| 30.12.2005 |
Termine + Ausschreibungen 2006 sind online !!! |
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| 25.12.2005 |
Ehemalige LAZ – Crew traf sich zum "Plaudern"
![]() ![]() (jth) Weihnachten hat viele schöne Seiten, denn auch ehemaligen Sportlern und Sportlerinnen bleibt Zeit, um an ihre alten Wirkungsstätten von frührer zurückzukehren. Dies trifft auch für die einstigen Top-Leichtathleten des LAZ Giessen Stadt und Land zu. Die Athleten der Jahrgänge 1971 und 1972 trafen sich am ersten Weihnachtsfeiertag traditionell in einem Giessener- Insiderlokal. Diese Tradition pflegt die alte LAZ - Crew schon seid geraumer Zeit. So reisten die "Jungs und Mädels", aus München, Bonn, Braunschweig, Zürich, Florenz und sogar aus Peking nach Giessen an, um über die alten Zeiten, aber auch die jetzigen Aktivitäten zu klönen. Trotz fast zehnjähriger Wettkampfpause wurden schnell alte Erinnerungen geweckt, denn die Verbundenheit zur Leichtathletik bleibt bei allen erhalten. Etliche "Ehemalige" geben ihr erworbenes Wissen als Trainer an Jüngere weiter, andere halten sich mit Jogging oder dem Besuch des Fitnessstudios fit. " Ich komme jedes Jahr gerne, denn oft bleibt nur ein oder zweimal im Jahr die Gelegenheit, sich mal wieder über die "Guten alten Zeiten" zu unterhalten " so ein ehemaliges Sprint-Ass. Damit die schöne Tradition auch weiterhin gepflegt werden kann, wurde sich schon für das nächste Jahr, zur gleichen Zeit und am gleichen Ort verabredet.
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| 24.12.05 |
Das LAZ Giessen Stadt
und Land
wünscht allen Sportlern, Trainern, Betreuern, Vereinen und Freunden der Hessischen Leichtathletik ein gesegnetes Weihnachtsfest 2005, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2006.
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| 23.11.05 |
Sportlerwahl 2005
der „Giessener Anzeiger“ sowie „Karstadt Sport“ veranstaltet zum Jahresende wieder Mittelhessens Sportlerwahl! In diesem Jahr sind auch Leichtathletinnen der TSG Wieseck ( Siebenkampfmannschaft) und die Leichtathleten des LAZ Giessen ( Zehnkampfmannschaft) gemeinsam in der Rubrik Mannschaften am Start.In der Einzelwertung sind Beatrice Marscheck ( LAZ Giessen / Frauen) und David Klaus ( LG Wetzlar) nominiert worden.Wer von Euch Zeit, Lust und Laune hat, gibt bitte seine Stimme für die Leichtathletinnen und Leichtathleten ab! Bitte leitet diese E-Mail an Vereine, Athleten und Bekannte weiter, damit viele Stimmen gesammelt werden können Hier die Erfolge: LAZ Giessen ( Deutscher Meister im Zehnkampf / Mannschaft der A-Jugend ) TSG Wieseck ( 3. Deutsche Meisterschaften im Siebenkampf / Mannschaft) Beatrice Marscheck ( 100m:11,87 - 200m: 24,15 - Weit: 6,05) Davis Klaus ( Deutscher B-Jugendrekord im Speerwurf mit : 74,88m) http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/list.php?page_id=2942&_zeitungstitel=1133842 |
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| 05.11.05 |
27.11.2005 Adventslauf des MTV 1846 Giessen |
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| 30.10.05 |
Marie-Luise Humpert will zur Olympiade nach Turin 2006 |
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| 28/29.08.05 |
A-Jugend Zehnkampf-Team ist Deutscher Meister (jth) Die Giessener
Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen schweben seid dem vergangenen Wochenende auf der Erfolgswelle, denn
bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage holte sich überraschend
das A-Jugend-Zehnkampfteam des LAZ Giessen mit 18.666 Zählern die
Goldmedaille. Das Frauen-Siebenkampf-Team der TSG Giessen-Wieseck sorgte
mit dem Bronzerang (13.632 Punkte) ebenfalls für einen Paukenschlag. In
der Einzelwertung der männlichen Jugend
konnte Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit neuer Bestleistung
von 6.965 Zählern den fünften Platz erreichen. Das A-Jugendtrio des LAZ
Giessen mit Adrian Becker, Jan Routa und Stefan Cebulla liebäugelte im
Vorfeld mit einem dritten Rang, dass es am Ende Gold wurde, grenzt schon
fast an eine kleine Sensation. Dabei fing das Abenteuer Zehnkampf mit
einer Panne an, denn Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) musste wegen
einem Fehler bei der Zeitmessung seinen 100 Metersprint wiederholen, am
Ende hatte er dann sogar einen "Elfkampf" absolviert.
Mit Bravour löste er jedoch diese Aufgabe, denn im zweiten Lauf
blieb die Zeitmessung bei 11,21 sec stehen. Er lies kurz darauf 6,71 m im
Weitsprung folgen und wuchtetet die Kugel auf 12,51 m. Nach überfloppten
1,84 m im Hochsprung lief er am Ende des ersten Tages noch 51,30 sec auf
der 400 Meterdistanz und sammelte als Siebter des ersten Wettkampftages
nach fünf Disziplinen 3614 Punkte auf dem Konto. "Ich bin Zufrieden
mit dem ersten Tag, denn "Addi" hat nach seiner langen
Verletzungsphase keine
Wettkampfpraxis, er ist auf Bestleistungskurs " so Trainer Markus
Czech. Tag zwei begann bereits um 9 Uhr in der Frühe mit den 110 m Hürdenläufen,
den der Abiturient der Gesamtschule Giessen-Ost mit 15,31 sec abschloss.
Nun folgte die "Zitterdisziplin" des Trohers, denn bei all
seinen bisherigen deutschen Mehrkämpfen zeigte er Schwächen im
Diskuswurf. Doch an diesem Tag flog die Scheibe sogar auf 37,67m und die
Fobie schien erledigt zu sein. Er verbesserte sich auf den fünten Rang
mit Tuchfühlung nach oben. Es folgten übersprungene 3,90 m im
Stabhochsprung und die ausgezeichnete Speerwurfleistung von 55,43, was
zugleich die Tagesbestweite aller Teilnehmer war. Im abschließenden 1500
Meterlauf entfachte dann wieder das Kämpferherz des
Deutschen-Jugend-Hallenmeisters. Nach 4:42,70 min hatte Adrian seinen
Zehnkampf mit neuer persönlicher Bestleistung von 6.965 Punkten und einem
hervorragenden fünften Rang unter Dach und Fach gebracht. " Ich habe
über die 1500 alles gegeben um noch vierter zu werden, doch auf den
letzten 300 m wurde mir schwarz vor Augen, die Muskeln waren total zu, ich
habe nur noch die Wiesecker-Mädels gehört, die mich an der Bahnumrandung
anfeuerten. Ich bin absolut Happy, denn ich konnte im A-Jugend-Zehnkampf
meine Punkte zur B-Jugend steigern, im nächsten Jahr fällt die
Siebentausendermarke " , so Adrian Becker. Als zweiter Punktegarant
trumpfte Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar) in Lage auf, denn seine Sprung- und
Wurfleistungen waren exzellent. 6,72 m im Weitsprung und übersprungenen
1,84 m im Hochsprung sowie 13,44 m mit der Kugel waren die Glanzlichter
des ersten Tages. Die Diskusscheibe landete Tags darauf bei 36,60m und im
Stabhochsprung übersprang der in Marburg wohnende Fachhochschüler 3,60m.
In der vorletzten Disziplin, dem Speerwurf, stockte dann nicht nur beim
Trainer der Atem, denn Jan begann mit zwei ungültigen versuchen. "
Mit einem Nuller wäre auch der Mannschaftstitel futsch gewesen " so
der Coach. Doch mit einer Gelassenheit "zimmerte" der ehemalige
Hessenrekordhalter im Speerwurf das Gerät auf 51,40m und nicht nur er,
sondern auch das Team, war weiter im Rennen. Für Jan Routa, der noch der
B-Jugendklasse angehört, standen am Ende 6258 Zähler zu buche, was ihm
zu einem 18. Rang in der Einzelwertung führte. Dritter LAZ –
Vertreter der Zehnkampf-Truppe war Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck).
Stefan sprang 6,08m weit und konnte mit 10,89m im Kugelstoßen mit neuer
Bestleistung auftrumpfen. Die Stadionrunde lief er am Ende des ersten
Tages in 55,63 sec. Am zweiten Tag biss der frisch gekürte Abiturient auf
die Zähne, denn beim Stabhochsprung sprang ein Wirbel heraus, der aber
durch die Pysios vor Ort wieder an die richtige Stelle justiert wurde.
Trotz diese Handicaps warf er den Speer auf 41,92m und lief die abschließenden
1500 m in 4:55,52 Minuten. Mit seinen 5443 Punkten (25.) war der "Cebunator"
, wie er von seinen Teamkollegen gerufen wird, die wichtige dritte Säule
im Team. Bereits nach dem ersten Tag deutete Trainer Markus Czech an, dass einige Mannschaften raus sind und es mit etwas Glück eine Überraschung geben kann. Am zweiten Wettkampftag stellen sich die Jungs des LC Paderborn als härtester Gegner heraus, denn mit 4,40 und 4,10 m hatten sie ausgezeichnete Stabspringer. Seine Jungs enttäuschten Czech jedoch nicht, denn das Trio kämpfte von Disziplin zu Disziplin, wie es sich für die "Könige der Athleten" gehört. Lohn der Schinderei war der DM-Titel mit neuem Kreisrekord von 18.666 Punkten vor der Vertretung des LC Paderborn (18.534) und der Mannschaft des DJK Frankenberg Aachen (17.465). Für das Frauen 7 –
Kampfteam der TSG Giessen-Wieseck stand am Ende des zweiten Wettkampftages
mit der Bronzemedaille das zweite Highlight an. "Wir haben nur mit
Nadine Schnürer eine gelernte Siebenkämpferin, Stephanie Freitag und
Kerstin Novotny sind dies nicht, allen aus diesem Grund freut es mich,
dass wir es geschafft haben eine Mannschaft zu formen. Als Lohn nehmen die
drei, nach einer intensiven Vorbereitung mit einem Trainingslager in der
Schweiz einen Bronzemedaille
in empfang" , so Trainer Ellmar Knappik . Für Nadine Schnürer,
die nach langer Verletzungsphase sich wieder dem Abenteuer Mehrkampf
stellte, lief die DM nicht ganz nach Wunsch, denn in den letzten Wochen
haben wir hart im Schnelligkeitsbereich gearbeitet. Mit Rang neuen und
4966 Punkten war die sie jedoch die Leistungsträgerin der Mannschaft. Der
erste Tag begann für die Studentin mit 14,37 sec über die 100 Meterhürden
und übersprungenen 1,63 m im Hochsprung. Nach guten 11,95 m mit der Kugel
und 26,37 sec. auf der abschließenden 200 Meterstrecke lag die Unsingerin
auf Position Sieben . Tag zwei startete mit 5,32m im Weitsprung und 33,61
m mit dem Speer. Nach 2:33,29 min im abschließenden 800 Meterlauf
sammelte sie am Ende 4.966 Zähler, was in der Gesamtwertung zu Rang neuen
im Frauenklassement führte. "Im nächsten Jahr will ich wieder
deutlich über 5.000 Punkte machen und wieder unter die besten acht vorstoßen"
so die letzt jährige vierte Nadine Schnürer. Kerstin Novotny (4.358/
22.) und Stephanie Freitag (4.308 / 24.) komplettierten das Trio
erfolgreich. Kerstin lief mit 15,73 sec neue Bestzeit über die Hürden,
bleib mit 25,99 über die 200 Meter unter der 26 er Schallmauer und lief
mit 2:27,30 min die beste Wiesecker 800m Zeit. "Stephi" überfloppte
1,57m im Hochsprung, lief mit 25,78 sec neue Bestzeit über die 200 m,
sprang 5,09 m weit und lies es führ ihre Verhältnisse mit 2:34,05 min über
die 800m, was zugleich neue Bestleistung bedeutete, in der letzten
Disziplin noch mal krachen.
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| 10.08.05 |
Weststadion wird saniert |
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| 16.07.05 |
Dr. Frank Schleenbecker mit Ärzte-WM-Titel |
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| 12.07.05 |
Jan-Philipp Schmiedeknecht mit zwei Hessentiteln |
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| 25.06.05 |
Portrait Beatrice Marscheck / Jugend- und Schülernachwuchspreis |
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| 21.06.05 |
Beatrice Marscheck bei DLV - Juniorengala 100m in 11,97 sec
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| 12.06.05 |
Beatrice Marscheck mit drei Hessentiteln 11.87 sec über 100m / 24,15 sec über 200m (jth) "Bei mir ist endlich der Knoten geplatzt", so die strahlende Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich. Bei den Hessischen Meisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Gelnhausen sicherte sich die Abiturientin drei Hessentitel und avancierte damit zur erfolgreichsten heimischen Teilnehmerin. Am ersten Wettkampftag
stand für die Athletin von Trainer Markus Czech der 100 m Sprint sowie
der Weitsprung bei den Frauen auf dem Tagesprogramm. Im Vorlauf blieb
"Bea" dann bereits erstmalig in ihrer Karriere unter der Zwölfsekundenmarke.
Doch die gezeigte Leistung von 11,90 sec fand wegen zu starkem Rückenwind
keine Anerkennung. Der "Knoten" platzte dann aber im
Zwischenlauf, denn bei zulässigen Rückenwind, blieb die Uhr bei 11,87
sec stehen und der Einzug ins Sprintfinale war unter Dach und Fach
gebracht. Kurz vor dem Sprintfinale begann der Weitsprungwettbewerb. Hier
überraschte sie nicht nur sich selber, sondern auch die Konkurrentinnen.
Mit 5,95 m aus dem zweiten Versuch setzte sie sich an die Spitze des
Feldes und erreichte sicher den Endkampf. Jedoch verzichtete
"Bea" auf den dritten
und vierten Versuch um sich auf das Sprintfinale vorzubereiten. Auf Bahn
vier laufend, erwischte sie einen exzellenten Start und überquerte nach
11,67 sec. als Hessenmeisterin die Ziellinie. " Leider blies der Wind mit 4,1 m pro Sekunde so heftig,
dass die erzielte Zeit nicht in die Bestenliste aufgenommen werden kann
" so Coach Markus Czech. "
Die regulären 11,87 sec aus dem Zwischenlauf machen jetzt wieder
berechtiget Hoffnungen auf
einen Staffelplatz bei der U 23 EM in Erfurt, doch dazu muss Beatrice am nächsten
Wochenende bei der DLV – Juniorengala in Mannheim eine ähnliche
Leistung anbieten",so Czech weiter. Die Welle der Begeisterung nahm
Beatrice Marscheck dann mit hinüber zum letzten Versuch im Weitsprung und
das schier Unmögliche einen Sprung über die 6 er Marke wurde wahr. Mit
6,09 m sicherte sie sich in nur wenigen Minuten den zweiten
Hessenmeistertitel. " Meine gute Anlaufgeschwindigkeit kam mir bei
dem Sprung zu Gute, die Technik ist mit Sicherheit noch ausbaufähig. Ich
bin happy und kann es noch nicht richtig realisieren, so die überglückliche
Garbenteicherin. Tags darauf stand dann noch der 200 m Lauf auf dem
Programm und auch hier überzeugte die junge Athletin bereits im Vorlauf
mit 24,92 Sekunden. Im Endlauf krönte dann Beatrice Marscheck ihr
erfolgreiches Wochenende mit dem dritten Hessentitel und neuer persönlichen
Bestleistung von 24,15 sec. Ebenfalls im 100
Metersprintfinale dabei war Stephanie Freitag von der TSG Wieseck. Mit
12,57 sec lief im Vorlauf bei regulärem Rückenwind neue Bestleistung und
qualifizierte sich mit 12,32 sec bei zu starkem Wind im Zwischenlauf, für
das Finale. Hier belegte "Stephie" mit 12,38 sec. Rang Fünf.
Auf dem Siegertreppchen standen die Vereinskameradinnen Kerstin
Novotny und Sabine Demel über die Stadionrunde. Novotny sicherte sich mit
59,02 sec hinter der Siegerin Lena Lang ( TSV Jahn Treysa / 57,95)
die Vizehessenmeisterschaft. Sabine Demel lief mit 59,45 sec knapp
dahinter als Dritte ebenfalls aufs Treppchen.
Leider konnte Nadine Schnürer nicht an den Hessischen teilnehmen,
denn die Studentin laboriert an Achillessehnenproblemen. "Wir hoffen,
dass sie zu den deutschen Mehrkampf Meisterschaften Ende August wieder
einsatzbereit ist", so Trainer Elmar Knappik. Die Bobpilotin Marie Luise
Humpert vom LAZ Giessen / MTV Giessen
hatte so gut wie keine Vorbereitung auf die Hessischen, denn nach
der erfolgreichen Bobsaison als Anschieberin stand Regeneration auf dem
Trainingsplan. Seit geraumer Zeit wuchtet die Biologiestudentin aber
wieder den Diskus und die Kugel durch die Gegend. Mit 44,82 m erreichte
sie im Diskus Rang vier und konnte im Anschluss mit 12,69 m Platz Fünf im
Kugelstoßwettbewerb folgen lassen. In einigen Wochen beginnt für die von
Markus Czech trainierte Athletin die Vorbereitung auf die Wintersaison im
Bobfahren 2006 und hier das große Ziel der Olympischenspiele in Turin.
" Wenn es optimal läuft schiebe ich für Susi Erdmann oder Sandra
Prokhoff an ", so "Lulu" Humpert. Im Feld der weiblichen Jugend B machten die Athletinnen Marion Powilleit und Natalie Müller von der LG Wettenberg auf sich Aufmerksam. Drei Treppchenplatzierungen standen am Ende zu Buche. Im Kugelstoßen holte sich die Liebigschülerin, Natalie Müller mit 11,77 m vor Kollegin, Marin Powilliet,11,44m die Vizehessenmeisterschaft. Im anschließenden Diskuswurfwettbewerb drehte dann Marion den Spieß um und setzte noch ein I-Tüpfelchen drauf. Mit neuem Kreisrekord von 42,23 m sicherte sich die Abiturientin der Herderschule die Hessenmeisterschaft bei der weiblichen Jugend B. " Mit dieser Leistung kann sie bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften in den Endkampf erreichen ", so ihr Vater und Trainer Klaus Powilleit. Natalie Müller landete mit 37,05 m auf dem undankbaren vierten Rang. Diese Platzierung errichte auch Kerstin Stoll von der LG Langgöns-Oberkleen im 100 m Sprintfinale. Nach 12,84 sec im Vorlauf und 12,66 sec im Zwischenlauf standen dann im Finale windunterstützte 12,55 sec auf der Habenseite. Auch Vanessa Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim blieb im Weitsprung der weiblichen Jugend B der Sprung auf das Siegerpodest mit 5,30 m verwehrt. Die Kinzenbacherin zeigte Nervenstärke, denn nach zwei verkorksten ersten Versuchen, musste sie im dritten alles riskieren um den Endkampf zu erreichen. Mit der Bronzemedaille konnte dann Vanessa Schmidt aber im Hochsprung mit übersprungenen 1,62 m glänzen. Sie scheiterte nur knapp an ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,65 m und wurde hinter der Siegerin Agnes Hofmann ( LG Baunatal-Fuldabrück / 1,65) dritte. Nastasia Lich ( LAZ / MTV Giessen) wurde mit übersprungenen 1,56 m siebte. Bei
den Männern konnten die beiden 400 m Hürdenläufer Jan Sommerlad (LG
Wetzlar) und Nils Dudenhöfer ( LAZ Giessen / MTV Giessen) die besten
heimischen Platzierungen einfahren. Mit 57,21 sec landetet der Langgönser
Sommerlad als vierter vor dem Biebertaler Dudenhöfer, der als Fünfter
58,01 sec. lief.
