sophie Kraul mit 6,60 Metern Vierte. Am
vergangenen Wochenende hatte die 24 Jahre alte Deutsche Hallen-Meisterin
mit 6,63 Metern die B-Norm für die WM in Berlin (15. bis 23. August)
bereits einmal angeboten. Die zweite geforderte Normerfüllung verfehlte
sie in Bad Langensalza um zwei Zentimeter. Claudia Tonn (LAV Hamburg;
6,47 m) und Bianca Kappler (LC asics Rehlingen; 6,42 m) landeten auf den
Rängen fünf und sechs.
Im Feld der Männer flog der Leverkusener Nils Winter im
dritten Versuch trotzdem auf 8,12 Meter. Wegen zu starkem Rückwind wird
dies allerdings nicht als Norm für die Weltmeisterschaften in Berlin
(15. bis 23. August) anerkannt. Als A-Norm werden hierfür einmal 8,15
Meter und als B-Norm zweimal 8,05 Meter gefordert. Seinen weitesten
Versuch bei regulären Bedingungen erzielte Nils Winter mit 7,95 Metern.
Überbieten konnte Nils Winters Leistung im Laufe des Wettkampfs kein
anderer Athlet, so dass er seinen ersten Sieg beim Weitsprung-Meeting in
Bad Langensalza feierte.
Auch dem Briten Christopher Tomlinson und Sebastian Bayer aus Bremen
gelangen Sprünge, die erst jenseits der 8,00 Meter endeten. Bei 2,1
Metern/Sekunde Rückenwind schob sich Christopher Tomlinson mit 8,10
Metern vor Sebastian Bayer. Der 22-Jährige flog bei seinem ersten
Wettkampf seit seinem „Wundersprung“ bei den
Hallen-Europameisterschaften auf 8,02 Meter und konnte damit die
Normanforderungen für die WM in Berlin noch nicht erfüllen. Gleiches
gilt für den Münchner Oliver Koenig, der mit 7,99 Metern auf Rang vier
trotzdem andeutete, dass die Norm für ihn möglich ist.Für Sebastian
Bayer war es trotz verpasster Norm ein gelungener Start in die
WM-Saison. "Ich bin sehr zufrieden, dass es 8,00 Meter geworden sind,
nachdem ich im Mai mehr im Bett als in der Sandgrube war", sagte der
22-Jährige. "Ich gehe mit einem guten Gefühl aus diesem Wettkampf." Im
vergangenen Monat hatten ihn erst eine Mandelentzündung, dann
Fußprobleme und später eine Mittelohrentzündung gestoppt, weshalb er in
der Vorwoche den geplanten Wettkampf im niederländischen Hengelo
streichen musste.
Bessere Leistungen wurden am Samstag durch Nieselregen und
vor allem durch kalte Temperaturen verhindert. "Dafür war es heute
definitiv einfach zu kühl", sagte auch DLV-Sportdirektor Jürgen Mallow.

|
|
03.06.2009 |
"Die Scheu verloren"

Quelle: Leichtathletik Nr. 22
|
|
01.06.2009 |
Beatrice Marscheck erfüllt
WM-Norm für Berlin
-Sensationeller Sprung auf
6,73 m / Hessenrekord
Bild: Dirk Gantenberg
(jth) Mit einem Paukenschlag endete am
Pfingstmontag das 15. Weseler Springermeeting im Weseler Auestadion. Im
Konzert der Großen war auch erstmalig Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen
/ SV Garbenteich dabei. Mit 6,73 m löste sie im dritten Versuch, mit
einem perfekten Sprung das Ticket für die WM in Berlin. Das Meeting hat
sich in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt der besten deutschen
Weit- und Dreispringer/-innen entwickelt. Regelmäßig nehmen auch
internationale Springerstars wie der Weitsprung Vizeweltmeister James Beckford (Jamaica) am Weseler Springermeeting teil.
Der Wettkampf startetet für die
Lehramtsstudentin gleich mit neuer Saisonbestleistung von 6,54 m. „ Ich
bin einfach super gestartet und war damit sehr zufrieden. Ich spürte,
dass heute was drin ist und 6,65 m sollten es bei dieser familiären
Atmosphäre und der ausgezeichneten Stimmung im Stadion schon sein. Der
Moderator war genial und spielte immer wieder Musik zwischen den
Versuchen der Springerinnen ein“ so die deutsche Hochschulmeisterin.
Nach dem dritten Durchgang kam für die
Fans zu Hause erstmal nur eine kurze SMS von Trainer Markus Czech an: „
Wir fahren nach Berlin: 6,73 !!!! Gültiger Wind“. Was war im Auestadion
zu Wesel passiert. Um die Norm für Berlin zu erreichen müssen die
Athletinnen 2x die B-Norm von 6,62m oder einmal die 6,72m springen.
Beatrice Marscheck deutete bereits bei den Deutschen
Hochschulmeisterschaften mit dem Sieg von 6,48 m und bei der ersten
WM-Quali in Weinheim mit 6,46 m an, dass sie in einer blendenden Form
ist. Nachdem sie im vergangenen Jahr beim Springermeeting in Dillingen
mit 6,62m neuen Hessenrekord gesprungen war, wurde auch Bundestrainer
Ulli Knapp auf die Garbenteicherin aufmerksam.
„Nachdem ich bereits im ersten und
zweiten Durchgang (6,54 m / 6,20 m) die Nervosität abgelegt hatte, ging
es nun um die Wurst. Die Zuschauer, die an der Grube auf einer
Zusatztribüne gesessen hatten, erwarteten mit rhythmischen Klatschen
meinen dritten Sprung. Der Sprung fühlte sich gut an, es passte einfach
alles. Eine Weite um die 6,60 – 6,70 könnte es nach der Weitenangabe an
der Grube gewesen sein, doch als auf der Weitenanzeige 6,73 m und die
A-WM-Norm aufblinkte, konnte ich es im ersten Moment selber nicht
glauben. Es ist der Hammer! Zudem noch ein neuer Hessenrekord“ so
Beatrice Marscheck.
„Ich brauche erst mal ein bisschen Zeit
um dies zu verdauen. Nachdem Bea in Darmstadt bei den
Hochschulmeisterschaften 6,48 m ohne Brett gesprungen ist, wusste ich,
dass sie 20 cm draufpacken kann. Sie war heute die schnellste
Weitspringerin mit einer Anlaufgeschwindigkeit von 9,45 m pro Sekunde.
Hier sehe ich aber für die nächsten Aufgaben noch Reserven“ so der
Coach.
Den vierten Durchgang hatte das Duo
Marscheck/Czech dann erst mal ausgelassen. „Als Beatrice dann im fünften
Versuch mit 6,39 m mehr als einen Fuß verschenkte und die Spannung raus
war, verzichteten wir auf den letzten Durchgang“ so Trainer Markus
Czech.
Aber auch die anderen Deutschen
Weitspringerinnen waren in absoluter Bestform, denn die Rehlingerin
Bianca Kappler (Bestleistung 6,90m) sprang nach ihrem
Achillessehnenabriss im vergangenen Jahr im fünften Versuch mit 6,81 m
so weit wie seit fast zwei Jahren nicht mehr und sicherte sich damit
den Sieg in Wesel.
Die Hamburgerin Claudia Tonn segelte als
Dritte mit 6,71 Metern, die sie im ersten versuch erzielte, nur um einen
Zentimeter an der A-Norm vorbei. Sie musste sich mit ihrer ersten
Erfüllung der B-Norm von 6,62 Metern ebenso begnügen wie die Deutsche
Meisterin Sophie Krauel (TuS Jena; 6,63 m). Die B-Norm übertraf zum
ersten Mal in diesem Sommer auch die Hamburgerin Anika Leipold mit 6,67
Metern (Wind: +1,2 m/sec). Sie gewann einen weiteren
Weitsprung-Wettkampf, der beim Springer-Meeting auf dem Programm stand.
Die Bestmarke der früheren U20-Vize-Weltmeisterin lag bislang bei 6,55
Metern, vor drei Jahren ebenfalls in Wesel gesprungen.
Nach diesem Weiten-Festival kann man
bereits optimistisch davon ausgehen, dass bei der WM in Berlin drei
deutsche Weitspringerinnen dabei sein werden. Neben Bianca Kappler und
Beatrice Marscheck gibt es nach diesem Wochenende gleich vier
Athletinnen, die die B-Norm nur noch ein weiteres Mal springen müssen.
Dazu gehört auch die Wattenscheiderin Karoline Köhler.„Es wird am
nächsten Wochenende in Bad Langensalza wieder ein ähnliches Meeting
geben und die Mädels werden wieder die WM-Norm angreifen. Es bleibt
spannend um die Tickets. Sollten mehrere die Norm von 6,72 überbieten,
wir der Bundestrainer und der DLV die Auswahl treffen müssen“ so Trainer
Markus Czech.
Auch LAZ-Chef Eckhard Paul war aus dem
Häuschen „Eine WM-Teilnehmerin hatten wir noch nicht im LAZ. Noch am
Pfingst-Freitag/Samstag hat Bea bei unserem Mehrkampfmeeting zwei Tage
lang die Zehnkampfriege der Männer betreut. Sie war da schon sehr
selbstbewusst, dass sie es aber nun geschafft hat, gleicht fast einer
Sensation für die Giessener-Leichtathletik“.
Die DLV-Männer segelten in Wesel knapp
an den Normen vorbei. Unter diesen Vorzeichen landeten die Männer in
Wesel im Schatten der Frauen. Der Tübinger Peter Rapp (8,04 m) verpasste
beim Weitsprung-Sieg über den Leverkusener Nils Winter (8,01 m) die
B-Norm von 8,05 Metern nur um einen Zentimeter. Dreispringer Charles
Friedek (Team Referenznetzwerk Leverkusen; 16,97 m) fehlten seinerseits
winzige drei Zentimeter zur niedrigeren Vorgabe.
15. Weseler
Springermeeting
Am Pfingstmontag, den
01. Juni 2009
Frauen
Weitsprung
Vor-/Endkampf 01.06.2009
1.Kappler, Bianca 77 LC Asics Rehlingen
6,81 m +1,1 6,50 6,52 6,61 4,98 6,81
6,58 +1,1 -0,4 +1,1 +0,0 +1,1 +1,3
2.Marscheck, Beatrice
85 LAZ Gießen
6,73 m +1,4 6,54 6,20
6,73 - 6,39 --0,5 -0,3 +1,4 - -0,0 -
3.Tonn, Claudia 81 LAV Hamburg Nord
6,71 m +1,5 - 6,71 6,58 x x 6,43 6,50
+1,5 +1,0 x x -1,1 +0,1
4.Krauel, Sophie 85 TUS Jena
6,63 m +0,4 x x 6,63 x x 6,55 x x +0,4 x
x -1,0
5.Westhof, Urszula 77 LG Nike Berlin
6,39 m +0,0 5,89 6,24 6,33 6,39 6,26
6,35 -0,5 +0,7 -0,4 +0,0 +1,1 -0,9
6.Dies, Angela 84 TSV Bayer Leverkusen
6,38 m -0,3 6,22 6,38 x 6,32 x 6,38 -0,4
-0,3 x +0,5 x +0,3
7.van Bühren, Kathrin 82 TSV Bayer
Leverkusen
6,35 m +0,1 6,30 x x x 4,45 6,35 -0,7 x
x x -0,2 +0,1
8.Schulte, Sofia 76 SCE Hamm
6,23 m -0,2 6,15 6,07 6,23 x 6,01 5,92
-0,4 +0,4 -0,2 x +0,0 +0,8
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24.05.2009 |
Lisa Magel "knackt" die
5.000 Punkte im Siebenkampf

(jth) Im Baden
Württembergischen Bernhausen knackte Lisa Magel vom LAZ Giessen / SV
Garbenteich mit 5014 Punkte beim Nationalen Jugend-Mehrkampfcup
erstmals die Schallmauer der 5000er Grenze im Jugendbereich und empfahl
sich damit für die nächsten Mehrkampf in der Saison. Der Troher Adrian
Becker vom LAZ / TV Gr.-Buseck musste den Junioren-Zehnkampf nach dem
ersten Tag wegen einer Fersenprellung aufgeben.
Lisa Magel startete nicht optimal in den
Siebenkampf, denn mit 15,09 sec auf der 100 m Hürdenstrecke hatte sie
sich und ihr Trainer Philipp Schlesinger etwas mehr erhofft. „ Wir
wollten die 15 er Marke knacken, obwohl sie als B-Jugendliche hier in
Bernhausen über die A-Jugend-Hürden musste. Lisa ist zu einer echten
Mehrkämpferin herangereift, denn Disziplinen, die nicht optimal laufen,
müssen sofort abgehackt werden“ so Schlesinger. Diese Vorgabe setzte Die
Ostschülerin sofort um, denn im Hochsprung verbesserte sie ihre
Bestleistung auf ausgezeichnete 1,73 m. Es folgte im Kugelstoßen mit
10,77 m einen erneute Bestleistung und beim abschließenden 200m Lauf
blieb die Uhr mit Bestzeit bei 25,72 sec stehen. So standen nach dem
ersten Wettkampftag 3128 Zähler auf dem Konto und der vierte Rang in
einer absoluten Spitzenbesetzung war unter Dach und Fach. Der zweite
Wettkampftag startete wieder mit einer neuen Bestleistung, denn mit 5,41
m sprang die Steinbacher-Abiturientin so weit wie noch nie. „ Es läuft
bei mir einfach bei diesem Siebenkampf, das Weitsprungergebnis hatte
sich bereits in den letzten Wettkämpfen angedeutet, denn hier landete
ich auch über der 5 m Marke“ so Lisa Magel. Nach neuem Hausrekord im
Speerwurf mit 30,28 m musste der abschließende 800m Lauf über die 5000
Punkte entscheiden. „ Lisa muss unter 2:28 laufen, dann hat sie es
gepackt “ so die gemeinsame Vorgabe des Duos Magel/Schlesinger. „ Die
Hitze machte mir sehr zu schaffen, als ich auf den letzten 100 Metern
noch gestolpert bin, dachte ich, ich schaffe es nicht mehr, doch die Uhr
bleib bei 2:27,07 min stehen und 5014 Zähler hatte ich mit hart
erkämpft“ so eine erschöpfte aber glückliche Lisa Magel. In der
Endabrechnung belegte sie im Gesamtklassement in der Einzelwertung den
13. Rang. „Wir sind absolut zufrieden und auf dem richtigen Weg für die
Saison 2009“ so das Schlussresümee von Trainer Philipp Schlesinger. In
der Hessenteamwertung holte sie sich mit den Kolleginnen Carolin Schäfer
( LG Eintracht/Frankfurt / 5.614) und Christiane Kiffe ( ASC Darmstadt /
5.106) knapp den Sieg mit 15.734 Punkten vor Nordrhein 15.724 Punkten
und Baden Württemberg I mit 15.351 Zählern.
Adrian Becker startete verheißungsvoll
in das Abenteuer Zehnkampf, denn mit 11,28 sec auf der 100 m
Sprintstrecke und einem Weitsprungergebnis von 6,82 m konnte er ganz
zufrieden sein. Es folgten 11,48 m mit der Kugel und dann schwache 1,73
m im Hochsprung. "Ich habe schon Höhen jenseits der 1,90 m überquert,
doch eine Fersenprellung hinderten mich an einem besseren Ergebnis " so
Becker. Die Konsequenz war nun für ihn klar, denn mit dieser Form der
Verletzung war an eine Fortführung des Wettkampfes nicht zu denken. „
Ich werde nun versuchen bei unserem LAZ-Mehrkampfmeeting an Pfingsten
die 7000 er Marke zu knacken, denn dann erhalte ich eine Einladung für
das Mehrkampfmeeting nach Rathingen “ so der Troher-Lehramtsstudent.
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23.05.2009 |
Marscheck bei Kurpfalz-Gala
in Weinheim erfolgreich