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| 01.06.05 |
Jan Routa springt 6,72m weit |
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| 29.05.05 |
Beatrice
Marscheck erstmalig mit DLV-Einsatz Neue Bestzeit von 24,35 sec über die 200 Meter / Staffeleinsatz für U 23 EM (jth)
Auch die 36. Auflage des Internationalen Leichtathletik-Meetings in Rhede
versprach Spitzensport vom Feinsten und ein unterhaltsames Rahmenprogramm
für die ganze Familie. Im Blickpunkt der Sportfans standen erneut die
Sprinterinnen und Sprinter der Nationalstaffeln aus Deutschland, Polen und
den USA. Erstmalig im DLV – Trikot mit dabei war auch Beatrice Marscheck
vom LAZ Giessen / SV Garbenteich, die im 100 und 200 Metersprint sowie in
der 4 x 100 Meterstaffel die Farben des DLV vertrat. Durch
ihre ausgezeichneten Leistungen der letzten Wochen im Sprint wurde
"Bea" von Bundestrainer Thomas Kremer zu diesem
Einladungssportfest nominiert, denn es werden die Kandidaten für die in
Erfurt stattfindenden U 23 Europameisterschaftskandidatinnen gesucht. Die
sympathische Garbenteicherin liebäugelt mit einem Staffelplatz in Erfurt,
doch dazu muss die Abiturienten durch ein hartes Ausscheidungsprozedere
"beißen" und eine Zeit von 11,80 sec auf der 100 m
Distanz anbieten. Auf
der gut besuchten Anlage im Sportzentrum in Rhede, stand zunächst einmal
der 100 Metersprint auf dem Programm, der mit einem Fehlstart
begann. "Im zweiten Startversuch kam Bea dann nicht mehr ganz so
explosiv aus dem Startblock" so Trainer Markus Czech, doch am Ende
Standen 12,09 sec. zu Buche, die Ihr Rang fünf einbrachten. Den Vorlauf
gewann die national Bekannte Sprinterin Esther Möller ( LAZ Puma
Troisburg7Siegburg) in 11,75 sec. Bereits Tags zuvor nahm
Beatrice Marscheck am U 23 Staffeltraining für die Europameisterschaft in
Erfurt teil und hatte nach Aussagen von Bundestrainer Kremer,
ausgezeichnete Ablaufzeiten zu bieten. Dies war dann auch der Grund, dass
Bea auf der längeren Position zwei starten durfte. Das DLV-
Juniorinnen-Quartett lief in 45,03 sec hinter der siegreichen DLV Staffel
(44,01) mit Sina Schielke, Esther Möller, Birgit Rockeier und Verena
Sailer als zweite über die Ziellinie. Den
positiven Adrenalinschub nahm die Abiturientin der Ricarda-Huch-Schule
dann mit hinüber zum abschließenden 200 Meterlauf. Hier steigerte
Beatrice Marscheck ihre derzeitige Bestleistung von 24,50 sec. auf die
neue persönliche Rekordmarke von 24,35 sec und belegte hinter
der Siegerin Birgit Rockmeier ( LGO Dortmund / 23,17 sec) den vierten
Rang. Durch die hervorragend gezeigten Leistungen wurde Beatrice Marscheck
vom Bundestrainer zur DLV-Junioren-Gala nach Mannheim in drei Wochen
eingeladen. Hier hofft sich dass Gespann Marscheck/Czech erstmalig einen
Zeit unter der zwölf Sekundenschallmauer. Ziel sollen aber die
Deutschen Junioren Meisterschaften in Rostock im August sein, so die
Saisonplanung des Trainers.
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| 29.05.05 |
HLV-Schülermentoren
wurden verabschiedet (jth) Seit
dem 14. Januar dieses Jahres, haben sich 17 Schülerinnen und Schüler der
Gesamtschule Gießen Ost, der Pestalozzischule und der
Friedrich-Feldschule zu Schülermentoren mit dem Schwerpunkt
Leichtathletik ausbilden lassen. Wolfgang Schad, der Präsident des
Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) sowie des Süddeutschen -
Verbandes hoffte, dass das nach den Weihnachtsferien begonnene Projekt als
Stein im Wasser "Kreise zieht". In der
heutigen Abschussveranstaltung präsentierten die Jugendlichen, was ihnen
in den vergangenen Monaten vermittelt wurde. Mit etlichen anwesenden
Grundschülern zeigten die neu ausgebildeten "Schülermultiplikatoren"
verschiedene Formen der Spiel- und Kinderleichtathletik. Mit
Interesse verfolgten Direktor Ohlig, Leiter der Integrierten
Gesamtschule Gießen Ost, Stadtrat Wolfgang Ise, Sportdezernent der
Stadt Gießen sowie Herbert Stündl, Präsident des Deutschen
Sportlehrerverbandes (DSLV), Landesverband Hessen und Walter Müller, 2.
Vors. des LSB-Sportkreises 12 Gießen die zweistündige Lehr- und
Demonstrationsveranstaltung in der . Die
Lehrkräfte (Dominic Ullrich, Thomas Walther, Volker Döhring, Gesa
Weitendorf, Frank Reuber, Ansgar Pieper und Volker Jennemann) haben es mit
großem Engagement in 45 Unterrichtseinheiten erreicht, den Schülerinnen
und Schülern zu vermitteln, dass Leichtathletik wirklich nicht schwer
ist, aber sehr viel Spaß machen kann. "Wir
glauben, dass es uns aber auch gelungen ist, dass diese
Schulsportmentorinnen und Dr. Frank
Reuber, Lehrer an der Gesamtschule Giessen-Ost, sieht das Engagement in
der Schule im Vordergrund. Er erhofft sich eine Einbindung der Mentoren in
die Organisation Schule und gab die Eröffnung eines "Schüler-Sport-Büros"
in der Ostschule bekannt. Aber auch der Blick auf die Universität ist gegeben. Denn Dr. Volker Döhring vom Sportwissenschaftlichen Institut der Uni Gießen begleitete das Projekt wissenschaftlich mit den drei Examenskandidaten Thomas Kanngießer, Timo Stephan und Yvonne Klein. Fred Eberle,
der Beauftragte für die Kinderleichtathletik im deutschen Leichtathletik
Verband, der bei der Kick – Off – Veranstaltung über das Projekt Schülermentorenausbildung
referierte, konnte leider nicht an der Abschlussveranstaltung vor Ort
sein, bedankte sich jedoch mit einem Schreiben bei den engagierten Schülerinnen
und Schülern für die tolle und ausdauernde Arbeit der letzten
Wochen. Als kleines Dankeschön erhielten die neuen Schülermentoren
eine Einladung zu den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Bochum /
Wattenscheid. Abschließend führte Fred Eberle aus, das das Projekt gut
zum Übungsleitergewinnungskonzept des Deutschen Leichtathletik-Verbandes
(DLV) passe und auf den Nachahm-Effekt gehofft wird, denn dann kann
die Idee im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen.
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| 26.05.05 |
LAZ - Staffeln mit Bronze bei den Hessischen (jth)
Traumwetter, heiße Temperaturen, viele Schweißtropfen und tolle
Leistungen, so in kurzen Worten die Beschreibung der Hessischen
Langstaffelmeisterschaften in Dipperz bei Fulda. Die heimischen
Langstaffelteams kehrten mit drei Bronzemedaillen von der Veranstaltung
zurück, wobei die Kleinsten am Ende die größten Erfolge mit nach
Hause brachten. Das
B-Schülerinnen – Trio des LAZ Giessen mit Startläuferin Lena Magel,
Lara Matheis und Schlussläuferin Franziska Rachowski überzeugten mit
einer Klassezeit von 8:00,71 Minuten in der 3 x 800 m Meterstaffel. Die
von Andrea Ewald und Astrid Schmidt betreuten Läuferinnen des SV
Garbenteich und der TSG Lollar belegten damit hinter des Schülerinnenteams
des TV Dillenburg (7:34,81) und des SSC Hanau Rodenbach (7:41,02) den
Bronzerang. Auf Rang acht in 8:38,85min lief die zweite Mannschaft des LAZ
Giessen mit den Läuferinnen Kristina Lindenthal, Lisa Schinz und Anna
Jung. Die
B-Schüler der LG Langgöns-Oberkleen mussten sich der Konkurrenz der 3 x
1000 m Staffeln stellen. Nach 9:42,99 min. erreichte das von Rainer
Finkernagel betreute Team mit Michael Textor, Julian Wilhelmi und Hannes
Busch als Dritter das Ziel. Es gewann die Vertretung des SSC
Hanau/Rodenbach in 9:33,84 min. vor den Zweitplatzieren der LG Vfl/SSG
Bensheim, die 9:37,26 min. benötigten. Bei der männlichen Jugend A ging das Quartett Christian Förster, Nils Dudenhöfer, Jan Routa und Schlussläufer Jonathan Kraft mit der hessischen Konkurrenz über die 4 x 400 m an den Start. " Die Jungs liefen alle sehr couragiert " so Trainer Markus Czech. Lohn der Anstrengung war der dritte Platz in 3:32,37 Minuten hinter dem Sieger des TSV Friedberg Fauerbach ( 3:21,95 min.) und der LG Reinhardswald (3:31,36 min ). Ein Wehrmutstropfen bleib jedoch bei dem Quartett hängen, denn die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften wurde um 0,17 Zehntel Sekunden verpasst. " Wir mussten wegen einem grippalen Infekt auf Adrian Becker verzichten, beim nächsten Qualiversuch wird er wieder an Board sein, so dass wir dann die Norm erfüllen sollten, " so der Trainer. In 3:53,72 min lief die zweite Mannschaft des LAZ Giessen mit Florian Mißbach, Chrsitoph Nitsche Ronnie Blaschek und Miguel Keidel auf einen hervorragenden vierten Rang
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| 14+15.05.05 |
LAZ –
Zehnkampfteam mit DLV-Topresultat
(jth)
Man
hatte fast den Eindruck, als wäre man im Mehrkampf-Mekka Götzis oder
Bernhausen, denn die Stimmung, Organisation sowie die gezeigten Leistungen
der Athleten und Athletinnen waren zum Mehrkampfsaisoneinstand beeindruckend. Die
A-Jugendlichen Zehnkämpfer
des LAZ Giessen, Adrian Becker, Jan Routa und Stefan Cebulla um ihr
Trainer Markus Czech nahmen am Nationalen Jugend-Mehrkampf-Cup in Alzenau
(Bayern) teil um sich für die Teilnahme an der
Junioren-Europameisterschaft im litauischen Kaunas (21. bis 24. Juli) zu
empfehlen. Nach dem abschließenden 1500 Meterlauf hatte das LAZ-Team
18.168 Punkte auf dem Konto verbucht, was in der DLV-Bestenliste des
letzten Jahres zu Rang drei
gereicht hätte. Also ein absolutes Topergebnis der Giessener Jungs, die
dann Ende August in Lage bei der DM im Zehnkampf als heißer
Treppchenkandidat gelten. Punktegarant
Nummer eins, war der Abiturient der Gesamtschule Giessen – Ost,
Adrian Becker ( LAZ /
TV Gr.-Buseck ), der am Ende 6751 Zähler auf der Habenseite verbuchte. Becker
hatte einen super Start erwischt, lief die 100 Meter in neuer Bestzeit von
11,08 sec., sprang 6,88 m
Weit und wuchtetet die Kugel auf 12,28 m. In der vierten Disziplinen, dem
Hochsprung, überfloppte er 1,85m. Zum Abschluss des ersten Tages standen
51,78 sec. über die Stadionrunde zu Buche. Tag zwei begann mit einem
Novum, denn "Addi" musste als A-Jugendlicher über die Männerhürden
antreten, denn bei der Junioren EM wird die höhere Hürdenhöhe
absolviert. Mit 16,26 Sekunden meisterte er diese "Hürde"
bravourös. Es folgten mäßige 31,25 m mit dem Diskus. Im Stabhochsprung
sprang Becker mit 4,00 m dann einen Höhe, die seinem derzeitigen
Trainingszustand angemessen ist und lies anschließen den Speer auf 53,11
m fliegen. Im Abschließenden 1500 Meterlauf kam er nach 4:44,64 Minuten
ins Ziel und die Quali für die Mehrkampf – DM war unter Dach und Fach
gebracht. " In drei Wochen muss ich in Bernhausen noch mal ran
und hoffe auf einen Punktsteigerung, so dass ich die 7.000 Marke (Junioren-EM-Norm
7.200) durchbrechen
kann" so der zufriedene Troher – Mehrkämpfer. Vereinskollege
Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar), der eigentlich noch der B-Jugendklasse
angehört, absolvierte in Alzenau den A-Jugendzehnkampf, um die Mannschaft
zu unterstützen. " Ein toller Zug von Jan, denn in seiner eigenen
Altersklasse würde er um den DM-Titel "mitmischen können " so
Coach Markus Czech. Lohn der Arbeit waren am Ende 5986 Punkte auf dem
Konto. Jan überzeugte am ersten Tag mit 6,50 im Weitsprung sowie mit
13,42 m im Kugelstoßen. Tag
zwei begann mit 16,49 sec über die Hürden und 33,23 m mit der
Diskusscheibe. Im abschließenden 1500 Meterlauf erreichte er nach 5:05,86
Minuten das Ziel in Alzenau. " Jan wird in Bernhausen ebenfalls noch
mal am Start sein, er wir dann einen B-Jugendzehnkampf absolvieren. Er könnte
dort um einen Platz für die Weltmeisterschaft in Marrakesch, der unter 18
jährigen kämpfen. International wird bei der U 18 WM nur ein Achtkampf
absolviert, was Jan zu Gute kommt, denn der Stabhochsprung sowie der
Diskuswurf entfallen. "Läuft in Bernhausen alles optimal, könnte er
um den ersten Ersatzplatz kämpfen, denn der DLV nimmt nur zwei Starter
mit nach Marokko " so Markus Czech. Dritter
Starter in Alzenau war Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck), der mit 5431
Zählern überraschte. Nach eigenen Aussagen kann der Abiturient des
Landgraf-Ludwig-Gymnasiums noch eine "Schippe" drauflegen. Was
der ehrgeizige Giessener an den zwei Wettkampftagen für Leistungen
ablieferte war schon, lobenswert. Erstmalig blieb er mit 11,95 sec im 100
m Sprint unter der "Zwölfermarke" und sprang im Anschluss 6,05
m weit. Für die abschließende Stadionrunde am ersten Tag benötiget er
55,38 Sekunden. Gute 16,43
sec. im Hürdenlauf, 42,46 m mit dem Speer und 33,13 m mit dem Diskus
rundeten den zweiten Zehnkampftag ab. "Was
mich an den zwei Wettkampftagen positiv stimmte, waren neben den guten
Leistungen zum Mehrkampfdebüt , vor allem die gute Stimmung innerhalb des
Zehnkampftrios. Ich hoffe dieser positive Geist hält bis zur Deutschen
Meisterschaft, Ende August an ", so Trainer Markus Czech. |
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| 13+14.05.05 |
Mehr-"Kampf"-Meeting (jth)
Das Mehrkampfmeeting des LAZ Giessen am Pfingstwochenende hatte den
Begriff "Kampf" redlich verdient, denn die Athleten und
Athletinnen fanden zwei Wettkampftage vor, die unterschiedlicher gar nicht
sein konnten. Am frühen Freitagabend herrschten ausgezeichnete
Wettkampfbedingungen für die rund 60 Teilnehmer,
am Samstag hingegen wurde der Wettkampf unter sechsstündigen
Dauerregen fortgesetzt. Man musste schon ein "Mehrkämpferherz"
besitzen um am zweiten Tag die Spikes zu schnüren. Den Betreuern,
Kampfrichtern und natürlich den Mehrkämpfern gilt hier ein besonderes
Lob, denn Viele waren pitsche Nass, haben aber das "Abenteuer
Mehrkampf" zu Ende gebracht. Ein Dank geht auch an das Sportamt der
Stadt Giessen, das es mit viel Einsatz geschafft hatte, rechtzeitig
die neuen Stabhochsprungständer im Stadion zu installieren sowie an den
1. SC Sachsenhausen, der freundlicherweise sein Fußballsspiel
zeitlich nach hinten verschoben hatte. Aus
sportlicher Sicht überzeugten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt
sowie des ASC Darmstadt. Das hoffnungsvolle Mehrkampf-Ass Jan-Felix Knobel
von der LG Eintracht Frankfurt landete im Zehnkampf der männlichen
Jugend B mit 6947 Zählern deutlich von seinem Vereinskollegen Rainer Groh,
der 6108 Punkte erzielen konnte. Herausragend bei Jan-Felix Knobel waren
seine 16,01 m im Kugelstoßen, 60,85 m im Speerwurf sowie 51,96 sec über
die 400 m Stadionrunde. Im Achtkampf der Schüler M 14 war Jan Hamacher
vom ASC Darmstadt mit 4225 punkten erfolgreichster Athlet. Die übersprungenen
1,66 m im Hochsprung und 43,62 m im Speerwurf waren dabei wichtige
Punktstützen. Mitja Balzer ( ASC Darmstadt) landete den Sieg bei den Schülern
M 15 mit 4150 Zählern im Achtkampf. Seine 35,78 m mit der Diskusscheibe
und übersprungene 2,90 m mit dem Stab, waren an diesem Tag nicht zu
toppen gewesen. Aus
heimischer Sicht konnte sich im Fünfkampf der männlichen Jugend A
Christian Förster ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 2958 Zählern vor Nils
Dudenhöfer ( LAZ / MTV Giessen) 2655 Punkten behaupten. Als Baustein zum
Erfolg konnte Christian Förster auf 11,64 sec im 100 m Sprint sowie übersprungene
1,78 m im Hochsprungwettbewerb bauen. Christopher Borton ( LAZ / VfB
Giessen) landete im Fünfkampf der männlichen Jugend B mit 2777 Zählern
auf dem vierten Rang. Mit 11,96 sec im Sprint blieb er unter der "Zwölfermarke",
zudem wuchtete er die Kugel auf 12,99 m. Den Achtkampf der Schüler A M 15
konnte Henrik Sust von der LG Langgöns-Oberkleen wegen der hohen
Verletzungsgefahr am zweiten Tag beim Stabhochsprung nicht zu Ende
bringen. Am ersten Wettkampftag jedoch verbuchte er gleich vier neue
Bestleistungen. Herausragend waren hierbei sicherlich die 13,17 m mit der
Kugel sowie 12,20 sec im 80 m Hürdensprint. Bei
der weiblichen Jugend A sammelte Katharina Stein ( LAZ / TV
Gr.-Buseck) 3608 Zähler und wurde hinter der Siegerin Sara Grunwald ( LG
Kaufungen/ 4041 P) zweite. Jana Pohl ( LG Wettenberg) sicherte sich den
Siebenkampftitel bei der weiblichen Jugend B mit 3148 Punkten. Ihre
Schwester Theresa konnte sich im Siebenkampf der Schülerinnen A W 15 mit
3210 Zählern über einen zweiten Rang hinter der Siegerin Kerstin Schall
( LG Eintracht-Frankfurt / 3350 P) freuen. Ihren Trainer Klaus Powilleit
konnte sie mit 12,95 sec im Hürdenlauf und mit 33,32 m im Speerwurf überraschen.
Auf dem vierten Platz landete Marie Busch von der LG Langgöns-Oberkleen
mit 3133 Punkten. Ihre herausragende Leistung waren die 2:43,13 min über
die abschließende 800 m Distanz. Johanna Milow ( LAZ / SVG) konnte mit
3035 Zählern als fünfte und mit 12,73 sec auf der Hürdenstrecke
gefallen. Der Sieg im Siebenkampf der Schülerinnen W 14 ging an das
Darmstädter – Duo Christina Kiffe ( 3468 P) vor Viktoria Jokisch ( 3306
Punkte). Mit 2734 Zählern konnte sich Malena Rabenau ( LAZ / TV
Gr.-Buseck) vor Alisa Victoria Mohr ( 2550 /Sportfreunde
Burkhardsfelden) als vierte Behaupten. Für Malena Rabenau waren die
22,50 m mit dem Speer und die 4,32 m im Weitsprung der Schlüssel zum
Erfolg. |
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| 05.05.05 |
-DJMM - Endkämpfe Silber an die A-Jugend (14.334) / Bronze an die B-Jugend (11.215) (jth)
Nicht nur das Wetter glänzte, sondern auch die Jugendlichen des LAZ
Giessen, mit ihren Leistungen bei den Hessischen DJMM – Endkämpfen. In
Neu – Isenburg gab es für die heimischen Mannschaften einmal Silber und
einmal Bronze. In
der Historie des LAZ – Giessen muss man schon sehr weit zurückblicken ,
als es schon einmal eine DJMM – Mannschaft weiblich und männlich gab,
die bei dem Hessischen – Endkampf vertreten war. Es war Anfang der 80er
Jahre, als die damaligen „Macher“ Clarius und Drolsbach solche Teams
an den Start brachten. Heute sind die LAZ – Trainer, Czech, Heinrich,
Schlesinger, Schmidt und Seidel glücklich, sowohl bei der männlichen
Jugend A als auch bei der männlichen und weiblichen Jugend B je eine
Mannschaft stellen zu können. Den
Titel des Hessischen –Vizemeister bei der männlichen
Jugend A sicherten sich die LAZ-Jugendlichen mit 14.594 Zählern
hinter der Vertretung der LG Eintracht Frankfurt, die 14.594 Punkte
erreichte. Es war mehr drin so Coach Czech, doch wir mussten aufgrund
einer Wadenverletzung von Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) das Team
komplett umstrukturieren, was uns sicherlich 200 Zähler kostete. Becker
konnte nicht in seinen Paradedisziplinen ( Hürden, Weit ) antreten, lies
dafür den Speer jedoch auf 50,39 m fliegen. Das Herzstück des Erfolges
waren die von Martin Seidel betreuten Mittelstreckler. Robert Köhl und
Daniel Buelteman. Sie stellten sich der Konkurrenz im 1000 und zwei
Stunden Später im 3000 m Lauf. Die beiden Athleten des VfB- Giessen ließen
es dabei so richtig krachen, denn Robert Köhl steuerte 2:42,91 Minuten über
die 1000 m Distanz und 9:54,03 Minuten auf der längeren 3000 m Strecke
bei. Buelteman stand seinem Vereinkollegen nicht nach und lief in 2:48,57
Minuten sowie 10:01,35 Minuten über die Ziellinie. Gut in Form präsentierten
sich auch die beiden MTV´ler Nils Düdenhöfer (54,30 sec) und Jonathan
Kraft (54,34 sec) auf der 400 Meterdistanz. Aufsteigende Leistungen von
Florian Schmiedeknecht ( LAZ / MTV) mit 11,23 sec über die 100 m
Sprintstrecke und 15,98 sec von Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck) über
die 110 Meterhürden sowie 36,47 m mit der Diskusscheibe von Jan Routa (
LAZ / TSG Lollar) komplettierte die Teamleistung der
A-Jugendlichen. Eifrigste
Punktesammlerinnen waren Nastasia Lich ( LAZ / MTV Giessen ) und Johanna
Milow ( LAZ / SV Garbenteich). Lich überzeugte mit übersprungenen 1,62 m
im Hochsprung sowie 31,77 m mit dem Speer und konnte so wichtige Zähler
beisteuern. Die neue Kreisrekordhalterin im Hürdenlauf bei den A-Schülerinnen,
Johanna Milow, meisterte ihren ersten Start über die 100 m Hürdenstrecke
in 16,28 sec vorzüglich. Zudem konnte sie noch im 100 Metersprint 13,78
sec. folgen lassen. Silke Graul ( LAZ / SV Garbenteich) mit 4,45 m im
Weitsprung und 13,81 sec.im Sprint sowie die 4,47 m im Weitsprung durch
Annika Nürnberger ( LAZ / SV Garbenteich) waren weitere wertvolle
Punktegaranten. „Wir sind mit den Leistung zufrieden. Mit einem gesunden Arian Becker hätten wir den Titel bei der A-Jugend gewinnen können, denn wir wären dann mit dem Einsatz der Athleten flexibler gewesen. Alles in allem aber kann aber sagen, das dieser Wettkampf eine tolle Sache für unsere Jugendmannschaften war, der den Teamgeist und die Zusammengehörigkeit in den Vordergrund stellt und fördert.“, so Markus Czech.
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| 30.04.05 |
-Bahneröffnungswettkämpfe- Adrian Becker setzt einen "Siebener" in die Grube / Comeback von Katharina Döring |
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| 23.04.2005 |
-Bahneröffnungswettkämpfe- Johanna Milow verbesserte Kreisrekord im 80 Meterhürdenlauf |
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| 13.03.2005 |
LAZ-Jugend verbessert Kreisrekord im Straßenlauf (ms) Pünktlich zu
den Strassenlauf-Titelkämpfen des DLV meldete sich der Winter nochmals
ganz heftig zurück. So hatte der als Örtlicher Ausrichter
verantwortliche Ohrdrufer LV alle Hände voll zu tun, um die Laufstrecke
über Nacht vom frisch gefallenen Schnee zu räumen und in einen
meisterschaftswürdigen Zustand zu versetzen. Aufgrund des leicht welligen
Rundkurses und der wechselnden Bodenbeschaffenheit, sowie eines doch lästigen,
kalten Windes, waren die Wettkampfbedingungen nicht ganz so optimal, wie
man es von einem Großstadtrundkurses eigentlich gewohnt wäre.
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| 13.02.2005 | LAZ - Staffel bei Deutscher Jugend Hallen Meisterschaft am Start | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 30.01.2005 |
Adrian Becker ist „König der Athleten“ Bei
den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften den Titel im Hallensiebenkampf
gewonnen (jth)
Wie ein gutes Rezept für
eine hervorragende Backmischung kann man den Auftritt von Adrian Becker
vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck bei den Deutschen A-Jugend
Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle an der Saale beschreiben. Im
Vorfeld der DM wollte sich der Troher Nachwuchsathlet „überraschen
lassen“, was er dann vor Ort auch in die Tat umsetzte. „Die Mischung
macht’s eben“ so der Coach, denn Adrian Becker hatte mit dem 60
Metersprint, dem 60 Meterhürdenlauf, und dem Weitsprung absolute
„Zuckerstücke“ vorzuweisen. Es war ein Kampf auf biegen und brechen
gegen seine Konkurrenten doch am Ende stand er als Deutsche
A-Jugendhallenmeister mit 5280 Punkten ganz oben auf dem Podest. Es
folgten 7,02 Meter im Weitsprungwettbewerb, eine Leistung die unter der
Rubrik beachtlich einzustufen ist, denn um an der Spitze mitmischen zu können,
musste Adrian bereits volles Risiko eingehen und dazu standen nur drei,
als sonst gewohnte sechs Durchgänge zur Verfügung. Der Risikoeinsatz
wurde belohnt, denn nach zwei Disziplinen lag er mit 44 Punkt Rückstand
zu dem Führenden Christian Böhm (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) auf
dem Silberrang. " Endlich wieder mal ein Siebener, vor zwei Jahren
stand diese Ziffer schon auf der Anzeigentafel" so der Abiturient
der Gesamtschule Giessen-Ost. Nun
stand das Kugelstoßen auf dem Programm und die „Backmischung“ ging
für ihn sehr gut auf, denn mit 12,24 Metern stieß er im Verhältnis zu
den Konkurrenten ähnlich weit, so dass er Rang zwei
verteidigen konnte. In
der Abschließenden Disziplinen des ersten Tages, dem Hochsprung, übersprang
" Addi" sicher die Einstiegshöhe, steigerte sich im Wettkampf
auf die neu Bestleistung von 1,93m und scheiterte nur hauchdünn an
1,96m. Vater Peter Becker
zu der Leistung seines Filousees „ein Brett für Addi, denn er hat
fast um 20 Zentimeter seine Körpergröße übersprungen.
Ich wollte eigentlich nach dem ersten Tag wieder die Heimreise antreten,
doch der "Bub" liegt so gut im Rennen, da muss ich wohl noch
eine Nacht hier bleiben." „Es
lief nach Plan“ resümierte der Coach Markus Czech, ich habe Adrian
ein Zielkorridor von 3000 – 3100 Punkte am ersten Tag vorgegeben, er
hat 90 % seiner Maximalleistung abgerufen und liegt mit 3056 Punkten
voll im Soll. Mit 46 Punkten Rückstand auf den Führenden Christian Böhm
und 103 Punkte Vorsprung auf den dritten Rang war Spannung und
Nervenkiezhell für den
zweiten Wettkampftag durchaus gegeben. 10:00
Uhr und der zweite Wettkampftag in Halle sollte mit dem Herzstück des
Backrezeptes beginnen, doch mit 8,35 Sekunden blieb er im 60 Meterhürdenlauf
unter seinen Möglichkeiten, denn er touchierte zwei Hürden sehr stark
und büßte dadurch wertvolle Hunderstel ein.
Adrian verringerte zwar den Abstand auf den Führenden Christian
Böhm auf nur noch 4 Punkte, aber der Drittplazierte Ole Lepthin (SG
TSV Kronshagen/Kieler TB) holte 60 Zähler auf. „Jetzt
nur kein Risiko mehr im Stabhochsprung eingehen“ klang es aus
verschiedenen Kehlen und gemeint war eine Einstiegshöhe die er springen
muss, damit Punkte auf dem Konto sind und „Addi“ im Rennen bleibt.
Diese „Hürde“ meisterte er bravourös, übersprang 3,60m zum
Einstieg und steigerte sich im Laufe des Wettbewerbes auf
3,90m. Nach
dem Stabhochsprung lag "Addi" nur noch 5 Zähler hinter dem Führenden
und 15 Punkte vor dem Drittplazierten auf dem Silberrang. Die endgültige
Entscheidung musste also der abschließende 1000 Meterlauf bringen.
Trainer Czech hoffte auf ein "Hammerrennen" seines Schützlings.
Hier
zeigte Adrian von beginn an ein taktisches Rennen , denn die Aufgabe
bestand nun darin die Konkurrenten in „Schach“ zu halten. In der
Letzten von fünf Runden holte er dann noch mal den Turbo heraus und
legte zwischen dem Führenden und dem Drittplazierten einen beachtliche
Distanz. Nach 2:52
Minuten lief der „König der Athleten“ sogar als erster über
den Zielstrich und sein erster Deutscher A- Jugend Meistertitel war
unter Dach und Fach gebracht. Das wichtigste für alle Beteiligten war
jedoch, das das „Backrezept“ fing nicht an zu „klumpen“ fing. Er
siegte mit 5280 Punkten vor Ole Lepthin (SG TSV Kronshagen/Kieler
TB / 5229 Punkte) und dessen
Vereinskameraden Christian Böhm der 5175 Zähler verbuchte. Nach
seinen Eindrücken vom Wochenende befragt antwortete Adrian Becker mit
den ehrlichen Worten: „ ich war locker drauf, es lief von Disziplin zu
Disziplin besser, was total motivierend für mich war". Auch für
seinen Vater Peter Becker der in Halle vor Ort war ein „ Erlebnis der
Besonderen Art, denn ich habe meine Fußballtrainer – Position
aufgegeben, um Live an Wettkämpfen dabei zu sein“. Für Trainer
Markus Czech nach eigenen Worten „Alles in Allem eine super Sache“
die für die Saison 2005 einiges erhoffen lässt.
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| 25.01.2005 |
Hessentitel für Adrian Becker und Isabelle Pastau (jth) Um Sekunden, Minuten, Zentimeter und Meter ging es am Wochenende in Frankfurt-Kalbach, denn die A-Jugendlichen sowie die Schüler und Schülerinnen A richteten ihre Hessischen Hallenmeisterschaften aus. Aus heimischer Region erfolgreichster Athlet war der A-Jugendliche Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.- Buseck), er stand an den beiden Wettkampftagen gleich drei mal auf dem Siegerpodest. Er begann den Medaillenreigen mit 6,98 sec im 60 Metersprintfinale, was am Ende zu rang drei reichte. In diesem fullminaten Lauf siegte Nils Müller ( TSV Friedberg - Fauerbach) in ausgezeichneten 6,88 sec vor Maximilian Panthen (6,94 / LG Stadt Hattersheim). Seine wieder gewonnene Spritzigkeit nahm "Addi" mit zum anschließenden Weitsprungwettbewerb, wo er am Ende mit 6,82 m hinter dem Sieger Nils Sammert ( 7,49 / LG Rüsselsheim) die hessische Vizemeisterschaft errang. Tags darauf verfuhr der Oberstufenschüler der Gesamtschule Giessen –Ost nach dem Motto: Drei – Zwei – Eins - Meins, denn in seiner Paradedisziplin, den 60 Meter Hürden, lies er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich mit 8,24 sec den Titel des Hessischen Hallenmeisters bei der männlichen Jugend A. „Endlich klappte es im Sprint mit einer Zeit von unter 7 Sekunden" so ein zufriedener Athlet. Zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Hallen Mehrkampfmeisterschaften Ende Januar, ist er in Topform“, so Coach Markus Czech. Isabelle Pastau ( LAZ Giessen / SV Garbenteich) gelang bei den Schülerinnen A W 14 ebenfalls der Sprung nach ganz oben auf das Treppchen. Bereits im vergangenen Jahr konnte sie als B-Schülerin den Bronzerang erringen, doch in diesem Jahr zog die Licherin nach einer Vorlaufzeit von 9. 62 sec. erwartungsgemäß in das 60 Meterhürdenfinale ein. Auf Bahn drei laufend hatte " Isa " ein riesiges Finnisch und sicherte sich mit 9,49 sec die hessische Meisterschaft. Auf Rang zwei lief ein bekannter Gießener - Leichtathletikname ein, denn die Enkelin von dem langjährigen LAZ-Trainer Volker Clarius, Toyah Clarius ( Usinger TSG ) wurde mit 9,55 sec zweite vor der zeitgleichen Esther Mayfahrt. Eine Überraschung gelang Jan Philipp Schmiedeknecht vom LAZ Giessen / TV Gr.- Buseck, denn der A-Schüler nahm gleich zwei hessische Vizemeisterschaften mit nach Hause. In einem packendem 60 Meterfinale lief er mit 7,46 sec neue Bestzeit und wurde hinter Niclas Schuster ( 7,36 / LG Stadt Hattersheim) zeitgleich mit Julian Merz ( LG VfL Bensheim) zweiter. Im anschleißenden 300 Meterlauf sicherte sich die Nachwuchssprinthoffnung mit 39,17 sec hinter dem Sieger Marc-John Dombrowski ( 38,23 / LG Eintracht - Frankfurt) die zweite Silbermedaille. " Jan hat in den letzten zwei Wochen, bei Wind und Wetter draußen auf der Bahn trainiert. Es freut mich riesig, dass er dafür mit zwei Vizetiteln belohnt wurde" so Trainer Erich Gebhardt. Vielstarter Dominik Hofmann ( LG Erda-Heuchelheim) errang im 60 Meterhürdenfinale der Schüler A M 15 mit neuer Bestzeit von 9,05 sec hinter dem Sieger Julian Merz (8,79 sec.) und Marc-John Dombrowski (8,87 sec.) die Bronzemedaille und sicherte der Region Giessen somit den inoffiziellen Titel " erfolgreichste Hürdenläufer/innen in Hessen". Zudem sprang er noch 5,52 m weit und lief im Endlauf auf der 60 Meterstrecke 7,92 Sekunden. Knapp an einem Treppchenrang vorbei sprintete Felix Jelli ( TV Gr.- Linden) im 60 Meterfinale der Schüler A, M 14. Auf Bahn zwei laufend hatte der Lindener die schnellsten Sprinter aus dem Vorlauf rechts neben sich, nach 7,77 sec überquerte Felix als vierter den Zielstrich. Es gewann in einer guten Zeit, Philip Kleeman von der SG Johannesberg in 7,53 sec. Zu guter letzt kommt wie so oft das Sahnebonbon der Veranstaltung. Diese "Leckerei" gelang der 4 x 200 Meter A-Jugend Sprintstaffel des LAZ Giessen, denn im letzten Lauf der Veranstaltung lief das Quartett mit Startläufer Christian Förster, Adrian Becker, Nils Dudenhöfer und Schlussläufer Philipp Nürnberger, in 1:34,60 hinter der siegreichen Truppe des TSV Friedberg-Fauerbach ( 1:30,67) über den Zielstrich. Bei den Hessischen konnte aus heimischer Sicht auch Johanna Milow ( LAZ / SV Garbenteich) bei den Schülerinnen A W 15 mit übersprungenen 1,50 ( 8.) im Hochsprung sowie 9,67 sec. als siebte im 60 Meterhürdenfinale überzeugen. Gleiches galt auch für Niklas Wagner ( TV Gr.-Linden ) als siebter im 100 Meterlauf der Schüler M 14 in 3:08,85 und Vereinskollege Maximilian Weiss, der als achter 3:11,49 min lief. Henrik Sust ( LG Langgöns-Oberkleen) wuchtetet die Kugel der Schüler M 15 als Achter auf 11,29m. Maximilian Schlesinger ( LAZ / SV Garbenteich) übersprang im Stabhochsprung 2,60 m und wurde ebenfalls Achter. Nastasia Lich LAZ / MTV Giessen) lief als B-Jugendliche bei der A-Jugend ein ordentliches 60 Meterhürdenfinale. Sie wurde Siebte in 9, 34 Sekunden.