Mehr Bilder unter:
http://laz-giessen.de/guteBlende/LA.htm
(jth) Die Kurpfalz-Gala
in Weinheim stand am Samstag im Fokus der besten deutschen
Weitspringerinnen, denn für den ersten WM-Testwettkampf des Deutschen
Leichtathletik-Verbandes (DLV) hatten sich bei den Frauen gleich einige
der bekannten Namen angesagt. Die WM-Fünfte Bianca Kappler (LC Asics
Rehlingen), Claudia Tonn (LAV Hamburg-Nord), Melanie Bauschke (LG Nike
Berlin), die Deutsche Meisterin Sophie Krauel (TuS Jena) und die
deutsche Hochschulmeisterin Beatrice Marscheck ( LAZ Gießen / SV
Garbenteich) nahmen einen ersten Anlauf auf die vom DLV als A- bzw.
B-Norm für die WM in Berlin (15. bis 23. August) geforderten 6,72 bzw.
6,62 Meter.
„ Ich war schön mächtig
angespannt vor den ersten Sprüngen, denn bei dem Stelldichein in
Weinheim richteten sich nach dem Erfolg bei den Hochschulmeisterschaften
mit 6,48 m die Augen auch auf mich, was eine eher ungewohnte Situation
darstellt“ so Beatrice Marscheck. Die Lehramtsstudentin aus Garbenteich
zeigte nach außen hin ein souveränes Auftreten und Bundestrainer Ulli
Knapp sah im ersten Sprung eine Weite von 6,10 m. „ Bea musste sich erst
einmal mit der Anlage vertraut machen. Hinzu kam noch, dass ein
ständiger Gegenwind von bis zu 3 m pro Sekunde durch das Stadion blies“
so ihr Trainer Markus Czech. „Meine Konkurrentinnen hatten mit ähnlichen
Problemen zu kämpfen. Nach dem ich im zweiten Durchgang bei 6,36 m
landete und plötzlich in Führung lag, legte sich dann jedoch die
Nervosität, denn ich hatte super in den Wettkampf hineingefunden“ so
Marscheck. Es herrschten wechselnde Windverhältnisse im
Sepp-Herberger-Stadion, doch die beeindruckte Beatrice Marscheck nicht,
im dritten Durchgang sprang sie 6,46 m weit und bestätigte damit ihre
6,48 m vom vergangenen Wochenende bei den Deutschen
Hochschulmeisterschaften.
Es folgte im vierten Versuch
6,16 m und ein ausgelassener fünfter Durchgang. „ Keine der DLV –
Konkurrentinnen konnte Bea bis dahin schlagen. Ein Indiz dafür, dass sie
mit 6,46 m eine super Weite angeboten hatte, so Markus Czech. Im letzten
Durchgang sprang dann jedoch die Deutsche Meisterin des vergangenen
Jahres Sophie Krauel ( TuS Jena) in einem perfekten Sprung auf die
Siegesweite von 6,60 m“ so der Trainer. Die Rehlingerin Bianca Kappler
sicherte sich mit 6,44 m die Bronzerang und die Berlinerin Melanie
Bauschke gewann die U23-Konkurrenz mit 6,33 m. „ Es ist ein gutes
Gefühl gegen die DLV-Spitze zu bestehen, jetzt kann ich die nächsten
Aufgaben entspannter angehen. Für den Pfingstmontag habe ich eine
Einladung zum internationalen Springermeeting in der
nordrhein-westfälischen Stadt Wesel erhalten und am draufkommenden
Samstag steht der dritte Normwettkampf beim traditionellen
Weitsprungmeeting der Weltklasse in Bad Langensalza ( Thüringen) auf
dem Programm. Doch als kurzfristig stehen jetzt erst einmal
Physiotherapie und die Unterstützung bei unserem LAZ-Mehrkampfmeeting am
kommenden Freitag/Samstag auf dem Terminplan“ so eine zufriedene,
vereinsorientierte und bescheidene Beatrice Marscheck.
Weitsprung A Vor-/Endkampf
23.05.2009
1.Krauel,
Sophie 85 TuS Jena 6,60 m
x 6,34 6,12 6,37 - 6,60
+0,2 -1,6 +0,6 +0,8
2.Marscheck, Beatrice 85 LAZ Gießen 6,46
m
6,46 6,10 6,36 6,16 - -
-1,1 -1,3 -1,1 +0,1 +0,1
3.Kappler, Bianca 77 LC asics Rehlingen 6,44
m
6,27 6,17 6,23 6,44 - 6,39
-1,1 -1,2 -1,1 +2,2 +0,7 +1,0
4.Tonn, Claudia 81 LAV Hamburg Nord 6,43
m
- 6,43 6,07 x 6,28 6,31
-1,2 -1,0 +0,6 +0,5
5.van Bühren, Kathrin 82 TSV Bayer 04 Leverkusen 6,38
m
x x 5,92 x 4,09 6,38
-1,4 -1,4 +0,5
6.Dies, Angela 84 TSV Bayer 04 Leverkusen 6,25
m
6,04 6,12 x 6,25 4,71 6,08
-1,2 -1,3 +1,6 -0,2 +0,6
7.Westhof, Urzula 77 LC Nike Berlin 5,95
m
5,88 5,64 5,95 x 5,86 5,95
-1,3 -4,1 -1,3
-0,1 +0,0
|
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17.05.2009 |
Beatrice Marscheck ist
Deutsche Hochschulmeisterin 2009
(jth) Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen
/ SV Garbenteich gelang bei den Internationalen Deutschen
Hochschulmeisterschaften in Darmstadt der erste „Kracher“ der Saison,
die Lehramtsstudentin, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen
studiert und für die Wettkampfgemeinschaft Gießen ( Uni + FH) am Start
war, holte sich mit 6,48 m im Weitsprung ihren zweiten Deutschen
Hochschulmeistertitel nach 2008. Damit liegt die Qualifikation für das
große Ziel, die Weltmeisterschaft im August in Berlin, nicht mehr so
weit in der Ferne.
Für die Athletin von Markus Czech, die
erst vor fünf Tagen mit dem B-Kader des Deutschen
Leichtathletikverbandes aus dem Traininglager aus Monte Gordo in
Portugal zurück gekehrt, stand im Bürgerpark der Saisoneinstand auf dem
Programm.
Beatrice Marscheck startete mit 6,28 m im
ersten Versuch ausgezeichnet in den Wettkampf. Es folgte ein zweiter
Versuch mit 6,15 m und bereits im dritten Durchgang landetet die
Studentin bei 6,36 m. „ Bereits nach dem Vorkampf war ihr der Sieg nicht
mehr zu nehmen, denn „Bea“ hätte mit allen Sprüngen gewonnen“ so Trainer
Markus Czech. Die Zugabe und die Bestätigung der Vorkampfleistung folgte
dann im Endkampf, denn nach 6,36 m und einem ungültigen Versuch,
landetet die Garbenteicherin im letzen Durchgang bei ausgezeichneten
6,48 m, was derzeit den zweiten Rang in der aktuellen
DLV-Bestenliste bedeutet. In der internationalen Weltbestenliste der
IAAF lieg die LAZ-Athletin derzeit auf dem 28. Rang.
„Der heutige Tag war
ein ziemlich guter Saisonstart. Ziel war eine Weite um die 6,40-6,45m.
Mit den 6,48m und der Platzierung bin ich mehr als zufrieden, denn es
ist bereits zum Saisoneinstand keine "gewöhnlichen Weite“ um die 6,30m.
Jetzt kann ich sehr selbstbewusst in die nächsten Wettkämpfe gehen und
muss keine der DLV-Konkurrentinnen fürchten. Die, müssen jetzt
nachziehen “ so die Hochschulmeisterin Beatrice Marscheck. Auch Trainer
Markus Czech äußerte sich positiv: “Ich bin über den heutigen Tag sehr
glücklich. Wir haben nicht viele Fehler in der Saisonvorbereitung
gemacht. Wir haben etliche Dinge umstellt und angepasst, da kann auch
viel daneben gehen ! Offensichtlich hielt sich das aber in Grenzen. Wir
haben heute das erste mal den langen Anlauf getestet und sind für die
Saison guter Hoffnung, dass wir eine Konstanz auf dem Brett erreichen.
Nächsten Samstag trifft Bea auf die DLV-Konkurrenz in Weinheim. Hier ist
der erste Normwettkampf. Um die Norm für Berlin zu erreichen müssen die
Athletinnen 2x die B-Norm von 6,62m oder einmal die 6,72m springen.
Danach geht es nach Wesel und Bad Langensalza.
Für das ASKINA in Kassel sind wir auch
eingeladen “ so Coach Markus Czech .Auf dem zweiten Rang platzierte sich
Kristine Skupin (WG Magdeburg) mit 6,11 m vor Nadja Käther (WG Hamburg),
die 6,09 m weit sprang.
Der Troher Mehrkämpfer Adrian Becker vom
LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck war auch in zwei Disziplinen in Darmstadt am
Start. Mit 7,20 m im Weitsprung erreichte er seinen bestes
Einzelresultat. „ Ich bin zufrieden, denn meinen Sprünge landen derzeit
konstant über der Siebenmetermarke. Der Zehnkampf nächste Woche in
Bernhausen kann kommen“ so Adrian Becker. Als zweite Disziplin stand für
den Grundschul-Lehramtsstudenten der Speerwurf auf dem Tableau. Das 800
gr. schwere Wurfgerät landete bei 53,96 m was zu Rang sieben reichte. „
Bei Addi hätten 3-4m mehr drin sein können. Ihm hat aber der Ellenbogen
vom Krafttraining ein bisschen weh getan“ so Trainer Czech. Zufrieden
sein konnte auch LAZ – Athlet Rouven Höfer, denn mit Rang zehn im
Speerwurf, mit 52,05 m und 6,31 im Weitsprung gelang Ihm ein guter
Saisoneinstand.
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09.05.2009 |
DMM / DJMM 2009

(jth)
Zufrieden kehrten die LAZ –Trainerinnen und Trainer von den Hessischen
DMM und DJMM Landesmeisterschaften in Neu-Isenburg zurück.
Die
Mannschaftswettbewerbe in der Leichtathletik stellen für die Trainer und
Betreuer eine große Herausforderung dar, gilt es doch, die Athletinnen
und Athleten so einzusetzen, dass am Ende möglichst viele Punkte
herausspringen; und da ist ein glückliches Händchen gefragt, darf man
doch jeden Athleten nur in drei Disziplinen einsetzen.
„Wir
wollen keine Athletin und Athleten besonders hervorheben, denn es gab in
allen drei Klassen geschlossene Teamleistungen. Das LAZ muss jedoch
schon lange in die Vergangenheit zurückschauen als drei Team bei
einer hessischen Mannschaftsmeisterschaft dabei waren“ so Reinhard
Böttner am Ende der Veranstaltung.
In der
Männer-Landesliga sammelte die Truppe um den „Leitwolf“ Adrian Becker
10.879 Zähler und belegte in einem spannenden Wettkampf am Ende hinter
der LG Neu-Isenburg ( 11016) und dem TV Gelnhausen ( 10974 ) einen
ausgezeichneten dritten Rang. Eifrigster Punktesammler war der
Troher-Mehrkämpfer Adrian Becker, der mit einer ausgezeichneten Frühform
aus dem Trainingslager in Nizza zurückgekehrt ist. 11,32 sec auf der 100
m Distanz , übersprungenen 1,90 m im Hochsprung und ein super Satz im
Weitsprung auf 7,06 m lassen auf eine gute Zehnkampfsaison hoffen.
Rouven Höfer brachte sich mit 52,49 sec im 400 Meterlauf sowie 34,07 m
mit dem Diskus in die Teamwertung ein. Ronny Blaschek mit überfloppten
1,90m im Hochsprung und Patrick Haltermann mit 2:00,67 min auf der 800
m Distanz und 17:41,31 min im abschließenden 5.000 m Lauf rundeten die
positive Teamleistung ab. „ Es hat heute wieder richtig Spaß gemacht,
für die Mannschaft Punkte einzufahren.“ so Adrian Becker, der am 22/23.
Mai seinen ersten Zehnkampf der Saison in Bernhausen bestreiten wird.
Stolz
kann man im LAZ auf die A-Jugend-Truppe sein, denn hier ist es nicht so
leicht alle Disziplinen zu besetzen. In der Schlussrechnung landeten die
Jungs mit 11.346 Zählern auf einem vierten Rang hinter den starken
Mannschaften der LG Eintracht-Frankfurt ( 15.917 ) , der
Startgemeinschaft Darmstadt-Pfungstadt ( 15.025 ) der Startgemeinschaft
Limburg-Weilburg mit 14.878 Punkten . Christoph Schäfer konnte sich mit
drei guten Ergebnissen in das Team einbringen. Mit seinen übersprungenen
1,76 m im Hochsprung, 16,20 sec im 110 m Hürdenlauf und übersprungenen
3,30 m im Stabhochsprung setzte er wertvolle Akzente und startet damit
in eine erwartungsvolle Saison. Isam Ammour sprintete 11,71 sec auf der
100 m Distanz, Maximilian Schlesinger warf den Speer auf 40,83 m und
Felix Jelli sprang 6,49 m weit. Dennis Bock zeichnete sich für die
Ausdauerleistungen verantwortlich, denn mit 3:07,28 min auf der 1000m
Strecke und 11:38 min auf der anschließenden 3000 m Distanz hatte er
wohl das anstrengendste Programm zu meistern. „Ein absolutes Rumpfteam
hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht und in anbetracht der
Tatsache das mehrere Leistungsträger ausgefallen sind einen ordentlichen
vierten Platz erkämpft. Gegen eine Übermacht aus Frankfurt, Darmstadt
und Limburg-Weilburg war nichts auszurichten. Die Maßgabe an die Jungs
war, dass sie es locker angehen lassen und einfach Spaß haben sollten “
so der Teambetreuer Stefan Volk.
Auch die
weibliche B-Jugend des LAZ Giessen war in Neu-Isenburg am Start und kehrt
als Vize-Hessenmeisterinnen die Heimfahrt an. Die Truppe zeigte eine
geschlossene Teamleistung, doch Ann-Christin Strack und Lisa Magel sind
hervorzuheben, denn sie sammelten mit Abstand die meisten Punkte für die
Mannschaft. Lisa Magel blieb mit 14,83 sec deutlich unter der
Schallmauer von 15 Sekunden und überfloppte zudem im Hochsprung 1,66m.
Stark verbessert zeigte sie sich auch im Speerwurf mit 30,08 m, so dass
auch sie in diesem Jahr auf einen tolle und aussichtsreiche
Siebenkampfsaison blicken kann. Ann-Christin Strack, die in diesem Jahr
in die B-Jugend aufgerückt ist zeigte sich wieder in blendender Frühform
im Sprintbereich. Auf der 100 m Distanz blieben die Uhren für sie bei
12,49 sec stehen und im 100 m Hürdenlauf stoppten die Kampfrichter für
die Athletin von Philipp Schlesinger 15,39 sec. Mit 4,96 m im Weitsprung
verfehlte sie nur knapp die 5 er Grenze, was aber in der laufenden
Saison noch deutlich zu schaffen sein sollte.
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22.02.2009 |
Beatrice Marscheck in
Leipzig bei Hallen-DM
am Start
(jth) In der Leipziger Leichtathletik-Arena ermittelten
die deutschen Leichtathleten am vergangenen Wochenende
ihre nationalen Titelträger unter dem Hallendach. Mit im Konzert der
Großen war auch Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich. Sie
vertrat als einzige heimische Athletin, trotz nicht optimalen
Voraussetzungen, die Giessener Farben im weiten Rund und belegte im
Weitsprung mit 6,09 m den zwölften Rang.
Um 12
Uhr am Sonntag als sich die Giessener auf den Faschingumzug
vorbereiteten, startetet das siebzehnköpfige Weitsprungfeld der Damen in
den Wettkampf um ihre Meisterin unter dem Hallendach zu küren. „Bei
diesen Meisterschaften war alles am Start, was Rang und Namen hatte und
da ich in dieser Saison wegen Verletzungspech noch keinen Wettkampf
bestreiten konnte, war die Ausgangslage nicht so prickelnd. Ich springe
noch nicht aus vollem Anlauf, somit kann ich noch nicht die
Anlaufgeschwindigkeit aufbauen, die eigentlich notwendig wäre“
so Beatrice Marscheck. Der Wettkampf startete jedoch
verheißungsvoll, denn im ersten Versuch lag sie mit 6,02 m im Soll. Es
folgten im zweiten Versuch ein Satz auf 6,07 m. Die Konkurrentinnen
zeigten hier jedoch schon ihre Klasse und sprangen bereits deutlich über
die 6,40 m Marke. „Im dritten Versuch musste jetzt also eine Weite von
6,20 m her um den Endkampf zu erreichen. Sie musste
alles auf eine Karte setzen “ so die klare Anweisung des Trainer Markus
Czech. Mit 6,09 m steigerte sich Beatrice Marscheck zwar ein drittes mal
und hatte keinen ungültigen Versuch vorzuweisen, doch für den Endkampf
fehlten eben diese elf Zentimeter.
„Wir
hätten uns eigentlich eine Weite zwischen 6,20 und 6,30 vorgestellt,
doch die fehlende Wettkampfpraxis und der ständige Gedanke, ob die
auskurierte Verletzung hält waren Einflüsse auf die Psyche. Die Sprünge
waren noch zu vorsichtig, gerade am Absprungbalken fehlte der Kick,
obwohl es technisch saubere Sprünge waren. Das wichtigste ist jedoch,
dass Bea gesund von Leipzig die Heimreise antreten kann“ so der Trainer.
Es
gewann Sosthene Moguenara (TV Wattenscheid) mit Saisonbestleistung von
6,54 m vor Melanie Bauschke (LG
Nike Berlin) mit 6,51m und Sophie Kraul (TUS Jena
/ 6,48m). „ Ich bereite mich jetzt intensiv auf die
Freiluftsaison vor, hier hoffe ich wieder an die Bestweiten vom Sommer
des vergangenen Jahres anknüpfen zu können. Anfang Mai starte ich mit
dem Bundeskader in ein zweiwöchiges Trainingslager nach Portugal und
danach geht es dann um die Qualifikationen der großen Meisterschaften im
Leichtathletik-Sommer 2009 “ so Bea Marscheck.
|
Rang |
Bib |
Athlet |
Nation |
Ergebnis |
|
|
|
1 |
471 |
MOGUENARA, Sosthene
TV Wattenscheid 01 |
GER |
6.54
|
|
SB |
|
2 |
53 |
BAUSCHKE, Melanie
LG NIKE BERLIN |
GER |
6.51
|
|
|
|
3 |
401 |
KRAUEL, Sophie
TuS Jena |
GER |
6.48
|
|
SB |
|
4 |
55 |
GUTOWICZ-WESTHOF, Urszula
LG NIKE BERLIN |
GER |
6.44
|
|
|
|
5 |
258 |
DIES, Angela
TSV Bayer 04 Leverkusen |
GER |
6.43
|
|
|
|
6 |
184 |
TONN, Claudia
LAV Hamburg-Nord |
GER |
6.37
|
|
=SB |
|
7 |
333 |
KAPPLER, Bianca
LC asics Rehlingen |
GER |
6.28
|
|
|
|
8 |
172 |
LEIPOLD, Annika
Athletik Team Hamburg |
GER |
6.20
|
|
|
|
9 |
141 |
ATSCHKINADZE, Xenia
LG Eintracht Frankfurt |
GER |
6.17
|
|
|
|
10 |
294 |
VAN BÜHREN, Kathrin
TSV Bayer 04 Leverkusen |
GER |
6.16
|
|
|
|
11 |
189 |
KESSELSCHLÄGER, Sonja
SC Neubrandenburg |
GER |
6.12
|
|
|
|
12 |
164 |
MARSCHECK, Beatrice
LAZ Gießen |
GER |
6.09
|
|
|
| Athlet |
Att 1 |
Att 2 |
Att 3 |
Att 4 |
Att 5 |
Att 6 |
| MOGUENARA, Sosthene |
6.35 |
6.00 |
6.54 |
6.41 |
6.43 |
X |
| BAUSCHKE, Melanie |
6.40 |
X |
6.51 |
5.97 |
6.49 |
6.40 |
| KRAUEL, Sophie |
6.44 |
6.34 |
X |
6.35 |
6.48 |
X |
| GUTOWICZ-WESTHOF, Urszula |
6.41 |
6.12 |
6.23 |
6.44 |
6.31 |
X |
| DIES, Angela |
X |
6.28 |
6.18 |
6.33 |
6.43 |
X |
| TONN, Claudia |
X |
6.31 |
X |
6.37 |
X |
3.01 |
| KAPPLER, Bianca |
6.16 |
6.15 |
6.17 |
6.28 |
6.12 |
X |
| LEIPOLD, Annika |
X |
6.10 |
6.20 |
2.77 |
X |
6.04 |
| ATSCHKINADZE, Xenia |
6.12 |
6.16 |
6.17 |
|
|
|
| VAN BÜHREN, Kathrin |
5.96 |
6.16 |
6.10 |
|
|
|
| KESSELSCHLÄGER, Sonja |
X |
X |
6.12 |
|
|
|
| MARSCHECK, Beatrice |
6.02 |
6.07 |
6.09 |
|
|
|
| RATH, Claudia |
6.00 |
6.09 |
X |
|
|
|
| KÄTHER, Nadja |
X |
6.04 |
X |
|
|
|
| OESER, Jennifer |
5.84 |
5.84 |
5.92 |
|
|
|
| BECKER, Annika |
5.89 |
X |
X |
|
|
|
| NEUBAUER, Anne |
X |
5.70 |
X |
|
|
|
|
01.02.2009 |
Lisa Magel bei Mehrkampf-DM
aktiv
(jth) Die
deutschen Mehrkampfmeisterschaften der weiblichen Jugend B sollten der
erste große Saisonhöhepunkt für Lisa Magel vom LAZ Giessen / SV
Garbenteich werden, denn im Vorfeld hatte die Steinbacherin das viert
beste Meldeergebnis vorzuweisen. „ Das Glück war nicht auf unserer Seite
in den letzten zwei Wochen“ so Trainer Philipp Schlesinger, denn bereits
zu den hessischen Jugendmeisterschaften musste die Ostschülerin passen.
„ Eine Grippe hatte mich lahm gelegt, es ging gar nichts mehr“ so Magel.
Geschwächt von diesem Infekt konnte sie dann die letzten Tage vor der DM
noch trainieren, doch die Entscheidung ob die DM in Hamburg in Angriff
genommen wurde viel erst einige Tag vor dem Wettkampf.
Der
Wettkampf fing sehr gut an, denn mit 9,02 sec auf der 60m Hürdenstrecke
hatte sie das fünft beste Ergebnis eingefahren und die ersten 906 Zähler
auf dem Konto verbucht. Als zweite Disziplin war dann einer ihrer
Paradeübungen, der Hochsprung an der Reihe. Doch an diesem Tage schien
das Spiel mit Absprung, Lattenquerung und Landung nicht zu
funktionieren. „ Ich bin bei 1,48 m eingestiegen, eine Höhe die ich
unter normalen Umständen locker und sicher meistere. Doch heute sollte
es nicht sein und ich blieb ohne Höhe“ so eine sichtlich enttäuschte
Lisa Magel.„ Es lief einfach nicht bei ihr, sie war zu langsam beim
Absprung, der Abstand zur Latte sah gut aus, noch ich kann es mir nicht
erklären, warum sie einen Nuller fabrizierte. Mit einer normalen
Leistung wäre sie in der Zwischenwertung auf Rang fünf gewesen “ so der
ratlose Coach.
Doch
aufgeben gilt nicht so die Devise des Duos Magel/Schlesinger. „ Ich
mache trotz des Nullers weiter“ so Lisa Magel, was ihr vom ihrem Trainer
großen Respekt einbrachte. Im Kugelstoßen lag sie dann mit 9,34 m im
Rahmen des Möglichen. Als vierte Disziplinen stand der Weitsprung auf
der Tagesordnung. Hier gelang ihr dann mit 5,18 m wieder ein „Fünfer“ .
Den
Abschluss des Abenteuers „DM in Hamburg“ bildete dann der 800 m Lauf.
Hier lief Lisa Magel in einem engagiertem Rennen noch mal eine 2:28,85
min, was die drittschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen bedeutete und in
der Endabrechnung zu 2705 Punkte reichte, was zu Rang siebzehn führte. „
Mit 700 Zählern mehr, mehr auf dem Konto die ich im Hochsprung verloren
habe, wäre Rang sechs bis sieben drin gewesen. Die Reise nach Hamburg
war wieder eine Reise um Erfahrungen zu sammeln“ so Lisa Magel
Vereinskollegin Beatrice Marscheck, die am Sonntag am ERDGAS-Athletics
Wettkampf in Leipzig an den Start gehen wollte, musste kurzfristig die
Reise absagen. „ nach der Fersenprellung hat sie wohl eine Schonhaltung
eingenommen und die Muskulatur im Beckenbereich hat sich etwas verzogen.
Das gibt zu viel Zug auf die Rückseite des Oberschenkels. Am Mittwoch
haben wir noch ein paar Sprünge aus mittlerem Anlauf gemacht, was
eigentlich Standard ist. Bereits nach dem ersten Sprung traten starke
Beschwerden auf. Nach Absprache mit dm Bundestrainer Weitsprung haben
wir entschieden am Wochenende nicht zu springen und uns auf die DM zu
konzentrieren. Jetzt wird eine Woche mit Behandlung und alternativem
Training, ein bisschen ruhiger laufen und alles auskuriert. Dann werden
wir uns auf die Deutschen vorbereiten.“ so Trainer Markus Czech
|
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15.01.2009 |
Adrian
Becker: " Bin drangeblieben"
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03.01.2009 |
LAZ- Highlite des Jahres
2008:Marscheck sprint Hessenrekord mit 6,62 m
 |
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24.12.2008 |
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25.11.2008 |
LAZ Gießen
spendet 500,00 EURO
Alljährlich im Oktober veranstaltet das LAZ
Gießen Stadt und Land e.V. seinen Volks- und Straßenlauf,
seit einigen Jahren ergänzt durch Walking und Nordic Walking.
In diesem Jahr war in der Startgebühr ein
Betrag von jeweils 1 € enthalten, mit dem die Arbeit der
Gießener Tafel unterstützt werden sollte. Dies erbrachte
einen Gesamt-Betrag von insgesamt 467,00 €, der durch den
Veranstalter auf 500,00 € aufgestockt wurde. Parallel zur
Veranstaltung fand in der Turnhalle der Theodor-Litt-Schule
eine Messe statt, die sich mit dem Thema „Bewegung“
befasste. Hier hatte die Gießener Tafel die Möglichkeit, mit
einem eigenen Stand interessierte Besucher über die
Tafel-Arbeit zu informieren.
Unser Bild zeigt die Scheckübergabe mit
von links Gudrun Döring (Schatzmeisterin), Eckhard Paul
(Vorsitzender) und Helmut Magel (von der Giessener Tafel),
der sich für diese Aktion bei beiden bedankte.
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03.10.2008 |
Volks & Straßenlauf am
12.10.2008
http://www.laz-giessen.de/HPWalkingDay/ausschreibung/Ausschreibung2008.pdf |
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01.09.2008 |
Lisa Magel mit neuem
Kreisrekord bei der Mehrkampf-DM

(jth) Die Deutschen
Mehrkampf-Meisterschaften waren am vergangenen Wochenende das sportliche
Großereignis auf Bundesdeutscher-Ebene. Nach einer Pause von 22 Jahren
fanden von Freitag bis Sonntag die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften
wieder einmal in Hannover statt. Damit war die niedersächsische
Landeshauptstadt zum neunten Male Austragungsort dieser Titelkämpfe.
Schon seit Jahren waren die stärksten deutschen Mehrkämpferinnen und
Mehrkämpfer unmittelbar nach dem Saisonhöhepunkt, der diesmal die
Olympischen Spiele in Peking (China) waren, bei den nationalen
Titelkämpfen nicht am Start. Das war früher anders, als bei Deutschen
Mehrkampfmeisterschaften in Hannover so bekannte Namen wie Willi
Holdorf, Werner von Moltke und Guido Kratschmer sowie bei den Frauen
Heide Rosendahl und Ingrid Becker im damals noch ausgetragenen Fünfkampf
um die Titel kämpften.
Aus heimischer Sicht waren Nastasia Lich von der TSG Gießen-Wieseck bei
den Juniorinnen, Lisa Magel LAZ / SV Garbenteich bei der weibliche
Jugend B, Rouven Höfer LAZ / MTV Gießen im Männerklassement und Adrian
Becker LAZ /TV Gr.-Buseck im Juniorenfeld am Start.
Im Feld der weiblichen
Jugend B war Lisa Magel eine von 50 Jugendlichen, die das Abenteuer
Siebenkampf angehen wollten. Am Ende wurde sie mit 4731 Punkten
ausgezeichnete dreizehnte und stelle einen neuen Kreisrekord auf. Sie
verbesserte die alte Marke von Cornelia Weiss TSG Alten-Buseck aus dem
Jahre 1988 um 203 Zähler. Diese Leistung ist zugleich auch ein neuer
Regionsrekord, er wurde bisher von Yvonne Loos ( LG Vogelsberg / 4657
Punkte ) aus dem Jahre 1995 gehalten. Der Wettkampf begann gut, denn nach dem
Sturz in Ohrdruf war es für sie wichtig, dass sie gut über die Hürden
kommt, was mit 14,64 sec gelang. Beim Hochsprung hat sie sich dann gut
in den Wettkampf eingefunden und beachtlich waren die übersprungenen
1,66 im ersten Versuch. „Sie war richtig gut drauf und die 1,69 fielen
zweimal nur ganz knapp. Der Hochsprungwettkampf war sicherlich eines der
Highlights, da er ja auch ihre zweitbeste Höhe in diesem Jahr darstellte
“ so ihr Trainer Philipp Schlesinger. Mit 8,91 m im Kugelstoßen gab es
dann für Lisa Magel wieder einen kleinen Rückschlag, den sie aber mit
neuer Bestzeit im abschließenden 100m Lauf des ersten Tages mit 12,93
sec wieder wettmachte. Der zweite Tag begann früh um 9.30 Uhr mit der
Wackeldisziplin Weitsprung. „Lisa sprang wie immer den ganzen Wettkampf
ohne Brett, zauberte aber im zweiten Versuch mit 5,19 m eine neue
Bestleistung heraus. Sie ging also mit einer perfekten Ausgangslage in
den Speerwurf, doch auch die zweite Wurfdisziplin ging in die Hose, denn
mit 27,30m lieferte sie kein gutes Resultat ab. Unsere "Geheimplanung"
von 4800 Punkten lies sich nicht mehr realisieren, also schwenkten wir
auf 4700 Punkten um. Dies erforderte eine 800m-Leistung von 2:25 min. “
so der Trainer. Mit 2:25,01 min war es dann eine Punktlandung. „Ihre
Zeit entsprach der 5.besten 800m-Zeit der weiblichen Jugend B! Sie hat
alles rausgeholt um ihren Platz zu verteidigen und ist sogar noch zwei
Plätze vor gerutscht. Somit verbesserte sie sich um 12 Plätze zur
Vormeldeleistung und legte knappe 160 Punkte auf ihre Bestleistung !
Rang dreizehn mit Bestleistung zum Saisonhöhepunkt, so wie es sein soll.
Vor allem vor ihrem Willen, habe ich riesigen Respekt! “ so das
Statement von Trainer Philipp Schlesinger.
Im Feld der Männer ging
LAZ-Neuzugang Rouven Höfer an den Start. „ Mein Wettkampf verlief nicht
optimal, denn eigentlich wollte ich mich um zweihundert Punkte
verbessern, doch es gab die ein oder andere Panne an den beiden Tagen“
so Rouven über sein Wochenende. Mit 11,75 sec im Sprint und 6,35 m im
Weitsprung lief es nicht optimal an. Nach 12,21 m mit der Kugel und
übersprungenen 1,73 m im Hochsprung setzte sich das Pech ein wenig fort.
Im abschließenden 400m Lauf zauberte er dann eine gute Zeit von 51, 59
sec auf die Tartanbahn und mit 3296 Zählern übernachtete er auf dem
elften Rang. „Mit 17, 95 sec starteten die Hürden am zweiten Tag
katastrophal, doch im Diskuswurf finge er sich dann und warf gute
35,75m“ so Trainer Markus Czech. Durch die 3,60m im Stabhochsprung und
sehr guten 56,02 m im Speerwurf ging es wieder bergauf mit dem Studenten
des LAZ Giessen. „ 5:02,72 min über die 1500 m Distanz sind zwar nicht
berauschend, doch am Ende können wir mit dem zwölften Rang und 6.135
Punkten bei der ersten DM der Aktiven zufrieden sein“ so Markus Czech.
Adrian Becker vom LAZ /
TV Gr.-Buseck ging mit großen Plänen die Mehrkampf-DM an, denn nach
seinen 6.951 Punkten bei den Hessischen wollte er die 7.000 Punkte
deutlich knacken. „ Ich hatte mich in der letzten Trainingseinheit vor
der DM am Fuß verletzt. Ich dachte ich bekomme es wieder in den Griff,
doch die Schmerzen waren im Hochsprungwettbewerb so groß, dass ich nicht
mehr weitermachen konnte. Ich bin das erste mal ausgestiegen, sehr
schade für mich, denn der dritte Rang ging mit 7.011 Punkten weg “ so
Adrian Becker. Der Wettkampf fing mit 11,33 sec bei Gegenwind mit der
drittbesten Zeit aller Teilnehmer gut an. Auch mit den 6,80 m im
Weitsprung und 11,94 m mit der Kugel lag er im Soll. „ Im Hochsprung
brach dann die Verletzung wieder auf. Adrian konnte keinen Kurve laufen,
er musste bereits beim Einspringen die Segel streichen. Wir haben die
Vernunft walten lassen. Schade, ein dritter Rang wäre im Rahmen des
möglichen gewesen. Im nächsten Jahr greifen wir wieder an, er ist dann
noch mal Junior “ so Trainer Czech.
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20.08.2008 |
Beatrice
Marscheck krönt "Bombensaison"
Garbenteicherin
holt zweimal Gold und einmal Silber bei SDM