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| 25.12.04 |
Ehemalige LAZ – Crew traf sich zum Schwitzen
![]() Mehr Bilder unter: http://www.laz-giessen.de/BBWeihGalerie/Basketball04.html
(jth) Weihnachten hat doch etwas Schönes, denn auch ehemaligen Sportler und Sportlerinnen bleibt Zeit um an ihre alten Wirkungsstätten von frührer zurückzukehren. Dies trifft auch für die einstigen Top-Leichtathleten des LAZ Giessen Stadt und Land zu. Die Athleten der Jahrgänge 1971 und 1972 trafen sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag traditionell in einem Giessener- Insiderlokal. Diese Tradition pflegt die alte LAZ Crew schon seid geraumer Zeit. So reisten die "Jungs und Mädels", aus München, Bonn, Braunschweig und Wiesbaden nach Giessen an, um über die alten Zeiten, aber auch die jetzigen Aktivitäten zu klönen. Neu war in diesem Jahr jedoch, dass am zweiten Weihnachtsfeiertag um 11 Uhr eine schwierige Trainingseinheit mit zwei der damaligen Trainern auf dem Plan stand. Für zwei mal dreißig Minuten wurden die Basketballstiefel geschnürt. Nach fast zehnjähriger Wettkampfpause kam das Spiel etwas langsam in die Gänge, doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gelangen den Teams ganz ansehnliche Spielzüge. Eines war zur damaligen Zeit eindeutig besser, "die Kondition" ,denn die Kräfte schwanden nicht so schnell wie an diesem Wochenende. Doch alle Beteiligten waren sich nach einer erholsamen Dusche einig, auch im Jahr 2005 soll die Tradition fortgesetzt werden und das "Basketballzocken" auf zwei mal 35 Minuten ausgedehnt werden. Somit fuhren alle mit einem eindeutigen Ziel nach Hause, was heißt : Kondition bolzen für´ s nächste mal..
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| 05.09.04 |
Adrian Becker und B-Jugend-Team mit vierten Rang bei MK-DM
Das
Mehrkampf-Mekka Vaterstetten, rief am vergangenen Wochenende die besten
deutschen Zehn- und Siebenkämpfer nach Bayern, um die Deutschen Meister
im Jugend- und Aktivenbereich zu küren. Hervorragendes Wetter sowie eine
wie immer optimale Organisation des Veranstalters, lies die
Meisterschaften zu einem „Highlight“ der Wettkampfsaison werden. Einen
„Zehnkampf“ im wahrsten Sinne des Wortes
absolvierte Adrian Becker vom LAZ
Giessen/TV Gr.- Buseck. Mit 11,12 sec. über die 10m gelang ihm mit
neuer persönlicher Bestzeit ein
Auftakt nach Maß, „obwohl der Start eher bescheiden war“, so Becker.
Mit 6,92m im Weitsprung sprang
er eine neue Saisonbestleistung. Doch im anschließenden Kugelstoßen
blieb er mit 12,79m rund einen halben Meter unter seinem angestrebten
Ziel. Enttäuschung
machte sich ein bisschen breit, denn der Führende, Christian Böhm
(SG/TSV Kronshagen/Kieler TB) und weitere Konkurrenten wuchteten die Kugel
deutlich über die 13m Marke .Doch „Addi“ kämpfte und kam mit 1,84m
im Hochsprung in den
Wettkampf zurück Zum
Abschluss des ersten Tages lief er 51,46sec. über 400m und lag mit 3643
Punkten und rund 70 Rückstand auf dem zweiten Rang. Der zweite
Wettkampftag begann mit 110m Hürden. Adrian erzielte mit 14,45sec. die
beste Zeit aller Teilnehmer. Durch diese Topzeit, die er
bereits um 9.00Uhr ablieferte kam er bis auf 2 Punkte an den Führenden
heran. Motiviert
ging der Troher an das Diskuswerfen heran, doch seine „Phobie“ gegen
die 1,75 kg schwere Scheibe schlug wieder zu. „Bei all seinen DM-Titeln,
setzte er die ersten beiden Versuchein den Sand,“ so Trainer Markus
Czech. Käsebleich tat er zum dritten Versuch an und zitterte diesen mit
32,83m in den Sektor. Der
Spitzenreiter und die weiteren auf den vorderen Plätzen platzierten
Konkurrenten warfen an die 40 m oder sogar darüber hinaus. Damit fiel
Adrian auf den vierten Platz zurück. Eine leichte Verletzung am
Oberschenkel, die er sich beim Hürdenlauf zugezogen hatte machte ihm beim
anschließenden Stabhochsprung
zu schaffen. Doch mit übersprungenen 3,80m hielt er den Kontakt zu den
Medaillenrängen. In der vorletzten Disziplin des Wettbewerbes flog der
Speer auf 49,26 m. Somit stand vor dem abschließenden 1500m Lauf fest,
dass Adrian 11 Sekunden Rückstand auf einen Platz auf dem Treppchen
hatte. Addi
mobilisierte als Kämpfernatur noch einmal all seine Kräfte und überquerte
die Ziellinie nach 4:43,44 min. Leider wurde dieser Kraftakt nur geringfügig
belohnt, denn trotz einer persönlichen Bestleistung von 6929 Punkten
belegte er einen für ihn doch etwas enttäuschenden vierten Platz.
"Hätte ich mir nicht selber den Diskuswurf vermurkst, wären über
7000 Punkte zusammengekommen und ich hätte sogar Gold gewonnen," so
Adrian nachdem er noch einmal Rückblick auf die beiden Wettkampftage
gehalten hatte. Es gewann Christian Böhm (SG/TSV Kronshagen/Kieler TB)
7004 Punkte, vor Steffen Kahlert (TuS
Wunstdorf) 6984 Punkte und Jonas Brix
(SG/TSV Kronshagen/Kieler TB) 6955 Punkte. Das
Zehnkampf-Quartett des LAZ Giessen, mit Adrian Becker (LAZ/TV Großen-Buseck),
Jan Routa (LAZ/TSG Lollar) , Christian Förster (LAZ/TV Großen-Buseck)
und Ronny Blaschek (LAZ/TSG Lollar) belegte mit 18271 Punkten ebenfalls
den vierten Rang. Jan
Routa steigerte sich auf 6086 Punkte was ihm einen 26. Platz einbrachte.
Seine besten Leistungen erreichte er mit 14,07m im Kugelstoßen sowie mit
53,26m im Speerwurf. Aber auch 3,20m im Stabhochsprung und 1,76m im
Hochsprung sind zu erwähnen. Auch Mannschaftskollege Christian Förster
toppte sein Vorkampfergebnis und sammelte wertvolle 5256 Punkte für sein
Team. Gut in Schuss zeigte er sich mit 11,49 sec. im 100m Lauf, 1,78m im
Hochsprung und 39,05m im Speerwurf. Dass
Teamgeist und gegenseitige Unterstützung zu Top-Leistungen führt, zeigt
sich an Ronny Blaschek.. Mit gleich mehreren persönlichen Bestleitungen
steigerte er sich auf für ihn sensationelle 4346 Punkte. Als
herausragende Leistungen sieht seine Trainerin, Andrea Ewald, die 1,78 im
Hochsprung. 3,00m im Stabhochsprung und 34,42m mit dem Speer an. In
der Mannschaftswertung siegte SG/TSV Kronshagen/Kieler TB mit 20.186
Punkten vor TSV Bayer-Leverkusen 18990 Punkte und SC Potsdam 18441 Punkte.
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| 09.08.04 |
Isabell
Pastau und Christopher Borton starteten für den Hessischen
Leichtathletikverband beim Team Challenge 2004 in München
(jth)
Olympia
erprobter Boden, eine begeisternde EM, Top Leichtathletik-Events – dafür
steht das Olympiastadion in München. Am Wochenende war es wieder soweit:
Für die besten Leichtathleten aus Frankreich, USA und Deutschland führt
der Weg nach Athen über München. Im Vorprogramm hat der Bayrische Leichtathletik-
Verband einen Vergleichskampf für die Landesverbände Bayern, Hessen, Württemberg,
Tirol und Salzburg angesetzt. Isabell Pastau
vom LAZ Giessen / SV Garbenteich vertrat die Farben Hessens über 80m Hürden.
Die noch der
B-Schülerinnenklasse angehörende Athleten qualifizierte sich mit ihrer
Zeit von 12,35 sec über die 80 m Hürden, beim DSMM-Vorkampf des LAZ
Giessen, für das Top-Event. Im Olympiastadion lief der Blondschopf dann
im Blickfeld Ihrer Trainer Astrid Schmidt
im ersten Lauf auf Bahn sieben gute 12,51 Sekunden. " Ich habe
mich wacker geschlagen und die Atmosphäre hat mich umgehauen"
so die junge Garbenteicherin. "Vor den ca. 15.000 Zuschauern
war ich im Vorfeld so was von Nervös, aber im Startblock verspürte ich
dann davon nix mehr" so die abschließenden Worte des Talentes.
" Isa, hatte einen bombigen
Start, verkrampfte hinten heraus ein bisschen, doch insgesamt ein
absolutes Highlight für die Eltern und Fans ", so die Trainerin Astrid
Schmidt.
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| 08.08.04 |
Dana
Schäfer mit fünften Rang bei Süddeutschen Meisterschaften
(jth)
Der
Otto-Normal-Bürger hält sich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad am
See oder im Schwimmbad auf, nicht so unsere heimischen Leichtathleten der
TSG Wieseck und des LAZ Giessen, denn im Jahnstadion in Ludwigsburg fanden
die diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven sowie der
B-Jugendklasse statt. Die Überraschung der Meisterschaften gelang Dana Schäfer vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck, denn die Sportstudentin belegte in einem hochklassigen und spannenden Weitsprungwettbewerb einen ausgezeichneten fünften Rang mit neuer Bestleistung von 5,79 m. " Um hier einen Chance zu haben, musst du schon volles Risiko eingehen" so eine glückliche Dana Schäfer, die den Wettkampf mit einem "Nuller" im ersten Versuch begann. Doch im dritten Durchgang gelang ihr ein Satz auf 5,75 m was zur Endkampfteilnahme ausreichte. Mit 5,79 m im vierten Durchgang setzte sie dann den weitesten Sprung ihrer Karriere und wurde mit Rang fünf belohnt. Es gewann die deutsche Spitzenspringerin Sofia Schulte ( SV Saar 05) mit guten 6,46m. Ebenfalls neue Bestleistung gelang Dana Schäfer im 100 Meterhürdenlauf der Frauen mit 14,53 Sekunden. "Dana hatte ein super Rhythmus drauf, dann kann schon mal ein fast perfekter Lauf gelingen" so Coach Markus Czech. Leider reichte es nicht für das Finale, denn es gab keinen Zwischenläufe und so kamen nur die acht besten eine Runden weiter. Marie Luise Humpert vom LAZ Giessen / MTV Giessen war nach dem Start bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften ( 49,47 im Diskus) letzte Woche schon wieder im Einsatz und wollte diesmal ungedingt die 50 Metermarke knacken. Leider schaffte es die Biologiestudentin wieder nicht und belegte mit 47,56 m den undankbaren vierten Rang . " Es ist wie ein Fluch, den der 50 er gelingt mir einfach nicht" so Humpert. Es gewann Ulrike Giesa ( LAC Quelle Fürth München Würzburg) mit 56,42m, vor den beiden Hessinnen Sabine Rumpf (55,04) und Julia Bremser (52,41m) beide vom LSG Goldener Grund. "Für Bronze hätte "Lulu" fünfzigeinhalb werfen müssen, dass war einfach nicht drin", so Trainer Czech. Mit 13,35 m im Kugelstoßen konnte sie im Anschluss mit neuer Bestleistung noch einen sechsten Platz folgen lassen. Es siegte Kristin Marten ( LV 90 Thum) mit 16,66 Metern. Im
Feld der B-Jugend wurde Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV
Gr.-Buseck vermisst, denn der Mehrkämpfer der derzeit dass zweitbeste
Deutsche Zehnkampfergebnis vorzuweisen hat, ist leicht an der
Rumpfmuskulatur verletzt. " Im Speerwurf bei den Hessischen, habe ich
mir die Verletzung zugezogen. Ich möchte nichts Riskieren für die DM in
Vaterstetten und habe deshalb abgesagt für die Süddeutschen" so der
Troher – Abiturient der Gesamtschule Gießen-Ost. Bei
der weiblichen Jugend B waren
drei Athletinnen des LAZ Giessen am Start. Nastasia Lich ( LAZ
/ MTV Giessen) übersprang im Hochsprungwettkampf 1,55 m , Katharina
Stein ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief die 400 Meter in 63,09 Sekunden und Antina
Neugebauer ( LAZ / MTV Giessen ) absolvierte die zwei
Stadionrunden über 800 Meter in 2:26,74 Minuten.
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| 01.08.04 |
Marie
Lusie Humpert schrammt knapp an der 50 Meter Marke vorbei
Rang sieben im Diskus mit 49,47 m bei Deustchen Juniorenmeisterschaften
(jth)
Am
zweiten Tag der 61. Deutschen Junioren-Meisterschaften nutzten die
Athleten die guten Bedingungen im Heilbronner Frankenstadion. Marie Luise
Humpert ( LAZ Giessen / MTV Giessen) bestritt bei subtropischen
Temperaturen einen Härtetest im Diskuswurf sowie im Kugelstoßettbewerb. Die
Biologiestudentin, die von Markus Czech trainiert wird, begann am
Vormittag mit dem Diskuswettbewerb und lies die 1 kg schwere Scheibe im
zweiten Versuch auf die neue Jahresbestweite von 49,47 m segeln. Mit der
gezeigten Leistung qualifizierte sich die von der LG Olympia Dortmund
gewechselte Athletin für den
Endkampf, an dem die acht besten Deutschen Junioren Werferinnen teilnehmen
dürfen. "Nach solch einem Versuch im Vorkampf, dachte ich schon,
dass der Diskus über die 50 er Marke fliegt", so die Athletin des
LAZ Giessen / MTV Giessen. "Die Luft war plötzlich raus" so
Trainer Czech, denn sein Schützling
konnte keine "Schippe" mehr zulegen. "Mit Rang sieben bei
einer DM muss man zufrieden sein, doch die magischen 50 werden noch in
diesem Jahr fallen" so die sympathische Westfälin. Ulrike Giesa (
LAC Quelle Fürth/München/Würzburg) steigerte im Diskuswurf zweimal ihre
Bestleistung und siegte mit 58,98 Meter, die sie im Jahresvergleich auf
Platz drei in Deutschland klettern ließ. "Die hessischen
Diskuswerferinnen , haben schon ein Pfund drauf" so der Trainer, denn
Sabine Rumpf (3. /55,68m) und Julia Bremser (6. /50,18m) beide von der LSG
Goldener Grund, landeten vor Humpert. Kurze
Zeit später stellte sich Marie Luise Humpert der Kugelstoßkonkurrenz aus
Deutschland. Im zweiten Versuch stieß sie die 4 kg Kugel auf 13,09 m,
verpasste als neunte jedoch den Endkampf um ca. 90 Zentimeter. Hier siegte
Kristin Marten (LV 90 Thum ) mit 17,87 m vor Christina Schwanitz ( SV
Neckarsulm / 16,85m) und Petra Lammert ( VfB Stuttgart) die die Kugel auf
16,64 m wuchtete. Bereits
in vierzehn Tagen hat Marie Luise Humpert die nächste Chance die 50
Metermarke im Diskuswurf zu knacken, denn dann stehen die Süddeutschen
Junioren Meisterschaften in Arnstadt / Thüringen auf dem Programmplan.
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| 29.07.04 |
Kurt Drolsbach ist 70 er(bitte auf das Bild klicken) |
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| 19.07.04 |
Adrian Becker ist Hessenmeister im Zehnkampf(jth)
Das Baunataler Parkstadion
entwickelte sich am vergangenen Wochenende als Mittelhessische –
Mehrkampf-Mekka, denn bei den Hessenmeisterschaften der Aktiven, Jugend
und Schülerklassen sicherten sich Nadine Schnürer, Kerstin Novotny (
beider TSG Giessen-Wieseck), Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV
Gr.-Buseck) sowie die Mannschaften beider Vereine den Hessentitel und die
Qualifikationsnorm für die Mehrkampf –DM im September in Vaterstetten. Pitsch nass und völlig ausgepumpt kam Nadine Schnürer ( TSG
Wieseck) nach ihrem abschließenden 800 Meterlauf der Frauen
auf die Tribüne, doch die Qual hatte sich gelohnt, denn mit 5445
Punkten und etlichen neuen Bestleistungen wurde die sympathische
Usingerin hessische Meisterin im Siebenkampf der Frauen. " Ich
bin total Happy zugleich aber auch völlig Kaputt" so eine strahlende
Siegerin. Der erste Wettkampftag begann für sie mit einem Paukenschlag,
den 14,07 sec. über die 100 Meterhürdendistanz bedeuteten neue persönliche
Bestleistung. Es folgte ein spannender Hochsprungwettbewerb, indem sie
ihrer schärfsten Konkurrentin Silke Bachmann ( LG Eintracht –Frankfurt)
eine Höhe abnahm und mit übersprungenen 1,72 m eine weitere
Spitzenleistung erzielte. Die positiven Schlagzeilen gingen mit neuer
Bestleistung im Kugelstoßen weiter, den mit 12,61 m war sie auch hier die
beste der elf gestarteten Siebenkämpferinnen. Im abschleißenden 200
Meterlauf wurde sie von einer Adrenalinwelle getragen und erreichte bei
strömenden Regen mit 25,78 sec. als erste das Ziel und bleib damit
deutlich unter der 26 Sekunden Schallmauer. Somit stand sie nach dem
ersten Tag ganz oben auf dem Tableou . Wettkampftag zwei begann für
Nadine mit einem weiteren Knaller, denn im Weitsprung raubte sie ihrem
Trainer Elmar Knappik alle Nerven, denn sie startetet mit zwei ungültigen
Versuchen in den Wettkampf. " Unter solch einem Druck, nach zwei
Nassen, einen Weite von 5,77 m zu springen, was zugleich neue Bestleistung
bedeutete, ist schon sagenhaft " so ihr Trainer. Nadinen wusste, dass
die zwei abschließenden Disziplinen von ihrer Konkurrentin dominiert
wurden, aber sie kämpfte und warf den Speer auf 36,12 m ( Bachmann:
47,73). Im abschließenden 800 Meterlauf biss sich die Lehramtsstudentin
an Silke Bachmann ( 2:22,92) heran und lief ausgezeichnete 2:28,95 min. Am
Ende war ihr der Titel vor Silke Bachmann (5312) und Martina Rexrodt ( LG
E-F / 5023) nicht mehr zu nehmen. "Wenn Nadine im Speerwurf noch eine
Schippe drauflegt, sind 5500 Punkte bis zur DM drin " so der Coach
Knappik. Um dieses Ziel zu realisieren geht es Mitte August in ein 10 tätiges
Trainingslager nach Maglingen in die Schweiz. Der
zweite Strahlemann in Baunatal war Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV
Gr.-Buseck), denn mit der deutschen Spitzenleistung von 6911 Punkten ( 2.