OHRDRUF/GIESSEN (jth). Mit zwei Goldmedaillen und
einer Silbermedaille im Gepäck kehrte Beatrice Marscheck vom LAZ
Gießen/SV Garbenteich von den Süddeutschen
Leichtathletik-Meisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Ohrdruf
zurück. Die Athletin von Trainer Markus Czech sicherte sich mit 24,72
Sekunden im 200m-Finale sowie mit 6,25 Metern im Weitsprung souverän die
Meistertitel im Stadion "Am Goldberg". Insgesamt muss aber gesagt
werden, dass der frühere Glanz von diesen Titelkämpfen stark
nachgelassen hat, denn es waren in einzelnen Disziplinen nur drei
Athleten am Start. Nicht nur die Masse sondern auch die Klasse hat
extrem nachgelassen, lautete der Tenor etlicher Trainer. Marscheck hatte
zwischen dem 100m-Vorlauf und dem Weitsprung waren gerade einmal einen
halbe Stunde Zeitkorridor. ",Bea´ hat dies meisterlich überstanden und
ist direkt nach dem Vorlauf konzentriert an die Weitsprungvorbereitung
herangegangen", berichtete Trainer Czech. Bei optimalen Bedingungen
setzte sie im Vorlauf mit 11,92 eine erste Duftmarke gegenüber der
Konkurrenz. Auch mit dem zweiten Versuch im Weitsprunges setzte sich die
Garbenteicherin mit 6,09m gleich in Front. Im vierten Durchgang flog die
Studentin auf die Siegesweite von 6,25m. "Es waren eigentlich keine
schönen Sprünge, denn das Zusammenspiel zwischen Absprung, Flug und
Landung war nicht optimal", lautete die Kurzanalyse des Trainers. Mit
ihrem ersten Meistertitel konnte sich Marscheck auf das 100m-Finale
vorbereiten. "Ich bin schlecht aus dem Block gekommen und bin gleich
drei Meter hinterhergelaufen. Ich war müde und hatte schwere Beine, so
konnte am Ende keine gute Zeit herausspringen", so die Aussage nach dem
Zieleinlauf. Mit 12,01 sec und Rang zwei blieb "Bea" deutlich über ihrer
Bestzeit. Den süddeutschen Titel gewann Lisa Schorr (SV Schlau.Com Saar
05) in 11,94 sec. Besser lief es für Marscheck am zweiten Wettkampftag.
Mit 24,90 sec im 200m-Vorlauf qualifizierte sie sich locker für das
Finale. "Es war ein brutale Gegenwind im Finale, ich kam kaum vorwärts
und erreichte nach 24,72 als Erste das Ziel vor Anke Hummel (VfB
Stuttgart/24,79)", so Marscheck. Trainer Czech resümierte: "Es war eine
Bombensaison mit dem Höhepunkt von 6,62m im Weitsprung. Wir machen jetzt
drei Wochen Pause und beginnen dann langsam mit dem Aufbau für die
Hallensaison."
Lisa Magel vom LAZ/SV Garbenteich hatte im Vorfeld
noch um eine Teilnahme gebangt, eine Oberschenkelzerrung macht ihr zu
schaffen. Doch am Wettkampftag waren die Beschwerden wie weggeflogen und
im Vorlauf über 100m Hürden präsentierte sie sich mit neuer Bestzeit von
14,47 sec in Topform. "Wenn das Finale auch so klappt, sind wir mehr als
zufrieden", sagte Trainer Philipp Schlesinger. "Ich bin leider im Finale
mit dem Nachziehbein an der fünften Hürde hängen geblieben und gestürzt.
Ich weiß nicht wie das passiert ist", meinte eine etwas ratlose Lisa
Magel. Bedingt durch die Verletzungen durch den Sturz lief es im
Hochsprung für die Mehrkämpferin nicht optimal. Mit übersprungenen 1,60m
und Rang fünf konnte sie nicht ganz zufrieden sein. Gemeinsam mit ihren
Staffelkolleginnen Ann-Christin Strack, Leonie Hanst und Isabell Pastau
kam sie jedoch noch auf den vierten Rang mit Bestzeit von 50,02 sec für
das LAZ Gießen. Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck verfehlte nur
knapp das Finale der besten Süddeutschen-Sprinterinnen. Über 3000 Meter
gab es wie bereits bei den hessischen Meisterschaften spannende
Positionskämpfe zwischen Isabelle Gath vom AS LahnLaender Lahnau und
Franziska Rachowski vom LAZ/TSG Lollar. Am Ende behauptete sich Gath mit
10:53,21 min als sechste gegenüber 10:57,57 (7.) von Rachowski. |
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03.08.2008 |
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www.giessener-anzeiger.de |
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Keine Podestplätze
für Gießener Athleten
Süddeutsche
Juniorenmeisterschaften: Adrian Becker, David Klaus und Julia
Riemenschneider mit vierten Rängen

Ein kraftvoller Versuch: Adrian
Becker beim Weitsprung. Bild: ras |
GIESSEN (ras). Nur verhaltenen Jubel zeigten die Athleten aus
Gießener Vereinen bei den Süddeutschen Meisterschaften der
Junioren und 15-jährigen Schüler in Ludwigshafen, denn
Podestplätze blieben ihnen versagt.
Auf Rang fünf sprintete das Staffelquartett des LAZ Gießen mit
Christian Förster, Adrian Becker, Christoph Schäfer und Daniel
Wagner in 44,51 Sekunden. Die gleiche Besetzung trat zudem über
4x400 m an und überlief auch hier als Fünfte in 3:34,94 Minuten
die Ziellinie. Auch ohne Medaille trat Adrian Becker gutgelaunt
die Rückfahrt nach Trohe an. "Für mich als Zehnkämpfer ist es
wichtig konstante Leistungen zu zeigen. Alle fünf gültigen
Sprünge waren über sieben Meter und mit dem Speer kann ich eine
Weite von 55 Meter einplanen. Das ist mir wichtiger als
schwankende Ergebnisse mit herausragenden Ausreißern", zog der
LAZ-Athlet ein positives Fazit. Becker erreichte im Weitsprung
Rang vier mit 7,25m und nahm als Achter (57,35m) die Urkunde bei
der Ehrung der Speerwerfer entgegen.
Auf einen Urkundenrang als Achter im Hochsprung kam zudem Ronnie
Blaschek vom LAZ. Der Lollarer übersprang 1,90m und stellte
damit seine persönliche Bestleistung ein.
I
Bei den Schülerinnen der W 15 bestätigte Ann-Kristin Strack (LAZ
Gießen) ihre zuletzt starken Leistungen im Hürdensprint. Nach
dem Vorlauf in 12,18 und der siebtbesten Zwischenlaufzeit mit
12,16 Sekunden, beendete die Athletin vom Stammverein SV
Garbenteich in neuer persönlicher Bestleistung mit 12,04 den
Endlauf über die 80m Hürdendistanz als Fünfte.
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| 27.07.2008 |
Beatrice Marscheck springt
mit 6,62 m Hessenrekord
(jth) Die
Garbenteicherin Beatrice Marscheck wurde von Weitsprung-Bundestrainer
Ulli Knapp zum German-Meeting nach Dillingen eingeladen. An dem
Nationalem Sprungmeeting waren neben der LAZ-Athletin auch die beiden
National -Topspringerinnen Kathrin van Bühren (Kavelaerer SV) und die
deutsche Meisterin Sophie Kraul (TUS Jena) am Start. Die
Lehramtsstudentin des LAZ Giessen / SV Garbenteich sorgte dann im
Saarland für die Mittelhessische-Leichtathletik-Sensation des
Wochenendes, denn mit 6,62 m im Weitsprung besiegte sie die gesamte
deutsche Spitze im Frauenweitsprung. „ Bea hat mit nur 10 cm die
Olympianorm von Peking verpasst, sie hat den Hessenrekord der
Miss-Leichtathletik Susen Tiedtke von 6,60 m ( LG Eintracht Frankfurt /
am 31.05.07 in Wesel) verbessert und hat sich die B-Kadernorm des DLV
gesichert“ so ein glücklicher Trainer Markus Czech.
„Bea“ Marscheck hatte
sich auf das „Abenteuer – Dillingen“ nach den deutschen Meisterschaften
in Nürnberg intensiv vorbereitet und war bereits einen Tag vorher ins
Saarland gereist. Bundestrainer Ulli Knapp holte sie am Bahnhof ab, denn
ihr Heimtrainer Trainer Markus Czech weilte zeitgleich mit Adrian Becker
bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Recklinghausen.„Ich habe
nach den Deutschen, als ich knapp den Endkampf verpasst hatte, in den
letzten Tagen intensiv am Absprung und etlichen Kleinigkeiten
gearbeitet. Kleine Probleme mit der Achillessehne und der Wade konnten
durch meinen Physiotherapeuten von KörperKonzept und einer
Feinabstimmung meiner Sporteinlage von Footpower behoben werden“ so die
Lehramtsstudentin.
Kurz vor dem
Wettkampfbeginn tauschte auch der Coach mit Athlet „Addi“ Becker im
Parkstadion auf und das „Abenteuer-Dillingen“ konnte beginnen. Ihr
erster Sprung war leider gleich ungültig, doch der Bundestrainer
attestierte ihr, dass der Sprung schon ausgezeichnet ausgesehen hatte
und so setzte Beatrice bereits im zweiten Sprung alles auf einen Karte.
„ Ich hatte jetzt super Bedingungen, ca. 1 m Rückenwind, 400 klatschende
Zuschauer auf der Tribüne und einen schnellen Belag. Mit
Maximalgeschwindigkeit erreichte ich das Brett und segelte in die
Grube. Als die Anzeigentafel 6,62 m anzeigte konnte ich es erst nicht
glauben. Es fühlte sich super an diese Weite zu sehen “ so die neue
Hessenrekordhalterin. „ Sie war auf den letzten fünf Schritten richtig
aktiv und hat den Fuß beim Absprung ideal von oben gesetzt. Zum ersten
mal hatte sie die Hüfte richtig vorgebracht und den Sprung bis zur
Landung gehalten und kontrolliert. Es war einfach nur perfekt “ so ihr
Trainer Markus Czech.
Wer nun dachte, dass bei
Marscheck nach dem „Traumsatz“ die Luft raus war hatte sich mächtig
getäuscht, denn mit 6,45 m ; 6,38 m und 6,36 m hatte sie weitere super
Sprünge vorzuweisen. „ Ich hatte heute ein super Sprunggefühl, bereits
im Einspringen klappte es ausgezeichnet. Das Gefühl nach oben abzuheben
war heute einfach da. Jetzt bin ich in der nationalen Spitze, derzeit
DLV Rang drei , angekommen. Ich muss jetzt die Leistungen konservieren
und bei den nächsten Auftritten wiederholen und bestätigen. Im nächsten
Jahr ist die WM in Berlin, die Norm dürfte wieder so um die 6,70 m
liegen. Dass könnte was werden, wenn ich mich wie in den letzten Jahren
kontinuierlich steigere und auch mal kleinere Rückschläge verkrafte“ so
eine überglückliche Beatrice Marscheck. Ihr Trainer gab noch bekannt,
dass sie am Freitagabend an der DLV Gala in Wattenscheid über 100 m
antritt und evtl. am Mittwoch noch beim Bayer-Meeting in Leverkusen in
das Weitsprungfeld reinrutschen kann.
| Weitsprung Frauen |
|
|
|
27.07.2008 |
| 1. |
|
Marschek, Beatrice |
1985 |
|
HE |
LAZ Gießen |
6,62 |
|
m |
|
|
| 2. |
|
Krauel, Sophie |
1985 |
|
TH |
TuS Jena |
6,54 |
|
m |
|
|
| 3. |
|
Dies, Angela |
1984 |
|
NO |
TSV Bayer 04 Leverkusen |
6,20 |
|
m |
|
|
| 4. |
|
Van Bühren, Kathrin |
1982 |
|
NO |
Kevelaerer SV |
6,17 |
|
m |
|
|
|
| 26.07.2008 |
Adrian
Becker mit 7. Rang bei der Junioren DM

(jth) Die 65. deutschen Juniorenmeisterschaften in
Recklinghausen waren am Wochenende das sportliche Ereignis für die
heimischen Leichtathleten in und um Gießen. Mit dabei waren auch Julia
Riemenschneider von der TSG Gießen-Wieseck, die im Speerwurf mit 44,50 m
Rang sieben belegte und Adrian Becker vom LAZ Gießen / TV Gr.-Buseck,
der im Weitsprung mit 7,00 m ebenfalls den siebten Platz belegte. Im 110
m Hürdenlauf erzielte er im Vorlauf 15,42 sec und konnte sich damit
jedoch nicht für das Finale qualifizieren.
Adrian Becker hatte am Samstag seinen ersten Einsatz im Weitsprung zu
meistern. Der Schützling von Trainer Markus Czech hatte im Vorfeld die
Maßgabe gegeben, dass eine Endkampfplatzierung eine angestrebtes Ziel
mit eventueller neuer Bestleistung sei. " Zu Wettkampfbeginn und über
den gesamten Weitsprung hinweg regnete es im Stadion Hohenhorst in
Strömen und optimale Leistungen waren einfach nicht drin " so Trainer
Markus Czech. Der Wettkampf startete für den Troher Mehrkämpfer mit 6,57
m sowie einen zweiten Sprung von 6,75m. " Dies reicht nicht für das
Finale und ich habe Addi gesagt, dass wir jetzt auf Risiko gehen. Da er
immer ein Fuß am Brett verschenkte sollte er nun einen dreiviertel Fuß
nach vorne kommen" so der Coach. Gesagt getan und der FSJ´ler vom LAZ /
TV Gr.-Buseck landete genau bei 7,00 m. Das Finale winkte nun, denn er
rangierte damit auf dem siebten Platz. " ich konnte nun nach dem
erreichen des Endkampfes alles auf einen Karte setzen, konnte mich aber
im vierten und fünften Versuch nicht verbessern. Im letzten Sprung
schaffte ich noch mal die Punktlandung auf genau 7,00 m. Am Ende
erreichte es zu dem siebten Platz, womit ich super zufrieden bin. Die
Sprungweite hätte noch ca. 20 -30 cm weiter sein können, doch alle
Teilnehmer waren wegen der schlechten Witterung unter ihren
Soll-Möglichkeiten geblieben " so Adrian Becker. Auch Trainer Czech ist
mit der Platzierung zufrieden und analysierte " Er hatte große Probleme
im Anlauf, immer wieder einen Fuß verschenkt, die Sprünge waren zu flach
und er ist nicht auf die optimale Sprunghöhe damit gekommen ". Den
Wettkampf gewann der Hesse Remigius Roskosch mit 7,57 m vom TV
Heppenheim vor dem Mehrkämpfer Mathias Prey ( HSV) mit 7,43 m.
Tags drauf stand dann noch bei schwüler Hitze von 30 Grad Celsius der
110 m Hürdenlauf auf dem Programm. "Ich möchte mir hier unter den besten
Deutschen Hürdensprintern ,Wettkampfpraxis für mein Saisonziel, die
deutschen Mehrkampfmeisterschaften Ende August in Hannover holen" so
Becker. Mit15,42 sec gelang dies dann auch Becker, der damit aber nicht
den A-Endlauf erreichte.
|
| 24.07.2008 |
Kevin
Schmidt: Vom LAZ- Athlet zur Handball EM
 |
| 23.07.2008 |
Jugend
bei DM in Berlin aktiv