DLV-Besternliste) und neuem Kreis- und Regionsrekord sicherte er sich den
Titel in Nordhessen. " Ich musste schon Vollgas geben, denn mein
Konkurrent Thomas Wellenhöfer ( Wiesbadener LV) führte nach dem ersten
Tag, um den Titel zu gewinnen
" so der Sieger. Der erste Wettkampftag begann bei leichtem Gegenwind
mit 11,36 sec. über die 100 Meter und 6,81 m im Weitsprungwettbewerb. Es
folgten ausbaufähige 13,36 m mit der Kugel. Durch eine lange
Regenuterbrechung und daraus resultierendem rutschigem Boden, sprang er
1,74 m hoch. Zum Abschluss folgten hervorragende 51,46 sec über die 400
Meterstadionrunde. Tag zwei begann mit der Paradedisziplin
des deutschen Hallenmeisters,
dem 110 Meterhürdenlauf. Von beginn an zeigte er ein perfekten
Lauf und kam mit neuer Bestzeit von 14,19 sec in das Ziel. Der 1,5 kg
schwere Diskus flog auf 36,40 und erstmalig übersprang er im
Stabhochsprung die vier Meterbarriere. Die Führung baute der Troher dann
mit 48,65 m im Speerwurf aus und nach 4:50,27 min im 1500 Meterlauf war
ihm der Sieg vor Thomas Wellenhöfer ( 6622 ) nicht mehr zu nehmen. "
Sollte Adrian im Diskuswurf und Kugelstoßen bis zur Mehrkampf DM noch ein
paar Meter drauflegen, fallen dort die 7.000 Punkte" so Trainer
Markus Czech. Die
dritte Einzelmeisterin ist Kerstin Novotny ( TSG Giessen-Wieseck), denn
mit 4304 Punkten setzte sie sich in der Juniorinnen-Klasse durch, obwohl
sie derzeit durch Studiengründe nicht am Vereinstraining teilnehmen kann
und auf sich alleine gestellt ist. Kerstin zeigte durchweg solide
Leistungen, wobei die 5,20 Meter im Weitsprung, 10,64 m mit der Kugel und
2:34,86 min über die 800 m herausragen. Die
Überraschung des Tages gelang am Ende der zweitägigen Veranstaltung der
Siebenkampf-Mannschaft der TSG Wieseck, denn nach der Addition der
drei besten Siebenkämpferinnen, gewann die Truppe mit Nadine Schnürer,
Julia Koch und Kerstin Novotny gegen die Dauerrivalinnen der LG Eintracht
– Frankfurt ( 14172) mit 14387 den dritten Hessentitel für die
Bundesligatruppe. Das B-Jugend Zehnkampfteam des LAZ Giessen mit
Adrian Becker, Jan Routa, Christian Förster und Ronnie "Roony"
Blaschek stand den Damen nicht nach und siegte in der Teamwertung mit
17630 Punkten vor der Vertretung des Wiesbadener LV, die 17528 Punkte
sammelten. Sollte der wieder genesene Jan Routa ( 5566 Punkte) bei den
Deutschen auf dem Stand seiner alten Leistungsfähigkeit sein, kann das
Team in Vaterstetten auf 18.000 Punkte hoffen, eine Leistung mit der ein
Treppchenrang in die nähe rückt. Einen Bronzerang im Starterfelde der weiblichen Jugend A brachte Sarah Jagalski ( LAZ Giessen / MTV Giessen) mit 4316 Punkten mit an die Lahn. Als Spitzenwerte bot sie ihrem Trainer Markus Czech 33,35 m mit dem Speer und 2:27,46 min über die 800 Metern an. Es siegte Claudia Rath ( LG Dornburg) mit unerreichbaren 5044 Punkten vor Maike Becker ( LG Stadt Hattersheim) die 4327 Punkte auf der Habenseite verbuchte. Auch die A-Schülermannschaft mit Christopher Borton, Daniel Buelteman, Miguel Keidel und Jan Philipp Schmiedeknecht errang mit 11924 Punkten die Bronzemedaille, verpasste jedoch die DM Norm für die Schülermeisterschaften. Die
undankbaren vierten Plätze gab es für die Cracks in Baunatal auch, so
wurde Julia Koch ( TSG Wieseck) im Frauenwettbewerb des Siebenkampfes mit
4638 Punkten, Christopher Borton (LAZ Giessen
VfB Giessen) im Achtkampf der Schüler M 15 mit 4594 Punkten, der
B-Jugendlichen Siebenkämpferin Nastasia Lich ( LAZ Giessen / MTV
Giessen) mit 4327 Zählern sowie der Siebenkampfmannschaft der LG Langgöns-Oberkleen
mit Katharina Trompetter, Ulrika Schönemund und Jasmin Stowasser mit 9614
Punkten bei der weiblichen Jugend B, der Sprung auf das Treppchen verwährt.
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| 12.07.04 |
LAZ
Giessen war guter Ausrichter
Kevin Wahl knapp am Bezirksrekord vorbei(jth)
Zufrieden war LAZ Vorsitzende Eckhard Paul, mit dem DSMM –
Wettkampf seines Vereines, denn in nur 4 Stunden bot sein Mannschaft alles
auf, um einen Reibungslosen und gut Organisierten Wettkampf unter idealen
Bedingungen zu Präsentieren. Der DSMM-Durchgang wurde von 9 Vereinen und
insgesamt 195 Nachwuchssportlern hervorragend angenommen. Die
DSMM-Mannschaftswettbewerbe in der Leichtathletik stellen für die Trainer
und Betreuer eine große Herausforderung dar, gilt es doch, die
Athletinnen und Athleten so einzusetzen, dass am Ende möglichst viele
Punkte herausspringen; und da ist ein glückliches Händchen gefragt, darf
man doch nur in drei Disziplinen eingesetzt werden. Die
A-Schüler des LAZ Giessen erreichten 10.598 Punkte und werden sicher
im Hessenfinale im September stehen. Bester Punktesammler war wieder
einmal Christopher Borton, der nun schon zum dritten mal seinen
Kreisrekord im Diskuswurf toppte. Die 1 kg Scheibe segelte auf
ausgezeichnete 50,94 m und die 51 "Marke" lässt bald grüßen.
Mit 14,31m im Kugelstoßen bot er seinem Team weitere wichtige Punkte an.
Die beiden Hürdensprinter Miguel Keidel (11,67) und Johannes Remy (11,99)
steuerten ebenfalls wertvolle Zähler bei, denn beide erzielten neuen
Bestleistungen und galten als Punktegarante. Daniel Buelteman lief die
1000 Meter in 2:57,19 Minuten und Jan Philipp Schmiedeknecht lief die 100
Metersprintstrecke in 12,52 Sekunden. Die
A-Schülerinnen des LAZ Giessen sammelten 8522 Punkte und dürfen sich
ebenfalls auf das Hessenfinale freuen. Bereits am Freitagabend sammelten
Sie die wichtigen Zähler, denn nur so konnte das Team mit B-Schülerinnen
verstärkt werden. Voran Isabelle Pastau, denn über die 100 Meter in
13,43 sec sowie mit hervorragenden 12,35 sec im 80 Meterhürdensprint und
5,00 Metern im Weitsprung, war sie die eifrigste Punktesammlerin der
Truppe. Teamkollegin Silke Graul stand ihr mit 4,90 m im Weitsprung und
13,43 sec im Sprínt jedoch nicht nach. Johanna Milow wuchtetet die Kugel
auf 9,83 m und überfloppte im Hochsprung 1,48m und galt als wichtige Stütze
im Team. Bei
den Schülern B entwickelte sich über zwei Wettkampftage ein
spannender Wettkampf zwischen dem TV Gr. Linden (5866 Punkte) , der TSG
Alten-Buseck ( 4844 Punkte) und dem LAZ Giessen, die am Freitag 5915
Punkte vorlegten. Für die LAZ – Crew erzielte der Hürdensprinter
Kevin Wahl die Top-Leistung des Tages, denn mit 9,99 Sekunden im 60 Meterhürdensprint
blieb er nur knappe 2 Hundertstelsekunden hinter dem Bezirks und
Kreisrekord von Adrian Becker aus dem Jahre 1999 zurück. Philipp
Reinl sprang gute 4,63 m weit, Sascha Dörr warf den Ball auf 50,50 m und
Niklas Leidich sprintete 10,23 sec. über 75 m. Für den TV Gr.-Linden war
Felix Jelli mit 10,37 sec im Sprint und 4,82 m im Weitsprung neben
Vereinskollege Maximilian Weiß, der die Hürdenstrecke in 11,01 sec
absolvierte und bei 4,41 m in der Weitsprunggrube landete, wichtigster
Teamplayer. Für Moritz Weiß blieb die Uhr im 100 Meterlauf bei 3:12,50
Minuten stehen. Für die TSG Alten-Buseck lieferte Nico Trabert das
Highlight des Tages, denn mit übersprungenen 1,44 m im Hochsprung
steuerte er nicht nur wichtige Zähler bei, denn mit diesem Ergebnis liegt
er in der hessischen Bestenliste derzeit auf dem dritten Rang. Gleich
drei heimische Team waren bei den Schülerinnen B am Start, den
das LAZ Giessen ( 6340 Punkte), die TSG Alten-Buseck ( 5342) und die LG
Wettenberg ( 5306 ) zeigten ihr können. Die Topleistungen erzielten die
jungen Damen des LAZ. Einen Tag nach Ihrem A-Schülerinneneinsatz war
Isabelle Pastau schon wieder im Einsatz im lief trotz eines "strauchlers"
an der letzten Hürden die 60 Meterdistanz in 9,96 sec. Es folgten 4,84 m
im Weitsprung und 10,63 sec. im 75 Metersprint. Lisa Magel übersprang im
Hochsprung 1,36 m und Aline Liedtke landete bei 4,56 m in der
Weitsprunggrube. Ausgezeichnete 2:51,34 Minuten über die 800 Meter lief
Maren Engeln von der TSG Alten-Buseck. Der
TV Gr.-Linden (4413 Punkte) und das LAZ Giessen (4369 Punkte) deuteten Ihr
können bei den Schülern C an und werden aller Voraussicht nach im
Hessenfinale stehen. Nicht zu schlagen waren die beiden Hochspringer aus
Linden, denn Niklas Gümbel und Lukas Wagner übersprangen 1,28 Meter. Für
die Giessener sprintete Philipp Reinl die 50 Meter in 7,84 sec und sprang
zudem noch 4,38 m weit. Niklas Leidich lief die 1000 Meter als Sieger in
3:30,71 Minuten und warf den 80 gr. Ball auf 50,50 Meter. Die
LG Wettenberg ( 4293) erzielte vor dem Teams des LAZ Giessen (4126) und
der TSG Alten-Buseck (4095) das beste Ergebnis der Schülerinnen C.
Die beiden Sprinterinnen Tabea Köhler (8,01 sec) und Alena Kirschbaum (
8,10 sec.) aus Wettenberg sowie Teammitglied Lisa Leib mit übersprungenen
1,28 m im Hochsprung und 31,50 m im Ballwurf waren die Stützen der
Truppe. Über die 800 Meterdistanz überzeugten für das LAZ Giessen Carla
Remy mit 3:00,32 min und Lisa Muscheid mit 3:00,62 min für die TSG
Alten-Buseck.
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| 11.07.04 |
Marie Luise Humpert bei DM am Start |
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|
Diskus
Frauen Vor-/Endkampf |
|
|||||||
|
Platz |
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
Ergebnis |
|
1
|
Dietzsch, Franka |
64.01
|
61.94
|
x
|
x
|
64.41
|
x
|
64.41
|
|
2
|
Tucholke, Jana |
57.41
|
x
|
55.50
|
x
|
57.55
|
57.65
|
57.65
|
|
3
|
Logsch, Romy |
x
|
49.89
|
52.25
|
50.92
|
54.61
|
56.78
|
56.78
|
|
4
|
Giesa, Ulrike |
56.57
|
55.64
|
x
|
x
|
56.53
|
55.82
|
56.57
|
|
5
|
Rumpf, Sabine |
55.69
|
54.67
|
54.95
|
53.57
|
54.14
|
54.31
|
55.69
|
|
6
|
Kròl, Katja |
51.31
|
51.26
|
52.07
|
x
|
50.69
|
50.26
|
52.07
|
|
7
|
Briesenick, Sara |
49.22
|
x
|
50.68
|
x
|
48.30
|
46.09
|
50.68
|
|
8
|
Schütte, Melanie |
48.61
|
x
|
49.82
|
49.53
|
x
|
48.76
|
49.82
|
|
9
|
Bremser, Julia |
41.58
|
49.53
|
49.37
|
|
|
|
49.53
|
|
10
|
Overkamp, Bianca |
46.09
|
43.70
|
48.23
|
|
|
|
48.23
|
|
11
|
Humpert, Marie-Luise |
47.05
|
44.41
|
45.63
|
|
|
|
47.05
|
Adrian
Becker schrammt knapp an DM-Bronze vorbei
Marion
Powilleit mit sechstem Rang im Diskus und neuem Kreisrekord
(jth)
Knapp
an der Bronzemedaille im 110 Meterhürdenfinale schrammte der Troher
–Mehrkämpfer Adrian Becker vom LAZ Giesen / TV Gr.-Buseck bei den
deutschen B-Jugend Meisterschaften in Jena vorbei. Mit 14,30 sec belegte
er, in einem spannenden Rennen einen passablen vierten Rang.
Im
Vorlauf lies es der künftige Abiturient der Gesamtschule Gießen-Ost im
Ernst Abbe Stadion mit 14,51 sec. locker angehen und qualifizierte sich
als Vorlaufsieger, bei seiner ersten Einzel-DM, für den Zwischenlauf.
Bereits nach 80 Metern lag er in Führung und lies nach einem kurzen
kontrolliertem Blick locker "austrudeln". Doch bereits im
Zwischenlauf musste "Addi"
sein ganzes können an den Tag legen, denn im dritten von vier Läufen
traf er auf den Jahresschnellsten Quentin Seigel ( LG Offenburg), der
bereits 14,01sec auf seinem Tableou stehen hat. Mit 14,27 sec siegte er
jedoch bei schlechten Bedingungen, denn es regnete im Strömen und er zog
trotzdem in das DM-Finale der besten acht deutschen B-Jugend Hürdensprinter
ein.
Um
17:15 Uhr kam es dann zum großen Show-down
und "Addi" ging hochkonzentriert auf Bahn fünf startend
ins Rennen. Bis zur 80 Metermarke lag er in Führung, doch an der
vorletzten Hürde kam er mit den späteren Sieger in eine Rangelei mit den
Armen. Seiner Trainer Markus Czech dazu: " er kam deutlich aus dem
Tritt , rettete sich aber noch ins Ziel ". Am Ende wurde er als Mehrkämpfer
vierter mit 14,30 sec. und behauptete sich im Feld der Spezialisten. Die
Enttäuschung war Adrian Becker jedoch nach dem Zieleinlauf ins Gesicht
geschrieben, doch nach kurzer Zeit hielt er an dem Motto fest "Lebbe
geht weider" . Becker zeigte sich als fairer Sportsmann, in dem er äußerte
" dem Sieger trifft keine Schuld, das passiert schon mal, wenn die
Deutsche Spitze aufeinander trifft. Eine Medaille hätte ich aber schon
gerne mit nach Hause genommen " so der ehrliche Viertplazierte.
Es siegte Paul Dittmer ( MTV Hanstedt ) in 14,10 sec. vor Steven
Deja vom Team Erfurt ( 14,16 sec) und dem Jahresbesten Quentin Seigel ( LG
Offenburg ) mit 14,24 sec.
Zwischen
den Hürdenzwischenlauf und dem Endlauf startete Adrian noch im
Weitsprungwettbewerb. Gegen die Spezialisten, schlug er sich mit dem
achten Rang und erzielten 6,82 Metern recht achtbar. " Um im
September bei der Mehrkampf-DM erfolgreich zu sein, muss ich mir hier die
Wettkampfhärte holen " so der deutschen B-Jugendhallenmeister im
Siebenkampf vom TV Gr.-Buseck. Mit außergewöhnlich guten 7,62 Metern
gewann Christian Böhm ( SG TSV Kronshagen / Kieler TB) denn Wettkampf vor
dem Rüselsheimer Nils Sammert, der 7,40 m erzielte und Semjon Pitschugin
( LG Nord Berlin) der bei 7,34 m landete.
In
Jena gab auch Florian Schmiedeknecht vom LAZ / MTV Giessen nach einem Jahr
Gastaufenhalt in den USA sein Comeback im 100 Metersprint. Die Karten
lagen im Vorfeld recht gut für den Grüninger, denn im Land der
unbegrenzten Möglichkeiten lief er diese Jahr bereits 10,90 Sekunden,
doch den Heimflug über den großen Teich trat er mit einer
Oberschenkelverletzung an. Leider konnte diese Blessur bis zum Start in
Jena nicht vollständig auskuriert werden. Das "Flo" überhaupt
im Vorlauf angetreten ist, zeigt seine positive Einstellung zu seiner
Disziplin, dem Sprint. Mit 11,67 sec blieb er im ersten Vorlauf weit unter
seinen Möglichkeiten. "Ich hoffe nun auf einen schnelle Genesung, so
dass ich in der zweiten Jahreshälfte bei den Süddeutschen
Meisterschaften wieder eingreifen kann" so Florian Schmiedeknecht zu
seinen Absichten den nächsten Wochen.
Eine
dicke Überraschung gelang Marion Powilleit von der LG Wettenberg im
Diskuswurf der weiblichen Jugend B. Die "Werferin" die von Ihrem
Vater Klaus trainiert wird legte im ersten Versuch bereits 39,75 m
vor und steigerte sich nochmals um fünf Zentimeter auf 39,80 m,
was in der Gesamtwertung zu einem ausgezeichneten sechsten Rang führte.
Das Kuriose ist, dass Marion den Kreisrekord ihrer Vereinskameradin
Natalie Müller von den hessischen Meisterschaften (39,19m) toppte. Müller`s
Diskus segelte in Jena auf 36,40m was
ihr in der Endabrechnung einen neunten Platz einbrachte. In der Kugelstoßkonkurrenz,
gelang Ihr ein wuchtiger Stoß, der die
Kugel auf 11,82 m katapultierte und Rang elf wurde eingefahren.
Marion Powilleit belegte in dieser Disziplin mit 11,46 m einen fünfzehnten
Platz. Froh sein kann man, dass es im Kreis nun wieder zwei erfolgreiche
Athletinnen in der Jugendklasse gibt, die auch in den nächsten Jahren
positive Impulse im Wurfbereich setzen werden. Den Diskuswettbewerb gewann
Kristina Gehrig ( LAC Quelle Führt / München / Würzburg ) mit 48,32 m
vor Denise Hinrichs ( SC Neubrandenburg) mit 47,00 m und Alexandra Göbel
( Wiesbaner LV / 42,73m). Im Kugelstoßen setzte sich dann Denise Hinrichs
mit 15,80 m gegenüber 14,24 m von Jessica Weigel ( SR Steinbach) durch.