(jth) Das Berliner Olympiastadion bildete an diesem Wochenende den
Rahmen für die Deutschen Jugend-Meisterschaften. Weit mehr als 2.200 A-
und B-Jugendliche ermittelten von Freitag bis Sonntag ihre neuen
Titelträger. Fest gebuchte Favoritensiege gehören dabei ebenso dazu wie
faustdicke Überraschungen. 392 Tage vor dem Startschuss zu den
Weltmeisterschaften war es für **die Sporttechnik und die Kampfrichter,
aber auch für viele der angehenden freiwilligen WM-Helfer bereits der
offizielle Testlauf. Aus heimischer Sicht in Berlin dabei waren Theresa
Pohl von der LG Wettenberg im Speerwurf der weiblichen Jugend A sowie
die Athletinnen Lisa Magel, Ann-Christin Strack, Leonie Hanst und
Isabell Pastau vom LAZ Giessen und der ehemalige Lindener Niklas Wagner,
der jetzt für die LG Wetzlar an den Start geht.*
Theresa Pohl reiste mit einer Meldeleistung von 42,60 m in die
Hauptstadt an und ihr Trainer Klaus Powilleit prognostizierte im
Vorfeld, dass bei einem 45m Wurf das Finale winken könnte. Sonnenschein,
Regen, Sonnenschein - das Wetter spielte ein klein wenig verrückt am
zweiten Tag der DM und Theresa begann ihr DM-Vorhaben mit 40,43 m im
ersten Versuch. Es folgte ein zweiter Versuch auf 42,80 m und die
handballspielende Speerwurfexpertin der LG Wettenberg musste jetzt im
dritten Durchgang explodieren, sonst blieb die ihr der Endkampf
verwehrt. " Im dritten Durchgang landete der Speer bei 43,59 m. Mit nur
knapp einem Meter weiter (44,47m) hätte sie drei weitere Versuche
gehabt. Die Prognose mit 45m den Endkampf zu erreichen war also nicht so
schlecht. Theresa blieb trotz einer konstanten Steigerung im Wettkampf
der etwas undankbare neunte Rang " so Trainer Powilleit.
LAZ-Trainer Philipp Schlesinger hatte vier Nachwuchs-Asse im Feld der
weiblichen Jugend B im Olympiastadion am Start. Lisa Magel reiste mit
einer 14,53 sec auf der 100 m Hürdendistanz nach Berlin. "Die
Organisation war an diesem ersten WM- Testtag eine Katastrophe, zum
einen Zeitplanverschiebungen, zum anderen unglaublich lange Wartezeiten
zwischen dem Aufruf zum Callroom und dem Start. Im speziellen Fall hat
Lisa eine Stunde im Call-Room gewartet bis sie laufen konnte. Sie ist
eine 14,78 gelaufen und konnte nicht den erhofften Zwischenlauf
erreichen" so Schlesinger. "Der Lauf ärgert mich insbesondere deshalb,
weil eine durchschnittliche Leistung (14,65), die ich eigentlich immer
abrufen kann, gereicht hätte um in die nächste Runde zuziehen " so eine
leicht enttäuschte Lisa Magel.
Auch das 4 x 100 Meterquartett des LAZ hatte sich große Ziele in Berlin
gesetzt, doch durch ein Missgeschick einer Läuferin platzte das
Vorhaben. " Mit ist das Herz stehen geblieben, denn unsere Startläuferin
dachte der Starter hätte zurück geschossen und blieb stehen! Auf Grund
der Akustik und der Aufregung kam dies zustande. Meine Athletin bemerkte
ihren Lapsus als die innen neben ihr laufende Athletin aufgeschlossen
hatte und begann dann wieder zu laufen. Wertvolle Sekunden sind so
zerronnen, das Team erreichte nach 50,38 sec. den Zielstrich. Ich muss
der Truppe trotzdem ein Kompliment machen. Es war der erste Auftritt auf
einer großen nationaler Bühne, wir können hierauf aufbauen und haben
viel gelernt in Berlin "so Philipp Schlesinger. Fazit des Quartetts Lisa
Magel, Ann-Christin Strack, Leonie Hanst und Isabell Pastau: "Berlin ist
immer einen Reise wert. Wir haben alle viel Erfahrung gesammelt. In vier
Wochen sind die Süddeutschen B-Jugend-Meisterschaften in Ohrdruf, da
können wir uns auf eine bessere Leistung einstellen".
Auch Niklas Wagner von der LG Wetzlar erging es im 400m Hürdenlauf der
männlichen Jugend B ähnlich, denn auch er hatte im weiten Rund des
Stadions Probleme mit der Akustik und reagierte nicht wie gewohnt am
Start und erreichte nach 60,90 sec das Ziel. " Schade, denn bei den
Hessischen konnte ich mit 57,82 sec einen deutliche bessere Zeit laufen.
Ich hake jetzt die Sache schnell ab und nehme von hier viel für meine
sportliche Entwicklung mit " so Niklas Wagner. |
| 15.07.2008 |
Ferienspiele
beim LAZ
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| 10.07.2008 |
Marscheck schrammt zwei mal knapp am DM-Finale vorbei

(jth) Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften
im Nürnberger easyCredit-Stadion zogen am vergangenen Wochenende nicht
nur das Interesse der Leichtathletik-Fans, sondern auch das der Medien
und anderen Sportinteressierten an, denn es ging bei der DM auch um die
letzten Olympia-Tickets. Für Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV
Garbenteich ging es darum, ihre gezeigten Vorleistungen über 100 m, 200
m und dem Weitsprung im Feld der nationalen Spitze zu bestätigen und
sich dort zu positionieren. Über 100 m (11,71 sec) verpasste die
Sportstudentin am Samstag mit nur einer Hundertstelsekunde den Endlauf
der acht besten deutschen Sprinterinnen. Das Pech der Tüchtigen setzte
sich dann am Sonntag leider fort, denn im Weitsprung fehlte mit 6,07 m
nur ein Zentimeter für das Finale der besten acht. Der abschließende 200
m Lauf sollte dann endlich das erhoffte Finale bringen, doch hier blieb
die LAZ-Athletin mit 24,03 sec im Vorlauf hängen.
Am Samstag stand für die Lehramtsstudentin mit den
Fächern Deutsch und Sport zunächst einmal der Vorlauf über die 100m
Distanz auf dem Wettkampfprogramm. Ihr wurde der zweite Vorlauf und
Bahn drei zugelost. Im gleichen Lauf gingen mit Cathleen Tschirch (LG
Weserbergland) und Marion Wagner (USC Mainz) zwei Spitzenläuferinnen an
den Start, denn die beiden hatten bereits eine Vorleistung von 11,49 sec
bzw. 11,52 sec. vorzuweisen. Um 16.55 Uhr ging es dann endlich im los. „
Ich hatte ein super Laufgefühl, der Start war vielleicht nicht ganz
optimal, doch am Ende hatte ich noch was darauf und bin auf Marion
Wagner aufgelaufen. Wäre die Strecke 10 m länger gewesen hätte ich sie
bekommen. Das dann „nur“ 11,71 sec. und in Summe der 9. Rang raus sprang
ist schon ein bisschen enttäuschend. Mir fehlte nur eine Hundertstel und
ich hätte zur besten TV-Sendezeit im Finale gestanden. Jetzt gilt die
ganze Konzentration auf Sonntag, hier will ich ein oder zwei Final´s
erreichen “ so Marscheck.
„Bea ist ganz knapp am Einzug in den Endlauf
gescheitert, wir sind an der Spitze des Frauensprints angekommen. Die
ersten vier bis fünf Schritte sind noch verbesserungsfähig. Es ist ihre
beste Zeit bei Windstille. Bei ihren bisherigen Bestleistungen hatte
sie immer starken Rückenwind, sie ist also schneller geworden “ so das
positive Fazit ihres Trainer Markus Czech.
Am Sonntag stand der Weitsprung als erste Disziplin
auf der Tagesordnung. „ Ich bin leider mit einem ungültigen Sprung in
den Wettkampf gestartet und konnte im zweiten Sprung mit 6,07 m nicht
meine Sprungweiten der letzten Wettkämpfe abrufen “ so Marscheck. Im
dritten Durchgang ging es dann um den Einzug in´s Finale. Hier legte die
Mehrkämpferin Sonja Kesselschläger 6,08 m vor und Beatrice Marscheck
musste nun kontern. „ Bei den letzten Wettkämpfen sprang sie nicht so
flach ab, hatte mehr Höhe, ich weis derzeit auch nicht warum es nicht so
ganz rund läuft“ so ihr Trainer. Die ARD übertrug ihren dritten und
entscheidenden Sprung live im TV. Sie landete bei 6,04 m und so blieb
„Bea“ wieder mit der knappsten Entscheidung von nur einem Zentimeter das
Finale verwehrt. „ Ich bin ein bisschen enttäuscht, denn nach dem
Ausfall der großen Favoritin Bianca Kappler, war es noch nie so einfach
ins Finale vorzustoßen. Alle Springerinnen erreichten nicht Normalform,
die Relation mit den Abständen zu den Konkurrentinnen passte jedoch“ so
die Studentin.
Im 200 Metervorlauf wollte sie dann für sich einen
zufriedenen Abschluss finden und fing das Rennen respektabel an. „Nach
100 m lag sie noch auf Rang zwei “ so der Kommentar des Trainers. Am
Ende standen 24,03 sec auf dem Display, ihre zweitschnellste je
gelaufene Zeit. „ Für den Endlauf hätte sie neue Bestzeit laufen müssen,
dass war nach den zwei Tagen leider nicht drin. Wir haben das Training
breit angelegt. Bea ist über 100, 200 und im Weitsprung super dabei. Die
Konkurrentinnen sind spezialisiert auf eine Disziplin. Ich bin
zufrieden, legt sie ihre Nervosität noch ein bisschen ab, schaut die
Zukunft sehr positiv aus “ so Markus Czech.
Als Resümee nahm Beatrice Marscheck folgendes aus
Nürnberg mit auf die Heimreise. „ Ich bin an der deutschen Spitze dran,
wenn ich in den nächsten Jahren mein Leistungspotential auf dem Punkt
abrufen kann, bin im Feld der großen mit dabei. Das Wochenende war
positiv für mich aber ein wenig enttäuscht bin ich schon, denn ich war
zweimal als neunte ganz knapp am Endkampf dran. Ich habe wieder viel
dazugelernt und schaue nach vorne und freue mich auf die DM im nächsten
Jahr in Ulm“ so Marscheck. Ihr Trainer Markus Czech gab zum Abschluss
noch zum Besten, dass Beatrice zu zwei internationalen Meetings „
Weltklasse hinter dem Deich“ in Cuxhaven sowie zum „Bayer-Meeting“ nach
Leverkusen eingeladen wurde. Hier wird sie jeweils im Weitsprung und im
100 m Lauf antreten. Als nächste Meisterschaft stehen die „Süddeutschen
“auf dem Programm. |
| 06.06.2008 |
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Marscheck knackt Schallmauer

Dreifache Hessenmeisterin erstmals unter 24 Sekunden über 200 m -
Drei Titel für heimische A-Schülerinnen
Quelle: www.giessener-anzeiger.de |
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WETZLAR (ras). "Die Landes-Einzelmeisterschaften
hier in Wetzlar sind rundum gelungen. Ich bedauere nur, dass
wegen der Nominierungswettkämpfe für Olympia die besten
hessischen Athleten weitgehend absagen mussten," äußerte sich
Anja Wolf-Blanke, die Präsidentin des hessischen
Leichtathletikverbandes gegen Ende der Wettkämpfe. So sah man
aus dem Kreis der Olympia-Hoffnungen nur den Sprinter Till
Helmke vom TSV Friedberg-Fauerbach auf der Laufbahn und im
Diskusring den Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch von der LG
Eintracht Frankfurt, dem Fünften der Europameisterschaften 2006
in Göteburg. Im Sprint und Weitsprung der Frauen war allerdings
Hessens Spitze vollständig vertreten, aber keine der
Konkurrentinnen konnte Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen auf den
Sprinstrecken 100 m und 200 m sowie im Weitsprung gefährden.
Die Wettkämpfe begannen für Marscheck am Samstag mit dem
Weitsprung. In allen sechs Versuchen sprang sie deutlich über
sechs Meter und verbesserte mit dem zweiten Sprung ihre
persönliche Bestleistung auf 6,31 m. Auf Platz zwei kam Xenia
Atschkinadze von der LG Eintracht Frankfurt mit 6,19 m. Die
Aushänge der Endlaufteilnehmerinnen in den Hessenfinals über 100
m und 200 m erinnerten mit Marscheck und Sandra Oehme von der LG
Wetzlar an der Spitze an die gemeinsamen Kreismeisterschaften
von Gießen und Wetzlar.
Im Finale über 100 m blieb "Bea" in 11,67 Sekunden nur eine
hundertstel Sekunde über ihrer Bestzeit des Vorjahres, Oehme
unterbot in 11,99 Sekunden erstmals in dieser Saison den
Zwölfsekundenbereich. Am Sonntag folgten die 200 m. Marscheck
qualifizierte sich in 24,10 Sekunden mit deutlichem Vorsprung
für den Endlauf. Auch im Finale ließ sie der Konkurrenz keine
Chance und gewann vor Oehme (24,40) mit 23,94 Sekunden in neuer
persönlicher Bestzeit. "Bea hat das Wochenende einen
Superwettkampf abgeliefert. Sie hat sich auf ihre Fähigkeiten
konzentriert und nicht an der Konkurrenz orientiert. Das ist
eine hervorragende Basis für die deutschen Meisterschaften in
drei Wochen in Nürnberg," äußerte sich anschließend
hochzufrieden ihr Trainer Markus Czech. Einen weiteren
Podestplatz bei den Frauen gab es durch Julia Riemenschneider
(TSG Gießen-Wieseck) mit 45,03 m im Speerwurf. Sie belegte Rang
drei hinter Christine Wiegelmann (TV Gelnhausen/48,20 m) und
Silke Bachmann (46,40 m) von der LG Eintracht Frankfurt.
Bei den Männern siegte David Klaus (LG Wetzlar) aus Hüttenberg
im Speerwurf mit 61,98 m. "Ich brauche mehr Zeit als ich dachte,
um körperlich da anzuknüpfen, wo ich vor der Verletzung stand,"
sagte Klaus leicht enttäuscht über die Weite. Als
Viertplatzierter mit 55,58 m verließ Adrian Becker (LAZ Gießen)
das Speerwurfareal. Becker errang zudem zwei zweite Plätze. Im
Weitsprung übernahm er mit dem sechsten Versuch (7,19 m) die
Spitze, aber der bis dahin führende Remigius Roskosch (TV
Heppenheim) konterte mit seinem letzten Sprung und gewann mit
7,42 m. Über die Hürden musste sich der Troher, der seine
Saisonbestleistung auf 15,33 Sekunden verbesserte, nur dem
Wiesbadener Thomas Wellenhöfer (15,10) beugen.
Ganz stark präsentierten sich die heimischen Mädels der W15.
Nahezu in letzter Minute hatte Ruth Hillebrand (LG
Erda-Heuchelheim) für den Hochsprung genannt. Über 1,59 m
leistete sich die Erdaerin zwei Fehlversuche, überwand aber die
folgenden 1,62 m im ersten Versuch. Das bedeutete den
Hessentitel vor Michaela Nagel vom TV Friedrichstein, die erst
im dritten Versuch diese Höhe meisterte.
In 12,87 Sekunden hatte sich Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen
mit der drittschnellsten Zeit ebenfalls für das Sprintfinale
qualifiziert, wo sie hinter Nina Bretschneider (TSG
Wehrheim/12,90) Platz drei in 12,98 Sekundeneroberte. Einen
schon sensationellen Auftritt lieferte Strack im Verhältnis zu
den bis dahin erzielten Zeiten über 80 m Hürden ab. Mit der
zweitbesten Zeit von 12,33 Sekunden im Vorlauf erreichte sie
sich für das Finale. Hier steigerte sich Strack nochmals
gewaltig auf 12,16 Sekunden und holte sich die Silbermedaille.
Cynthia Schmidt ging den Hürdenvorlauf mit 12,38 Sekunden
vorsichtig an. Im Endlauf touchierte sie recht deftig die erste
Hürde und belegte den dritten Treppchenplatz (12,23) hinter
Strack und Mai-Linh Kirchner (12,01) von der LG
Mörfelden-Walldorf. Als Trostpflaster nutzten Ruth Hillebrand
und Leonie Hanst (LAZ Gießen) den B-Endlauf nach verpasstem
Hürdenfinale. Hillebrand (12,48) und Hanst (12,53) belegten hier
mit persönlichen Bestzeiten die ersten beiden Plätze.
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| 09.06.2008 |
Beatrice
Marscheck Deutsche-Hochschulmeisterin

(jth) Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV
Garbenteich gelang bei den Internationalen Deutschen
Hochschulmeisterschaften in Tübingen der erste "Kracher" der Saison, die
Lehramtsstudentin, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen studiert
und für die Wettkampfgemeinschaft Gießen ( Uni + FH) am Start war, holte
sich mit 6,26 m im Weitsprung ihren ersten Deutschen
Hochschulmeistertitel. Außerdem sicherte sich im 100 sowie im 200 m
Finale noch den zweiten Platz. Auch das 4 x 100 m Sprintquartett
sicherte sich in 48,33 sec. den zweiten Platz, so dass von einem
erfolgreichen Ausflug zu den Hochschulmeisterschaften gesprochen werden
kann.
Als erste Disziplin stand für die Athletin von Markus Czech, auf dem
Gelände des Instituts für Sportwissenschaft der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der 100 m Vorlauf auf dem Programm.
Bereits hier blitzte ihre außerordentlich gute Verfassung auf, denn mit
neuer Saisonbestleistung von 11,85 sec. sicherte sie sich mit
schnellster Vorlaufzeit, die Endlaufteilnahme. Direkt nach dem Vorlauf
stand der Weitsprung auf der Tagesordnung. "Ich möchte gerne mal einen
6,30 Satz machen " so die Ankündigung von Marscheck im Vorfeld.
Der Wettkampf ging verhalten mit 5,18 m los. Doch schon im zweiten und
dritten Versuch sprang Marscheck jeweils 6,26 m weit. Im Endkampf
landete sie dann noch dreimal jenseits der Sechsmetermarke, konnte
jedoch die 6,26 m nicht toppen. " Ich bin mit der Konstanz meiner
Sprünge sehr zufrieden und freue mich riesig über den ersten
Internationalen Deutschen Meistertitel. Als nächstes Ziel sollte dann
eine Weite im Bereich von 6,30 -- 6,40 m drin sein " so Marscheck. Auf
dem zweiten Rang platzierte sich Melanie Petersohn (Uni
Halle-Wittenberg) mit 6,04 m vor Laurance Bechtel (Uni Heidelberg), die
5,90 m weit sprang. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages ging "Bea"
dann als Mitfavoritin im 100 m Sprintfinale an den Start. " Sie wollte
nun auch hier super abschneiden und konnte die Spannung in der
Startposition nicht halten und fabrizierte einen Fehlstart. Beim zweiten
Startversuch musste Beatrice Marscheck dann länger sitzen bleiben, denn
durch die neue Fehlstartregel führt jeder weitere Fehlstart zur
Disqualifikation. " "Auf den ersten Metern lief ich ein wenig hinterher
und konnte meine Maximalgeschwindigkeit erst spät aufbauen. Es hat nicht
ganz gereicht zum Schluss "so die Studentin. Im Ziel bleib die Uhr bei
12,00 sec stehen und in der Endabrechnung stand ein zweiter Rang und
somit der Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft fest. Es siegte Anja
Wackershausen ( Uni Tübingen ) mit 11,97 sec.
Wettkampftag zwei begann mit dem 200 m Vorlauf. Hier wollte Beatrice
Marscheck die Qualifikationsnorm für die Deutschen Einzelmeisterschaften
von 24,60 sec. meistern. "Ich lief mit 24,68 sec. eine
verbesserungsfähige Zeit, denn die Kurve war bescheiden, die Norm hatte
ich zwar noch nicht geschafft, doch ich war gut drauf und vertraute auf
den Endlauf " so eine gut aufgelegte Finalistin. Im Finale klappte es
dann auch mit der Qualinorm, denn 24,46 sec. bedeuten nicht nur
Saisonbestleistung sondern auch zugleich die deutsche Vizemeisterschaft
hinter Anja Wackershausen, die in 24,05 als Siegerin von der Bahn ging.
Die abschließenden 4 x 100 Meterstaffel brachte dann in der Besetzung
Johanna Kurz, Beatrice Marscheck, Katrin Schröder und der Wetzlarer
Schlussläuferin Sandra Oehme eine weitere Medaille für die Uni ein, denn
in 48,33 sec belegte das Quartett hauchdünn hinter der siegreichen
Staffel der Uni Karlsruhe ( 48,31 sec) den Silberrang.
In den Einzeldisziplinen konnte sich auch die Wetzlarerin Sandra Oehme
für das Team der Giessener-Wettkampfgemeinschaft in Szene setzen. Mit
12, 22 sec. brillierte sie im 100m Endlauf als Vierte sowie mit 24,58
sec. und der DM-Quali als dritte mit der Bronzemedaille im 200m Finale.
Johanna Kurz (TSV Kirchhain) sicherte sich im 400 Endlauf mit 58,72 sec
die Bronzemedaille und Katrin Schröder vom LAZ Giessen / MTV Giessen war
mit 5,36m im Weitsprungwettbewerb als sechste ebenfalls erfolgreich.
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| 11.05.2008 |
Volker Clarius ist ein 75´
er

(jth)
LAZ – Ehrenvorsitzender Volker Clarius feierte am Sonntag, dem 11.Mai im
Kreise seiner Familie seinen 75. Geburtstag. „ Es war ein wunderbare
Feier mit vielen Überraschungen“ so der Sport-Pionier und Mitbegründer
des LAZ Giessen Stadt und Land. Das halbe Schulorchester seiner
ehemaligen Schule, der Liebigschule brachte dem Jubilar als Überraschung
ein Geburtstagsständchen und danke somit dem langjährigen
Giessener-Schulsportkoordinator für seine geleistete Arbeit. Am
Pfingstmontag feierte das Urgestein des MTV 1846 Giessen dann in mit
alten Schulkameraden, die mittlerweile zu echten Freunden geworden sind
und mit Sportkollegen des LAZ Giessen. Es wurden schnell alte
Erinnerungen geweckt. Durch die Verbundenheit zur Leichtathletik steht
Volker Clarius dem LAZ Giessen weiterhin als Ratgeber zur Verfügung. „
Heute hier zu sehen, mit welchem Elan und Lebenslust Volker Clarius die
Dinge angeht freut uns sehr und macht uns Mut die Leichtathletik auch in
seinem Sinne weiter voranzutreiben “ so der jetzige LAZ-Vorsitzende
Eckhard Paul.
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| 10.05.2008 |
EM – Fünfte Pascal
Behrenbruch in Gießen am Start

(jth) Man hatte fast den
Eindruck, als wäre man im Mehrkampf-Mekka Götzis oder Ratingen, denn die
Stimmung, Organisation sowie die gezeigten Leistungen der Athletinnen
und Athleten waren zum Mehrkampfsaisoneinstand beeindruckend. Das LAZ
Giessen Stadt und Land um ihren Vorsitzenden Eckhard Paul, hatte im
Stadion West mit 60 Athletinnen und Athleten ein kleines aber feines
Mehrkampfmeeting über zwei Tage organisiert. Als Top-Akteur startete der
EM Fünfte im Zehnkampf aus Göteborg (2006) Pascal Behrenbruch in einigen
Disziplinen zum Leistungstest in Gießen.
Pascal Behrenbruch (LG
Eintracht Frankfurt) der mit seinem Trainer Jürgen Sammert nach Gießen
anreiste trat im Kugelstoßen, im Weitsprung sowie im 400 m Lauf im
Stadion-West an. Mit 16,19 m wuchtete er sogar die Kugel auf eine
persönliche Bestleistung. Im Weitsprung landete er bei 6, 76 m und die
Stadionrunde absolvierte er in 50,15 sec. „ Wir sind vor kurzem erst aus
dem Trainingslager gekommen und befinden uns im Formaufbau, ich bin
zufrieden mit den gezeigten Leistungen“ so Pascal Behrenbruch der
Silbermedaillengewinner der U 23 WM aus dem Jahr 2007.
Lisa Magel und Adrian
Becker, die beiden Mehrkampf-Asse vom LAZ Giessen waren die
dominierenden Athleten der zweitägigen Mehrkampfveranstaltung aus
heimischer Sicht. Lisa Magel (LAZ / SV Garbenteich), die seit dieser
Saison der B-Jugendklasse angehört, erreichte mit 4420 Punkten zugleich
die Qualifikationsnorm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in
Hannover. Die Athletin von Trainer Philipp Schlesinger knackte mit 20
Punkten die Norm für die DM.„Ich finde es voll super, dass ich die Quali
schon geschafft habe (wenn auch knapp :-) .So ist der Druck bei den
Hessischen nicht so groß. Auf die ich mich schon jetzt freue.) “ so der
O-Ton von Lisa Magel.Ihr Zuckerstück lieferte Lisa im Hochsprung ab,
denn mit übersprungenen 1,60 m lieferte sie ein hessisches
Spitzenergebnis ab. Hinzu kamen 9,25 m mit der Kugel, 13,15 sec im
Sprint, 4,74 m im Weitsprung, 14,76 sec über die Hürdendistanz, 27,56 m
mit dem Speer und 2:32,47 Minuten im 800 m Lauf. „ Der Weitsprung ist
derzeit Lisa´s Wackeldisziplin, deshalb wird er weiterhin Hauptinhalt
des Trainings bleiben um die Defizite zu beheben. Im Hochsprung ist Lisa
auf dem aufsteigenden Ast. Im Hürdenlauf überrascht mich Lisa derzeit,
denn hier schrammte sie nur knapp an der Einzelnorm von 14,70 sec für
die Deutschen-B-Jugendmeisterschaften vorbei “so Philipp Schlesinger.
Bei den Schülerinnen A W 15
sicherte sich Victoria Münch von den Sportfreunden aus Burkhardsfelden
mit 2917 Punkten den Kreismeistertitel vor Kirsten Stark (TSG
Alten-Buseck) mit 2613 Zählern. In prächtiger Frühform zeigte sich auch
Alexa Peusch von der TSG Alten-Buseck mit 2858 Punkten als Siegerin der
Schülerinnen A W 14. Die von Klaus Moch trainierte Athletin hatte im
Speerwurf ihr bestes Einzelresultat mit 26,29 m vorzuweisen.
Im Zehnkampf der
Juniorenklasse überragte der Troher – Mehrkämpfer Adrian Becker vom LAZ
Giessen / TV Gr.-Buseck mit 6810 Punkten und der Norm für die deutschen
Mehrkampfmeisterschaften im August. „ Ich bin happy und zufrieden mit
meinen Leistungen, denn ich habe seit zwei Jahren wieder einmal einen
Zehnkampf durchgezogen. Es geht wieder bergauf mit mir , bei den
Hessischen möchte ich die 7.000 Marke knacken und bei der DM dann mit
7.200 Zählern zuschlagen, so die ehrgeizigen aber realistischen Ziele
des FSJ´lers. Becker startete mit 11,23 sec im 100 m Lauf und sprang im
Anschluss 6,94 m weit. Übersprungene 1,84 m im Hochsprung und 52,52 sec
im 400 m Lauf waren weitere gute Resultate. Der zweite Wettkampftag
begann mit 15,43 sec auf der 110 m Hürdenstrecke sowie übersprungenen
4,00 m im Stabhochsprung. „ Mit 56,35 m konnte Addi im Speerwurf dann
gegen Ende des Zehnkampfes noch mal überzeugen. Er hat sich nicht nur im
Leistungspotenzial, sondern auch mental extrem verstärkt“ wir sind auf
einem guten Weg für die Zukunft so Trainer Markus Czech.
LAZ-Neuzugang Rouven Höfer
konnte im Zehnkampf der Männer mit 6102 Punkten den Sieg nach Hause
fahren. „ Nach sechs Jahren Wettkampfpause im Zehnkampf gleich wieder
die sechstausender Marke zu knacken ist schon einen super Sache. Wir
peilen die 6.500 Punktemarke an. Rouven ist ein Gewinn für die
Mannschaft, er strahlt Ruhe aus und kann die Truppe motivieren“, so
Czech über sein Schützling. Seine besten Resultate zeigte Rouven Höfer
mit 50,12 m im Speerwurf, übersprungenen 3,50 m im Stabhochsprung sowie
36,98 m im Diskuswurf und mit 6,47 m im Weitsprung.
Der zweite LAZ-Neuzugang
Dennis Titow belegte im B-Jugendklassement hinter dem überragenden
Sieger, Steffen Klink (TSV Kirberg / 6709) mit 6118 Zählern den zweiten
Platz. „ Hätte Dennis im abschließenden 1500 Meterlauf ein bisschen mehr
Puste gehabt, wäre die Norm von 6200 Punkten für die DM im erreichbaren
gewesen, so muss er bei den Hessischen nachsitzen. Er hat jedoch über
zwei Jahre wegen Verletzungen keinen Mehrkampf absolviert und ging die
Sache verhalten an und kann nun darauf aufbauen “ so Trainer Markus
Czech. Seine besten Resultate absolvierte der ehemalige Athlet des LV90
Thum über 100 m in 11,35 sec sowie im 110 m Hürdensprint mit 15,31 sec.
Bei den A-Schülern trumpfte
die Mehrkampftruppe der LG Eintracht –Frankfurt auf. Aron Schreiner
siegte bei der M 15 mit 4917 Zählern vor Vereinskollege Dameon Jones
(4680 Punkte) und Lukas Langhanki ( TV Dillenburg / 4460 ). Bei den
Schülern M 14 behauptete sich Rouben Czwikla (LG Eintracht-Frankfurt)
mit 4373 Punkten.
Am Pfingstsonntag unterzogen
sich Beatrice Marscheck (LAZ / SV Garbenteich) und Hans-Jügen Lay (LAZ /
MTV Giessen) in Brüchköbel bei einem nationalem Sportfest einem
Formtest. Für die Lehramtsstudentin Marscheck blieb die Uhr erstmalig
mit 11,95 sec unter der magischen Zwölfsekundenmarke stehen. Im
Weitsprung landete sie bei 6,12 Metern und deutete in beiden Disziplinen
ihre Ambitionen für Platzierungen bei Nationalen Meisterschaften an.
Hans Jürgen Lay´s Uhr blieb im 100 m Sprint bei 11, 75 sec stehen. Im
Weitsprungwettbewerb landete er bei ausbaufähigen 6, 56 m so Coach
Czech. |
| 24.02.2008 |
Marscheck zwei mal auf
Rang sechs bei den Deutschen