Christopher Borton mit Kreisrekord im Diskuswurf
A-Schüler mit Vize-Hessenmeisterschaft
(jth)
Die Silbermedaillen glänzte gleich mehrmals im Stadion in Bad Homburg,
denn bei den Hessischen Blockmehrkampf Meisterschaften der Schüler/innen
A und B standen die Heimischen-Asse der LG Erda Heuchelheim sowie des LAZ
Giessen auf den Treppchen.
Mit
dem Spitzenergebnis von 3051 Punkten im Blockwettkampf Wurf der Schüler A
M 15 erzielte Christopher Borton vom LAZ Giessen / VfB Giessen hinter dem
neuen Hessenrekordhalter Jan – Felix Knobel ( LG Friedrichsdorf /3320
Punkte ) und mit
einem Pünktchen vor dem drittplatzierten, Alexander Setinus ( Wiesbadener
LV / 3050 Punkte), die Vizehessenmeisterschaft. In dem Hochkarätig
besetzten Wettkampf warf Christopher Borton den Diskus erneut über die 50
Metermarke und toppte seinen eigenen Kreisrekord auf die neu Bestleistung
von 50,79m , was zugleich die Tagesbestweite bedeutete. Trainer Martin
Seidel war mit den Leistungen im Kugelstoßen (14,67m), im Sprint mit
12,19 sec. sowie im 80 Meterhürdenlauf (11,70) zufrieden. " Eine
Schippe draufpacken müsste er noch im Weitsprung, denn mit erzielten 5,45
Metern hängt er den Konkurrenten hinterher " so der Coach. Gespannt
sein kann man nun, ob er bei der Deutschen Meisterschaft den
Blockmehrkampf oder den Achtkampf bestreiten wird, einen schwere
Entscheidung, denn in beiden Wettbewerben könnte er ganz vorne landen.
Auf dem siebten Rang landete sein Vereinskollege Miguel Keidel ( LAZ / SV
Garbenteich) , der 2696 Punkte erzielte und ausgeglichene Leistungen
seinem Trainer Philipp Schlesinger anbot.
Die
zweite Vizehessenmeisterschaft geht an die LG Erda-Heuchelheim, denn
Dominik Hofmann wurde mit 2622 Punkten im Block Wurf der Schüler A M 14
hinter dem Sieger Julian Merz ( LG VFL/SSG Bensheim – 2755 Punkte) die
Silbermedaille überreicht.
Er begann mit 12,48 sec im Hürdenlauf, schleuderte den 1 kg Diskus
auf gute 32,61 und wuchtete die Kugel auf 10,28 Meter. Mit 5,29 m im
Weitsprung sprang er persönliche Bestleistung und im abschließenden 100
Metersprint lies der Heuchelheimer
mit 12,41 s3c " nichts mehr anbrennen". Als Bonbon
erarbeitete sich Dominik, noch die Norm für die Deutschen im September in
Vaterstetten. Auf Rang sechs landetet der Vorjahressieger Henrik Sust von
der LG Langgöns-Oberkleen. Mit seinen 33,45 Metern im Diskuswurf konnte
er seinen Trainer Rainer Finkernagel überzeugen. Am Ende verbuchte er
2396 Punkte auf der Habenseite.
Jan
Philipp Schmiedeknecht ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck) reift langsam zu den
schnellsten Sprintern in Hessen heran, denn im Block Sprint/Sprung der Schüler
M 14 lief er die 100 Meter in guten 12,26 Sekunden. Seine Sprintzeit und
die Weitsprungleistung von 5,24 m bildeten die Basis für einen sechsten
Rang mit 2506 Punkten in der Gesamtwertung. Als Sieger konnte sich hier
Niclas Schuster von der LG Stadt Hattersheim mit 2822 Punkten freuen.
Knapp an einer Urkunden vorbei schrammt Daniel Buelteman vom LAZ / VfB
Giessen mit 2358 Punkten und dem neunten Platz. Als Topzeit ist seine 2000
Meterleistung von 6:22,7 Minuten einzustufen, denn nur der Sieger
Christopher Assmuth ( LG Kaufungen / 6:03,1) und der Drittplatzierte
liefen schneller.
Die
Überraschung kam dann jedoch für die A-Schüler des LAZ Giessen zum
Schluss, denn in der Mannschaftswertung landete die Crew um Christopher
Borton, Miguel Keidel, Johannes Remy , Jan Philipp Schmiedeknecht und
Daniel Buelteman hinter dem ASC Darmstadt (13529 Punkte) mit 13136 Punkten
auf dem Silberrang und die Vizemeisterschaft konnte gefeiert werden.
Die
bestplatzierten B-Schülerinen waren in Bad Homburg Malena Rabenau vom LAZ
Giessen / TV Gr.-Buseck mit einem siebten Rang im Block Wurf
(2185 Punkte) der Schülerinnen W 13 sowie Larissa Naomi Kraft von
der LG Erda – Heuchelheim mit 2017 Punkten ebenfalls im Block Wurf,
jedoch bei den Schülerinnen
W 12. "Ausgeglichen präsentierte
sich Malena Rabenau" so Trainer Martin Theimer. Bei beiden
"Werferinnen" sind die Sprintleistungen 11,01 ( Rabenau) und
10,99 ( Kraft) herauszuheben. Bis zur abschließenden Disziplin lag
Isabell Pastau vom LAZ / SV Garbenteich im Block Sprint/Sprung der W 13
auf dem vierten Rang doch durch ein "verkorkstes"
Ballwurfergebnis landete sie am Ende mit 2348 Punkten auf dem vierzehnten
Platz.
Die
heimischen B-Schüler trumpften am zweiten Wettkamptag ebenfalls groß auf
, denn schon wieder gab es einen Silberrang durch Hannes Busch von der LG
Langgöns-Oberkleen im Block Lauf der Schüler M 12 zu bejubeln. Hinter
dem Sieger Kai Polityck ( LC Steinbach / 2195 Punkte) sammelte das Mittel
und Langstrecken-Ass als zweiter 2153 Zähler. Sein Talent stellte er als
Tagesbester im abschließenden 1000 Meterlauf unter beweis, denn mit
3:04,28 Minuten war er an diesem Tage nicht zu schlagen gewesen.
Philip Kempf ( LG Erda/Heuchelheim) belegte im Block Wurf der Schüler
B M 12 mit 1865 Punkten einen fünften Rang. Mit 10,99 Sec auf der Hürdenstrecke
sowie 4,15 m im Weitsprung bot er gute Leistungen seinen Trainern an.
Spannend ging es im Block Sprint/Sprung der Schüler M 12 zu, denn Kevin
Wahl ( LAZ / SV Garbenteich ) und Nico Trabert ( TSG Alten-Buseck)
lieferten sich ein packenden Zweikampf um die Ränge sieben und acht.
Kevin Wahl zeigte sich stark im 60 Meterhürdenlauf mit 10,86 sec und
verbucht als siebter 1959 Punkte auf seinem Konto. Übersprungene 1,36
Meter bildeten die Basis für den Alten-Busecker Nico Trabert, der am Ende
1913 Punkte als achter sammelte. Es siegte hier recht deutlich Yannick
Roggatz vom TV Reissen mit 2406 Punkten. Mit Marie Busch von der LG Langgöns-Oberkleen
konnte sich eine A-Schülerinnen in der Altersklasse W 14 als fünfte mit
2304 Zählern gut in Zehne setzen. Als Siegerin konnte sich Lisa Marie
Horsel ( LG Eder) mit 2543 Punkten freuen.
(jth)
Eine
Woche nach dem die Aktiven
und Schüler ihre hessischen Meister in Wetzlar ermittelten, gingen nun
die A + B Jugendlichen auf Titeljagd. Diese mal war die Anfahrt für die
hiesigen Athleten allerdings deutlich länger, doch dies schreckte die
Jugend nicht von sehr guten Platzierungen im Stadion am Sommerdam in Rüsselsheim
ab.
Ganz
oben auf dem Treppchen stand wieder einmal Adrian Becker vom LAZ Giessen
/ TV Gr.-Buseck. Der Troher-Mehrkämpfer startete im Feld der B-Jugend
in seiner Paradedisziplin den 110 Meterhürden . Nach 14,41 sec im
Vorlauf folgte im Endlauf mit 14,21 sec. nicht nur eine persönliche
Bestleistung, sondern er lieg zugleich auch die DM-Norm für die
Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Jena. Er gewann in einem knappen
Einlauf vor Thomas Wellenhöfer ( Wiesbadener LV / 14,28) und gewann den
Hessenmeistertitel. Tags zuvor startete er in seiner zweiten
Spezialdisziplin dem Weitsprung. Hier traf „Addi“ auf den Favoriten Nils Sammert ( LG Rüsselsheim) , der mit 7,77
m auch den Wettbewerb gewann. Becker sicherte sich mit dem Weitengleichen Nico Beyer ( TUS Eintracht Wiesbaden
) mit 6,86 m die Vizemeisterschaft. „ Ich komme so langsam in Fahrt
und bin für die nächsten Aufgaben gut gerüstet, so ein zufriedener
Hessenmeister Adrian Becker. Trainer
Markus Czech fügt hinzu: „ die Saison ist für Addi noch sehr lange,
denn erst im September ist die Mehrkampf – DM in Vaterstetten. Wir müssen
jetzt die Form zu den Jugendeinzelmeisterschaften steigern und diese
dann bis in den Spätsommer kompensieren, einen Herausforderung für
Trainer und Athlet “.
Das
zweite Highlight in Rüsselsheim setzten die „Werferinnen“ der LG
Wettenberg, den Natalie Müller und Marion Powilleit standen ebenfalls
weit oben auf dem Treppchen. Den Glanzpunkt erzielte Natalie Müller, die im Diskuswurf der weiblichen Jugend
B mit 39,19m die Vizemeisterschaft hinter der Siegerin Alexandra Göbel
( Wiesbadener LV / 40,12) errang. Die gezeigte Leistung ist nicht nur
die Norm für die B-Jugend DM in Jena, sondern auch ein neuer
Kreisrekord für B-Jugendliche. Sie verbesserte die alte Marke aus dem
Jahr 1987 von Franka Vonholdt (LAZ Giessen), die damals 37,26 m zu buche
stehen hatte. In der Kugelstoßkonkurrenz gab es für die
HLV-Kaderathletin mit 10,87 m zudem Bronze. Vereinskollegin Marion
Powilleit stand ihr jedoch nicht nach und ihr gelang im Kugelstoßwettbewerb
der weiblichen Jugend B der große Stoß, denn mit 11,79m sicherte sie
sich hinter Alexandra Göbel (12,49m) den Vizehessentitel. Ebenfalls
konnte Marion mit 36,19m und Platz vier im Diskuswurfwettbewerb überzeugen.
Gut
im „Wurf“ lag auch Nastasia Lich vom LAZ Giessen / MTV Giessen, denn
im Speerwurf der weiblichen Jugend B gelang ihr mit 36,36m der Wurf zur
Bronzemedaille hinter der
Siegerin Julia Riemenschneider ( LG Wetzlar) die 41,57 m erzielte. Am
Start war sie zudem noch im Hochsprungwettbewerb. Hier überfloppte die
Deutsche-Schüler-Mehrkampfmeisterin 1,61 m und wurde aufgrund der größeren
Anzahl von Fehlversuchen vierte. Als Siegerin konnte sich Agnes Hofmann
( LG Baunatal / Fuldabrück) mit übersprungenen 1,64 m feiern lassen.
Den
Silberrang in der
Speerwurfkonkurrenz der weiblichen Jugend A konnte Sandra Oestreich (
LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 37,00 m erringen. Die Oberliga Handballerin des
TV Hüttenberg entscheid sich kurzfristig zum Start in Rüsselsheim und
wurde mit einem Podestplatz belohnt. Über 800 Meter der weiblichen
Jugend B lief Antina Neugebauer ( LAZ / MTV Giessen) mit 2:19,26 min
ebenfalls auf die Siegerstraße ein. In einem beherzten Rennen, lief die
sympathische Mittelstrecklerin, nicht nur Bestzeit , sondern sie konnte
auch hinter der Siegerin Katharina Heinig ( LG Odenwald / 2:1432) die
Silbermedaille mit nach
Hause nehmen.
Katharina
Stein ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief sich über die Stadionrunde der
weiblichen Jugend B mit Rang fünf und 60,08 sec in das 4 x 400
Meterteam der weiblichen Jugend des LAZ Giessen, die bei der Deutschen
Meisterschaft in Braunschweig ihren leitjährigen fünften Platz
verteidigen möchte.
Erfreulich
ist auch die Weitsprungleistung von Joana Schmidt ( LAZ / TV Gr.-Buseck)
bei der weiblichen Jugend A, denn mit 5,00 Metern und Rang sechs findet
sie wieder Anschluss zur hessischen Spitze. Zufriedene Gesichter gab es
auch bei Nils Dudenhöfer von der LG Erda-Heuchelheim, denn mit 59,15
sec über die schwere Strecke der 400 Meterhürdendistanz wurde er
vierter und verpasste den Sprung auf das Treppchen bei der männlichen
Jugend B recht knapp. Es siegte hier Alexander Jarets ( TUS Eintracht
Wiesbaden) mit 55,86 sec.
Marie Luise Humpert mit zwei Bronzeplätzen
(jth)
Im Stadion der Stadt Wetzlar
kürte der hessische Leichtathletikverband am Wochenende in den Aktiven
sowie den A-Schülerklassen
seine Hessenmeister für die Saison 2004. Unter optimalen äußeren
Bedingungen am zweiten Wettkampftag erzielten den Heimischen
Leichtathletikasse, an der Spitze die Damen und Schülerinnen wieder
einmal vorzügliche Leistungen und sind für die nächsten
Aufgaben in den nächsten Wochen hervorragend gerüstet.
Marie
Luise Humpert ( LAZ / MTV Giessen) konnte mit zwei Bronzerängen überzeugen.
Im Kugelstoßen der Frauen knackte der Neuzugang des LAZ Giessen die 13
Metermarke und wurde mit 13,01m hinter der Siegerin Sylvia Tornow ( LG
Neu-Isenburg/Heustenstamm ), die 13,61m stieß dritte. Im hochkarätig
besetzten Diskuswurf lies
Humpert die Scheibe auf 47,63 m fliegen und stand somit ein zweites mal
auf dem Bronzepodest. Hier siegte die Favoritin Sabine Rumpf ( LSG
Goldener Grund) mit ausgezeichneten 54,84 Metern.
Dana
Schäfer ( LAZ / TV Gr.-Buseck) verzichtete
auf dem 100 Meterendlauf im sich voll auf den Weitsprung zu
konzentrieren, was ihr mit Rang fünf und erzielten 5,50m gut gelang. Am
zweiten Tag der Meisterschaften lief auch Sie in das 100 Meterhürdenfinale
als dritte heimische Athletin hinein und belegte mit 14,80 sec. Rang vier.
Yvonne Mineur ( LAZ / MTV Giessen ) gelang mit 38,85 m in der
Speerwurfkonkurrenz der große Wurf, der in der Endabrechnung zu einem
vierten Platz hinter der Siegerin Christine Wiegelmann ( Tv Gelnhausen) ,
die 50,74 m erzielte reichte.
(jth)
Man hatte fast den Eindruck,
als wäre man im Mehrkampf-Mekka Götzis oder Bernhausen, denn die
Stimmung, Organisation sowie die gezeigten Leistungen der Athleten und
Athletinnen waren zum
Mehrkampfsaisoneinstand beeindruckend. Das LAZ Giessen Stadt und Land um
ihren Vorsitzenden Eckhard Paul hatte im Stadion West ein kleines aber
effektives Mehrkampfmeeting über zwei Tage organisiert und die
Kreismeistertitel konnten gleich mit gefeiert werden. Gleich mehrere
Athleten schafften zugleich die Qualifikationsnorm für die Deutschen
Mehrkampfmeisterschaften der Jugend und Schüler.
Voran
Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) zeigte seine Vormachtstellung im
Zehnkampf der männlichen Jugend B, denn mit einem „Neunkampf“ und
6197 Punkten schaffte er die
Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Vaterstetten im
September und gilt dort dann, im Zehnkampf als Treppchenkandidat, wenn
dann noch 600 Punkte mehr auf dem Konto verbucht werden können. Becker
hatte einen super Start erwicht, lief die 100 Meter in 11,13 sec. sprang
6,72 m Weit und wuchtetet die Kugel auf 13,58 m. In der vierten
Disziplinen, dem Hochsprung, scheiterte er unverständlicher Weise an der
Anfangshöhe. Dass er trotz diesem Missgeschick den Wettkampf fortsetzte
zeigt seinen wahren Mehrkampfcharakter. Er wurde zum Abschluss des ersten
Tages dann aber mit Bestzeit von 52,77 sec. über die Stadionrunde
belohnt. Tag zwei begann mit 14,54 Sekunden über die Hürdenstrecke und mäßigen
34 m mit dem Diskus. Im Stabhochsprung sprang Becker mit 3,90 m dann
Bestleistung und lies den Speer auf 53,18 m fliegen. Im Abschließenden
1500 Meterlauf kam er nach 5:02,41 Minuten ins Ziel und die Quali war
trotz des „Nullers“ im Hochsprung unter Dach und Fach. Den Wettkampf
gewann Enrico Flade ( SSC Bad Sooden-Allendorf ) mit 6377 Punkten.
Vereinskollege
Christopher Borton ( LAZ / VfB Giessen) schaffte sicher die DM-Norm bei
den A-Schülern der M 15 für die Deutschen Schüler
Mehrkampfmeisterschaften mit 4626 Punkten im Achtkampf und belegte hinter
Moritz Desch ( Alsfelder SC / 4753 Punkte) Rang zwei. Borton zeigte sich
sehr stark im Diskuswurf , denn mit 48,36m stellte er einen neuen
Kreisrekord auf und knackte die alte Marke aus dem Jahr 1970 von ( Bernd
Rohde / LG Lumdatal ), der damals 47,30m erzielte. Mit 14,30m im Kugelstoßen,
3,10 m mit dem Stab, 42,38 m mit dem Speer hatte er weitere ausgezeichnete
Leistungen anzubieten.
Maximilian
Kühne ( LAZ / SV Garbenteich) siegte im Achtkampf der M 14 mit 3615
Punkten und sicherte sich verdient den Kreismeistertitel. Mit 2,30 im
Stabhochsprung, 27,36 m mit dem Diskus und 3:15,66 Minuten im 1000
Meterlauf hatte er die Nase vorne.
In
der Mannschaftswertung der Schüler A hatte das Team des LAZ Giessen mit
dem Trio : Christopher Borton, Miguel Keidel und Daniel Bueltemann leider
ein bisschen Pech, denn mit 12217 Punkten verpassten sie nur um ganze 33
Punkte die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft. Im zweiten
Anlauf, bei den Hessischen Titelkämpfen sollte dann dies auch im Rahmen
des möglichen liegen.