(jth) Im Sindelfinger Glaspalast ermittelten die deutschen
Leichtathleten am vergangenen Wochenende ihre nationalen Titelträger
unter dem Hallendach. Mit im Konzert der Großen dabei, war auch Beatrice
Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich. Sie vertrat als einzige
heimische Athletin, trotz Achillessehnenbeschwerden, die Giessener
Farben im weiten Rund und belegte im Weitsprung mit 6,15 m einen
hervorragenden sechsten Rang. Im 200 Meterlauf sicherte sie sich nach
24,51 sec im Vorlauf mit 25,37 sec ebenfalls Platz sechs im Finale und
gehört somit zu den besten deutschen Sprinterinnen.*
Am Samstag wollte die Garbenteicherin Lehramtsstudentin als Vorbelastung
ihre Starkarte über die 60 m abgegeben, doch die bereits im Vorfeld
angedeuteten Achillessehnenprobleme stoppten dieses Abenteuer. " Wir
konzentrieren uns auf den Weitsprung und die 200 Meterdistanz " so Coach
Markus Czech.
Um 15 Uhr am Samstag war es dann soweit und 4.000 Zuschauer puschten die
Garbenteicherin mit rhythmischen Klatschen in die Weitsprunggrube. Ihr
erster Sprung landete bei 6,10 m und "Bea" lag nach der ersten Runde auf
einem Bronzerang, was sich jedoch nach dem zweiten Versuch änderte, denn
die großen Favoritinnen Bianca Kappler und Sophie Krauel konterten. Im
zweiten Durchgang steigerte sich Beatrice Marscheck auf 6,15 m und
sprang im dritten Versuch noch mal 6,03 m. Somit war das Ziel der
Endkampferreichen erfüllt und auf Platz sechs liegend begann sie ihren
vierten Durchgang. " Ich merkte auf einmal einen leichten Schmerz in der
Achillessehne und konnte den Sprung nicht richtig ausführen. Nach dem
der Sprung mit 5,57 m gemessen wurde habe ich mich zum Verzicht auf die
weiteren Sprünge entschieden" so Marscheck. " Wir hätten uns eigentlich
eine Weite zwischen 6,20 und 6,30 vorgestellt, doch der sechste Rang ist
die beste Einzelplatzierung von Bea bei einer deutschen Meisterschaft
der Aktiven. Es war alles vor Ort was derzeit im Weitsprungzirkus Rang
und Namen hat. Von daher können wir Zufrieden sein" so der Trainer.
Es gewann Melanie Bauschke (LG Nike Berlin) mit 6,49 m vor Bianca
Kappeler (LC asics Rehlingen) mit 6,46 m und Kathrin van Bühren
(Kevelaerer / 6,32m).
Der Sonntag startete für Beatrice mit dem Vorlauf über die 200 m
Distanz. Auf Bahn vier laufend im ersten Zeitlauf hatte sie das Problem,
dass sie ihre Konkurrentinnen nicht im Blickfeld hatte. Mit 24,51 sec
erreichte sie hinter der Vorlaufsiegerin Stephanie Thumann (Bremer LT /
24,36 sec) Rang zwei. Die Spannung stieg nun, denn das Finale, das in
zwei gleichberechtigten Endläufen ausgetragen wird, konnten nur acht
Sprinterinnen erreichen. " Schade am Ende fehlte mir nur ein Platz, als
neunte war leider Schluss nach dem Vorlauf." so einen etwas enttäuschte
LAZ-Athletin. Da jedoch eine Athletin auf das Finale verzichtete war Bea
die erste Nachrückerin und somit plötzlich im Konzert der großen dabei.
" Ich musste im Finale auf Bahn eins antreten, eine Nachteil wegen der
engen Kurven. Dass ich dann noch mit 25,37 sec. auf dem sechsten Platz
eingetrudelt bin, freut mich, so Marscheck. "Es war ihre drittbeste
Hallenzeit im Vorlauf. Das Finale war Zugabe, mehr war mit den
Beschwerden an der Achillessehne nicht drin. Wir haben jetzt die
Hallensaison abgeschlossen und bereiten uns auf den Sommer vor. Beatrice
ist eine der schnellsten Weitspringerinnen, wenn wir die
Anlaufgeschwindigkeit jetzt noch in Sprunghöhe und somit auch in Weite
umsetzen können, sind im Sommer 6,30 - 6,35 m drin." so der Coach.
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| 20.02.2008 |
LAZ-Neuzugänge präsentiert

(jth) Vor kurzem
präsentierte das Leichtathletikzentrum Gießen in den Räumlichkeiten
seines Sponsors, Stadtwerke Gießen AG, ihre Neuzugänge für die Saison
2008. Gerhard Wißner, der sich bei der SWG für das Sponsoring
verantwortlich zeigt, konnte neben Trainer Markus Czech, die vier jungen
Athleten Dennis Titow, Christoph Schäfer, Daniel Wagner und Rouven Höfer
begrüßen. In der Hallensaison 2008 machte bereits Dennis Titow (´91) auf
sich aufmerksam.Er sicherte sich den Hessentitel im Hürdenlauf bei der
B-Jugend und lief bei den Süddeutschen Meisterschaften auf Rang vier in
dieser Disziplin. „ Dennis kommt von TVL Freiberg / LV 90 Thum , wurde
mit den Achtkämpfern deutscher Mannschaftsmeister 2006 und führte im
Jahr 2006 die deutsche Bestenliste über die Hürdendistanz mit 10,60 sec
an. 2007 war er verletzt ist jetzt wieder fit, was die Hallensaison 2008
bis jetzt zeigt. Der Schwerpunkt wird für 2008 im Hürdenlauf und im
Mehrkampf liegen. Also ein ähnlicher Typ wie Adrian Becker “ so Trainer
Markus Czech. Christoph Schäfer (´90) und Daniel Wagner (´90) wechselten
vom TV Lohra zum LAZ Gießen und sind Athleten für die Zukunft. „
Christoph ist mehrkampforientiert und benötigt noch in bisschen Zeit um
heranzureifen. Daniel ist ein reiner Sprinter, für ihn sollte eine 23er
Zeit über die 200 m das Sommerziel sein “ so Czech. Als vierter
Neuzugang konnte Rouven Höfer (´84) präsentiert werden. Der ehemalige
Zehnkämpfer der LG Vogelsberg und später der LG Eintracht-Frankfurt hat
bereits als Jugendlicher fast 7.000 Punkte erzielt. „ Er bereichert die
Trainingsgruppe und bietet gemeinsam mit Adrian Becker und Stefan
Cebulla das Potential für eine Zehnkampfmannschaft in 2008 “ so Markus
Czech. Gerhard Wißner wünschte allen Athleten eine erfolgreiche und
verletzungsfreie Saison und überreichte als Glücksbringer das
SWG-Maskottchen, den Drachen Fabius.
Bild v.l. Trainer Markus
Czech, Dennis Titow, Rouven Höfer, Christoph Schäfer, Gerhard Wißner (
SWG). Es fehlt auf dem Bild Daniel Wagner |
| 03.02.2008 |
Marscheck mit
Süddeutschen-Vizetitel über 200 m

(jth) Die Süddeutschen-
Hallenmeisterschaften in Chemnitz waren ein erfolgreicher Ausflug für
Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich sowie für ihre
männlichen Kollegen Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) und Dennis
Titow ( LAZ / MTV Gießen). Mit einer neuer Bestzeit von 24,29 sec im
200 m Finale holte die Lehramtsstudentin den Süddeutschen-Vizetitel an
die Lahn. Im Weitsprungwettbewerb wurde die Garbenteicherin fünfte mit
6,11 m. Neuzugang Dennis Titow wurde im 60 m Hürdenfinale der B-Jugend
vierter in 8,18 sec.
Am Samstag hatte die
Garbenteicherin Beatrice Marscheck einen sehr anstrengenden
„Laufzeitplan“ zu meistern. Zwei Läufe über 60 Meter sowie der Vorlauf
über die 200 m Distanz forderten die Athletin von Trainer Markus Czech.
Zunächst stand der 60 m Vorlauf auf dem Programm, den "Bea" bravourös
mit 7,64 sec meisterte und sich für den Zwischenlauf qualifiziert. Hier
blieb die Lehramtsstudentin des LAZ Giessen dann jedoch mit 7,66 sec
stecken und konnte sich nicht für das Finale der besten Süddeutschen
Sprinterinnen empfehlen. „ Beatrice kam nicht so spritzig aus den
Blöcken, die ersten Schritte waren ein bisschen zu passiv, doch für das
Finale hätte sie ihre Bestzeit toppen müssen .7,57 sec. musste man schon
anbieten.“ so Trainer Markus Czech.
Zum Abschluss des ersten
Tages stand dann noch der Vorlauf über die 200 m auf dem Zeitplan. Mir
24,50 sec lief Marscheck nicht nur neue Bestzeit, sondern stand auch mit
der zweitschnellsten Zeit im Finale der besten süddeutschen
Sprinterinnen, am Sonntag. „Kurz nach dem Weitsprung steht dann das 200
m Finale auf der Tagesordnung. Ich muss mal eine Nacht darüber schlafen,
wie ich diese Doppelbelastung meistere. “ so Beatrice Marscheck.
Der Sonntag begann für
Beatrice mit dem Weitsprungwettbewerb. Ihr erster Sprung landete bei
5,97 m, sie konnte sich jedoch im zweiten Versuch auf 6,11 m steigern
und erreichte den Endkampf der besten acht Springerinnen.
"Bea hatte Probleme mit dem
Anlauf und der Landung" so Trainer Czech, die sie auch im Endkampf nicht
abstellen konnte. Im Endkampf trumpfte sie dann noch mal mit zwei
Sprüngen jenseits der Sechsermarke auf und belegte am Ende mit der
Vorkampfleistung von 6,11 m einen fünften Rang. Es gewann die wieder
genesene Sophie Kraue ( TSU Jena) mit ausgezeichneten 6,49 m, vor Annika
Schütze (Erfurter LAC) mit 6,28 m und Stephanie Unger (LAC Erdgas
Chemnitz /6,21m).
Kurz nach dem Weitsprung
stand für Beatrice das Finale über die 200 Meterstrecke an. "Bea lief
ein couragiertes Rennen und konnte sich den kleinen Frust aus dem
Weitsprung herauslaufen" so der Coach. Eine persönlicher Bestzeit von
24,29 sec und ein unerwarteter zweiter Rang standen dann in der
Endabrechnung auf dem Tableau. " Ich musste nur der Favoritin des
Vorlaufes Katharina Naumann ( LG Stadtwerke München ) mit 23,92 sec. den
Vortritt lassen und fahre als Süddeutsche-Vizemeisterin nach Hause. Es
läuft alles nach Plan für die DM-Vorbereitung Ende Februar in
Sindelfingen" so eine zufriedene Studentin.
Am ersten Wettkampftag zeigte
auch der Busecker - Mehrkämpfer Adrian Becker (LAZ / TV Gr.-Buseck)
seine Sprintstärke, die er sich in der Hallensaison erarbeitet hat. Im
Vorlauf lief "Addi" mit 7,21 sec Saisonbestleistung was jedoch nicht zum
Einzug in den Zwischenlauf berechtigte. Im anschließenden
Weitsprungwettbewerb belegte er am Ende Rang 10. „ Mein dritter Versuch
landete bei 6,90 m, was aber leider nicht zu einer Endkampfteilnahme
reichte. Ich hätte gerne einen Siebenmetersprung in die Grube gesetzt,
doch ich bin ohne Brett gesprungen. Mein Trainer musste mich nach den
ersten beiden Versuchen jeweils ein Anlauffuß zurück schicken “ so
Becker. Tags drauf stand der 60 m Hürdenlauf an und hier konnte er mit
neuer Bestzeit von 8,51 sec glänzen, blieb jedoch im Vorlauf hängen.
„Ich bin neben Falk Balzer ( TUS Jena) gelaufen, ein DLV-Spitzenläufer,
der schon am Welt – und Europameisterschaften teilgenommen hat “ so der
Mehrkämpfe Adrian Becker über seinen Hürdenlaufnachbar.
LAZ – Neuzugang Dennis Titow,
der vor kurzem den Hessenmeistertitel im 60 m Hürdenlauf in 8,41 sec
erringen konnte, startete auch in dieser Disziplin in Chemnitz. Nach
8,27 sec im Vorlauf sicherte er sich souverän einen Endlaufplatz. Hier
lief er dann mit 8,18 sec erneut zum zweiten mal am Tage Bestzeit und
verfehlte als vierter in 8,18 sec nur knapp das Treppchen. „ Wenn Dennis
die leichten technischen Probleme bei der Hürdenüberquerung ausmerzt,
dann können wir im Sommer einiges von ihm erwarten “ so ein zufriedener
Trainer Markus Czech über seinen Schützling. Es gewann Philipp Burgard
( LA Team Saar ) in 8,06 sec vor Gregor Traber ( VfB LC Friedrichshafen
) mit 8,07 sec und Martin Vogel ( LAC Erdgas Chemnitz / 8,18 sec)
|
| 21.01.2008 |
Sportlerwahl von
Karstadt und dem Gießener Anzeiger:
Beatrice Marscheck und Lisa Magel auf Rang 2

Über 13.000 Sportfans,
Kunden von Karstadt Gießen und Leser des Gießener Anzeigers haben
abgestimmt und die Sportlerwahl in Mittelhessen zum Triumphzug der LAZ
Leichtathleten werden lassen: Hinter der RSV-Nationalspielerin
Gesche Schünemann, die zur Sportlerin des Jahres gewählt würde
platzierte sich die Vorjahressiegerin Beatrice Marscheck auf dem zweiten
Rang. In der Kategorie Nachwuchssportler konnte Lisa Magel hinter der
Siegerin Julia Gaudermann bei ihrer ersten Nominierung mit dem zweiten
Platz aufwarten. Sportler des Jahres ist Rouven Roessler, Coach des
Jahres Torsten Leibenath (beide Gießen 46ers). In der Kategorie
Mannschaft des Jahres belegte der RSV Lahn-Dill den zweiten Platz hinter
dem Basketball-Team der Theo-Koch-Schule Grünberg, das sich 2007 einen
Platz unter den zehn besten Schulteams der Welt erobern konnte.
Wir freuen uns mit Beatrice und Lisa über diese Auszeichnung und
gratulieren natürlich auch allen Siegern in den übrigen Kategorien! |
| 20.01.2008 |
Volker
Clarius zum LAZ-Ehrenvorsitzenden benannt

(jth) „Rundum positiv
!“, bezeichnete der Vorsitzende Eckhard Paul die Mitgliederversammlung
des Leichtathletikzentrums Giessen Stadt und Land e.V., die am Freitag
in Gießen stattfand. Er konnte auf eine erfolgreiche Saison 2007
zurückblicken, die mit dem Deutschen Juniorentitel im Weitsprung von
Beatrice Marscheck (SV Garbenteich) ihren Höhepunkt hatte. Aber auch
Lisa Magel ( SV Garbenteich) konnte im Schülerbereich mit dem
Süddeutschen Meistertitel auftrumpfen.
Als dann die Neuwahlen des
Vorstandes auf der Tagesordnung standen, konnte Wahlleiter Horst
Schlesinger dem bisherigen Vorsitzenden Eckhard Paul (VfB Gießen) zur
Wiederwahl gratulieren. „ ich werde für die nächsten zwei Jahre mein
Engagement einbringen, denn in der LAZ-Familie fühle ich mich
pudelwohl“, so der wiedergewählte Vorsitzende. Leichtes Spiel hatte
Paul, dann mit den weiteren Vorstandsposten, denn alle bisherigen
Vorstandsmitglieder konnten zur Wiederwahl animiert werden und nahmen
die Wahl auch an.
Das Bonbon der
Mitgliederversammlung kam zum Schluss. Die Versammlung ernannte das
Gründungsmitglied des LAZ Gießen und langjährigen, ehemaligen
LAZ-Vorsitzenden Volker Clarius ( MTV Giessen) zum Ehrenvorsitzenden.
Vorsitzende Paul lobte sein langjähriges Engagement in den 80´er Jahren
und hofft, das Volker Clarius sein langjähriges Wissen in beratenden
Funktion einbringen wird. Der neue Ehrenvorsitzende Volker Clarius
versicherte, dass er immer noch mit Herzblut dabei sei und wünscht sich
für die Zukunft, dass der Verein wieder einen Fuß in die Schulen
bekommen wird, um auch dort die Leichtathletik wieder attraktiver zu
gestalten. „ Ich möchte, so lange es möglich ist, für die
Giessener-Leichtathletik noch den einen oder anderen Impuls geben.“ so
Clarius in seiner kurzen Ansprache an die Versammlung.
Vorsitzender Paul wies noch
auf das Veranstaltungsprogramm 2008 hin, das auf der Homepage
www.laz-giessen.de einzusehen und abrufbar ist.
LAZ-Vorstand 2008:
Vorsitzender: Eckhard Paul
Stellv. Vorsitzender: Kurt
Drolsbach
Ehrenvorsitzender: Volker
Clarius
Geschäftsführer: Martin
Theimer
Schatzmeistererin: Gudrun
Döring
Stellv.Schatzmeister:
Reinhard Böttner
Schriftführerin: Ilona
Rüssel
Beisitzer: Jörg Theimer
Beisitzer: Erich Gebhardt
|
| 13.01.2008 |
Beatrice Marscheck und Dennis Titow mit Hessentitel