Den
Zehnkampftitel der männlichen Jugend A
sicherte sich Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 4931
Punkten. Er überraschte mit neuer Hochsprungbestleistung von übersprungenen
1,76 Metern und einer Weitsprungleistung von 5,75 Metern. In allen
weiteren Disziplinen zeigte er ausgeglichen Leistungen.
Den
Siebenkampf der weiblichen Jugend A gewann Ekaterina Menne ( TV
Wattenscheid) mit 5071 Punkten, was zu den Top Ten Leistungen im DLV gehören
wird. Herausragen war ihre Weitsprungleistung von 5,62 m , die Hürdenzeit
von 14,40 sec sowie die übersprungenen 1,64 m im Hochsprung. Aber auch in
allen weiteren Disziplinen war sie der Konkurrenz überlegen.
Laura
Engeln ( TSG Alten-Buseck) sicherte sich hinter Sara Grunwald ( TG
Wehleiden / 4394 Punkte) mit 3691 Punkten den Kreismeistertitel vor
Rosemarie Blaschek (LAZ / TSG Lollar) die 3539 Punkte erreichte. Engeln
bestach mit 5,21m im Weitsprung, 16,15 sec auf der Hürdenstrecke sowie
13,29 sec im 100 Metersprint. Blaschek hatte über 800 Meter in 2:33,18
und übersprungenen 1,52 m im Hochsprung die Nase vorne.
Den
Siebenkampf der Schülerinnen W 15 gewann Jana Pohl von der LG Wettenberg
mit 3064 Punkten und konnte sich als neue Kreismeisterin auszeichnen
lassen. Mit 4,42 m im Weitsprungwettbewerb, 1,44 m im Hochsprung. 8,23 m
mit der Kugel konnte sich sie deutlich von den Konkurrentinnen absetzen.
Im
starken Feld der Schülerinnen A W 14, welches von den „Mädles“ der
LG Eintracht – Frankfurt dominiert wurde, gewann Isabell Pastau ( LAZ
Giessen / SV Garbenteich) mit 3072 Punkten den Kreismeistertitel. Überragend
ihre Hürdenzeit von 12,69 Sekunden auf der 80 Meterstrecke, sowie 4,68 m
im Weitsprungwettbewerb. Sollte „Isa“
ihre schwächen in den Wurfdisziplinen kompensieren, steht einer
erfolgreichen Mehrkampfkarriere nichts mehr im Wege. Rang zwei in der
Kreismeisterwertung gelang Theresa Pohl ( LG Wettenberg) mit 2947 Punkten.
Es gewann Janne Ladtkow ( LG Eintracht Frankfurt / 3411 Punkte ) vor
Sandra Weckmüller ( SG Anspach / 3229 Punkte) und Franziska Rappl ( LG
Eintracht-Frankfurt), die 3140 Punkte erzielte.
(jth)
Nicht nur das Wetter glänzte, sondern auch die Jugendlichen des LAZ
Giessen, mit ihren Leistungen bei den Hessischen DJMM – Endkämpfen. In
Neu – Isenburg gab es für die heimischen Mannschaften zweimal Silber
und einmal Bronze.
In
der Historie des LAZ – Giessen muss man schon sehr weit zurückblicken ,
als es schon einmal eine DJMM – Mannschaft weiblich und männlich gab,
die bei dem Hessischen – Endkampf vertreten war. Es war Anfang der 80er
Jahre, als die damaligen „Macher“ Clarius und Drolsbach solche Teams
an den Start brachten. Heute sind die LAZ – Coaches, Czech, Ewald,
Gebhardt, Schmidt und Seidel froh, sowohl bei der weiblichen Jugend A als
auch bei der männlichen Jugend B je eine Mannschaft stellen
zu können.
Als
weitere sehr positiv auffallende Athletin ist hier Sandra Oestreich zu
nennen. Die Spielerin des Handball Oberligisten TV Hüttenberg, die
eigentlich ihre sportlichen Aktivitäten ganz dem Handball widmen wollte,
konnte für diesen Tag noch einmal „reaktiviert“ werden. Mit 10,67 m
im Kugelstoßen und 38,31 m im Speerwurf schlug sie voll in die
Punktewertung ein und war damit eine wichtige Stütze des Teams.
Bei
der männlichen B – Jugend fiel mit Jan Routa leider ein wichtiger
Leistungsträger für das LAZ Giessen aus. Trotzdem konnte das Team, das
am Ende auf Rang drei hinter dem ASC Darmstadt (12013 Punkte) und den TV
Neuhof (11707 Punkte) lag, mit stolzen 11698 Punkten nach Hause fahren.
Wiedereinmal
war Adrian Becker(LAZ/TV-Großen-Buseck), mit 4 Disziplinen, der
eifrigster Punktesammler für seine Mannschaft.
Die 11,53 sec. über 100m, 6,61 m im Weitsprung, 3,80 m im
Stabhochsprung und die neue Bestzeit von 14,46 sec.
über 110 m brachten wertvolle Punkte. Von seiner starken Seite
zeigt sich auch Christopher Borton (LAZ/VfB - Giessen) . Mit 12,45 m im
Kugelstoßen, 42,00 m im Diskuswurf und 43,73 m im Speerwurf war er bester
„Werfer“ des Teams. Robert Köhl lief die 1000 m in 2:46,45 min.,
(jth)
Mann kann nur den Hut ziehen und großen Respekt den Leichtathleten
des Kreises Giessen und Wetzlar zollen, denn eiserner Wind, Regen und nur
7 Grad Außentemperatur machten die gemeinsamen Kreismeisterschaften für
die Aktiven, Jugend und Schülerklassen zu einer einzigen Tortour im
Stadion der Stadt Wetzlar.
Bestens
mit den Bedingungen kamen jedoch die „Damen“ des LAZ Giessen zurecht,
die mit neuen Bestleistungen das „Mailight“ setzen.
Voran Beatrice Marscheck ( LAZ / SV Garbenteich) die den 100
Metersprint der weiblichen Jugend A mit ausgezeichneten 12,09 sec für
sich entscheiden konnte. Man darf gespannt sein, wann erstmalig eine elf
vor dem Komma zu lesen sein wird. Sehr überraschend waren ihre 5,67 m im
Weitsprungwettbewerb, denn sie mit deutlichem Vorsprung gewann.
Im
Feld der Frauen sicherte sich Dana Schäfer ( LAZ / TV Gr.-Buseck) gleich
zwei Meistertitel. Im 100 Metersprintfinale steigerte sie sich um 5
Zehntel Sekunden und siegte mit 12,56
Sekunden. Zudem gewann sie den Weitsprung mit 5,56
Metern. Der Neuzugang des LAZ Giessen Marie Luise Humpert ( ehem.
LG Olympia Dortmund) entscheid den Diskuswurf mit ausgezeichneten 45,56
Metern für sich und war auch im Kugelstoßwettbewerb mit 12,64 m nicht zu
besiegen gewesen. Die 4 x 100 Metersprintstaffel des LAZ Giessen, in der
Besetzung: Dana Schäfer, Beatrice Marscheck, Sarah Jagalski und Marie
Luise Humpert lief mit 49,31sec über die Ziellinie.
Auch
am Start waren die Damen der TSG Giessen-Wieseck, die in vierzehn Tagen
ihren Bundesligaendkampf bestreiten. Trainer Elmar Knappik
konnte mit der Hochsprungleistung von Nadine Schnürer zufrieden
sein, denn mit übersprungene 1,65 m gewann sie und setzte sich gegen die
Konkurrenz durch. „ Nadine sieht den Leistungsanspruch zur Zeit nicht
mehr so verbissen, was sich überraschenderweise in guten Leistungen
wiederspiegelt. Die 1,70m sollten bald wieder im Rahmen des Möglichen
liegen, so Knappik“. Antje Müller, ebenfalls von der TSG Wieseck
sicherte sich mit 37,34 m im Speerwurf –Titel und ist damit besten Gerüstet
für den Bundesligaendkampf in Minden.
Bei
der weiblichen Jugend B sicherte sich Rosemarie Blaschek ( LAZ / TSG
Lollar) den Titel über 400 Meter in 64, 67 Sekunden und Laura Engeln (
TSG Alten-Buseck) konnte sich mit 5,05 Metern
als Siegerin im Weitsprung über einen „ Fünfer“ freuen.
Zweifache Titelträgerin
in dieser Altersklasse ist Marion Powilleit
von der LG Wettenberg. Sie konnte mit 10,27 Metern im Kugelstoßen
und 35,81 Metern im Diskuswurf das Double feiern.
Mit
drei Siegen bei den A-Schülerinnen W 15 war Vanessa Schmidt ( LG
Erda-Heuchelheim) die erfolgreichste Athletin. 12,91 Sekunden im 100
Metersprint sowie 11,97 Meter mit der Kugel bedeuteten neue Bestleistungen
sowie den Kreismeistertitel. Mit 5,14 Meter im Weitsprung
gelang ihr dann der dritte Streich. Die Überraschung bei den Schülerinnen
W 14 war die der
B-Schülerinnenklasse angehörende Malena Rabenau vom LAZ Giessen / TV
Gr.-Buseck, denn mit 4,32 m im Weitsprung und 8,55 m mit der Kugel konnte
Sie zwei Siege auf ihrem Konto verbuchen.
Im
Feld der Männer konnte
sich Christian Dietrich (LG Langgöns-Oberkleen) über die 1500
Meterdistanz in 4:27,05 Minuten durchsetzen. Im Diskuswurf sowie
Speerwurfwettbewerb glänzten die „Oldies“ der KSG Bieber, denn
Michael Rückel gewann mit 43,80 Metern den Diskus und Klaus –Peter
Schneider lies den Speer auf 56,84 Meter fliegen. Zudem siegte er noch im
Kugelstoßwettbewerb mit 12,38 Metern. Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV
Gr.-Buseck konnte zwei Kreistitel bei der männlichen Jugend B mit nach
Hause nehmen. Der deutsche B-Jugend Hallenmehrkampfmeister setzte sich mit
11,26 sec im 100 Metersprintfinale sowie im 110 Meterhürdenlauf mit 14,86
Sekunden durch.
Dreifacher
Titelträger bei den Schülern A M 14 ist Dominik Hofmann von der LG Erda
– Heuchelheim. 12,44 Sec. über 100 Meter, 4,97 m im Weitsprung und
10,13m mit der Kugel bedeuteten den obersten Rang auf dem Treppchen.
Henrik Sust ( LG Langgöns-Oberkleen) konnte sich zweimal als Titelträger
in die Ergebnislisten eintragen. Mit 33,06 m im Diskuswurf sowie 33,15 m
im Speerwurf gelang ihm jeweils der große der „große Wurf“.
(jth) Was für ein Wochenende für d
as LAZ Giessen, denn gleich eine Hessenmeisterschaften und eine Vize-Meisterschaften konnten die Staffeln mit nach Giessen nehmen. In Mengerskirchen fanden die diesjährigen Hessischen Langstaffelmeisterschaften aller Altersklassen statt und d das LAZ Giessen hatten dazu ihre Meldekarten abgegeben.Im
Feld der weiblichen Jugend A
ging der Titel in der 4 x 400 Meterstaffel in der Besetzung Beatrice
Marschek, Katharina Stein, Sarah Jagalski und Katharina Döring mit
deutlichem Vorsprung in der
deutschen Spitzenzeit von 3:59,30 an
das LAZ Giessen. Mit einer Zeit zum Saisoneinstand von unter 4 Minuten
winkt somit wieder das deutsche Finale im Sommer in Braunschweig über die
Stadionrunden. Für das Quartett lief Beatrice Marscheck mit 59,7 sec. die
erste Runde forsch an und übergab den Stab an Katharina Stein. Mit 60,4
sec übertraf sie deutlich die Erwartungen der Trainer Erich Gebhardt und
Markus Czech. Als dritte Jugendliche übernahm Sarah Jagalski den
Staffelstab und gab ihn nach 60,0 sec an Katharina Döring weiter. Nach
langer Verletzungspause von über einem halben Jahr gab sie mit 59,2 sec.
ihren Saisoneinstand und lief als frische Hessenmeisterin über die
Ziellinie. „ Die besten deutschen 4 x 400 Meterquartette werden sich zu
diesem Zeitpunkt der Saison die Zähne ausbeißen, denn die Zeit ist eine
erste Duftmarke für die Konkurrenz“, so die Trainer . Im letzten Jahr
belegte das Quartett bei den Deutschen Rang fünf, die Zeit wird es
weisen, was in dieser Saison möglich sein wird. Auf Rang zwei lief der TV
Burgsolms mit 4:03,60 min vor dem ASC Darmstadt in 4:13,71 min ein.
Spannend ging es bei der 3 x 800 Meterstaffel der weiblichen Jugend A zu,
denn die LG Eintracht Frankfurt sowie das LAZ Giessen in der Besetzung:
Rosemarie Blascheck, Sina Hartmann und Antina Neugebauer lieferten sich
ein Kampf auf biegen und brechen. Am Ende setzte sich das Trio aus
Frankfurt mit 7:21,79 Minuten gegen
die Giessenerinnen mit 7:23,28 Minuten durch. Für Antina Neugebauer, die
Schlussläuferin des LAZ Giessen konnte Trainer Erich Gebhardt einen neue
Bestzeit von 2:20,5Minuten herausstoppen. Auch die jüngsten Schülerinnen
des LAZ Giessen waren bei den Schülerinnen B
am Start gewesen und konnten wertvolle Erfahrungen auf ihrem jungen
Sportlerkonto verbuchen. Die erste Staffel mit Janine Uherr, Mirjam Lenz
und Lea Pfeiffer liefen mit 8:41,35 Minuten auf Rang dreizehn und das
zweite Trio mit: Franziska Rachowski, Lisa Matheis und Lisa Magel
erreichten Position vierzehn mit 9:14,25 Minuten. Es gewann hier den lauf
mit 7:45,48 Minuten die Mannschaft des LAZ Bruchköbel.
(jth)
Was
macht eigentlich Katharina Döring, die erfolgreiche Mittelstrecklerin des
LAZ Giessen/TV Gr.- Buseck, zweifache
Deutsche und aktuelle B- Jugendvizemeisterin Meisterin,klang es in den
vergangenen Wochen bei den Wettkämpfen der Hallensaison.
Die
Erklärung ist recht schnell gegeben. Die Verletzungs- und
Krankheitsgeschichte der 800 m- Spezialistin schien schier unendlich und
endete nun erst einmal im
Rehazentrum Biskirchen. Hier erfolgt mehrmals wöchentlich, unter
professioneller Anleitung von Peter Nagel, der Muskelaufbau um ihre
Knieprobleme in den Griff zu bekommen. Katharina befindet sich dort in
bester Gesellschaft. Mit der "Golden Goal" Torschützin der
Frauen-Fußballweltmeisterin, Nia Künzer, trifft sie dort auf eine
Athletin, die nach ihrer vierten Kreutzbandoperation wieder in Schwung
kommen will.
Aber
der Reihe nach. Im Jahr 2002 nach ihrem zweiten Titelgewinn bei den
Deutschen B.-Jugendmeisterschaften bekam Katharina Schmerzen im linken Fuß.
Ein Ermüdungsbruch wurde diagnostiziert. Die Saison war zu Ende. Ein
schwerer Schlag für Katharina, war sie doch für den Junioren-Länderkampf
in München nominiert worden. Stattdessen quälte sie sich zu Hause mit
Aqua-Jogging und leichtem Krafttraining, um die achtwöchige Laufpause zu
überbrücken. Der geplante frühzeitige Einstieg ins Wintertraining im
September 2002 wurde aber bereits nach wenigen Trainingseinheiten
gestoppt. Eine Immunschwäche machte sich bemerkbar. An ein strukturiertes
Training war nicht zu denken. Es folgten zahlreiche Untersuchungen und
Behandlungen um das Problem in den Griff zu bekommen.
Doch
mit dem Beginn des Jahres 2003 sollte sich das Blatt zum Positiven
wenden. Das Lauftalent stand wieder im Training und versuchte die fehlende
Basis für den Sommer zu kompensieren. Ein guter Saisoneinstieg über 800m
in 2:10,49 min., beim intern. Askina-Meeting in Kassel machte ihr Mut,
ihren Titel bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Fulda verteidigen
zu können. Dass sie nichts an Schnelligkeit verloren hatte, konnte sie
aber schon als Schlussläuferin
der 4x400m Staffel bei den Deutschen Jugendstaffelmeisterschaften im
Endlauf zeigen. Auf Platz 8 liegend übernahm sie den Staffelstab und
rollte das Feld von hinten auf. In einem furiosen 400m Rennen lieferte
Katharina mit 55,0 sek. eine Glanzleistung ab und sicherte dem LAZ
Staffel-Quartett einen unerwarteten 5.Platz.
Eine
Woche später bei den Deutschen B.-Jugendmeisterschaften wäre ihr beinahe
der Titelhattrick gelungen. Am Ende fehlte ihr ein gutes Finnisch auf den
letzten Metern um erneut den Titel der deutschen Meisterin mit nach Hause
zu nehmen.
3
Wochen später ein erneuter Schock . Haarriss im rechten Schienbein. Auf
Anraten der Ärzte die Verletzung auskurieren und die Saison
beenden. Wieder Aqua -Jogging und leichtes Krafttraining. Nach erfolgter
Genesung Einstieg ins Wintertraining. Doch die Leidenstour ging weiter.
Erst eine Reizung der linken Partellasehne und anschießend Schmerzen im
Knie, verursacht durch eine
Schleimbeutelfalte machten ihr mächtig zu schaffen und ließen das
Wintertraining in den Hintergrund rücken. Seit Januar fährt sie regelmäßig
ins Rehazentrum- Biskirchen um dort in einem mehrstündigen Aufbautraining
ihre Knieprobleme in den Griff zu bekommen. Und es scheint zu helfen, denn
die Schmerzen verschwinden und „Katha“ darf jetzt wieder das machen,
was sie am liebsten macht, nämlich "laufen", aber ganz
vorsichtig und erst mal ganz wenig um den Heilungsprozess nicht zu gefährden.
Bewundernswert
ist die schon fast professionelle Einstellung von ihr. Nach solchen Rückschlägen
dem Leistungssport treu zu bleiben ist nicht einfach und erfordert eine
gehörige Portion an Selbstdisziplin. Wer aber “Katha“ kennt weiß,
dass sie nicht so schnell aufgibt und ihre gesetzten Ziele konsequent
verfolgt.
2004
soll als Aufbaujahr genutzt werden. in dem die körperlichen Voraussetzung
für die Saison 2005 geschaffen werden. Katharina wird aber versuchen,
ihre Teamkameradinnen des LAZ Giessen, in der 4 x 400 Meterstaffel bei der
DM in Braunschweig und bei dem Versuch das Deutsche DJMM – Finale zu
erreichen, zu unterstützen.
Drücken
wir also kräftig die Daumen, dass der Motor bald wieder auf Hochtouren läuft,
damit spätestens im Jahr 2005 wieder über die erfolgreichen
Mittelstrecklerinnen berichtet werden kann.