(jth) Die mittelhessischen
Sprinterinnen und Sprinter sind in Hessen Spitze, denn bei den
diesjährigen hessischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und der
B-Jugend in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf, gewannen Beatrice
Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich Gold über 60 und 200 Meter
sowie Bronze im Weitsprung. Der Neuzugang des LAZ Giessen Dennis Titow,
siegte in souveräner Manier im 60 m Hürdenfinale der B-Jugend .
Für die Lehramtsstudentin
Beatrice Marscheck begannen die „Hessischen“ mit einem ausgezeichneten
Vorlauf über 60 Meter in 7,70 sec. Keine der Konkurrentinnen bot in den
Vorläufen eine Zeit unter der acht Sekundenmarke an. Im Finale auf Bahn
drei laufend hatte „Bea“ einen schwachen Start erwischt und kam dann
aber bestens ins Rennen. Im Zielbereich blieb die Uhr dann bei 7,71 sec
stehen, was nur ein Zehntel von ihrer persönlicher Bestzeit von 7,61 sec
aus dem Jahr 2007 entfernt war und so holte sich die Garbenteicherin den
begehrten Titel über die 60 m Sprintstrecke. „Ich habe den Start
versemmelt und kam nicht optimal aus dem Block“ so die lachende Siegerin
kurz nach dem Triumph.
Rang zwei ging an Isabelle
Pfeiffer (7,85) vom TV Gelnhausen vor Sandra Frömel ( TSG Wehrheim /8,15
sec). Zwischen dem 60 m Finale und dem anstehendem Weitsprung war nicht
viel Zeit um den Erfolg zu genießen. „Wenn alles glatt läuft ist „Bea“
Mitfavoritin, denn in dieser Hallensaison sprang sie bereits 6,23 m
weit“ so Trainer Markus Czech. Der Wettkampf begann für die Studentin
mit zwei ungültigen Sprüngen. Im dritten Durchgang musste erst mal ein
gültiger Versuch her, um den Endkampf zu erreichen, was mit 5,88 m dann
auch gelang. „ Beatrice hatte im Endkampf nicht den Kopf frei, sie lief
nicht mehr so locker und dynamisch an und war sehr unsicher“, so der
Marscheck-Coach. Im letzten Durchgang erzielte sie dann nochmals 6,06 m
und konnte damit aber die Beiden erstplatzierten nicht mehr einholen.
„Der dritte Rang ist schon ok, die Ski-Urlaub in der vergangenen Woche
schlägt wohl ein bisschen auf die Spritzigkeit“ so eine leicht
enttäuschte Beatrice Marscheck.
Am zweiten Wettkampftag
standen dann noch die 200 Meter auf dem Programm. Der Vorlauf mit 25,39
sec zeigte bereits, dass „Bea“ auch auf dieser Distanz in Topform ist
und der Einzug in das Finale kein Problem darstellte. Hier spulte die
Studentin ihren Lauf souverän ab und setzte sich mit 25, 31 sec
gegenüber der Zweitplatzierten Lisa Hübner ( LG Eintracht Frankfurt)
26,21 sec durch. „ Ich habe die Quali für die Deutschen Meisterschaften
Ende Februar bestätigt und fahre mit zweimal Gold und einmal Bronze
nach Hause“ so eine rundum zufriedene LAZ-Athletin.
Ronnie Blaschek vom LAZ
Giessen / TSG Lollar hatte seine Meldekarte im Hochsprung der Männer
abgegeben. „Bei den Kreismeisterschaften konnte ich noch 1,90 m
überspringen, heute kam ich nicht so richtig in den Wettkampf hinein und
bei 1,85 m war als vierter Schluss“ so der Athlet des TSG Lollar. Auch
Adrian Becker vom LAZ Gießen / TV Gr.-Buseck hatte muskuläre Probleme,
so dass er am zweiten Wettkampftag nur im 60 m Hürdenlauf antrat. Der
Mehrkämpfer der eigentlich auch im Weitsprung ( dieses Jahr bereits 7,05
m) starten wollte erreichte den Endlauf und wurde in 8,55 sec vierter
der Konkurrenz.
LAZ - Neuzugang Dennis
Titow, der vom TVL Freiberg nach Gießen wechselte stand nach 7,39 sec
im Vorlauf und 7,35 sec im Zwischenlauf im Finale der besten
B-Jugendlichen über 60 m, fabrizierte aber leider den zweiten Fehlstart
und wurde somit disqualifiziert. Besser lief es für ihn dann Tags
darauf. Der ehemalige Schülerbeste im Hürdenlauf siegte in souveräner
Manier im 60 m Hürdenfinale mit 8,71 sec und holte sich somit seinen
ersten Hessentitel ab. „ Dennis läuft nächste Woche noch bei der
A-Jugend und hat die Quali für die Deutschen, wir sind auf einem guten
Weg “ so Coach Czech.
Lisa Magel vom LAZ Gießen /
SV Garbenteich trat im Hochsprung an und überfloppte 1,61 m, was am Ende
zu Rang vier reichte. „ Schade, wäre Lisa 1,64 m gesprungen wäre alles
in Butter gewesen. Die Siegerin Christina Kiffe vom ASC Darmstadt
lieferte mit 1,70 m einen Topleistung ab “ so Trainer Philipp
Schlesinger. Am zweiten Wettkampftag standen dann für Lisa Magel noch
die Hürden auf dem Tagesprogramm. Hier konnte sie sich nach 9,20 sec im
Vorlauf für den Endlauf qualifizieren und erreichte als vierte mit
9,16sec. das Ziel.
|
| 29.12.2007 |
Besucher
auf www.laz-giessen.de
 |
| 02.12.2007 |
Sportlerwahl 2007

http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/list.php?page=s_umfrage_sportlerwahl
der
„Giessener Anzeiger“ sowie „Karstadt Sport“
veranstaltet zum Jahresende wieder Mittelhessens Sportlerwahl
Eine
Kooperation von Giessener Anzeiger und Karstadt
In
diesem Jahr bereits zum 12. mal kürt unser Medienpartner „Giessener
Anzeiger“, den Sportler, die Sportlerin, die Mannschaft, den Trainer und
den Nachwuchssportler des Jahres.
Aus
Gießen und der Region Mittelhessen kamen auch im Jahr 2007 wieder eine
Vielzahl von Sportlern und Sportlerinnen, die in ihrem Metier
Außergewöhnliches geleistet haben.
Darunter
auch Beatrice Marscheck. Die LAZ Athletin wurde für den Titel
„Sportlerin des Jahres“ nominiert. Lisa Magel wurde für den
„Nachwuchssportler des Jahres" nominiert
|
Name |
Disziplin |
Leistung |
Datum |
Wettkampf |
Ort |
Platz |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit |
6,24 |
25.08.2007 |
DM Junioren |
Hannover |
1 |
|
Marscheck, Beatrice |
100m |
11,79 |
25.08.2007 |
DM Junioren |
Hannover |
4 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit |
6,10 |
22.07.2007 |
DM Aktive |
Erfurt |
7 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit |
6,23 |
28.07.2007 |
SDM Junioren |
Regensburg |
1 |
|
Marscheck, Beatrice |
100m |
11,73 |
18.08.2007 |
SDM Aktive |
Saarbrücken |
1 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit |
6,29 |
18.08.2007 |
SDM Aktive |
Saarbrücken |
1 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit (h) |
6,08 |
27.01.2007 |
SDM Aktive |
Sindelfingen |
3 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit (h) |
5,92 |
07.02.2007 |
IDHM Halle |
Karlsruhe |
2 |
|
Marscheck, Beatrice |
60m (h) |
7,66 |
07.02.2007 |
IDHM Halle |
Karlsruhe |
6 |
|
Marscheck, Beatrice |
Weit |
6,06 |
10.08.2007 |
German Meeting |
Leverkusen |
6 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Magel, Lisa |
Hoch |
1,66 |
|
SDM - W 15 |
Regensburg |
1 |
Bis
zum 28. Dezember haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Stimme zu dieser
Wahl abzugeben, bevor dann im Jahr 2008 die Gewinner gekürt werden
Wer
von Euch Zeit, Lust und Laune hat, gibt bitte seine Stimme für die
Leichtathletinnen und Leichtathleten ab!
Bitte
leitet diese E-Mail an Vereine, Athleten und Bekannte weiter, damit viele
Stimmen gesammelt werden können.
|
| |
|
Die Dauerbrennerin Beatrice Marscheck |
|
"Beatrice Marscheck hat etwas erreicht, was als besonders schwer
bekannt ist. Nicht nur nach ganz oben zu kommen, sondern sich
dort auch zu halten", so hatte Sportkreisvorsitzender Heinz
Zielinski Anfang des Jahres in seiner Laudatio die Sportlerin
des Jahres 2006 gewürdigt, die ihren Erfolg von 2005 wiederholt
hatte. Der Satz scheint auch in dieser Saison Ansporn und
Verpflichtung für die Leichtathletin des LAZ Gießen gewesen zu
sein. Mit wiederum herausragenden Leistungen qualifizierte sich
die 22-Jährige erneut souverän für das Teilnehmerfeld, greift
damit zum vierten Titel - 2004 war sie bereits die Nummer eins
in der Kategorie Nahwuchssportlerin - und könnte damit
Sportlerwahl-Geschichte schreiben. Als "eindrucksvolles Jahr"
bezeichnet Trainer Markus Czech die letzte Junioren-Saison der
Lehramtsstudentin, die über 200 Meter etwas kürzer trat, dafür
aber im Weitsprung und über 100 Meter glänzte und sich wieder
ein Stück weiter in Richtung deutsche Spitze schob. Die pralle
Medaillensammlung spricht Bände: Süddeutsche Meisterin im
Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 6,29 Meter,
deutsche Juniorenmeisterin im Weitsprung (6,24 m), süddeutsche
Juniorenmeisterin im Weitsprung (6,23 m), süddeutsche Meisterin
über 100 Meter (11,73 Sekunden) und persönliche Bestleistung
über 100 Meter (11,66) im Vorlauf zur deutschen
Juniorenmeisterschaft.
|
|
| 17.11.2007 |
Meisterehrung
2007

(jth) Im Rahmen der
Sportgala der Leichtathletikabteilung des SV 1928 Garbenteich ehrte das
Leichtathletikzentrum Gießen Stadt und Land seine diesjährigen
erfolgreichsten Athletinnen. „Sowohl Beatrice Marscheck als auch Lisa
Magel haben in diesem Jahr die Farben des LAZ Giessen weit über die
Grenzen von Hessen vertreten “ so der erste Vorsitzende Eckhard Paul.
Beatrice Marscheck
machte in dieser Saison vor allem im Weitsprung auf sich aufmerksam,
denn hier konnte sie gleich drei Meistertitel einfahren. Die wertvollste
Medaille ist der Gewinn der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Hannover,
mit 6,24 m. Es folgte der Süddeutsche Juniorentitel mit 6,23 m und der
Titel der Süddeutschen Meisterin mit Saisonbestleistung von 6,29 m. Aber
auch im 100 m Sprint machte die von Markus Czech trainierte Athletin in
diesem Jahr auf sich aufmerksam, denn mit 11,73 sec holte sich „Bea“ den
Titel der Süddeutschen Meisterschaften bei den Aktiven. Mit ihrer
Saisonbestleistung von 11,66 sec rangiert die Lehramtsstudentin auf dem
10 Rang der diesjährigen DLV-Bestenliste.
Nachwuchs-Ass Lisa Magel
holte sich überraschend bei den Süddeutschen Schülermeisterschaften den
Einzeltitel im Hochsprung der W 15 mit übersprungenen 1,66 m. Die von
Philipp Schlesinger trainierte Athletin konnte zudem die
Hessenmeisterschaft im Hochsprung in der Halle sowie den Titel der
Hessenmeisterin im Blockmehrkampf für das LAZ und so auch für ihren
Stammverein, dem SV 1928 Garbenteich einfahren.
v.l.: Gudrun Döring (
Schatzmeisterin LAZ Gießen), Beatrice Marscheck, Lisa Magel, Eckhard
Paul ( 1. Vorsitzende LAZ Gießen)
|
| 16.10.2007 |
Pressespiegel
Volks & Straßenlauf + Walking - Day
Gi-Allgemeine & Gi-Anzeiger vom 16.10.2007

|
| 17.09.2007 |
Nico Gremm in Berlin
auf dem Podest
 |
| 01.09.2007 |
Nico Gremm
will in Berlin allen davonlaufen

Gi-Anzeiger v. 14.09.2007
|
" Rakete" fliegt 30 Meter in vier
Sekunden
Neunjähriger Nachwuchskicker Nico Gremm
ein Sprintttalent - Am Sonntag in Berlin |
|
GIESSEN (jcs). Leichtathletik-"Unikat" Kurt Drolsbach weiß, wie man
jungen Talenten das effektive Lostreten vom Sprinter-Startblock
nahebringt: "Nico, stell dir vor, du wärst eine Rakete!" Wer Nico
Gremm hingegen laufen sieht, muss das Bild der Rakete erst gar nicht
vor seinem inneren Auge projizieren. Der Fußballer des SC Teutonia
Watzenborn-Steinberg ist nämlich ungemein schnell. Und gerade einmal
neun Jahre alt. Am 5. Juli 2007 wurde Kurt Drolsbach
(Leichtathletikzentrum Gießen) auf den jungen Pohlheimer aufmerksam.
In der Gießener Innenstadt (Katharinengasse) nahm Gremm an der
Aktion "Deutschland sucht den Supersprinter" teil, bei der nicht nur
Vereinsmitglieder, sondern praktisch jeder mitmachen konnte, der
Spaß am Laufen hat. Auf der 30-Meter-Strecke legte der Neunjährige,
für den nun die vierte Schulklasse begonnen hat, einfach mal so die
viertbeste Zeit hin - bundesweit.
"Wir kannten ihn nicht. Sein Fußballtrainer hatte ihn auf die Aktion
aufmerksam gemacht", staunte Kurt Drolsbach seinerzeit nicht
schlecht über die vier Sekunden, die Nico Gremm für die 30 Metern
benötigte. Und beendete kurzerhand seinen Trainer-Ruhestand.
Seitdem hat sich Drolsbach intensiv mit dem Limesschüler befasst,
denn: "Bis vor kurzem hat er noch nie in seinem Leben einen
Startblock gesehen. Er muss ein Gefühl dafür bekommen, wie man den
Ballendruck richtig einsetzt." Dabei - man mag es kaum glauben -
gestaltete es sich laut Drolsbach schwierig, überhaupt erst einmal
einen Startblock zum Trainieren zu besorgen. Auch die Lichtschranke,
mit der Nico Gremm an seiner Zeit und seinem Start arbeiten kann,
ist momentan nur eine Leihgabe der Stadt Gießen.
Da wird die Veranstaltung, die am 16. September auf das junge
Lauftalent wartet, von ganz anderem Kaliber sein: Im Berliner
Olympiastadion werden zum Finale der Supersprinter-Aktion knapp 60
000 Zuschauer erwartet. Das Finale findet im Rahmenprogramm des
Internationalen Stadionfest Berlin statt, einem der
traditionsreichsten und berühmtesten deutschen
Leichtathletik-Meetings.
Fünfmal Training pro WocheDas alles macht Nico Gremm jedoch keine
Angst. Sehr unbefangen und "cool" wirkt der Pohlheimer, der in den
Sommerferien fünfmal pro Woche trainierte. Letzte Saison spielte er
noch für die E-Junioren des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, nun
ist er in der Altersklasse der D-Junioren aktiv, mit denen er
dreimal pro Woche trainiert. Dazu kommen noch zwei
Trainingseinheiten auf dem Uni-Sportgelände am Gießener Kugelberg.
Volles Programm also, denn es besteht Nachholbedarf.
Und es stellt sich auch die Frage, weshalb derartige Talente nur
über Umwege entdeckt werden. Kurt Drolsbach meint: "Die Sportanlagen
am Kugelberg sind veraltet, hier werden zukünftige Lehrer an Geräten
ausgebildet, über die sich wahrscheinlich schon Turnvater Jahn
schwarz geärgert hat. Wir wollen aber Leichtathletik in Gießen
wieder hoffähig machen. Ein Schritt dahin ist die gute Kooperation
mit dem staatlichen Schulamt, dadurch haben wir schon einige
Schülerinnen und Schüler für den Verein gewinnen können."
Und einer davon kann am 16. September in Berlin zu den drei
schnellsten Deutschen der Altersklasse M10 gehören. Nico Gremm wird
übrigens drei Tage nach diesem Event zehn Jahre alt. Nicht nur Vater
Rolf und Mutter Jessica sind gespannt.
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