Positivliste zum doppelten Startrecht
DLV Besuch zum doppelten Startrecht
(jth) In den vergangenen Monaten und Jahren konnte von dem „Sprinttalent“ Beatrice Marscheck gesprochen werden, doch seit dem vergangenen Wochenende ist „Bea“ aus diesem Status herausgetreten und zu einer „Sprintqueen“ herangereift. Anlass für diese Bezeichnung waren die Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg in dem die Athleten vom LAZ Giessen / SV Garbenteich in den beiden Sprintstrecken 60 und 200 Meter am Start war und über die längere Distanz mit Rang drei ihre erste große Nationaleplatzierung feiern konnte.
Am ersten Wettkampftag standen die Vorläufe über die 200 Meterdistanz für die Abiturientin auf dem Tagesprogramm, welche die von Markus Czech trainierte Sprinterin mit vollen Elan anging. „Ich wusste dass sie in einer bestechenden Form ist, denn die Süddeutschen Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende mit 24,84 sec auf Bahn eins laufend deuteten dies bereits an“, so der Trainer. Beatrice Marscheck setzte bei den Deutschen noch eine „Schippe“ drauf und lief mit 24,57 sec im fünften von acht Vorläufen Bestzeit. Nun begann das bange Warten auf die Zeiten der Konkurrentinnen und die ersten Stimmen deuteten es an : „ reicht es für das A-Finale der besten vier Sprinterinnen“. Nach kurzer Wartezeit stand es dann endlich auf dem Scoreboarad, Beatrice Marscheck zieht als viertbeste Deutsche 200 Metersprinterin in das A-Finale der Deutschen Jugend Meisterschaften ein. „Damit hatte ich nicht gerechnet und was am morgigen Tage herausspringt werden wir dann sehen“ so die glücklichen Worte von Beatrice. Trainer Czech fügt an: „was Beatrice geleistet hat ist beachtlich und im Finale auf Bahn eins laufend werden die Karten neu gemischt, doch die Innenbahn ist nicht prädestiniert um schnelle Zeiten zu laufen so dass der Fokus auf den 60 Meter liegen wird“.
Tag
zwei begann dann auch in der Frühe mit den Vorläufen über die kürzere
60 Metersprintstrecke. Mit 7,82 Sekunden
überstand „Bea“ die erste Runde souverän und qualifizierte sich für
den Zwischenlauf um die Mittagszeit. Hier
musste alles Stimmen, vom Start bis zur Ziellinie um das Finale zu
erreichen und die Athletin von Trainer
Czech setzte fast alle Vorgaben in die Tat um und lief 7,78 Sekunden. „Ich war
etwas verkrampft in den Lauf gegangen, es fehlte mir die Lockerheit“ so
Bea“. „Ein riesen Pensum, was sie hier ableisten muss und am Ende
fehlten nur eine Hundertstelsekunden für den Finaleinzug der besten
deutschen Sprinterinnen “,so der Coach. Damit war die Konzentration auf
das 200 Meterfinale gelegt, in dem die Garbenteicherin gerne noch mal die
„25 er Marke“ knacken wollte, was auf der ersten Bahn und mit zwei 60
Meterläufen in den Beinen schwer werden wird. Doch die Sprinterin überraschte
mit einem beherztem Lauf und mit einer erneuten Spitzenzeit von 24,68
Sekunden was ihr am Ende die
verdiente Bronzemedaille
einbrachte. „ Ich bin überglücklich mit meiner ersten Medaille bei
einer Deutschen Meisterschaft, zugleich aber auch Schlagskaputt“ , so
eine die Worte der Bronzemedaillengewinnerin. Es gewann Sara Battke ( ART
Düsseldorf) mit ausgezeichneten 24,16 sec vor Maike Dix ( ASV Köln) die
24,19 Sekunden lief. Beatrice Marscheck knüpft somit an die erfolgeichen
Zeit einer Vergina Drescher ( Giessener LG) an, die den
Freiluft-Kreisrekord de weiblichen Jugend A mit 24,5 Sekunden aus dem
Jahre 1969 hält.
(jth)
Wie ein gutes Rezept für eine hervorragende Backmischung kann man den
Auftritt von Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck bei den
Deutschen B-Jugend Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle an der Saale
beschreiben. Im Vorfeld der DM wollte sich der Troher Nachwuchsathlet „überraschen
lassen“, was er dann vor Ort auch in die Tat umsetzte. „Die Mischung
macht’s eben“ so der Coach, denn Adrian Becker hatte mit dem 60
Metersprint, dem 60 Meterhürdenlauf, dem Weitsprung absolute „Zuckerstücke“
vorzuweisen. Es war ein Kampf auf biegen und brechen gegen seine
Konkurrenten doch am Ende stand er als Deutsche B-Jugendhallenmeister mit
5260 Punkten ganz oben auf dem Podest.
Adrian
Becker begann sein Siebenkampfrezept mit dem 60 Metersprint, den er mit
7,03 Sekunden hervorragend unter Dach und Fach bringen konnte, denn er war
der schnellste Teilnehmer auf dieser Distanz. Es folgten 6,71 Meter im
Weitsprungwettbewerb, eine Leistung die unter der Rubrik beachtlich
einzustufen ist, denn um an der Spitze mitmischen zu können, musste
Adrian bereits volles Risiko eingehen und dazu standen nur drei, als sonst
gewohnte sechs Durchgänge zur Verfügung. Der Risikoeinsatz wurde
belohnt, denn nach zwei Disziplinen lag er mit fünfzehn Punkt Rückstand
zu Rang eins auf dem Silberrang. Nun stand das Kugelstoßen auf dem
Programm und die „Backmischung“ ging für ihn sehr gut auf, denn mit
13,49 Metern stieß er Bestleistung und konnte Rang zwei verteidigen.
Vater Peter Becker zu der Leistung seinen Filousees „ein Brett für
Addi, denn mit der Kugel hat er oft so seine Probleme im Vergleich zu den
Konkurrenten“. Der Führende wuchtetet die Kugel über 14 Meter und lag
nach drei Disziplinen mit 52 Punkten in Front. In der Abschließenden
Disziplinen des ersten Tages, dem Stabhochsprung, übersprang „Addi“
sicher die Einstiegshöhe von 3,60 m. Im vergangenen Jahr hatte er sich
„verbacken“ und einen „Nuller“ eingefahren, doch in diesem Jahr
hatte er den Lerneffekt umgesetzt und steigerte sich auf gute 3,80 Meter .
Doch
das Schicksal vom vergangenen Jahr wurde in diesem Jahr dem Führenden
Christian Böhm (SG TSV Kronshagen/Kieler) zum
Verhängnis, denn die Einstiegshöhe von 3,80 m war zu „happich“ gewählt
und er hatte den Salto Nullo in der Tasche, somit lag „Addi“ plötzlich
in Front.
„Es
lief nach Plan“ resümierte der Coach Markus Czech, ich habe Adrian ein
Zielkorridor von 2700 – 3000 Punkte am ersten Tag vorgegeben, er hat 80
% seiner Maximalleistung abgerufen und liegt mit 2877 Punkten voll im
Soll. Bisher war er gut zu führen gewesen und wenn er sich im Griff hat,
gewinnt er mit 100 Punkten so der Trainer weiter“.
Mit 66 Punkten Vorsprung auf Stefan Voigtländer ( SC Potsdam) und
88 Punkte auf den dritten Rang (Martin Dudek / TV Herborn) war Spannung
und Nervenkiezhell für den
zweiten Wettkampftag durchaus gegeben.
13:45
Uhr und der zweite Wettkampftag in Halle begann dann mit dem Herzstück
des Backrezeptes, denn mit 7,98 Sekunden lief er die beste Hürdenzeit
aller Teilnehmer und eine Spitzenzeit auf Deutschenniveau dazu ,er baute
seinen Führung auf 106 Punkte aus.
„Jetzt
nur kein Risiko mehr im Hochsprung eingehen“ klang es aus verschiedenen
Kehlen und gemeint war eine Einstiegshöhe die er springen muss, damit
Punkte auf dem Konto sind und „Addi“ im Rennen bleibt. Diese „Hürde“
meisterte er bravourös, überfloppte 1,72 zum Einstieg und steigerte sich
im Laufe des Wettbewerbes auf 1,81m.
Seine Verfolger übersprangen 1,84 und machten 25 Punkte gut, somit bleib
die Spannung auf die Titelvergabe erhalten. Die endgültige Entscheidung
musste also der abschließende 1000 Meterlauf bringen. Hier zeigte Adrian
von beginn an ein couragiertes Rennen und lief sogar von der Spitze weg,
doch nach 600 Metern wurde er „gefressen“. Die Aufgabe bestand nun
darin die Konkurrenten in „Schach“ zu halten. Nach 2:50,52 Minuten kam dann der „König der Athleten“ als
dritter in Ziel und
sein erster Deutscher B- Jugend Meistertitel war unter Dach und Fach
gebracht und das wichtigste für alle Beteiligten, das „Backrezept“
fing nicht an zu „klumpen“.
Er
siegte mit 5260 Punkten vor Steffen Kahlert (TUS Wunstdorf/ 5206 Punkte)
und Stefan Vogtländer ( SC Potsdam / 5193 Punkte).
Nach
seinen Eindrücken vom Wochenende befragt antwortete Adrian Becker mit den
ehrlichen Worten: „ ich war locker drauf, es lief von Disziplin zu
Disziplin besser, was total motivierend für mich war, schade nur dass
einer meiner Mitkonkurrenten wegen einem Nuller im Stab nicht mehr dabei
sein konnte. Nach dem Hochsprung hatte ich Probleme mit dem Halswirbel,
doch im 1000 Meterlauf hatte ich den Sieg vor Augen und die Beine trugen
mich noch bis ins Ziel“. Auch für seinen Vater Peter Becker der in
Halle vor Ort war ein „ Erlebnis der Besonderen Art, denn ich habe meine
Fußballtrainer – Position aufgegeben, um Live an Wettkämpfen dabei zu
sein“. Für Trainer Markus Czech nach eigenen Worten „Alles in Allem
eine super Sache“ die für die Saison 2004 einiges erhoffen lässt.
Das
Umfeld von Adrian Becker und er selber kann also nach der „Durststrecke
im Sommer 2003“ denn bisher größten Erfolg in der Sportlergeschichte
feiern, denn „Meister“ werden ab der Jugend gemacht und da dies
sein erster großer Titel ist wurde schon bei der nächtlichen Ankunft in
Trohe der Erfolg ausgiebig gefeiert.
(jth) Um Sekunden, Minuten, Zentimeter und Meter ging es am Wochenende in Stadtallendorf zu, denn die Männer und Frauen sowie die B-Jugendklassen richteten Ihre Hessischen Hallenmeisterschaften aus. Aus heimischer Region der erfolgreichste Athlet war der B-Jugendliche Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck) denn er Stand an den beiden Wettkampftagen gleich vier mal auf dem Siegerpodest. Er begann den Medaillenreigen mit 7,07 sec im 60 Metersprintfinale, was am Ende zu rang drei reichte. Seine wieder gewonnene Spritzigkeit nahm er mit zum anschließenden Weitsprungwettbewerb hinüber, wo er am Ende mit 6,91 m die hessische Vizemeisterschaft errang. Tags darauf klappte es dann mit dem Hessentitel, denn in seiner Paradediziplien, denn 60 Meter Hürden, lies er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich mit 8,08 sec und neuem Hallenrekord den Titel des Hessischen Hallenmeisters bei der männlichen Jugend B. „ Nach dem Addi vor Weihnachten zwei Wochen mit Grippe im Bett lag ein Wahnsinns Saisoneinstand. Zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Hallen Mehrkampfmeisterschaften Ende Januar, ist er in Topform“, so Coach Markus Czech. Altersklassenkollege Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar) der in seinem ersten B-Jugendjahr startet, feierte ebenfalls einen tollen Einstand, denn mit übersprungenen 1,80 m im Hochsprungwettbewerb wurde er guter vierter und scheiterte nur sehr knapp an der neuen Hallen-Bestleistung von 1,85 m. In der 4 x 1 Rundenstaffel musste das LAZ Quartett: Christian Förster, Jan Routa, Adrian Becker und Miguel Keidel nur knapp den Siegern der LG Stadt Hattersheim (1:29,78) mit 1:29,80 den Vortritt lassen. „Eine unerwarteter Vizetitel für die junge Truppe“ so der Trainer Czech.
Im Feld der Frauen konnte Dana Schäfer vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck im Weitsprungwettbewerb überzeugen. Bereits bei den deutschen Hochschulmeisterschaften gelang ihr mit 5,50 Meter Rang fünf, doch bei den „Hessischen“ landete sie mit 5,67 m auf dem Bronzerang und bestätigte ihren derzeit guten Lauf. „ Nur ganze vier cm fehlten zum Vizetitel so Trainer Markus Czech“, es ging also Haar scharf zu in Stadtallendorf. Am zweiten Wettkampftag konnte sich Nadine Schürer ( TSG Wieseck ) im Hürdenlauf als fünfte gut in Szene setzen, denn die Uhr bleib für die von Elmar Knappik trainierte Athletin bei 8,97 sec stehen. Aus Verletzungs- und Studiengründen konnte die Bundesligatruppe der TSG Wieseck nicht aus dem vollen schöpfen, schade, denn Trainer Knappik wollte die Hallensaison aktiv betreiben und hatte diese auch voll im Visier. Für die hessische Vizemeisterschaft am Ende der Veranstaltung sorgte sehr überraschend die Rundenstaffel des LAZ Giessen in der Besetzung: Beatrice Marscheck, Sarah Jagalski, Dana Schäfer und Sina Hartmann, denn mit 1:38,58 hielten sie die Quartetts der LG Eintracht – Frankfurt(1:38,64) und des TSV Friedberg – Fauerbach (1:40,52) in Schach und mussten sich lediglich der LG Seligenstadt (1:36,66) geschlagen geben. Der Neuzugang des LAZ Giessen / MTV Giessen Marie – Luise Humpert ( früher LG Olympia Dortmund), eine Diskuswerferin ( 50m) konnte als vierte im Kugelstoßwettbewerb der Frauen mit 13,05 m einen guten Einstand im neuen Verein geben. Es gewann Julia Bremser ( LSG Goldener Grund) mit 13,73 Metern.
Nastasia Lich ( LAZ Giessen / MTV Giessen) übersprang im Hochsprung der weiblichen Jugend B 1,59 m und belegte ebenfalls den Bronzerang. Kadertrainer Günther Eisinger zollte ihr einen hervorragende Technik bei und hofft, dass bald Leistungssteigerungen zwischen fünf und zehn Zentimeter im Rahmen des möglichen liegen könnten. Über die 200 Meterdistanz wurde sie im Finale mit 27,05 sec hervorragende vierte und konnte mit ihrem Abschneiden an den beiden Wettkampftagen sehr zufrieden sein. Die beste weibliche B-Jugend Platzierung gelang Marion Powilleit ( LG Wettenberg) im Kugelstoßen, denn mit 11,14 m konnte sie hinter der Siegerin Alexandra Göbel ( Wiesbadener LV / 12,02) als Vizemeisterin auf das Treppchen steigen. Ihre Vereinskollegin Natalie Müller landete mit 10,99 m auf den Bronzerang und schrammte nur knapp an der „Elfer-Marke“ vorbei.
(jth) Volle Leichtathletikstadien, Endkampfteilnahmen oder Platzierung bei den Olympischen Sommerspielen in Athen, eine breite Leistungsdichte in der Jugendleichtathletik oder eine kindgerechte Leichtathletik – ist dies Realität, oder sind es Wunschgedanken in einer Traumwelt? Die Leichtathletik als olympische Kernsportart bröckelt in unserem Lande in vielen Bereichen ab, denn im Medaillenspiegel unter ferner liefen geführt und viele Resultate weit unterhalb der Bestleistungen führen zu einem düsterem Bild. Die deutsche Leichtathletik steckt also in der Klemme. Sie leidet nicht direkt unter einem Kernproblem sondern unter vielen nicht leicht griffigen Mängeln und Strukturschwächen.
Wenn Bewegung in die Leichtathletikszene gebracht werden soll heißt dies, einige Kernbereiche rasch anzupacken und zu verändern, z.B. ihre derzeitige Präsentation, einen hoffnungslos überfüllten und veralterten Terminplan, Konzepte gegen die Bedeutungslosigkeit der Leichtathletik im Bereich des Schulsports und einiges mehr. Nur ein Umdenken und Abschneiden alter Zöpfe, die entweder nicht mehr zeitgemäß oder gar hinderlich sind, werden die Leichtathletik weiterbringen.
Das LAZ Gießen Stadt und Land lud daher Vertreter leichtathletiktreibender Vereine aus dem Sportkreis und umliegender Kreise zu einer Gesprächsrunde mit dem Ziel ein, neue Konzepte zur Weiterentwicklung zu diskutieren.
Die Diskussionsteilnehmer der Vereine TV Großen-Linden, TSV Königsberg, TSG Alten-Buseck, SKG Rodheim und LG Wettenberg vereinbarten, dem DLV einen Antrag zur Änderung der Leichtathletik-Ordnung (LAO) auf dem Instanzenweg zuzustellen.
Der Mannschaftsgedanke ist es, der einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, die Attraktivität der Leichtathletik für Kinder und Jugendliche deutlich zu verbessern. Um dies zu ermöglichen, soll– wie es der Deutsche Turnerbund bereits schon seit einigen Jahren praktiziert - ein „doppeltes Startrecht“ eingeführt werden.
Dies soll dann so aussehen, dass für Sportler in Einzeldisziplinen für den Stammverein (mit entsprechendem Vereinsnamen) ein „primäres“ Startrecht erteilt wird. Das weitere „sekundäre“ Startrecht bezieht sich ausschließlich auf die Bildung von Mannschaften zur Teilnahme an Staffeln, Mannschaftsmehrkämpfen und in den DSMM und DJMM- Wettbewerben, in denen die Athleten dann für eine Startgemeinschaft an den Start gehen können.
Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer, dass es zwingend geboten ist, die Strukturen des Verbandes auch an der Basis zu überdenken, dass man sich nicht scheuen darf, Mut zu aktuellen Veränderungen aufzubringen. „Die Vereine sollten sich gegenseitig nicht mehr das Wasser abgraben “ so Markus Czech vom LA Giessen.
Angestrebt werden sollen künftig eine engere Kooperation hinsichtlich Beschaffung und Finanzierung von Gerätepools, Durchführung von gemeinsamen Trainingslagern und Fahrten zu großen Meisterschaften, gegenseitige Hilfe bei der Trainingsplanung und bei der Formulierung und Planung gemeinsamer Leistungs- und Erfolgzielen. kollektive interne Aus- und Weiterbildung für Trainer und Übungsleiter.
Enges „Kirchturmdenken“, Misstrauen zwischen Trainern und Athleten müssen abgebaut werden. In einer neustrukturierten – hoffentlich vom DLV genehmigten - Trainings- und Wettkampfgemeinschaft über das LAZ Gießen Stadt und Land hinaus sollte es doch möglich sein, im mittelhessischen Raum Vertrauen für eine gemeinsame Zukunft zum Wohle der deutschen Leichtathletik zu gewinnen.